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Anlasser dreht nicht wenn Motor warm ist

  • Axel -Kurt
  • 21. Juni 2026 um 11:25
1. offizieller Beitrag
  • Axel -Kurt
    Spender
    Beiträge
    10
    • 21. Juni 2026 um 11:25
    • #1

    Renault Master 3

    3333/BCZ

    2,3l

    100KW

    Schaltgetriebe

    197.000 km

    Bj 9´2015

    Kastenwagen, L2H2 / Umbau Wohnmobil

    3,5t


    Hallo in die Runde,

    Ich bitte um eure Unterstützung und euer Wissen zu dieser sonderbaren Thematik.

    Habe den Master vor Jahr gebraucht gekauft um aus dem Kasten ein Wohnmobil zu bauen.

    Nach einigen Wochen zeigte sich das der Anlasser nicht drehen möchte. Nach ein paar Versuchen sprang er ganz normal an. Dieses Symptom zeigte sich NICHT immer und wenn dann sobald der Moor warm, längere Autobahnfahrt, Zustand, und bei Außentemperaturen von >20°C,. Nach dem ausstellen springt er nicht mehr an. Der Anlasser dreht nicht, am Magnetschalter liegt keine Spannung an.

    Die Startversuche mit Vorglühen / ohne Vorglühen ? Schlüssel gedreht... nichts oder sehr selten nur ein ganz kurzes anrucken des Anlasser. Fahrzeug stehen lassen länger als 20 Minuten Anlasser dreht und springt an. Die Tacho-Anzeige ist komplett da, +15 wird durch geschaltet.

    In den Fzg-Unterlagen des Erstbesitzers war eine Rechnung das der 1. Anlasser 2018 getauscht wurde. Laut Telefonat mit dem Zweitbesitzer, von dem ich das Fzg. gekauft habe, wurde 2021 ein weiterer Anlasser getauscht da das Fahrzeug nicht oder nur sporadisch angesprungen war.

    Was habe ich bislang getauscht:

    Kupplung und Zweimassenschwungrad getauscht 9´2023

    Bei 200tkm meist ohnehin dran. Bei 3 Anlasser in 5 Jahren darf der Fehler woanders liegen als am Anlasser. Vielleicht die Verzahnung am Schwungrad, spurt nicht ein, blockiert…. War es nicht.

    Zündschloss gewechselt. War es auch nicht.

    Kein Fehlercode im Speicher. NICHT mit Renault Diagnosegerät ausgelesen.. Keine Ahnung ob das zu Standard-Diagnosegeräten einen Unterschied macht

    Wegfahrsperre ist es auch nicht da im Display keine Lampe angeht

    Neuen Anlasser eingebaut. War es auch nicht

    Batterie hat während Startvorgang, Anlasser dreht sich, 11,9V Das ist auch OK

    Masseletungen erneuert. War es nicht.

    Im UPC -Sicherungskasten alle Sicherungen auf Haarrisse kontrolliert.

    An die +30 Klemme des Anlasser und Magnetschalter eine Leitung angeschlossen und jeweils mit einer Kontrolllampe im Fahrerhaus verbunden.Die Lampe Magnetschalter blinkt eben so kurz auf wie der Anlasser anruckt bzw dreht. Oder sie ist während der Startversuche aus ebenso wie der Anlasser nicht anruckt/dreht.. Die +30 Leuchte vom Anlasser leuchtet immer. Dh KEIN Kabelbruch.

    Nach weiterer Recherche zu Startvoraussetzungen kann es

    das Relais in der UCH sein

    die Ansteuerung des Relais aus dem Motorsteuergerät

    Kurbelwellensensor, wurde bereits getauscht

    Kupplungs-, Bremslicht-, Neutralschalter Getriebe

    Oder irgendwo ein Kabelbruch der sich bei Wärme zeigt

    :S

    Gibt es noch weitere Fehlermöglichkeiten? Oder habt ihr eine Idee wie ich das noch weiter eingrenzen kann?

    Welche Ideen habt ihr dazu?

    Einen schönen Sonntag

    Axel

    Einmal editiert, zuletzt von Axel -Kurt (21. Juni 2026 um 11:54)

  • Basti
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    • 21. Juni 2026 um 13:55
    • Offizieller Beitrag
    • #2

    Ich weiß jetzt nicht obs beim Master auch so ist aber beim Laguna lief das Stromkabel an der Batterie zum Anlasser über eine Art Blechwinkel der unter einer Plastikabdeckung war...damals wars bei mir auch so das dann sporadisch der Anlasser nicht drehte weil der Winkel oder was das war gebrochen ist.

    Schau dir doch mal das Stromkabel von der Batterie zum Anlasser an...

    Ansonsten um den Anlasser auszuschließen extern bestromen in dem Moment wenns mal wieder nicht geht...


    Gruß Basti

    • Nächster offizieller Beitrag
  • Axel -Kurt
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    • 21. Juni 2026 um 16:38
    • #3

    Hallo Basti,

    danke für den Hinweis.

    Meine Kontrolllampe am Cockpit die an +30 am Anlasser angeschlossen ist zeigt KEINE Unterbrechung an wenn der Anlasser nicht dreht. Die Leitung ist somit in Ordnung.

  • Basti
    Administrator
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    • 21. Juni 2026 um 17:12
    • Offizieller Beitrag
    • #4
    Zitat von Axel -Kurt

    Hallo Basti,

    danke für den Hinweis.

    Meine Kontrolllampe am Cockpit die an +30 am Anlasser angeschlossen ist zeigt KEINE Unterbrechung an wenn der Anlasser nicht dreht. Die Leitung ist somit in Ordnung.

    Hab mir Deinen Text oben nochmal durchgelesen...wenn die Lampe Magnetschalter aus geht bzw nur so kurz an ist wie der Anlasser ruckt schreibst Du ja oben dann liegt es ja eher an der Verbindung

    12V >Zündschloss > Magnetschalter

    • Vorheriger offizieller Beitrag
    • Nächster offizieller Beitrag
  • Axel -Kurt
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    • 21. Juni 2026 um 17:58
    • #5

    Hatte ich auch ursprünglich gedacht.

    Nur geht bei unseren Fahrzeugen der Startschalter nicht mehr direkt auf den Magnetschalter. Es gibt Start-Bedingungen für den Anlasser ua. kurbelwellensensor, Kupplungsschalter, Neutralschalter, Bremspedal ...

    Wenn das nicht erfüllt ist wird das auf der Platine der UPC verbaute Relais nicht angesteuert.

  • Basti
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    • 21. Juni 2026 um 21:24
    • Offizieller Beitrag
    • #6

    oder das Relais hat ne Macke...

    • Vorheriger offizieller Beitrag
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  • Axel -Kurt
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    • 19. Juli 2026 um 13:16
    • #7

    Hallo in die Runde,

    hat jemand noch eine Idee wie ich den Fehler eingrenzen kann?

    Danke einen schönen Rest-Sonntag

    Axel

  • nordinvent
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    • 19. Juli 2026 um 22:08
    • #8

    Axel,

    die Fehlerbeschreibung ist erstaunlich typisch für einen Freigabefehler des Anlassers, nicht für einen defekten Anlasser selbst.

    Der wichtigste Hinweis ist dieser:

    Zitat

    Am Magnetschalter liegt beim Fehlerfall keine Spannung an.

    Damit ist der Anlasser praktisch aus dem Spiel. Wenn Klemme 50 keine Spannung bekommt, kann der Anlasser noch so neu sein – er macht nichts.

    Was bereits ausgeschlossen ist

    Du hast bereits sehr viel richtig gemacht:

    • ✔ 3 verschiedene Anlasser
    • ✔ Zündschloss
    • ✔ Batterie
    • ✔ Masseleitungen
    • ✔ Zweimassenschwungrad
    • ✔ Kurbelwellensensor
    • ✔ Sicherungen
    • ✔ Dauerplus Klemme 30 vorhanden

    Damit bleiben eigentlich nur noch die Komponenten übrig, die den Start überhaupt freigeben.


    So funktioniert der Start beim Master III

    Beim Master III geht der Startbefehl ungefähr so:

    Code
     

    Wenn deine Kontrolllampe an Klemme 50 beim Fehler dunkel bleibt, wird irgendwo oberhalb des Anlassers der Startbefehl unterbrochen.


    Was ich als Erstes prüfen würde

    1. Starterrelais im UPC

    Das ist mein Favorit.

    Gerade bei Hitze können Relaiskontakte oder Lötstellen Probleme machen.

    Typisch:

    • kalt funktioniert
    • warm nicht
    • nach 20 Minuten wieder OK

    Das passt zu 100 %.

    Wenn der Fehler auftritt:

    Relais mit dem Finger fühlen.

    Ist es warm?

    Dann gegen ein baugleiches tauschen.

    Noch besser:

    Während jemand startet:

    • Eingang Relais messen
    • Ausgang Relais messen

    Dann weißt du sofort ob

    • Relais nicht angesteuert wird
      oder
    • Relais angesteuert wird aber nicht schaltet.

    2. UPC selbst

    Die UPC (Motorraum-Sicherungskasten) ist beim Master III leider bekannt.

    Es gibt:

    • kalte Lötstellen
    • thermische Risse
    • Relaiskontakte mit Übergangswiderstand

    Gerade wenn das Fahrzeug warm wird.

    Ich habe schon mehrere Renault gesehen, bei denen genau das die Ursache war.


    3. Kupplungsschalter

    Nicht nur auf Durchgang prüfen.

    Live-Daten anschauen.

    Es gibt Fahrzeuge bei Renault mit zwei Kontakten.

    Einer fürs Tempomat.

    Einer fürs Motorsteuergerät.

    Wenn einer sporadisch aussetzt, wird kein Start freigegeben.


    4. Bremslichtschalter

    Je nach Softwarestand wird dieser ebenfalls ausgewertet.

    Auch hier:

    Nicht messen.

    Live-Daten beobachten.


    5. Getriebeneutralschalter

    Beim Schalter zwar eher selten,

    aber ebenfalls möglich.


    6. Zündanlassschalter bis UCH

    Du hast zwar das Schloss erneuert.

    Interessant wäre:

    Kommt beim Fehler wirklich START an der UCH an?

    Mit Renault CLIP sieht man:

    Code
     

    7. Motorsteuergerät verweigert Start

    Auch das kann CLIP anzeigen.

    Parameter wie:

    • Startanforderung
    • Startfreigabe
    • Kupplung erkannt
    • Wegfahrsperre freigegeben
    • Bremsschalter
    • Leerlaufschalter

    sind Gold wert.

    Mit Autocom oder Delphi fehlen viele dieser Renault-spezifischen Parameter.


    8. Kabelbruch zwischen UPC und Anlasser

    Auch möglich.

    Aber:

    Du hast eine Kontrolllampe direkt an Klemme 50 angeschlossen.

    Wenn sie dunkel bleibt,

    kommt der Fehler bereits vor dem Kabel.

    Daher würde ich den Kabelbaum eher hinten anstellen.


    Was mir an deiner Beschreibung besonders auffällt

    Zitat

    Die Kontrolllampe am Magnetschalter blinkt genauso kurz wie der Anlasser anruckt.

    Das bedeutet:

    Die Freigabe kommt für Millisekunden und verschwindet sofort wieder.

    Das klingt weniger nach einem defekten Relaiskontakt und mehr nach einer Steuerung, die den Start sofort wieder zurücknimmt.

    Dafür kommen in Frage:

    • Kupplungsschalter
    • Starterrelais-Ansteuerung
    • UCH
    • Motorsteuergerät
    • Versorgung der UCH oder UPC

    Eine einfache Messung, die viel verrät

    Miss während des Fehlerfalls gleichzeitig:

    • Eingang Starterrelais (30)
    • Ausgang Starterrelais (87)
    • Relaisspule (85/86)

    Dann ergeben sich sofort vier Möglichkeiten:

    MessungUrsache
    Relaisspule bekommt keine SpannungUCH oder Motorsteuergerät gibt nicht frei
    Relaisspule bekommt Spannung, Relais schaltet nichtRelais defekt
    Relais schaltet, aber Ausgang fehltUPC/Lötstelle defekt
    Ausgang vorhanden, Klemme 50 fehltKabelbaum

    Damit lässt sich der Fehler in wenigen Minuten eingrenzen.

    Mein persönlicher Verdacht (nach Wahrscheinlichkeit)

    1. ⭐ UPC (Motorraum-Sicherungskasten) mit thermischem Defekt oder kalter Lötstelle
    2. ⭐ Starterrelais bzw. dessen Ansteuerung
    3. ⭐ Kupplungsschalter (zweiter Kontakt)
    4. ⭐ UCH gibt Startfreigabe warm nicht mehr aus
    5. ⭐ Motorsteuergerät verliert eine Startbedingung
    6. Kabelbaum (eher unwahrscheinlich)

    Eine Frage hätte ich noch: Ist dein Master mit Keycard (Start per Karte) oder mit einem klassischen Zündschlüssel ausgestattet? Außerdem wäre die Motorkennung hilfreich (z. B. M9T 670, M9T 676 usw.). Das entscheidet darüber, welche Startlogik und welche Relaisansteuerung Renault bei deinem Fahrzeug verwendet.

    Gruß Micha

    Smile_Smiley

  • Axel -Kurt
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    • 21. Juli 2026 um 10:31
    • #9

    Hallo Micha,

    herzlichen Dank für deine Analyse!

    Es ist der M9T 702 Motor.

    Zündschloss, KEINE Keycard

    Zum Start-Relais.

    Das was ich herausgefunden habe ist, sofern ich mich nicht vermessen habe, dass es kein Standardrelais in der UPC für den Startvorgang gibt. Es ist direkt auf der Platine ein 40A Automotive Relais verlötet welches den Magnetschalter aktiviert. Das Ding auszulötenbzw zu ersetzten bekomme ich nicht hin da die Platine bzw die Beine des Relais beidseitig verlötet und mit einer dicken Lackschicht überzogen sind.

    Mir sind noch zweit Kuriositäten beim Startvorgang aufgefallen:

    1)

    Drehe ich den Zündschlüssel nach rechts, Startvorgang, --> Anlasser dreht nicht.

    -->Halte ich den Zündschlüssel in dieser Stellung, in rechten Startposition,dann kann es sein das er anspringt oder er rückt 2Sekunden Pause, rückt wieder.


    2

    Jetzt wird es ganz verrückt:

    Anlasser dreht nicht, rückt nicht.

    Motorhaube auf, zufallen lassen und Motor springt an. Das funktionierte vor ca einem Jahr häufiger. Jetzt nur gelegentlich bis selten.

    Dort wo die Krafteinleitung durch das zufallen lassen der Motorhaube hingeht ist das Schloss mit dem Haubenkontakt bzw die Abstandshalter auf dem Querblech der Haube. Den Haubenkontakt Halter abgezogen, Fehler war leider wieder da...

    Bilder

    • IMG_20260611_190509443_HDR.jpg
      • 711,75 kB
      • 1.200 × 1.600
  • nordinvent
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    • 21. Juli 2026 um 11:09
    • #10

    Axel,

    jetzt wird das Fehlerbild deutlich interessanter. Der M9T 702 mit klassischem Zündschloss hat tatsächlich keinen klassischen "steckbaren" Anlasserrelais-Sockel. Das Starterrelais ist in der UPC (Unité de Protection et Commutation) integriert und auf die Leiterplatte gelötet.

    Ich habe mir dein Foto angesehen. Man erkennt die Panasonic-Leistungsrelais und die zweilagige Platine. Äußerlich sehe ich keine verbrannten Stellen, keine geplatzzten Elkos und keine offensichtlichen kalten Lötstellen. Das heißt aber leider nichts – gerade thermische Haarrisse an Relaispins oder den Steckleisten sieht man häufig erst unter der Lupe oder nach Entfernen des Schutzlacks.

    Was mich an deiner Beschreibung stutzig macht

    Es sind eigentlich drei Hinweise, die alle in dieselbe Richtung zeigen.

    1. Der Schlüssel bleibt auf "Start" und nach einigen Sekunden dreht der Anlasser plötzlich

    Das ist für mich fast der wichtigste Hinweis.

    Wäre das Zündschloss oder die Kupplungsfreigabe schuld, würde der Startbefehl gar nicht erst anliegen.

    Dass er 2–3 Sekunden später plötzlich startet, obwohl du den Schlüssel nicht bewegst, bedeutet:

    • der Startwunsch liegt weiterhin an,
    • irgendeine Baugruppe "entscheidet" sich verspätet doch noch zum Schalten.

    Das passt sehr gut zu

    • einem Relais mit thermischem Kontaktproblem,
    • einer kalten Lötstelle,
    • oder einer internen Unterbrechung in der UPC.

    2. Er ruckt – Pause – ruckt wieder

    Auch das spricht gegen den Anlasser selbst.

    Das bedeutet nämlich:

    Code
     

    Genau so verhalten sich Relais mit schlechten Kontakten oder einer instabilen Versorgung.


    3. Motorhaube zufallen lassen → startet

    Das ist fast schon ein Klassiker.

    Das Fahrzeug bekommt einen mechanischen Schlag.

    Der wirkt auf

    • UPC
    • Steckverbinder
    • Kabelbaum
    • Massepunkte

    Der Haubenschalter selbst ist dabei praktisch ausgeschlossen.

    Wenn das Zuschlagen hilft, suche ich immer zuerst nach einer Kontaktunterbrechung.


    Was ich jetzt machen würde

    1. Während des Fehlerfalls auf die UPC klopfen

    Nicht auf den Anlasser.

    Nicht auf den Motor.

    Sondern direkt auf den Sicherungskasten.

    Mit dem Griff eines Schraubendrehers leicht gegen die UPC.

    Wenn der Starter genau in diesem Moment anläuft:

    ➡️ UPC ist praktisch überführt.


    2. An den Steckern der UPC wackeln

    Während jemand den Schlüssel auf START hält.

    Besonders

    • die großen Mehrfachstecker
    • Plusversorgung
    • Masseversorgung

    leicht bewegen.

    Wenn der Starter dann kommt:

    Kabel oder Steckkontakt gefunden.


    3. UPC ausbauen

    Ich würde sie komplett ausbauen.

    Dann

    • Schutzlack lokal entfernen
    • sämtliche Relaispins nachlöten
    • Steckleisten nachlöten
    • Leistungspfade nachlöten

    Gerade Renault-UPCs dieser Baujahre bekommen erstaunlich oft Haarrisse.


    4. Relais testen

    Du schreibst:

    Zitat

    Das Relais bekomme ich kaum ausgelötet.

    Das glaube ich sofort.

    Diese Platinen haben dicke Kupferlagen.

    Mit normalem Lötkolben fast unmöglich.

    Man braucht meist

    • 100-W-Lötkolben
    • Vorwärmplatte
    • Heißluft

    Deshalb würde ich zunächst gar nicht das Relais wechseln, sondern erst die Lötstellen untersuchen.


    Noch eine Idee

    Mich würde interessieren, ob die 40 A überhaupt das Starterrelais sind.

    Auf deinem Foto sehe ich mehrere Panasonic-Relais.

    Bei Renault sind häufig

    • Lüfter
    • Vorglühen
    • Starter
    • Einspritzversorgung

    alle gleich aufgebaut.

    Es wäre hilfreich, wenn du die Rückseite der Platine fotografieren könntest. Dort kann man die dicken Leiterbahnen verfolgen und meist eindeutig erkennen, welches Relais den Magnetschalter schaltet.


    Ein weiterer Test

    Da du bereits eine Prüflampe an Klemme 50 hast:

    Wenn der Fehler auftritt:

    • Schlüssel auf START halten.
    • Gleichzeitig mit einem Kunststoffgriff leicht gegen die UPC klopfen.

    Beobachte:

    • Geht die Prüflampe an?
    • Dreht der Anlasser sofort?

    Wenn ja, ist die Diagnose nahezu eindeutig.


    Mein aktueller Favorit

    Nach deinen neuen Informationen würde ich die Wahrscheinlichkeiten so einstufen:

    1. ⭐⭐⭐⭐⭐ Kalte Lötstelle oder Relaiskontakt in der UPC
    2. ⭐⭐⭐⭐ Steckkontakt oder Pin im UPC
    3. ⭐⭐⭐ Kabelbruch unmittelbar am UPC-Stecker
    4. ⭐⭐ Kupplungsschalter (nur noch bedingt passend)
    5. ⭐ Motorsteuergerät oder UCH (eher unwahrscheinlich)

    Die Tatsache, dass das Zuschlagen der Motorhaube den Fehler zeitweise beseitigt und dass der Starter trotz dauerhaft gehaltener Schlüsselstellung manchmal erst nach einigen Sekunden anläuft, spricht für mich sehr stark für einen mechanisch oder thermisch bedingten Kontaktfehler in oder an der UPC.

    Kannst du noch ein Foto der Rückseite (Lötseite) der UPC machen? Damit lässt sich oft der komplette Starterstrompfad vom Stecker über das Relais bis zum Ausgang auf Klemme 50 nachvollziehen und wir können gezielt die kritischen Lötstellen eingrenzen.

    Gruß Micha

    Smile_Smiley

  • Axel -Kurt
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    • 21. Juli 2026 um 12:44
    • #11

    Ob die Krafteinleitung durch das Zuschlagen der Haube ausreicht um den Sicherungskasten bzw die darin befindliche UPC zu erschüttern, bin ich mir nicht sicher, da sie keine direkte Verbindung mit dem Frontend hat.

    Die Platine hatte ich beidseitig mit einer Lupenleuchte auf Haarrisse und Kalte Lötstellenuntersucht. Auf der Platine sind Controller und SMD Bauteile denen 100W vermutlich nicht gut tun.

    Also nach UPC Ersatz umschauen. Gebraucht werden die zwischen 200 und 600€ gehandelt. Hatte gelesen, das eine UPC mit der identischen Teilenummer problemlos per "plug and play" getauscht werden kann. Ist das so?

    USM-2010 284B67570R

    Wenn das Fehlerbild bereits bekannt ist, dann wohl eher neu. Puh, Renault Preise sind nicht ohne. Aber so ist es halt. Ich kann letztendlich wohl nur probieren und austauschen. Jedenfalls sind deine Hinweise eine sehr gute Hilfe!!!

    Bilder

    • IMG_20260611_190543223_HDR.jpg
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    Einmal editiert, zuletzt von Axel -Kurt (21. Juli 2026 um 12:55)

  • Basti
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    • 21. Juli 2026 um 15:59
    • Offizieller Beitrag
    • #12

    BTW die Elkos müssen nicht unbedingt äußerlich kaputt aussehen...Es reicht teilweise schon das wenn die Kapazität nicht mehr vorhanden ist und z.B. ein Ripple auf der Stromversorgung ist.

    Bevor Du dir ne neue UPC holst tausch die 2 Elkos mal aus, die kosten ja nur ein paar cent...

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • nordinvent
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    • 21. Juli 2026 um 21:47
    • #13

    Axel,

    zunächst einmal: Die Lötqualität sieht auf den ersten Blick erstaunlich gut aus. Ich sehe:

    • keine offensichtlichen Ringrisse an den Relaispins,
    • keine verbrannten Leiterbahnen,
    • keine verfärbten Lötstellen,
    • keine geplatzten Durchkontaktierungen.

    Das schließt einen thermischen Fehler aber leider nicht aus. Gerade bei Renault entstehen die Probleme häufig in der Durchkontaktierung (Via) oder im Relais selbst, ohne dass man es optisch erkennt.

    Zur Frage: Kann man die UPC einfach tauschen?

    Ja – aber mit einer Einschränkung.

    Die USM-2010 / UPC ist beim Master III normalerweise nicht codiert wie die UCH oder das Motorsteuergerät.

    Das bedeutet:

    • Wegfahrsperre bleibt in der UCH/ECU.
    • Schlüssel müssen nicht angelernt werden.
    • Motorsteuergerät bleibt unverändert.

    Wenn die Teilenummer identisch ist, funktioniert sie in den meisten Fällen tatsächlich Plug & Play.

    Deine Nummer:

    USM-2010
    284B67570R

    Die sollte möglichst 1:1 identisch sein.


    Ich würde aber vorher noch einen Test machen

    Bevor du 300–500 € für eine gebrauchte UPC ausgibst.

    Miss direkt am Relais

    Du hast ja bereits sehr sauber gearbeitet.

    Ich würde jetzt noch wissen wollen:

    Wenn der Fehler auftritt:

    • bekommt die Relaisspule 12 V?
    • zieht das Relais an?

    Denn dann gibt es nur noch zwei Möglichkeiten.

    Fall A

    Spule bekommt Spannung.

    Relais zieht nicht.

    ➡ Relais defekt.


    Fall B

    Spule bekommt überhaupt keine Spannung.

    ➡ Fehler kommt von

    • UCH
    • Kupplungsschalter
    • ECU
    • Kabel

    Damit wäre eine neue UPC unter Umständen umsonst gekauft.


    Was mich inzwischen noch mehr beschäftigt

    Es ist eigentlich nicht das Relais selbst.

    Sondern dieser Satz:

    Zitat

    Schlüssel festhalten → nach 2 Sekunden dreht der Anlasser plötzlich.

    Ein mechanisch klebendes Relais würde zwar so etwas verursachen können.

    Aber:

    Dass das Relais mal sofort, mal gar nicht, mal nach zwei Sekunden schaltet, erinnert mich an etwas, das Renault damals öfter hatte:

    Oxidierte Steckverbinder der UPC

    Nicht außen.

    Sondern die Kontaktfedern im Stecker.

    Die sieht man nicht.

    Die Übergangswiderstände verändern sich mit

    • Temperatur
    • Feuchtigkeit
    • Vibration

    Und genau deshalb reagiert das Fahrzeug auf Erschütterungen.


    Noch eine Beobachtung

    Du hast geschrieben:

    Zitat

    Die Kontrolllampe am Magnetschalter blinkt genauso wie der Anlasser kurz anruckt.

    Das ist extrem wichtig.

    Denn das bedeutet:

    Das Starterrelais fällt tatsächlich wieder ab.

    Das heißt:

    Es ist kein Kontaktproblem im Arbeitskontakt des Relais.

    Denn dann würde die Lampe weiter leuchten.

    Sondern die Ansteuerung des Relais verschwindet.

    Dadurch würde ich die Wahrscheinlichkeit inzwischen etwas anders gewichten:

    UrsacheWahrscheinlichkeit
    Ansteuerung Starterrelais in der UPC (Treiber oder Leiterbahn)⭐⭐⭐⭐⭐
    Steckkontakt an der UPC⭐⭐⭐⭐☆
    Starterrelais selbst⭐⭐⭐☆☆
    Kupplungsschalter (zweiter Kontakt)⭐⭐⭐☆☆
    UCH⭐⭐☆☆☆
    Motorsteuergerät⭐☆☆☆☆

    Eine Idee, die kaum Aufwand kostet

    Da du offensichtlich messtechnisch fit bist:

    Lege dir eine zweite Kontrolllampe oder LED an die Spule des Starterrelais (nicht an Klemme 50).

    Dann hast du gleichzeitig:

    • Lampe 1 = Relaisspule
    • Lampe 2 = Klemme 50

    Beim Fehlerfall ergibt sich sofort:

    RelaisspuleKlemme 50Aussage
    ausausFreigabe fehlt (UCH/ECU/Kupplung)
    anausRelais oder Leiterbahn defekt
    ananFehler hinter der UPC
    flackertflackertAnsteuerung wird unterbrochen

    Damit lässt sich der Fehler praktisch eindeutig eingrenzen.


    Mein Bauchgefühl nach deiner gesamten Beschreibung

    Nach inzwischen vier Anlasser-Generationen, neuem Zündschloss, neuem ZMS, neuer Masse, Kurbelwellensensor und deinen Messungen glaube ich noch nicht, dass die komplette UPC defekt ist.

    Ich vermute eher:

    • ein Problem in der Starterrelais-Ansteuerung innerhalb der UPC oder
    • eine Startfreigabe, die sporadisch verloren geht.

    Wenn ich selbst an dem Fahrzeug arbeiten würde, würde ich vor dem Kauf einer anderen UPC zuerst mit Renault CLIP die Live-Daten beobachten. Entscheidend wären genau in dem Moment, in dem der Fehler auftritt:

    • Startanforderung erkannt: Ja/Nein
    • Kupplungsschalter: Gedrückt/Nicht gedrückt
    • Startfreigabe aktiv: Ja/Nein
    • Ansteuerung Starterrelais: Ja/Nein

    Diese vier Parameter würden den Fehler wahrscheinlich innerhalb weniger Minuten auf die UPC oder auf die Freigabekette eingrenzen. Wenn CLIP zeigt, dass die ECU die Starteransteuerung dauerhaft freigibt, Klemme 50 aber trotzdem verschwindet, wäre die UPC praktisch eindeutig als Ursache identifiziert.

    Gruß Micha

    Smile_Smiley

  • Axel -Kurt
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    • 22. Juli 2026 um 09:38
    • #14

    Hallo Micha,
    danke für deine Überlegungen und Lösungsansätze. Bei der Überprüfung des Strartrelais ist es nicht so einfach, da in diesen ganzen Startvoraussetzungen die in der UPC als auch der ECU verarbeitet werden mir nicht klar ist wann die Masse oder das Plussignal für das Relais geschaltet wird. Teilweise nuten die Entwickler auch beide Signale als Schaltsignal für ein Relais. Ohne Ablaufplan oder Schaltplan für die Startvoraussetzung stehe ich da ziemlich auf dem Schlauch.

    Ich habe mir jetzt folgende Schritte überlegt:


    - Gebrauchte UPC bereits für 160€ gekauft, 284B67570R --> Neue UPC gibt noch vereinzelt in Polen oder Frankreich für ca. 700€. Bei Renault hatte ich jetzt noch nicht nachgefragt.
    - gebrauchte UPC einbauen und ALLE Steckkontakte auf Oxidation bzw festsitz der Kontaktstifte kontrollieren - Nach einer Renault-Clip Diagnose umschauen. Bin mehr PC Anwender als Freak. Mal schauen was geht. Oder hast du einen Tipp wo ich eine Clipversion mit Installation bekommen kann?

    Da der Fehler sporadisch auftaucht werde ich jetzt die Maßnahmen umsetzen und weiter beobachten. Melde mich sobald es neue Erkenntnisse gibt die da heißen "läuft Fehler ist nicht mehr aufgetaucht" oder "immer noch"...

    Gruß Axel

  • nordinvent
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    • 22. Juli 2026 um 22:06
    • #15

    Axel,

    ich finde, dein Plan ist inzwischen sehr strukturiert und vor allem wirtschaftlich sinnvoll. Nach allem, was du in den letzten Monaten geprüft hast, würde ich genauso vorgehen.

    1. Die gebrauchte UPC für 160 € war aus meiner Sicht ein guter Kauf

    Für 160 € hast du wenig Risiko.

    Wichtig ist:

    • 284B67570R muss identisch sein (das ist bei dir der Fall).
    • Vor dem Einbau alle Steckkontakte mit der Lupe ansehen.
    • Ich würde die Stecker nicht mit WD-40 behandeln, sondern höchstens mit einem geeigneten Elektronik-Kontaktspray (z. B. Kontakt WL oder Kontakt 60 nur mit anschließender Reinigung). Oft reicht schon mehrfaches Stecken und Ziehen, um Oxidschichten zu entfernen.

    Da der Fehler temperaturabhängig ist, würde ich die alte UPC auch nicht sofort entsorgen. Falls der Fehler mit der neuen UPC verschwindt, könntest du die alte später in Ruhe untersuchen oder sogar reparieren.


    2. Renault CLIP

    Ich glaube inzwischen auch, dass CLIP der entscheidende Schritt wird.

    Nicht, weil es andere Fehlercodes liest – sondern wegen der Live-Daten.

    Mich würden genau diese Parameter interessieren:

    • Startanforderung vom Zündschloss
    • Kupplungsschalter 1
    • Kupplungsschalter 2 (falls vorhanden)
    • Wegfahrsperre freigegeben
    • ECU fordert Starter an
    • Starterrelais angesteuert
    • Batteriespannung ECU
    • Status Anlassanforderung

    Wenn einer dieser Parameter im Fehlerfall umspringt, hast du die Ursache praktisch gefunden.


    3. Woher CLIP?

    Da muss ich etwas vorsichtig sein.

    Es gibt im Internet sehr viele geklonte CLIP-Interfaces mit gecrackter Software. Ich kann dir keine Bezugsquelle oder Installationsanleitung für nicht lizenzierte Software empfehlen.

    Es gibt aber legale Möglichkeiten:

    • Eine freie Renault-Werkstatt oder ein Renault-Spezialist hat oft CLIP und berechnet für eine Diagnose 30–80 €.
    • Manche Bosch-Dienste verfügen ebenfalls über CLIP oder Renault-spezifische Diagnosesysteme.
    • In Renault-Foren oder regionalen Schraubergruppen gibt es oft Privatleute mit CLIP, die gegen eine kleine Aufwandsentschädigung helfen.

    Für dein Problem würde ich eher 30–50 € für eine gezielte Live-Diagnose investieren als viel Zeit in die Installation einer Software, die möglicherweise auf einem modernen Windows-System nicht stabil läuft.


    4. Ich hätte noch einen Messvorschlag

    Da du offensichtlich sauber und systematisch misst, würde ich bei der alten UPC noch einen Versuch machen.

    Nicht den Ausgang zum Magnetschalter beobachten – den kennst du bereits.

    Sondern die Versorgung der Relaisspule.

    Das geht notfalls mit zwei sehr dünnen Messleitungen.

    Dann bekommst du genau vier Fälle:

    • Spule bekommt dauerhaft Spannung → Relais schaltet nicht → UPC
    • Spule verliert die Spannung → Fehler kommt von UCH/ECU/Freigabekette
    • Spule flattert → Ansteuerung wird unterbrochen
    • Spule bleibt stabil, Ausgang flattert → Relaiskontakt oder interne Leiterbahn

    Das wäre die eleganteste Eingrenzung.


    5. Ein Detail aus deiner Beschreibung lässt mich weiterhin an der UPC zweifeln – allerdings in positiver Weise

    Du hattest ganz am Anfang geschrieben, dass der Magnetschalter manchmal kurz Spannung bekommt, der Anlasser anruckt und die Spannung dann wieder verschwindet.

    Das spricht dafür, dass:

    • Zündschloss arbeitet,
    • UCH grundsätzlich arbeitet,
    • Wegfahrsperre freigibt,
    • ECU den Start zunächst erlaubt.

    Deshalb glaube ich inzwischen nicht mehr, dass die Wegfahrsperre oder das Motorsteuergerät die Hauptursache sind. Das Verhalten passt viel eher zu einem Problem ab der Starteransteuerung, also UPC, deren Relaisansteuerung oder einem Kontaktproblem im Bereich der UPC.


    Ein Gedanke noch zum Schluss

    Du bist die Fehlersuche sehr methodisch angegangen. Viele hätten nach dem zweiten oder dritten Anlasser aufgegeben oder wären dem Irrtum erlegen, dass "der neue Anlasser auch defekt sein muss". Du hast dagegen mit der Kontrolllampe an Klemme 50 den entscheidenden Nachweis erbracht: Der Anlasser bekommt im Fehlerfall den Startbefehl gar nicht oder nur kurzzeitig. Das war aus meiner Sicht der wichtigste Schritt der gesamten Diagnose.

    Ich würde mich freuen, wenn du nach dem Einbau der Ersatz-UPC noch einmal berichtest. Gerade dieser Fehler ist ungewöhnlich, und ich bin sehr gespannt, ob der Tausch die Ursache tatsächlich beseitigt oder ob CLIP anschließend doch noch einen verlorenen Freigabeparameter aufdeckt.

    Gruß Micha

    Smile_Smiley

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