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Suche: Rechte hintere Spurstange – Renault Laguna 3 GT 4Control

  • DBSveny
  • 17. März 2026 um 20:44
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    DBSveny
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    • 17. März 2026 um 20:44
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich suche für meinen Renault Laguna 3 GT (2010, 178 PS Diesel, 4Control) die rechte hintere Spurstange.

    Gesuchte Teilenummer:
    551100001R

    Die Teilelage ist ja inzwischen ziemlich schwierig, deshalb meine Frage an euch:

    - Hat jemand eine Bezugsquelle, wo die Spurstange noch neu oder gebraucht erhältlich ist?
    - Steht bei jemandem ein Laguna 3 GT / 4Control auf dem Schrott, aus dem man das Teil ausbauen könnte?
    - Oder kennt ihr einen Schrottplatz, der aktuell einen Laguna 3 GT mit 4Control stehen hat?
    - Hinweise zu baugleichen Teilen aus anderen Modellen wären ebenfalls super.

    Danke schon mal für jede Info oder jeden Tipp!

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    nordinvent
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    • 17. März 2026 um 22:28
    • #2

    DBSveny,

    Ich habe noch eine internationale B2B-/Teileplattform gefunden, die für 551100001R einen Bestand meldet.

    Das ist aber kein klassischer deutscher Retail-Shop, daher würde ich das nur mit Vorsicht betrachten und vor Kauf unbedingt Verfügbarkeit, Lieferland, Rückgabe und Echtheit prüfen.

    https://www.fitinpart.sg/v2/de-de/produ…sung-551100001r?

    Gruß Micha

    Wenn mein Tipp den Fehler schneller fand als die Werkstatt: 😄
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    DBSveny
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    • 18. März 2026 um 08:20
    • #3

    Hi Michi,

    Sag mal wenn ich jetzt das jetzt komplett jetzt sein lassen würde kann ich von Renault eigentlich verlangen dass sie mir das dann heraus programmieren also in dem Steuergerät oder muss ich dazu zur Freien Werkstatt die sowas machen können?

    Was echt blöd ist ist , dass ich jetzt im Mai TÜV habe mit dem Wagen.

    Mein Werkstattmeister hat ja neue Federn Vorne und Domlager Vorne eingebaut.

    Der hat Hinten nichts an der Achse verstellt kann das vielleicht auch sein dass es nicht an der Spurstange liegt sondern das Vorne irgendein Kabel ab ist von ESP.

    Momentan zeigt er mir beim Starten des Motors immer "Störung Servolenkung" und mache ich ihn danach direkt aus dann kommt die Warnung Servolenkung prüfen und selten ESP überprüfen .

    Vielen Dank für deine Hilfe und deine Geduld 😁

    LG DBSveny

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    nordinvent
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    • 18. März 2026 um 08:32
    • #4

    DBSveny,

    eher deutlich nein: Du kannst von Renault normalerweise nicht verlangen, dass sie dir das 4Control-/Lenksystem einfach „herausprogrammieren“. Das wäre technisch ein Eingriff in ein sicherheitsrelevantes System und dürfte ohne saubere, zulässige Umrüstung kaum legal bzw. HU-fähig sein. Die HU prüft gerade, dass keine erheblichen Mängel und keine aktiven sicherheitsrelevanten Fehler vorliegen. Dauerhafte Fehler bei Lenkung/ESP sind deshalb sehr kritisch.

    Zu deinem jetzigen Fehlerbild:

    • Ja, es kann durchaus auch vorne bzw. an Sensorik/Kalibrierung liegen und muss nicht automatisch die rechte hintere Spurstange sein.
    • Gerade nach Arbeiten an der Vorderachse (Federn, Domlager, Vermessung) passt das Fehlerbild gut zu:
      • Lenkwinkelsensor / Nullstellung nicht mehr plausibel
      • Achsvermessung bzw. Geradeausstellung nicht sauber
      • Kalibrierung von ESP / 4Control nicht durchgeführt
      • Stecker/Sensorproblem im Bereich Vorderachse/ESP/Lenkung
        Mehrere aktuelle Forenberichte zum Laguna 3 GT 4Control beschreiben genau dieses Muster nach Fahrwerksarbeiten: „ESP prüfen“ / „Servolenkung prüfen“ durch Abweichung zwischen mechanischer und elektronischer Mitte.

    Dass dein Meister hinten nichts verstellt hat, entlastet die hintere Spurstange also nicht automatisch. Aber umgekehrt gilt auch:
    Die Warnungen allein beweisen die hintere Spurstange nicht.

    Was deine Meldungen bedeuten:

    • „Störung Servolenkung“ direkt nach Motorstart
    • nach Neustart „Servolenkung prüfen“
    • selten zusätzlich „ESP überprüfen“

    Das spricht aus meiner Sicht eher für einen elektrischen / elektronischen / Plausibilitätsfehler als für eine rein mechanisch verbogene Spurstange. Eine rein mechanische Spurstange macht häufiger Probleme mit Spur, Fahrverhalten, 4Control-Regelung oder Kalibrierung, aber diese wechselnden Meldungen riechen eher nach:

    • Lenkwinkelsensor
    • Spannungsversorgung
    • ABS/ESP-Sensorik
    • Steckverbindung
    • Kalibrierung/Initialisierung nach Fahrwerksarbeit

    Auch Wasser/Grünspan an ESP-Steckverbindungen wird bei Renault-Fällen als Ursache genannt.

    Für den TÜV im Mai ist wichtig:
    Wenn beim Prüftermin ESP- oder Lenkungsfehler aktiv anliegen, stehen die Chancen schlecht. Eine dauerhaft leuchtende ESP-Kontrollleuchte gilt im HU-Umfeld als problematisch, ebenso Fehlermeldungen zur Lenkhilfe/Zusatzlenkung.

    Mein praktischer Rat in deiner Situation:

    1. Nicht als Erstes ans Rausprogrammieren denken.
      Das ist bei 4Control fast sicher der falsche Weg.
    2. Zuerst Renault CLIP oder eine wirklich gute freie Werkstatt mit Renault-Erfahrung.
      Wichtig ist nicht nur Fehler löschen, sondern:
      • alle Steuergeräte vollständig auslesen
      • besonders ABS/ESP, elektrische Lenkung, 4Control
      • Istwerte Lenkwinkel prüfen
      • Nullpunkt-/Kalibrierung prüfen
      • schauen, ob das Steuergerät beim Geradeauslauf einen schiefen Winkel sieht
    3. Vorderachse nach der Reparatur kritisch prüfen lassen
      • Lenkrad steht wirklich exakt gerade?
      • Spurwerte vorne korrekt?
      • Stecker/Leitungen an Sensoren unbeschädigt?
      • Raddrehzahlsensoren / ABS-Sensoren plausibel?
    4. Erst danach die hintere Spurstange endgültig verurteilen.
      Wenn hinten mechanisch etwas fest oder verstellt ist, sieht man das meist bei:
      • 4Control-Kalibrierung nicht möglich
      • Hinterachswerte unplausibel
      • mechanisch festgegammelte/verstellte Spurkomponenten

    Mein Bauchgefühl zu deiner Beschreibung:
    Wahrscheinlicher als „einfach nur die hintere rechte Spurstange“ ist aktuell ein Problem aus Fahrwerksarbeit + Kalibrierung + Sensorik/Stecker/Spannung.

    Renault wäre hier eher die Adresse für:

    • saubere Diagnose
    • CLIP-Kalibrierung
    • Prüfung, ob 4Control/ESP/Lenkwinkel plausibel zusammenarbeiten

    Eine freie Werkstatt kann das nur dann genauso gut, wenn sie wirklich

    • Renault gut kennt und
    • ein Diagnosegerät hat, das 4Control/Lenkwinkel/ESP-Anlernung sauber beherrscht.

      Gruß Micha

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  • Divorcedaddy
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    • 18. März 2026 um 08:39
    • #5

    Moinsen, evtl. direkt in England oder Polen suchen......auch bei den Länderseiten in der Bucht

    Z.B.

    Drążek kierowniczy tylny Laguna III Renault 551100001R, 551110001R
    Drążek kierowniczy tylny do Renault Laguna III
    renault-esklep.pl

    Gruß

    Michael

    Bei "Oldtimern" wie unseren Lagunas ist der Teilemarkt halt übersichtlich.....Wink_Smiley

    Wie das beim Latidude ist will ich gar nicht wissen.

    Renaultfahrer von: R 5,9,11,18,19,25,Safrane, Megane und Laguna :evil:

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    DBSveny
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    • 18. März 2026 um 12:15
    • #6

    Hi ,

    Ich habe euch jetzt mal hier komplett die ganzen Tests und die ganze Fehler hier hinzugefügt. Könnt ihr damit was anfangen bzw. Erkennt ihr daran das es nicht an der Spurstange liegt sondern wirklich nur an den Sensoren?

    LG DBSveny

    Bilder

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    nordinvent
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    • 18. März 2026 um 21:58
    • #7

    Nun,

    das wäre Hellseherei.

    Das eine sind Spurmessungen, das andere sind elektronische Fehlermeldungen.

    Wenn die Spur nicht stimmt können Reifen ungleich ablaufen etc.

    Wenn Sensoren sich irren oder defekt sind???? was melden sie dann ???

    Gruß Micha

    p.s. deine Frage beantwortet sich selber

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    DBSveny
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    • 19. März 2026 um 08:01
    • #8

    Hi,

    Also das ganze Missverständnis bestand darin, weil mein Werkstattmeister hat ja vorne repariert und ich habe gedacht er wäre hinten auch an der Achse dran gewesen und hat da was verstellt.

    Bin dann nach Renault hingefahren und habe dann den Lenkwinkelsensor machen lassen

    Dann bin ich zu einem anderen Renault hingefahren und hat mir da die Achsvermessung machen lassen aber die haben eben halt gesagt ne das geht nicht weil eben halt die Spurstange nicht einstellbar ist und da habe ich jetzt gedacht daran liegt.

    Aber mein Werkstattmeister sagt eben halt ja war gar nicht an hintere Achse dran war hat nur vorne dran gearbeitet.

    Bin total verwirrt 😕

    LG DBSveny

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    nordinvent
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    • 19. März 2026 um 08:24
    • #9

    Danke für die Bilder – die helfen enorm. Und sie lösen auch das „verwirrt“-Gefühl auf: Ja, hinten wurde vielleicht nie angefasst – aber die Hinterachse IST trotzdem außerhalb der Sollwerte. Genau das sieht man auf deinem Protokoll.

    Was man auf deiner Vermessung klar erkennt

    Hinterachse (das Problem)

    • Hinten links Spur (Toe): Ende −00°01’ → außerhalb (Soll ist positiv, min +00°06’)
    • Hinten rechts Spur (Toe): Ende +00°24’ → außerhalb (max ist +00°21’)

    ➡️ Bedeutet: links „toe-out“, rechts zu viel toe-in. Genau diese Kombination sorgt für Schräglauf/Dogtracking.

    Hinterer Fahrachswinkel (Thrust Angle)

    • Ende −00°12’ (vorher −00°13’)

    Das heißt: Die Hinterachse „zeigt“ minimal in eine Richtung. Du musst vorne gegenlenken, damit das Auto geradeaus läuft → Lenkrad steht dann schief, obwohl das Auto gerade fährt.

    Und jetzt kommt der entscheidende Punkt für deine Fehlermeldungen:

    ✅ Wenn du dann den Lenkwinkelsensor auf 0,0° kalibrierst, während das Auto wegen Schräglauf eigentlich einen kleinen Lenkwinkel braucht, passt die Plausibilität (Lenkwinkel ↔ Gierrate ↔ Querbeschleunigung ↔ 4Control) nicht mehr sauber → ESP/Servolenkung/4Control können wieder aussteigen.

    Vorderachse

    Vorne sieht es vergleichsweise unauffällig aus (Spurwerte sind im grünen Bereich). Das passt dazu, dass „nur vorne gearbeitet wurde“, aber der Schräglauf kommt von hinten.


    Was heißt das für dein weiteres Vorgehen?

    1) Renault hatte mit „hinten nicht einstellbar“ leider Recht

    Weil die Hinterachse aktuell nicht im Toleranzbereich ist, ist eine reine Vorderachs-Vermessung + Lenkwinkel-Nullung nicht die saubere Endlösung.

    Du kannst zwar vorne „Lenkrad optisch gerade“ ziehen – aber dann fährst du nur gegen die Hinterachse an. Das führt oft zu:

    • Lenkrad wieder schief / Werte wandern
    • Systeme meckern wieder (Plausibilität)

    2) Nächster sinnvoller Schritt (praktisch)

    Die festgerostete Einstellstelle hinten rechts muss gangbar gemacht oder ersetzt werden.
    Wichtig: In sehr vielen Fällen ist nicht „das ganze 4Control-System“ kaputt, sondern schlicht:

    • die Einstell-/Kontermutter / Klemmschraube / Gewinde fest
    • oder der Spurstangen-/Lenkhebel so fest, dass man nicht einstellen kann

    👉 Das ist ein ganz normaler „Achse alt + Rost“-Schaden, der auch auftreten kann, ohne dass jemand hinten geschraubt hat.

    3) Dann erst: komplette Achsvermessung + CLIP Nullpunkte

    Wenn hinten wieder einstellbar ist:

    1. Hinterachse sauber auf Sollwerte einstellen (sehr wichtig bei 4Control: oft im „Service-/Arretierungsmodus“)
    2. Vorderachse dazu passend einstellen (Lenkgetriebe mittig, Lenkrad arretieren, symmetrische Spureinstellung)
    3. Lenkwinkelsensor Nullpunkt (CLIP)
    4. ggf. 4Control Initialisierung / Referenzfahrt (CLIP)

    Kurzantwort auf dein „Ich war doch hinten gar nicht dran?“

    Das ist der Kern:

    • Fehlerauslöser (nach Federwechsel) kann vorne gewesen sein (Lenkrad/Nullpunkt driftet).
    • Aber deine Messung zeigt: hinten ist objektiv daneben – und das verursacht Schräglauf → Lenkrad schief → Elektronik kommt in Konflikt.

    Wenn du willst, sag mir bitte genau was Renault gesagt hat, was fest ist:

    • „Kontermutter fest“ / „Einstellgewinde fest“ / „Schraube im Gelenk fest“ / „Spurstange komplett fest“?

    Dann kann ich dir ziemlich genau sagen, ob man das meist mit Wärme/Induktion + neuen Muttern/Bolzen rettet – oder ob das Teil wirklich raus muss.

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    DBSveny
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    • 19. März 2026 um 12:04
    • #10

    Hi,

    Also bei Renault haben sie mir das so gesagt die Spurstange die würde sich nicht mehr lösen lassen und die hätten Befürchtung wenn sie weitermachen würden das damit dann die Schraube abreißt.

    Ich habe jetzt am Montag bei Renault mir jetzt mal ein Stellglied Test Termin geben lassen ,daran kann man auch erkennen ob das alles soweit funktioniert oder oder wäre das rausgeschmissenes Geld?

    Sagt mal sind das eigentlich die Spurstangen hier auf den markierten Foto?

    LG DBSveny

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    Einmal editiert, zuletzt von DBSveny (19. März 2026 um 15:47)

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    • 19. März 2026 um 19:06
    • #11

    Moinsen, wie ich in dem anderen Post geschrieben habe:
    Wenn Rostlöser dann "Boltex" von Wührt, sehr teuer, aber oft die letzte Lösung, (oder Caramba aus den 80´er).

    Schaden kann es nicht, und 30€ fallen bei deinem Aufwand auch nicht mehr ins Gewicht....

    Gruß

    Michael

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    • 19. März 2026 um 21:54
    • #12

    Das ist nicht automatisch rausgeschmissenes Geld, aber ich würde es nur dann als nächsten Schritt machen, wenn ihr damit eine ganz konkrete Frage beantwortet. Bei deinem aktuellen Stand ist das Hauptproblem nämlich sehr wahrscheinlich mechanisch: Hinterachse kann nicht eingestellt werden (festgerostete Einstellstelle), und das sieht man auch auf dem Messprotokoll.

    Was ein Stellgliedtest dir bringt

    Ein Stellgliedtest (4Control-Aktuator/Hinterachslenkung) kann klären:

    • fährt der Aktuator sauber links/rechts,
    • kommen plausible Positions-/Winkelsignale zurück,
    • gibt es Fehler wie „Motor blockiert“, „Positionssensor unplausibel“, „Strom zu hoch“ usw.

    ➡️ Sinnvoll, wenn du Symptome hast wie:

    • Hinterachslenkung fühlt sich „tot“ an (kein Lenkeffekt),
    • Geräusche/Knarzen/Blockieren hinten,
    • Fehlcodes direkt im 4Control-Steuergerät (nicht nur ESP-Folgemeldungen).

    Was der Stellgliedtest NICHT löst

    Er löst keine dieser Ursachen:

    • Hintere Spur ist außerhalb und nicht einstellbar (wegen Rost),
    • dadurch Schräglauf/Thrust angle,
    • dadurch Lenkrad schief / Lenkwinkel-Plausibilität kippt.

    Selbst wenn der Aktuator 100% gesund ist:
    Solange hinten rechts die Einstellstelle fest ist und die Werte nicht in den Toleranzbereich kommen, kann das System weiterhin zickig bleiben.

    Meine Empfehlung (kostenbewusst)

    Falls Renault beim Auslesen schon klare 4Control-Fehler hatte

    Dann: ✅ Stellgliedtest kann sich lohnen, weil er bestätigt, ob der Aktuator/Positionssensor ok ist.

    Falls bisher „nur“ deine Kombi-Meldungen kamen und die Vermessung zeigt hinten außerhalb

    Dann: ➜ erst die festgegammelte Einstellstelle lösen/ersetzen, danach komplette Vermessung + CLIP-Nullpunkt.
    In dem Fall ist der Stellgliedtest eher „nice to know“, aber nicht der Engpass.

    Was du Renault am Montag konkret sagen solltest (damit es nicht verpufft)

    1. „Bitte Fehlercodes aus ABS/ESP, Servolenkung und 4Control auslesen und mir geben.“
    2. „Bitte im Stellgliedtest auch die Istwerte der Hinterachsstellung/Positionssensor prüfen.“
    3. „Könnt ihr mir sagen, ob die Hinterachslenkung mechanisch frei ist oder ob sie schwergängig/blockiert?“

    Wenn da keine harten 4Control-Aktuatorfehler auftauchen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass dein Hauptthema wirklich „nur“ die nicht einstellbare Spur hinten rechts ist.

    Zur Rost-Einstellstelle (wichtig)

    Renault hat völlig korrekt reagiert: Wenn die Konter-/Klemmschraube abreißt, hast du richtig Spaß.
    Aber: Eine gute Fahrwerksbude kann das oft lösen mit:

    • Induktionsheizer / viel Wärme
    • Rostlöser über Tage
    • notfalls Schneiden + neue Hardware
    • im Worst Case: Stange/Lenkhebel ersetzen

    Wenn du mir sagst, was Renault für den Stellgliedtest berechnet (grobe Summe) und ob sie beim letzten Mal 4Control-spezifische Fehlercodes gesehen haben, sag ich dir sehr klar: „machen“ oder „spar dir das und steck’s in die Hinterachs-Einstellstelle“.


    Gruß Micha

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    DBSveny
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    • 19. März 2026 um 22:07
    • #13

    Hi ,

    Ich habe einen anderen Renault Werkstatt jetzt am Montag, weil die anderen haben erst Mitte April Zeit. Die Zeit drängt leider bei mir ,wegen Mai TÜV.

    Sie sagte mir ungefähr 100€ . Die Ausdrucke haben ich nur damals bekommen.

    Also ich werde das komische Gefühl nicht los seitdem ich die neuen Federn vorne eingebaut habe habe ich das Problem .

    Ich habe meine Werkstatt extra gesagt da müssen verstärkte Federn eingebaut werden.

    Ich habe eher das Gefühl dass er normale Federn eingebaut hat , seitdem ist ja das Problem und da gab es auch nie das hinten was verstellt worden ist oder dran gearbeitet worden ist.

    Ich kann mir echt nicht vorstellen wo das eingebaut worden ist dass da auf einmal jetzt dann die Spurstange nicht mehr funktioniert der Stellmotor nicht mehr.

    Wie kann ich das als Amateur eigentlich erkennen ob das jetzt normale Federn drinne sind oder GT Federn?

    Michi erstmal herzlichen Dank das du mir versuchst mir zu helfen!:thumbup:

    LG DBSveny

    Einmal editiert, zuletzt von DBSveny (19. März 2026 um 22:13)

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    nordinvent
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    • 19. März 2026 um 22:14
    • #14

    DBSveny,

    ich verstehe das Gefühl – aber zwei Dinge gleichzeitig können wahr sein:

    1. Der zeitliche Zusammenhang (nach Federwechsel ging’s los) ist real.
    2. Die festgerostete hintere Einstellstelle kann trotzdem schon lange vorher existiert haben – sie fällt oft erst auf, wenn jemand endlich mal eine Vermessung korrekt bis hinten machen will.

    Neue Federn vorne können außerdem die Fahrzeughöhe minimal ändern → dann merkt das System „Plausibilität passt nicht“, aber eine festgegammelte Spurstange hinten entsteht nicht plötzlich durch Federn vorne.


    Wie du als Amateur prüfen kannst, ob „GT/verstärkt“ oder „normal“ verbaut ist

    1) Beste Amateur-Methode: Teilenummern auf der Rechnung / Karton / Etikett

    Ohne Teilenummer ist es fast nur Ratespiel.

    • Frag deine Werkstatt nach Teilenummern der Federn (z. B. Sachs/Lesjöfors/Monroe/Renault-OE).
    • Oft steht auf der Feder ein Farbpunkt-Code oder eine Laserbeschriftung (Hersteller + Nummer), die man mit Handyfoto ablesen kann.

    ➡️ Wenn du mir die Nummern schreibst, kann ich dir sagen, ob das zur GT/4Control/178PS passt.

    2) Sichtprüfung an der Feder (ohne Ausbau möglich, Rad ab hilft)

    Mit Taschenlampe/Handy:

    • Schau in den Radkasten auf die untere Windung der Feder: da ist häufig eine Beschriftung (z. B. „SACHS …“, „LESJÖFORS …“) oder Farbmarkierungen (Striche/Punkte).
    • Mach ein Foto links + rechts.

    Das ist wirklich der einzige Weg ohne Profi-Tools.

    3) Höhenvergleich (grobe Plausibilität, nicht beweisend)

    Wenn „zu weiche“/normale Federn drin sind, steht der Wagen oft:

    • vorne sichtbar tiefer oder „naserunter“
    • oder er taucht beim Bremsen stark ein.

    Was du messen kannst:

    • Radnabenmitte → Kotflügelkante (vorne links/rechts, hinten links/rechts), Auto auf ebener Fläche, Reifenluftdruck korrekt.
    • Links/rechts sollten vorne sehr ähnlich sein (ein paar mm Unterschied ok).
    • Wenn vorne deutlich tiefer als hinten wirkt (oder ungleich), wäre das ein Indiz.

    Aber: Das sagt nicht sicher „GT vs normal“, nur ob die Höhe plausibel ist.

    4) Fahrverhalten-Check (auch nur Indiz)

    „Normale“ Federn bei schwerer Front (Diesel) können:

    • weicher wirken,
    • bei Bodenwellen schneller auf Anschlag gehen,
    • beim Lenken/Lastwechsel stärker wanken.

    Auch das ist kein Beweis.


    Was ich aus deinen bisherigen Daten ableite

    Deine Achsvermessung zeigt hinten Spur außerhalb und „nicht einstellbar“. Das ist ein harte, messbare Ursache für Schräglauf/Lenkrad schief.
    Selbst wenn vorne die falschen Federn drin wären, erklärt das nicht, warum hinten rechts die Einstellung fest ist – das ist Rost/Mechanik.


    Was du jetzt konkret tun kannst

    1. Werkstatt anrufen: „Bitte gebt mir die Teilenummern der verbauten Federn (und Domlager).“
    2. Foto der Federbeschriftung/Farbpunkte machen (Rad ab ist am einfachsten).
    3. Nabe→Kotflügel messen und Werte posten (VL/VR/HL/HR).

    Wenn du mir

    • die Teilenummern oder die Fotos der Beschriftung
    • plus die 4 Höhenwerte
      gibst, kann ich dir ziemlich klar sagen, ob die Federn plausibel sind.

    Und parallel bleibt der wichtigste technische Engpass: hinten rechts muss die Einstellstelle gangbar werden, sonst bekommt ihr die Geometrie (und damit die Elektronik-Plausibilität) nicht sauber hin.

    Gruß Micha

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