Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Seiten
  • Forum
  • Erweiterte Suche

Willkommen! Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.

Um schreiben oder kommentieren zu können, benötigen Sie ein Benutzerkonto.

Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich hier an.

Jetzt anmelden

Hier können Sie ein neues Benutzerkonto erstellen.

Neues Benutzerkonto erstellen
  1. Dashboard
  2. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  3. Forum
  4. Spenden
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
  1. Dashboard
  2. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  3. Forum
  4. Spenden
  1. Dashboard
  2. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  3. Forum
  4. Spenden
  1. Renaultforum.net
  2. Renault Laguna
  3. Renault-Laguna-Teile und Zubehör

Suche: Rechte hintere Spurstange – Renault Laguna 3 GT 4Control

  • DBSveny
  • 17. März 2026 um 20:44
  • DBSveny
    Anfänger
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    35
    • 21. März 2026 um 13:04
    • #21

    Hallo Michi, 👋

    erstmal vielen Dank für deine ganzen Infos und die Tipps, das hat mir bei der Fehlersuche extrem geholfen! 🙏😊

    Ich habe jetzt noch mal extrem tief im Internet und in technischen Datenblättern geforscht, da mein Problem beim GT (Chassis 02) sehr spezifisch zu sein scheint. Hier ist mein Ergebnis:

    Recherche Achslast & Höhe: Mein Laguna hat vorn 1220 kg Achslast. ⚖️ Meine Nachforschungen haben ergeben: Die Sachs 993 835 sind mit 355 mm einfach viel zu lang für das GT-Chassis. Der Wagen steht jetzt bei 39,5 cm (Radmitte/Kotflügel) – das sind 2 cm zu viel (Soll beim GT: 37,5 cm). 📐

    Keine Zulassung von Sachs: Das Wichtigste ist aber: Sachs bietet für den Laguna 3 GT (Chassis 02) überhaupt keine passenden Federn an! 🚫 Die verbauten Federn sind laut Katalog nur für das Standard-Fahrwerk zulässig. Sie im GT zu fahren, ist also technisch und rechtlich eigentlich gar nicht erlaubt.

    Beweis aus dem Fehlerspeicher: Die Bilder meiner Diagnose zeigen den Fehler DTC 586168 (Funktion Wegkontrolle). ⚠️ Das ist der entscheidende Punkt: Es gibt keine Fehlermeldung für die Mechanik oder den Aktor-Stromkreis an der Hinterachse! Das System ist gesund, es verweigert nur wegen der unplausiblen Geometrie-Daten von vorne den Dienst. Den Stellglied-Test hinten spare ich mir also am Montag. 🚫💻

    Eibach als beste Lösung: Meine Recherche hat bestätigt, dass die Eibach-Federn (E10-75-010-04-22) die beste Wahl sind – sogar besser als die Originalen! 🏆 Sie stellen den negativen Sturz an der Vorderachse so stabil wieder her, dass das 4Control-System vorne wieder perfekte Referenzwerte bekommt. 🏎️💨

    Die Spurstange: Mir ist klar, dass die rechte Spurstange fest ist. 🔩 Aber da der Sturz vorn durch die Eibach-Federn wieder absolut im GT-Sollbereich liegt, wird das Steuergerät den kleinen Offset hinten (wie in den Jahren vor dem Federbruch) einfach wieder akzeptieren. ✅

    LG DBSveny

    Ich gebe euch am Montagabend ein Update! Nochmals danke an dich, Michi! 🙏

    • Zitieren
  • nordinvent
    Profi
    Reaktionen
    76
    Beiträge
    793
    • 21. März 2026 um 23:21
    • #22

    Deine Argumentation ist in sich schlüssig, aber sie ist an zwei Stellen zu absolut.

    Was sich online gut stützen lässt:

    • SACHS 993 835 wird mit 355 mm Länge geführt.
    • Eibach E10-75-010-04-22 wird für den Laguna III Grandtour / Sport Tourer inklusive 2.0 dCi GT angeboten; dabei werden u. a. 1280 kg Vorderachslast genannt.

    Daraus folgt für mich:
    Ja, deine jetzigen Federn sind sehr wahrscheinlich falsch bzw. mindestens unpassend für die GT-Geometrie.
    Wenn dein Auto vorn wirklich rund 2 cm zu hoch steht, ist es absolut plausibel, dass damit Referenzwerte für Lenkung/ESP/4Control aus dem Fenster fliegen.

    Aber diese zwei Schlüsse würde ich so noch nicht als bewiesen ansehen:

    1. „Sachs bietet für den GT gar nichts Zulässiges an“
    Dafür habe ich in den frei zugänglichen Quellen gerade keinen belastbaren Primärnachweis gefunden. Ich sehe nur, dass 993 835 breit für Laguna III gelistet wird und Eibach explizit auch den GT aufführt.
    Das reicht für: „993 835 ist sehr wahrscheinlich nicht die richtige GT-Feder.“
    Es reicht noch nicht sauber für: „rechtlich definitiv unzulässig“ — dafür bräuchte man Renault-Originaldaten, ABE/Teilegutachten oder einen belastbaren Teilekatalog-Auszug.

    2. „Keine Mechanik-/Aktor-Meldung hinten = System hinten gesund“
    Das ist der gefährlichste Teil deiner Schlussfolgerung.
    Aus einem Wegkontroll-/Plausibilitätsfehler folgt nicht automatisch, dass die Hinterachse mechanisch gesund ist. Es heißt erst einmal nur: Das Steuergerät bekommt unplausible Lage-/Weg-/Lenkbezüge. Das kann durch die Vorderachshöhe kommen — aber eine schwergängige/festsitzende hintere Spurstange kann gleichzeitig weiter mit im Spiel sein. Das ist eine technische Schlussfolgerung meinerseits aus dem Fehlerbild, nicht etwas, was ich dir mit einer belastbaren Renault-Quelle für genau DTC 586168 belegen konnte.

    Mein nüchternes Urteil:

    • Dein Hauptproblem ist sehr wahrscheinlich tatsächlich vorne entstanden: falsche Feder, falsche Fahrzeughöhe, dadurch unplausible Referenzwerte.
    • Aber die feste rechte hintere Spurstange würde ich nicht gedanklich „freisprechen“.
    • Es ist gut möglich, dass beides gleichzeitig wahr ist:
      • falsche Vorderachsgeometrie hat den Fehler ausgelöst
      • die gammelige/feste hintere Spurstange bleibt trotzdem ein realer Folgeschaden bzw. Restfehler

    Deshalb wäre mein sauberer Weg:

    1. Vorn erst die korrekten Federn rein
      Eibach wirkt auf Basis der frei sichtbaren Fitment-Daten deutlich plausibler als die jetzigen Sachs.
    2. Danach Achsvermessung / Kalibrierung / Nullpunkt
    3. Dann erst bewerten, ob hinten wirklich Ruhe ist
    4. Wenn danach noch Fehler oder Schwergängigkeit bleiben: Spurstange hinten nicht mehr wegdiskutieren

    Mein Fazit in einem Satz:
    Ich halte deine Feder-Theorie inzwischen für stark — aber deine Entlastung der hinteren Spurstange noch nicht für wasserdicht.

    Gruß Micha

    Wenn mein Tipp den Fehler schneller fand als die Werkstatt: 😄
    ☕ Kaffeekasse: 1 € Spenden – Danke!

    • Zitieren
  • DBSveny
    Anfänger
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    35
    • 22. März 2026 um 00:31
    • #23

    Hi,

    ich hatte vor den Neubau der Sachs Federn keine Probleme gehabt . Auch vorher war die rechte hintere Spurstange fest bzw nicht die Spurstange sondern die Feinjustierung der Extenderschraube.

    Damals ist das 4control System nicht ausgestiegen mit den Original Federn.

    Da waren alle GT Kennfelder im plausiblen Bereich und es gab keine Fehlermeldung.

    Bin mir jetzt nicht sicher ob ich die Original Federn hol soll oder die Eibach Federn ,weil das 4control ziemlich sensibel ist....sonst geht die ganze Sache von vorne los oder wie schätzt du das ein.

    LG DBSveny

    • Zitieren
  • nordinvent
    Profi
    Reaktionen
    76
    Beiträge
    793
    • 22. März 2026 um 07:44
    • #24

    DBSveny,

    Meine Einschätzung: Originalfedern sind die sicherste Lösung

    Wenn dein Ziel ist, das Auto möglichst sicher wieder in den früheren, fehlerfreien Zustand zu bringen, dann würde ich zuerst Originalfedern bzw. nachweislich OE-identische GT-Federn nehmen.

    schönen Sonntag, Micha.

    Wenn mein Tipp den Fehler schneller fand als die Werkstatt: 😄
    ☕ Kaffeekasse: 1 € Spenden – Danke!

    • Zitieren
  • DBSveny
    Anfänger
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    35
    • 23. März 2026 um 22:13
    • #25

    Hallo zusammen,

    ich brauche mal eure Unterstützung, weil ich gerade ein ziemlich ärgerliches Problem habe.

    Ich fahre einen Renault Laguna 3 GT 4Control, Baujahr 2010, 2.0 dCi 178 PS, GT‑Sportfahrwerk, ohne Panoramadach.

    Bei einer Reparatur wurden vorne Teile ausgebaut, und der Meister hat die originalen Komponenten direkt entsorgt, bevor ich sie mir anschauen oder die Kennzeichnungen notieren konnte.

    Damit stehe ich jetzt vor dem Problem, dass ich nicht mehr nachvollziehen kann, welche Teile ab Werk tatsächlich verbaut waren.

    Normalerweise könnte man das über Farbmarkierungen oder Teilenummern eindeutig zuordnen – aber das ist jetzt leider nicht mehr möglich.

    Hier die relevanten Daten aus meinem Fahrzeugschein / Typenschild:

    - Vorderachslast: 1220 kg

    - Hinterachslast: 1080 kg

    - GT‑Sportfahrwerk

    - 4Control

    - kein Panoramadach

    - 2.0 dCi Diesel, 178 PS

    Ich versuche jetzt herauszufinden, welche originalen Komponenten zu genau dieser Konfiguration gehören, damit ich das wieder korrekt herstellen kann.

    👉 Frage an euch:

    Kann jemand anhand der oben genannten Fahrzeugdaten sicher sagen, welche Originalteile bei diesem Modell ab Werk verbaut waren?

    Oder gibt es irgendwo eine offizielle Übersicht speziell für den GT 4Control Diesel ohne Panoramadach?

    Ich wäre euch wirklich dankbar für jede Info, weil ich das Thema sauber klären möchte.

    Viele Grüße

    Sven

    • Zitieren
  • nordinvent
    Profi
    Reaktionen
    76
    Beiträge
    793
    • 23. März 2026 um 22:45
    • #26

    Vermute ich richtig? du suchst die Federn ? deinem Text fehlt ein wichtiger Teil.

    Für deinen Laguna 3 GT 2.0 dCi 178 PS mit 4Control ist die wahrscheinlich richtige originale Vorderfeder: 540100062R.

    Wenn mein Tipp den Fehler schneller fand als die Werkstatt: 😄
    ☕ Kaffeekasse: 1 € Spenden – Danke!

    • Zitieren
  • DBSveny
    Anfänger
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    35
    • 24. März 2026 um 14:32
    • #27

    Hi,

    Ich habe schonmal herausgefunden das es drei verschiedene Original Federn gibt.

    Habe meiner Werkstatt auch diese Nummer mitgeteilt und er hat lt. dieser Nummer jetzt ein Zubehörfeder bestellt von Lesjeförs.

    Das blöde ist echt das er die alten Federn nicht mehr hat. ;(

    LG Sven

    • Zitieren
  • DBSveny
    Anfänger
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    35
    • 8. April 2026 um 11:25
    • #28

    Hallo zusammen,

    ich konnte mich erst jetzt Tage später melden, da ich beruflich viel zu tun hatte. Ich muss euch aber von meinem Werkstatt-Besuch gestern berichten, weil ich glaube, dass der Meister dort völlig falsch liegt.

    Nachdem bei mir neue Federn vorne reingekommen sind, war die Allradlenkung plötzlich tot. Mein Werkstattmeister behauptet jetzt steif und fest: „Das Steuergerät hinten ist kaputt, deshalb kommt vorne kein Signal an.“

    Meiner Meinung nach ist das totaler Schwachsinn! Das System arbeitet beim Laguna doch von vorne nach hinten, nicht umgekehrt. Das Steuergerät hinten ist der Empfänger. Es braucht erst die richtigen Signale von den Sensoren vorne (Lenkwinkel, ESP), bevor es überhaupt irgendwas macht.

    Das eigentliche Problem:

    Die Werkstatt hat Standard-Federn (35 cm) eingebaut, aber der GT braucht ja die kurzen Federn (30 cm). Mein Auto steht jetzt vorne 5 cm zu hoch wie ein Geländewagen. Weil die Kiste so hochbeinig dasteht, liefern die Sensoren vorne völlig falsche Werte. Das Steuergerät hinten merkt das, bekommt einen „Wegefehler“ und schaltet sich als Schutzreaktion selbst ab.

    Mein Meister möchte jetzt unbedingt einen Stellglied-Test am 4Control-Steuergerät machen, um zu beweisen, dass es defekt ist.

    Ich halte das für sinnlos, da er die falsche Federhöhe völlig ignoriert. Ich vermute jetzt einfach: Solange der Wagen vorne 5 cm zu hoch steht, wird das System niemals ein Signal freigeben. Man kann doch nicht das Teil am Ende tauschen, wenn der Fehler ganz am Anfang (bei den Federn) liegt!

    Was meint ihr? Liege ich da falsch oder ist meine Vermutung richtig, dass das System nur wegen der falschen Höhe vorne streikt?

    LG Sven

    • Zitieren
  • nordinvent
    Profi
    Reaktionen
    76
    Beiträge
    793
    • 8. April 2026 um 21:46
    • #29

    DBSveny,

    deine Grundrichtung ist deutlich plausibler als die Aussage deines Werkstattmeisters.

    Beim Laguna 4Control läuft die Regelung nicht so, dass „hinten kaputt = deshalb kommt vorne kein Signal an“. Renault beschreibt das System so: Ein Sensor an der Lenksäule liefert den Lenkwinkel über das CAN-Netz an das 4Control-Steuergerät an der Hinterachse; zusätzlich bekommt dieses Steuergerät Fahrzeuggeschwindigkeit und weitere Dynamik-Infos aus dem ESC/ABS-System. Erst daraus berechnet es den Sollwinkel hinten und steuert den elektrischen Aktuator an der Hinterachse an.

    Damit ist die Aussage deines Meisters in dieser Form technisch schief. Das hintere Steuergerät ist beim Laguna 4Control funktional der Empfänger/Verarbeiter der Vorderachs- und Fahrdynamiksignale, nicht die Quelle dafür. Ein echter Defekt hinten kann zwar das System lahmlegen, aber er erklärt nicht sauber die Behauptung „deshalb kommt vorne kein Signal an“.

    Der wichtigere Punkt ist aber: Aus deinen Symptomen folgt trotzdem nicht automatisch, dass das hintere Steuergerät gesund ist. Ein Plausibilitäts-/Wegefehler kann durchaus dadurch entstehen, dass die Referenzlage des Fahrzeugs vorne nicht mehr stimmt. Gleichzeitig kann ein hinterer mechanischer oder elektrischer Grenzfehler weiter vorhanden sein. Beides schließt sich nicht aus. Das ist hier eine technische Schlussfolgerung aus dem Systemaufbau und deinem Fehlerbild.

    Zu deinem Kernargument mit den Federn:
    Wenn das Auto nach dem Federwechsel vorne massiv höher steht und vorher mit den Originalfedern unauffällig war, dann ist es sehr naheliegend, dass die neue Vorderachslage der Auslöser ist. Du hast ja selbst den stärksten Praxisbeweis: vorher keine 4Control-Ausfälle, nach dem Federumbau plötzlich doch. Dass 4Control sehr stark von Lenkwinkel-, ESC/ABS- und Fahrdynamikdaten abhängt, ist von Renault beschrieben. Ändert sich die geometrische Referenzlage deutlich, ist es plausibel, dass das Steuergerät die Lage als unplausibel bewertet und das System abschaltet.

    Was ich nicht sauber mit einer belastbaren Renault-Quelle belegen kann, ist deine sehr konkrete Formulierung „wegen 5 cm zu hoher Vorderachse wird nie ein Signal freigegeben“. Das ist als Diagnosegedanke nachvollziehbar, aber ohne Renault-Diagnoseunterlagen bleibt es eine gut begründete Schlussfolgerung, kein harter Werksbeweis.

    Zum Stellgliedtest:
    Sinnlos ist er nicht, aber als Beweis für die eigentliche Ursache taugt er in deiner Situation nur eingeschränkt.

    So würde ich das trennen:

    • Ein Stellgliedtest kann prüfen, ob Aktuator, Ansteuerung und Grundfunktion hinten elektrisch/mechanisch noch leben.
    • Er kann nicht beweisen, dass das hintere Steuergerät die Ursache des Problems ist.
    • Wenn die Fahrzeuglage vorne aktuell grob falsch ist, dann ist ein negativer oder unauffälliger Stellgliedtest diagnostisch untergeordnet, weil die Hauptbaustelle vorne erst einmal beseitigt werden muss.

    Anders gesagt:
    Dein Meister darf einen Stellgliedtest machen, aber nicht so tun, als sei damit die Feder-/Geometriefrage erledigt.

    Meine Einschätzung in einem Satz:
    Erst die korrekte GT-Vorderachshöhe wiederherstellen, dann vermessen/kalibrieren, und erst danach das 4Control-Endglied hinten endgültig bewerten.

    So würde ich es der Werkstatt sagen:

    „Der Systemaufbau von 4Control ist vorne nach hinten: Lenkwinkel und ESC/ABS-Daten gehen an das 4Control-Steuergerät hinten. Seit dem Einbau der falschen Vorderfedern steht das Fahrzeug vorne deutlich zu hoch; vorher lief 4Control trotz der bekannten hinteren Einstellschraube fehlerfrei. Deshalb möchte ich zuerst die korrekte GT-Federhöhe wiederherstellen und danach Achsvermessung/Kalibrierung. Ein Stellgliedtest hinten darf gern gemacht werden, aber nicht als Beweis, dass das hintere Steuergerät die Ursache ist.“
    Die Beschreibung des Signalwegs und der hinteren Steuergeräteposition ist durch Renault-Presseunterlagen gut gestützt.

    Mein ehrliches Fazit:
    Deine Werkstatt unterschätzt sehr wahrscheinlich die Bedeutung der falschen Vorderfedern ( mangelndes Fachwissen oder fehlender Lehrgang).
    Du solltest aber den Stellgliedtest nicht als komplett wertlos abtun — nur eben als Nebenprüfung, nicht als Hauptdiagnose.

    Gruß Micha

    Wenn mein Tipp den Fehler schneller fand als die Werkstatt: 😄
    ☕ Kaffeekasse: 1 € Spenden – Danke!

    • Zitieren
  • DBSveny
    Anfänger
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    35
    • 17. April 2026 um 23:02
    • #30

    Hallo zusammen,

    ich brauche mal eure Einschätzung zu meinem 4Control-System.

    Aktueller Stand:
    Mein Laguna steht aktuell vorne ca. 5 cm zu hoch (falsche Federn). Da das System seitdem auf Störung steht („Servolenkung prüfen“), wurde jetzt ein Stellgliedtest versucht.

    Das Ergebnis des Tests:

    • Der Stellgliedtest wurde abgebrochen (nicht erfolgreich beendet).
    • Die Fehlermeldung im Display bleibt bestehen.
    • Interessante Beobachtung: Als der Wagen auf der Bühne war und man vorne an den Rädern gedreht hat, hat der Aktuator hinten eine minimale Bewegung gemacht. Ganz „tot“ scheint er also nicht zu sein.

    Man vermutet nun, dass die interne Sensorik im Aktuator (Hinterachse) defekt ist.

    Mein Plan:
    Ich habe jetzt die originalen Renault-Federn für das GT-Fahrwerk bestellt und werde diese einbauen lassen, damit die Fahrzeughöhe wieder dem Sollwert entspricht. Ehrlich gesagt bin ich aber skeptisch, ob das System allein dadurch wieder anspringt, wenn der Test schon abgebrochen wurde.

    Meine Fragen an euch:

    1. Hat jemand Erfahrung mit abgebrochenen Stellgliedtests? Kann das allein an der unplausiblen Fahrzeughöhe liegen (Sicherheits-Lockdown), oder deutet der Abbruch zwingend auf einen Hardware-Defekt im Aktuator hin?
    2. Kann man den 4Control-Aktuator (Hinterachse) irgendwo reparieren lassen (Platinen- oder Sensorik-Instandsetzung)? Oder hilft bei einem internen Sensorfehler nur der komplette Austausch gegen ein Neuteil/Gebrauchtteil?
    3. Wie würdet ihr jetzt weiter vorgehen?

    Bin für jeden Tipp dankbar!

    LG Sven


    • Zitieren
  • nordinvent
    Profi
    Reaktionen
    76
    Beiträge
    793
    • 17. April 2026 um 23:10
    • #31

    DBSveny,

    deine Skepsis ist berechtigt — aber ich würde den abgebrochenen Stellgliedtest nicht als sicheren Beweis für einen defekten Aktuator werten.

    Renault beschreibt das 4Control so: Lenkwinkel und Fahrzeuggeschwindigkeit kommen über ESP/ABS zum 4Control-Rechner; dieser steuert dann den elektrischen Aktuator an der Hinterachse. Der Rechner ist außerdem mit ESC und ABS verknüpft, um Stabilitätszustände zu bewerten. Das heißt: Wenn vorne Geometrie/Lenkwinkel/ESP-Plausibilität nicht passen, kann das System hinten durchaus in einen Schutz- oder Sperrzustand gehen.

    Einschätzung zum abgebrochenen Stellgliedtest

    Ein abgebrochener Stellgliedtest bedeutet erstmal nur:

    Das System konnte den Test unter den aktuellen Bedingungen nicht sauber zu Ende fahren.

    Das kann mehrere Ursachen haben:

    1. Aktuator intern defekt
      Zum Beispiel Wegsensor/Positionssensor im Aktuator, Endanschlag, Motor, Elektronik oder Steckverbindung.
    2. Mechanik hinten blockiert oder schwergängig
      Deine festgegammelte Feinjustierung/Extenderschraube kann hier trotzdem eine Rolle spielen. Auch wenn sie vorher toleriert wurde, kann ein Testlauf anders reagieren als der normale Fahrbetrieb.
    3. Systemfreigabe fehlt wegen unplausibler Eingangswerte
      Bei 5 cm zu hoher Vorderachse ist die Fahrzeuglage massiv außerhalb dessen, was das GT-Fahrwerk normalerweise hat. Dann kann der Rechner die Hinterachsbewegung abbrechen, weil Lenkwinkel, Sollweg, Istweg oder ESP/ABS-Bezug nicht mehr plausibel zusammenpassen.
    4. Spannung/Masse/Steckerproblem hinten
      Bei 4Control ist die Masseverbindung am Aktuator ausdrücklich relevant. In einer Renault-Schulungsunterlage wird beim Ausbau des 4Control-Aktuators sogar die spezielle Masseband-Mutter erwähnt, außerdem sollen Kabelbaum, Stecker und Sensorbereich besonders vorsichtig behandelt werden.

    Die Beobachtung, dass der Aktuator hinten minimal reagiert, ist wichtig. Das spricht gegen „komplett tot“. Es beweist aber leider nicht, dass der interne Positionssensor sauber arbeitet. Ein Aktuator kann motorisch noch kurz zucken, aber trotzdem seinen Weg nicht korrekt zurückmelden.

    Kann die falsche Fahrzeughöhe allein den Test abbrechen?

    Ja, möglich.
    Ich würde es aber nicht als sicher bezeichnen.

    Bei deinem Fall ist die zeitliche Kette sehr stark:

    Originalfedern → 4Control lief
    falsche Federn vorne → Fahrzeug vorne viel zu hoch → 4Control-Störung

    Das ist für mich der Hauptverdacht. Gerade weil Renault das System ausdrücklich über Lenkwinkel, Geschwindigkeit, ESP/ABS und Stabilitätsmodellierung beschreibt, ist eine grob falsche Vorderachsgeometrie als Auslöser sehr plausibel.

    Aber:
    Wenn der Stellgliedtest nach korrekter Federhöhe, Vermessung und Kalibrierung immer noch abbricht, dann steigt die Wahrscheinlichkeit für ein echtes Problem hinten deutlich.

    Reparatur des 4Control-Aktuators

    Da wäre ich vorsichtig optimistisch, aber nicht zu hoffnungsvoll.

    Der Aktuator ist bei Renault eher als komplette Einheit gedacht. In der Renault-Schulungsunterlage steht sinngemäß: Wenn der Aktuator gefallen ist oder Spuren von Schlag/Einwirkung an Gehäuse, Sensor, Kugelgelenk oder Steckern vorhanden sind, soll der Aktuator ersetzt werden. Außerdem werden Kabel, Manschette und Sensorbereich als empfindliche Bereiche beschrieben.

    Das spricht dafür, dass Renault offiziell eher Austausch statt Zerlegen/Reparieren vorsieht.

    Es gibt zwar separate 4Control-Steuergeräte/Module als Ersatzteil, zum Beispiel mit der Nummer 527005146R, angeboten für Laguna III inklusive 2.0 dCi GT.
    Aber das ist nicht automatisch der mechanische Aktuator selbst. Beim Gebrauchtteilekauf musst du sehr genau unterscheiden zwischen:

    • 4Control-Steuergerät/Modul
    • Hinterachs-Aktuator/Lenksteller
    • Kabelbaum/Stecker/Masseband
    • Spurstangen/Extender/Compensator-Teile

    Eine echte Platinen- oder Sensorreparatur am Aktuator dürfte möglich sein, wenn ein Spezialbetrieb das macht — aber ich würde das nicht als Standardlösung einplanen. Praktisch ist meist eher: gebrauchter kompletter Aktuator aus Schlachter oder Neuteil, falls noch verfügbar und bezahlbar.

    So würde ich jetzt weiter vorgehen

    1. Erst die originalen GT-Federn einbauen.
    Nicht mehr weiter mit den falschen Federn diagnostizieren. Bei 5 cm Abweichung ist jede Diagnose am 4Control nur halb belastbar.

    2. Danach Fahrzeughöhe messen.
    Wieder Radmitte bis Kotflügelkante, links/rechts vergleichen. Ziel: wieder in Richtung deines früheren GT-Niveaus.

    3. Danach saubere Achsvermessung.
    Wichtig: Lenkrad gerade, Lenkwinkel-Nullpunkt beachten, keine „Pi-mal-Daumen“-Vermessung. Beim 4Control darf die Werkstatt nicht einfach nur die Spur vorne einstellen und fertig.

    4. Fehlerspeicher komplett löschen, Zündung aus, Ruhezeit, dann neu bewerten.

    5. Dann erst Stellgliedtest wiederholen.
    Wenn er dann sauber läuft: Aktuator war sehr wahrscheinlich nicht die Hauptursache.
    Wenn er dann wieder abbricht: Fokus nach hinten.

    6. Hinten gezielt prüfen lassen:

    • Stecker am Aktuator
    • Masseband/Massepunkt
    • Versorgungsspannung unter Test
    • CAN-Kommunikation
    • Istwert/Sollwert der Hinterachsstellung während Test
    • mechanische Leichtgängigkeit der Spurstangen/Extender
    • ob der Aktuator gegen einen mechanischen Anschlag läuft

    Mein Fazit:

    Der abgebrochene Stellgliedtest ist ein Warnsignal, aber noch kein Todesurteil für den Aktuator.
    Solange dein Laguna vorne 5 cm zu hoch steht, würde ich keinen teuren 4Control-Aktuator tauschen. Erst die korrekte GT-Höhe wiederherstellen, dann neu testen. Wenn der Test danach immer noch abbricht und der Aktuator nur minimal zuckt, dann wird der Verdacht auf interne Sensorik, Masse/Stecker oder mechanische Blockade hinten deutlich ernster.

    Gruß Micha

    Wenn mein Tipp den Fehler schneller fand als die Werkstatt: 😄
    ☕ Kaffeekasse: 1 € Spenden – Danke!

    • Zitieren
  • DBSveny
    Anfänger
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    35
    • 17. April 2026 um 23:22
    • #32

    Hi Micha,

    Das habe ich jetzt auch vor die originalen Federn von Renault erstmal einbauen zu lassen.

    Danach würde ich dann mal nach Renault fahren und die sollen mir mal einen Kostenvoranschlag machen oder wäre das sinnlos?

    Ich melde mich bei euch dann wieder dann sobald ich meine original Federn eingebaut habe.

    LG Sven

    • Zitieren
  • nordinvent
    Profi
    Reaktionen
    76
    Beiträge
    793
    • 17. April 2026 um 23:26
    • #33

    DbSveny,

    iuch würde so vorgehen:

    1. Originalfedern einbauen lassen.
    Danach die Höhe messen: Radmitte bis Kotflügelkante links/rechts vorne. Wenn du wieder ungefähr bei deinem alten GT-Niveau bist, ist die erste große Baustelle erledigt.

    2. Fehler löschen und kurze Probefahrt.
    Nicht gleich in Panik geraten, wenn die Meldung nicht sofort verschwindet. Manche Systeme brauchen Löschung, Initialisierung oder eine plausible Fahrt.

    3. Dann zu Renault für Diagnose/Kostenvoranschlag.
    Aber mit klarem Auftrag, nicht nur „4Control kaputt, bitte gucken“, sondern ungefähr so:

    Zitat

    „Nach Einbau falscher Vorderfedern stand das Fahrzeug vorne deutlich zu hoch und 4Control ist ausgestiegen. Jetzt sind wieder originale GT-Federn verbaut. Bitte Fehlerspeicher, Lenkwinkel-Nullpunkt, ESP-/ABS-Werte, 4Control-Soll-/Istwerte, Stellgliedtest und Kalibrierung prüfen. Bitte erst nach Diagnose einen Kostenvoranschlag erstellen.“

    Wichtig: Lass dir den Kostenvoranschlag mit Diagnosegrundlage geben. Also nicht nur:
    „Aktuator hinten ersetzen: 2.000 €“,
    sondern:
    „Warum? Welcher Fehlercode? Welche Istwerte? Test abgebrochen wegen was? Versorgung/Masse geprüft?“

    Ich würde Renault besonders um diese Punkte bitten:

    • Fehlerspeicher aller beteiligten Steuergeräte: ABS/ESP, Servolenkung, 4Control
    • Lenkwinkelsensor-Nullstellung prüfen
    • Hinterachslenkung Sollwert/Istwert prüfen
    • Stellgliedtest nach korrekter Fahrzeughöhe wiederholen
    • Versorgung, Masse und Stecker am hinteren Aktuator prüfen
    • prüfen, ob eine Kalibrierung/Initialisierung nach Fahrwerkseingriff nötig ist

    Mein ehrlicher Rat:
    Ja, Renault-Kostenvoranschlag machen lassen — aber erst nach den originalen Federn und mit genauem Diagnoseauftrag.

    Wenn danach Renault sagt „Aktuator defekt“, bist du deutlich näher an einer belastbaren Aussage.

    Gruß Micha

    Wenn mein Tipp den Fehler schneller fand als die Werkstatt: 😄
    ☕ Kaffeekasse: 1 € Spenden – Danke!

    • Zitieren
  • DBSveny
    Anfänger
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    35
    • 28. April 2026 um 21:03
    • #34

    Hallo allerseits!

    Update:

    Die originalen Renault-Federn sind jetzt verbaut. Die Fahrzeughöhe passt wieder, aber leider besteht die Fehlermeldung weiterhin.

    Ich schaue mir gerade die Verkabelung an, um Kontaktprobleme auszuschließen. Ich habe hier ein Foto gemacht – ist das markierte Kabel das Massekabel für den 4Control-Aktuator?

    Falls ja: Macht es Sinn, diesen Punkt auf Verdacht zu reinigen/blank zu schleifen, bevor ich den Wagen zur finalen Kalibrierung und Diagnose zu Renault bringe?

    Ich möchte sicherstellen, dass nicht ein simpler Kontaktfehler die Diagnose verfälscht.

    LG Sven

    Bilder

    • IMG_20260428_200355.jpg
      • 270,81 kB
      • 900 × 1.200
    • Zitieren
  • nordinvent
    Profi
    Reaktionen
    76
    Beiträge
    793
    • 28. April 2026 um 21:06
    • #35

    DBSveny,

    auf jeden Fall macht das Sinn. Selbst wenns nicht die Fehlerlösung ist trägt es doch zum Erhalt bei.

    Gruß Micha

    Wenn mein Tipp den Fehler schneller fand als die Werkstatt: 😄
    ☕ Kaffeekasse: 1 € Spenden – Danke!

    • Zitieren
  • DBSveny
    Anfänger
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    35
    • 28. April 2026 um 21:20
    • #36

    Das komische ist ,ich habe vorhin mit einen Kumpel , die Fotos von unten gemacht

    Habe alle Sicherungen im Motorraum vorne aus und wieder eingesteckt , scheinen alle in Ordnung zu sein.

    Dann habe ich meine Schlüsselkarte eingesteckt und dann waren auf einmal alle Fehler weg wie Störung Servolenkung in rot ....ESP in gelb....sowie die Stop Anzeige sowie Werkzeugsymbol.

    Er hat nur angezeigt Batterie fast leer , die von der Schlüsselkarte.

    Habe auch bemerkt das das Hitzeschutzblech unten hinten lose ist.

    Kann sowas auch solche Fehler auslösen?

    LG Sven

    • Zitieren
  • DBSveny
    Anfänger
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    35
    • 28. April 2026 um 21:47
    • #37

    Hab an Euch noch eine Frage..

    Wenn das Massekabel nicht mehr 100% leitet, kann man es dann mit einen Starterkabel zum testen überbrücken.

    Das Starterkabel direkt am Akuator anschließen und das andere Ende an der Karosserie.

    Würde das funktionieren?

    LG Sven

    • Zitieren
  • nordinvent
    Profi
    Reaktionen
    76
    Beiträge
    793
    • 28. April 2026 um 22:29
    • #38

    Eher nein — ein loses Hitzeschutzblech hinten ist als Ursache für ESP / Servolenkung / STOP / 4Control sehr unwahrscheinlich.

    Das kann:

    • klappern
    • vibrieren
    • im Extremfall an etwas scheuern

    Aber es ist normalerweise kein Auslöser für genau diese Warnkette.

    Was ich an deiner Beobachtung viel wichtiger finde:

    Dass nach Sicherungen ziehen/stecken plötzlich alle Fehler weg waren

    Das spricht eher für eines von drei Dingen:

    1. Steuergeräte-Reset
    Durch das Ziehen/Stecken der Sicherungen kann ein Steuergerät einmal sauber neu gestartet worden sein. Dann sind sporadische Warnungen erstmal weg, bis der Fehler wieder erkannt wird.

    2. Kontaktproblem / Übergangswiderstand
    Wenn eine Sicherung, ein Steckplatz oder eine Versorgung etwas gammelig / locker ist, kann schon das reine Herausziehen und Wiedereinstecken kurzfristig wieder guten Kontakt herstellen.

    3. Spannungsproblem
    Gerade 4Control, ESP und Servolenkung reagieren empfindlich auf Unterspannung, Spannungseinbrüche oder Versorgungsprobleme.


    Die Meldung mit der Schlüsselkarte

    „Batterie fast leer“ der Schlüsselkarte erklärt diese Fahrwerks-/Lenkungsfehler nicht.

    Eine leere Kartenbatterie kann machen:

    • schlechtes Öffnen/Schließen
    • Erkennungsprobleme bei Handsfree

    Aber sie verursacht normalerweise keine ESP-/Servolenkungs-/4Control-Störungen während der Fahrt.

    Die Kartenbatterie würde ich trotzdem tauschen, einfach damit das ausgeschlossen ist.


    Was deine Beobachtung eher nahelegt

    Dass dein Problem nicht wie ein komplett totes Steuergerät wirkt.

    Denn wenn das hintere Steuergerät oder der Aktuator wirklich hart defekt wäre, dann wäre es eher ungewöhnlich, dass nach einmal Sicherungen stecken plötzlich alles sauber weg ist.

    Das passt viel eher zu:

    • sporadischer Versorgung
    • Masseproblem
    • Steckkontaktproblem
    • Reset-Effekt
    • oder einem Fehler, der erst nach erneutem Selbsttest wieder auftaucht

    Aber:

    Das entkräftet die falschen Federn vorne nicht.

    Es können sogar zwei Dinge gleichzeitig sein:

    • Hauptursache: falsche Vorderachshöhe / unplausible Geometrie
    • zusätzlich: Versorgung/Kontaktproblem, das die Fehlermeldungen mal schlimmer, mal schwächer macht

    Was ich jetzt machen würde

    1. Schlüsselkartenbatterie tauschen
      Einfach als Nebensache abhaken.
    2. Lose Hitzeschutzblech befestigen
      Nicht wegen 4Control, sondern damit nichts scheuert oder klappert.
    3. Motorraum-Sicherungen genau ansehen
      Nicht nur optisch:
      • sitzen alle fest?
      • Kontakte grün/oxidiert?
      • Hitzezeichen?
      • lockerer Sicherungsträger?
    4. Batteriespannung und Masseverbindungen prüfen
      Gerade:
      • Batteriepolklemmen
      • Masseband Karosserie/Motor
      • Versorgung der relevanten Steuergeräte
    5. Trotzdem Originalfedern einbauen
      Das bleibt für mich weiterhin der wichtigste Schritt.

    Meine Einschätzung

    Ein loses Hitzeschutzblech ist fast sicher nicht der Grund.
    Dass nach dem Sicherungsziehen alles kurz weg war, ist dagegen ein echter Hinweis auf Reset-, Spannungs- oder Kontakt-Thema.

    Also:
    Hitzeschutzblech = eher Nebensache
    Sicherungs-/Versorgungsreaktion = diagnostisch interessant

    Massekabel auf jeden fall instand setzen / ersetzen, bitte keine elektrischen Experimente. Es sei den du willst deinen Renault zum glühen bringen.

    Gruß Micha

    Wenn mein Tipp den Fehler schneller fand als die Werkstatt: 😄
    ☕ Kaffeekasse: 1 € Spenden – Danke!

    • Zitieren
  • DBSveny
    Anfänger
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    35
    • 29. April 2026 um 14:38
    • #39

    Hi,

    Wie würdest du es beurteilen das Bild mit dem Massekabel ? Sollte man mit einer Drahtbürste die Schrauböse damit bearbeiten oder was würdest Du machen?

    LG Sven

    • Zitieren
  • DBSveny
    Anfänger
    Reaktionen
    4
    Beiträge
    35
    • 29. April 2026 um 14:42
    • #40

    Übrigens habe gemessen das die falschen Federn 290mm hatten und die originalen Federn von Renault gelb/grün 301mm...habe aber noch keine neue Achsvermessung und Kalibrierung gemacht.

    LG Sven

    • Zitieren

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen Anmelden

Spenden

Jährlich (2026)

48,5 %

48,5% (97,00 von 200 EUR)

Jetzt spenden

Ähnliche Themen

  • Laguna 3 GT (4Control): Fehler ESP / Servolenkung / Allradlenkung nach Federwechsel

    • DBSveny
    • 27. Februar 2026 um 15:46
    • Renault-Laguna-Elektronik
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™