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Neues Benutzerkonto erstellenHallo Marcus,
vermutlich bist in der falschen Abteilung des Forums.
Gruß Micha
Hallo Steffen, adu hast schon viele richtige Infos gesammelt. Kurzfassung gleich vorweg: Nimm eine Pumpe mit ähnlichem Druck wie deine alte (also im Bereich ~1–1,5 bar). Nicht die 3-Bar-Variante.
Warum das so ist (knapp und verständlich):
Zur Frage „Spielt der Zuheizer eine Rolle?“
Nein — der Zuheizer (Zusatzheizung) hat auf die Förderdruckanforderung der Tankpumpe keinen Einfluss. Er beeinflusst die Kraftstoffförderung nicht.
Praktische Empfehlungen:
Kurz: 1–1,5 bar (also 1 bar-Pumpe) ist die richtige Wahl für deinen 1.9 dCi F9Q; 3 bar ist unnötig und potentiell problematisch.
Gruß Micha
genau hier
![]()
mach deine Bilder nicht zu klein, detaillierte Teile noch zu erkennen oder zu bearbeiten ist ziemlich schwer.
Gruß Micha
Ganz genau — das klingt nach einem sehr wahrscheinlichen Szenario.
Beim Renault Espace IV (und auch beim Laguna II, Vel Satis usw.) ist dieser Querträger (auch „HF-Antennen-Träger“ oder „Dash Cross Beam“) entscheidend – und er ist leicht zu übersehen, weil er nicht auffällig aussieht.
Hier ein paar technische Details, damit du ihn beim nächsten Ausbau sofort findest 👇
Beim Ausbau des Armaturenbretts passiert oft Folgendes:
Das führt dazu, dass der Clip zwar alle Antennen „als vorhanden“ meldet, aber die Frontantenne nicht korrekt antwortet – genau das Verhalten, das du beschrieben hast („Frontscheibenantenne nicht erkannt, 0 Karten bei Keyless Go“).
Antenne locker oder verdreht?
→ Dann kann der Empfang der Schlüsselkarten nicht mehr korrekt trianguliert werden. Das System denkt dann, die Karte sei „außerhalb des Fahrzeugs“, und verweigert den Keyless-Start.
Gruß Micha
Du hast richtig erkannt – mit „RFID-Pille“ ist tatsächlich diese kleine schwarze oder dunkelgraue Kapsel gemeint, die lose im Inneren der Keycard sitzt. Ich erklär dir das kurz im Detail und geh danach auf die HF-Antenne im Espace IV ein, inklusive Position und Aussehen.
Die Keycard besteht aus zwei völlig unterschiedlichen Systemen:
| Teil | Funktion | Technik |
|---|---|---|
| RFID-Pille (Transponder) | Startfreigabe über das Kartenlesegerät | Passiver 125 kHz-Chip, keine Batterie, arbeitet über Induktion |
| HF-Modul (Platine mit Batterie) | Handsfree-Funktion (Tür öffnen/schließen, Start ohne Einschieben) | Aktiver Sender mit 433 MHz oder 315 MHz |
Die Pille ist also der Teil, der dich auch dann noch starten lässt, wenn die Batterie in der Karte leer ist – aber nur, wenn du sie ins Lesegerät steckst.
Das ist der gleiche Prinzip wie bei normalen Wegfahrsperren-Transpondern im Zündschlüssel älterer Fahrzeuge.
Die Pille ist:
Wenn du sie verlierst oder vergisst einzusetzen, funktioniert zwar die Funk-ZV,
aber nicht das Starten (auch nicht per Einschieben der Karte).
Renault nennt sie im Schaltplan „Innenantenne vorn (ant. habitacle AV)“.
Diese Antenne ist Teil des Handsfree-Systems und dient dazu, zu erkennen, ob sich eine Karte im Innenraum befindet.
Wenn sie fehlt oder defekt ist, zeigt der Clip:
Zitat„Front interior antenna: not detected“
und das Fahrzeug glaubt, die Karte sei außerhalb, obwohl sie drin liegt → Start per Knopf nicht möglich.
Beim Espace IV (2003–2014) sitzt die Antenne unter der oberen Mittelkonsole / Armaturenbrett-Oberseite, genau zwischen den Luftdüsen und dem Armaturenbrett-Mitteltunnel.
Genauer:
Sieht aus wie ein kleiner „flacher Stab“ mit 2-poligem Stecker (grau oder weiß).
Wenn du das Armaturenbrett schon mal draußen hattest:
Es gibt insgesamt drei Innenantennen beim Espace mit Handsfree:
Und zusätzlich:
Wenn du Clip angeschlossen hast:
Clip zeigt z. B.:
Wenn „not detected“ → Stecker oder Kabelbruch, meist direkt an der Antenne.
Gruß Micha
Nicht schlecht, das liest sich wie ein Werkstattprotokoll auf Profi-Niveau. Ich geh’s für dich in zwei Teilen durch:
(A) Anlasser & Kohlebürsten und (B) Keyless Go / Handsfree Problem, inklusive der Frequenzsache am Schluss.
Du hast völlig recht:
Wenn du die Erregerwicklung (Bürstenhalterplatte) nicht abbekommst, lohnt das Öffnen bei den heutigen Preisen nicht.
58 € für ein Bosch-Starterteil oder 60 € für einen kompletten Nachbau (z. B. von Elstock, Ridex oder AS-PL) sind wirtschaftlich unschlagbar – besonders bei einem Auto mit über 150 000 km.
Die alten Bürsten sahen auf deinen Bildern eindeutig am Ende aus (kurz, ungleichmäßig abgenutzt, leicht verölt), und die Kontaktfedern verlieren mit der Zeit ihre Spannung.
Sehr gut, dass du das geprüft hast.
Wenn das Band nicht korrodiert ist und die Litze nicht bricht, lass es lieber unangetastet.
Der Bruch beim Ausbau passiert tatsächlich häufig, und die Reparatur am Getriebegehäuse (neues Gewinde schneiden) ist nervig.
Du kannst beim Einbau des neuen Anlassers einfach die Kontaktflächen mit etwas Kontaktfett oder Kupferpaste behandeln – das verhindert Oxidation.
Du hast hier bereits extrem gute Vorarbeit geleistet – das ist fast ein Lehrbuchfall.
Ich fasse mal deinen aktuellen Stand zusammen und setze gezielte Hinweise:
| Bauteil | Zustand |
|---|---|
| Alle Antennen außer Frontscheibe | OK |
| UCH | Überholt (Kaltlötstelle beseitigt) |
| Türgriffe & Sensoren | Gereinigt / erneuert |
| Schlüsselkarte | Erkannt, startet Motor, aber kein Handsfree |
| Keyless Go laut Clip | „0 Karten erkannt“ |
| Frequenzen der Karten | Eine 315 MHz, eine 433 MHz |
Das ist der entscheidende Punkt.
Der europäische Espace IV (alle Modelle für DE, FR, IT etc.) arbeitet ausschließlich mit 433 MHz.
Die 315 MHz-Version ist für den US- und asiatischen Markt bestimmt.
Diese Karten lassen sich zwar teilweise als normale Startkarten anlernen (Transponder-Teil = passiv, RFID),
aber nicht als Handsfree-Karte, weil der HF-Sender auf 315 MHz läuft – die UCH erwartet aber 433 MHz.
👉 Deshalb zeigt dein Clip korrekt „0 Karten für Handsfree“, obwohl der RFID-Teil erkannt wird.
Falls du zwei 433 MHz-Karten besitzt, dann gilt:
ZitatKarte startet das Auto (RFID-Teil funktioniert)
→ HF-Kommunikation (433 MHz) gestört oder falsche Frequenz
→ Clip erkennt „0 Karten für Keyless“
→ Handsfree (ZV + Start ohne Karte) nicht aktivierbar.
Das passt exakt zu einer 315 MHz-Karte oder defekter HF-Stufe auf der Platine.
| Thema | Empfehlung |
|---|---|
| Anlasser | Neu kaufen – deine Entscheidung ist goldrichtig. Alten evtl. als Ersatz zerlegen und lernen. |
| Masseband | So lassen, nur Kontaktfett. Kein Risiko eingehen. |
| Keyless Go | Frequenz prüfen – vermutlich 315 MHz-Karte → funktioniert nur halb. Neue 433 MHz-Karte anlernen. |
| UCH & Sensoren | Alles korrekt gemacht – kein Fehler mehr dort. |
Gruß Micha
Ja, theoretisch – aber praktisch selten sinnvoll bei den Valeo- oder Bosch-Startern, die Renault im Espace IV verbaut hat.
Die Bauweise ist deutlich kompakter als bei alten VW- oder Opel-Anlassern, und die Bürsten sitzen meist in einer verpressten Bürstenhalterplatte, die mit dem hinteren Lagergehäuse verschweißt oder vernietet ist.
Aber:
ZitatMeist ist beim M9R nicht die Kohle das Problem, sondern der Magnetschalterkontakt (Kupferscheibe innen verbrannt) oder Korrosion an der Welle.
Das Klacken, das du spürst, ist genau das Zeichen: Magnet zieht an → Hauptkontakt bleibt offen → kein Drehmoment.
Wenn du ihn offen hast:
💡 Tipp: Wenn du Glück hast, läuft er danach wieder viele Jahre – gerade wenn der Rotor leichtgängig ist und die Wicklungen sauber sind.
Deine Beobachtung bei 10 °C ist völlig normal.
👉 Heißt: dein Steuergerät arbeitet jetzt korrekt, nur der Motor braucht bei 10 °C eigentlich keine Glühhilfe zum Starten.
Dass er trotzdem kurz will und dann abstirbt, bestätigt also noch stärker:
Das Problem liegt nicht an der Glühanlage, sondern am Anlasser, der nicht sauber durchzieht.
Top – das ist die beste temporäre Lösung, bis du wieder einen festen Massepunkt hast.
Solange das Kabel sauber geklemmt und mechanisch fest ist, kannst du das ohne Risiko so lassen.
Der Strom über die Glühkerzen läuft im Sekundentakt (nicht dauerhaft), also keine Gefahr, solange der Kontakt nicht wackelt.
Wenn du später den Batterieträger ausbaust, ist unterhalb eine massive M8-Schraube am Getriebegehäuse, die Renault selbst für Masseverbindungen nutzt.
Dort kannst du das Kabel dauerhaft anbringen.
Sehr gut, dass du trotz fehlendem Multimeter weitermachst – das geht auch mechanisch sinnvoll:
Während du den Anlasser draußen hast, kannst du ihn direkt öffnen, reinigen und die Kohlen begutachten.
Wenn du Fotos machen kannst, zeige ich dir gern, was wie aussehen sollte.
Sehr gute Entscheidung, das auf den Frühling zu legen.
Der Ausbau des Klimakompressors beim M9R ist fummelig, und bei kalten Temperaturen reißt man gerne Dichtungen oder Clips ab.
Wenn du dann eh auf der Bühne bist, kannst du:
Später feste Masseverbindung am Motorblock anlegen → Dauerlösung.
Gruß Micha
Dass du beim Startversuch nur ein Klacken hörst, aber kein Drehen, bedeutet:
Beim Espace M9R sind die Massebänder notorisch anfällig:
➡️ Beide lösen, säubern, mit Schleifpapier blank machen und mit Polfett oder Kupferpaste wieder verschrauben.
➡️ Zur Sicherheit testweise ein Starthilfekabel vom Batterie-Minus direkt auf den Motorblock legen und dann starten.
Wenn er dann durchzieht → Masseband defekt.
Sehr gut, dass du das morgen probieren willst.
→ Starthilfekabel Batterie + an Anlasser + direkt ansetzen (Vorsicht: Funkenbildung).
Wenn er dann dreht → Zuleitung oder Magnetschalter defekt.
Wenn er trotzdem nur klackt → Anlasser selbst intern fest.
Das „Klacken“ plus spürbare Vibration im Holzstab ist klassisch Magnetschalter zieht an, aber Hauptkontakte verbrannt oder Rotor blockiert.
Beim M9R sitzt der Anlasser recht tief (unterhalb des AGR), und durch die Position zieht er über Jahre gerne Feuchtigkeit → dann oxidiert die Welle oder der Magnetschalter.
👉 Empfehlung: Ausbau lohnt sich.
Beim Ausbau:
Dann kannst du ihn auf der Werkbank testen (12 V direkt an Plus, Masse ans Gehäuse).
Wenn er dann nicht läuft → tauschen.
Ein Bosch- oder Valeo-Nachbau liegt bei 60–90 €, also kein großes Risiko.
Deine provisorische Lösung mit dem Kabel an Batterie-Minus ist völlig richtig! 👏
Damit hast du den Funktionsweg bestätigt – das Steuergerät ist elektrisch wieder in Betrieb.
Dass der Clip jetzt Vor- und Nachglühen anzeigt, ist der Beweis.
Das verrostete Originalblech als Massepunkt solltest du nicht mehr verwenden.
Mach Folgendes:
Dann ist die Masse dauerhaft sicher – provisorisches Kabel kannst du entfernen.
Dann starten – mit intaktem Anlasser und aktiver Glühanlage sollte er sofort anspringen.
Schönen Feiertag
Perfekt Cem – danke dir für die ausführliche Rückmeldung! 👌
Du beschreibst alles sehr präzise, und man merkt: Du weißt, was du tust.
Da du den M9R 760 (2.0 dCi 173 PS, Baujahr 2007) hast, kann ich dir jetzt ganz genau sagen, wo das Glühsteuergerät sitzt, wie du es richtig montierst und warum dein Startproblem sehr wahrscheinlich damit zusammenhängt.
Beim Espace IV mit dem M9R-Motor sitzt das Glühsteuergerät NICHT auf der Fahrerseite, sondern auf der Beifahrerseite (hinter der Batterie) – direkt am Motorblock, unterhalb der Ansaugbrücke, zwischen Anlasser und Abgasrückführventil (AGR).
ZitatDann müsste es ja als Aktiv gemeldet werden, wenn ich ein Kabel an dem Schraubenloch vom Glühsteuergerät dran mache und dann es an die Batterie Minuspol halte?
✅ Ganz genau!
Wenn du vom Befestigungsloch (Metallgehäuse des Glühsteuergeräts) ein provisorisches Massekabel zur Batterie-Minus oder an einen blanken Motorpunkt legst, sollte das Gerät sofort Masse haben.
➡️ Wenn du dann mit Clip reinschaust, müsste der Status von „inaktiv“ auf „aktiv“ wechseln.
Dann weißt du zu 100 %, dass das Problem eine fehlende Masseverbindung war.
Ich bin ziemlich sicher, dass er danach wieder sauber anspringt.
Wenn das Glühsteuergerät keine Masse hat:
Da ich dir hier kein echtes Foto senden kann, stell es dir so vor (wenn du vor dem Motor stehst):
Fahrerseite (links) Beifahrerseite (rechts)
[Turbo / Ölkühler] ---------- [AGR / Batterie / Glühsteuergerät]
^
|
Hier sitzt das Glühsteuergerät am Block
Direkt unterhalb der Batterie – du siehst es von oben nicht, nur wenn du die Batterie und ihren Träger rausnimmst.
Von unten ist es nur schwer zu erreichen, aber mit kleinem Spiegel oder Handy-Kamera kannst du den Stecker und die vier Glühleitungen erkennen.
Ich bin zu 90 % sicher, dass er dann sofort anspringt.
Gruß Micha
Hallo Cem,
sehr gute und gründliche Beschreibung – du hast schon vieles richtig gemacht und systematisch ausgeschlossen.
Ich gehe das Schritt für Schritt mit dir durch, damit du dir Arbeit sparst und genau weißt, was dich beim Renault Espace IV (vermutlich 2.0 dCi oder 2.0 16V, je nach Motor) erwartet:
Beim Espace IV (2.0 dCi M9R-Motor) sitzt der Öldruckschalter tatsächlich hinter bzw. unter dem Ölkühler, direkt am Ölfiltergehäuseblock.
Das Ölfiltergehäuse ist gleichzeitig der Anschlussblock für den Öl-/Wasserwärmetauscher (Ölkühler).
➡️ Ohne Ausbau des Ölkühlers kommst du nur sehr schwer an den Sensor ran.
Der Schalter sitzt seitlich schräg nach hinten und ist mit einem Stecker (1-polig) versehen.
Wenn du ihn ausbauen willst/musst:
🔧 Darunter sitzt der Öldruckschalter, meist mit 24 mm Schlüsselweite eingeschraubt.
Dein Plan ist sinnvoll und schon fast ideal:
💡 Tipp: Viele Fälle mit „Öldruck prüfen“ beim M9R stammen tatsächlich von verstopften Ölkanälen im Schalter oder defektem Sensor, nicht von der Pumpe selbst.
Die Ölpumpe ist kettengetrieben – sitzt vorne unten an der Kurbelwelle.
Motor kann mechanisch trotzdem starten, auch wenn die Ölpumpe defekt ist (es gibt keine elektronische Sperre dafür).
ABER: Das Steuergerät erkennt den fehlenden Druck nach wenigen Sekunden und kann dann den Notlauf oder „Öldruck prüfen“ auslösen.
Dass das Glühsteuergerät „inaktiv“ angezeigt wird, ist auffällig.
Das Gerät sitzt beim M9R:
Wenn es also nicht richtig am Motorblock angeschraubt ist oder Korrosion unter der Schraube sitzt → keine Masse → Clip zeigt „inaktiv“.
Dann glüht nichts, auch wenn im Display das Symbol erscheint.
Das Symbol mit dem Fuß erscheint nur, wenn:
Wenn der Clip beide Stufen korrekt anzeigt, ist das an sich in Ordnung – aber es kann sein, dass das Symbol per Software unterdrückt wird, wenn ein anderes Steuergerät (z. B. ESP oder UCH) einen Fehler oder Statusabweichung meldet.
Wenn du mir kurz den genauen Motortyp (z. B. M9R 760 / F4R 776) oder Baujahr / Kraftstoffart wird mir das bei künftigen Fragen vieles erleichtern.
Gruß Micha
Habe gestern den Lüfter gewechselt, und neue Fotos gemacht ich hoffe man kann den Stecker besser identifizieren.
das erste Bild aus dieser Reihe, sehr gutes Foto 📸 — das hilft enorm weiter.
Auf dem Bild sieht man:
👉 Genau dieser schwarze, dreipolige Stecker mit der Gummikappe ist der Diagnosestecker des Automatikgetriebes (AD4).
Dieser Anschluss ist der Punkt, an dem die Renault-Werkstätten früher das XR25-Diagnosegerät anschlossen, um Fehlercodes und Sensordaten des Getriebes auszulesen.
Hallo,
viele Fahrzeuge koppeln Schlüssel, ELV und BCM/ECU miteinander. Selbst wenn du mechanisch das Schloss überbrückst, kann die Wegfahrsperre das Starten verhindern, wenn das Steuergerät den Schlüssel nicht „kennt“. In diesem Fall ist Programmierung über Renault-Diagnosegerät nötig.
Also ich würde zu Renault.
Gruß Micha
Hallo Peter22,
das klingt tatsächlich nach einem bekannten Renault-Problem – und du hast mit deiner Analyse schon ziemlich genau den richtigen Verdacht: Es liegt sehr wahrscheinlich nicht am Wischermotor oder am Hebel selbst, sondern an Kontakt- bzw. Masseproblemen im Bereich UCH (Zentralsteuergerät) oder an der gemeinsamen Masseleitung für Lenkstockschalter und Wischersteuerung.
Ich erkläre dir kurz den Hintergrund und dann, wie du Schritt für Schritt weiter eingrenzen kannst 👇
Beim Kangoo (wie auch bei Clio & Megane ähnlicher Baujahre) läuft die Wischersteuerung nicht direkt über den Schalter, sondern:
👉 Das heißt: jede Störung zwischen Hebel → UCH → Masse kann zu völlig wirren Wischfunktionen führen.
| Funktion | Anschluss am Hebel | Richtung | UCH-Stecker (Farbe / Pin) |
|---|---|---|---|
| Dauerwischen | Pin 4 | → | Braun 16 |
| Intervall / Automatik | Pin 3 | → | Braun 15 |
| Spritzfunktion vorne | Pin 6 | → | Grau 11 |
| Spritzfunktion hinten | Pin 7 | → | Grau 9 |
| Masse | Pin 1 | ↔ | Schwarz (gemeinsame Masse) |
(Kann je nach Baujahr leicht abweichen, daher zur Sicherheit UCH-Teilenummer prüfen)
Einige Renault-Techniker berichten, dass das Problem verschwunden ist, nachdem der Lenksäulenstecker (unter dem Kombischalter) gereinigt und neu verriegelt wurde.
➡️ Der Blinker beeinflusst die Wischerfunktion, weil beide Signalleitungen über denselben 12-poligen Stecker laufen – d. h. Wackelkontakt wird durch Blinkerbetätigung kurz „überbrückt“.
Zitat95 % Wahrscheinlichkeit: Kontakt- oder Masseproblem zwischen Wischerschalter und UCH.
UCH selbst ist nur in 5–10 % der Fälle wirklich defekt.
Gruß Micha
Hallo Markus7,
das Fehlerbild deines Renault Espace IV (Bj. 2014, 2.0 dCi 173 PS) ist sehr typisch für ein elektrisches Hauptproblem in der Stromversorgung oder Kommunikationsleitung, meist zwischen UCH (Zentralelektronik im Innenraum), dem Innenraum-Sicherungskasten (BSI/UPC), und dem Motorsteuergerät (ECU).
Ich erkläre dir unten die wahrscheinlichsten Ursachen, wie du gezielt prüfen kannst, und wie du am besten vorgehst, bevor du teure Teile tauschst.
→ Das spricht gegen ein Problem mit der KeyCard oder der Lenksäulenverriegelung.
→ Ursache ist meist Korrosion, Feuchtigkeit oder ein Spannungsproblem an einem zentralen Steuergerät oder Massepunkt.
🧰 Prüfen:
🧰 Prüfen:
🧰 Prüfen:
🧰 Prüfen:
Wenn Zündung nicht aktiv wird (keine Lampen im Kombiinstrument), ist UCH oder Zuleitung defekt.
Wenn Zündung an ist, aber Motor nicht startet, ist die Wegfahrsperre (Kommunikation zwischen UCH und ECU) betroffen.
| Mögliche Ursache | Wahrscheinlichkeit | Lösung |
|---|---|---|
| Korrosion UCH (Innenraum) | 🔴 Sehr hoch | Stecker reinigen, ggf. Steuergerät tauschen |
| Masseband locker / oxidiert | 🟠 Hoch | Massepunkte reinigen, fetten |
| UPC (Motorraum) feucht | 🟠 Hoch | Öffnen, trocknen, reinigen |
| Batterie / Plusverteilung | 🟡 Mittel | Batterie prüfen, Spannung messen |
| ECU defekt | 🔵 Gering | Nur prüfen, wenn alle anderen ausgeschlossen |
Gruß Micha
Hallole,
bei mir wars beim selbem Model ebenfalls OT Geber, wackler ein Kabel war durch.
Gruß Micha
Perfekt! 🔧
Die Fotos sind super klar — damit lässt sich jetzt genau erkennen, wie dein Clio aufgebaut ist.
Auf den Bildern sieht man deutlich den Motorraum eines Clio I Phase 2 mit dem 1.4 l (E7J) und dem AD4-Automatikgetriebe.
➡️ Das bestätigt: Du hast das AD4-Getriebe verbaut.
Ich sehe auf deinen Bildern rechts neben der Batterie (am Federdom und an der Sicherungsbox) mehrere offene Kabelstränge.
Dort sitzt normalerweise der 3-polige Diagnosestecker für das Automatikgetriebe.
Er sieht so aus:
Auf deinem zweiten Bild (das mit der gelb/weißen und schwarzen Verkabelung oben an der Relaisbox) erkennt man unten, direkt hinter dem großen Kühlmittelausgleichsbehälter, ein dickeres Kabelbündel mit einer losen schwarzen Steckverbindung → das ist sehr wahrscheinlich dein Getriebe-Diagnosestecker.
Schau dort bitte einmal nach:
Da sich dein Clio nun dauerhaft im 3. Gang befindet, sind diese Ursachen am wahrscheinlichsten:
| Mögliche Ursache | Beschreibung / Maßnahme |
|---|---|
| Spannungsproblem | Batterieanschluss, Sicherungen, Massepunkte prüfen (v. a. Masse an Getriebegehäuse). |
| Steckerfehler | Der große runde Stecker am Getriebe (unterhalb Luftfilterkasten) kann oxidiert sein → reinigen! |
| Sensorfehler im Getriebe | Öldrucksensor oder Temperatursensor defekt → löst sofort Notlauf aus. |
| Kühlerlüfter / Temperaturfühler | Wenn der Motorfühler falsche Werte liefert, kann auch das Getriebesteuergerät falsche Daten bekommen → Notlauf. |
| Steuergerät selbst | Feuchtigkeit oder Oxidation am Steuergerät (liegt oft im Beifahrerfußraum) → Stecker abziehen, Sichtprüfung. |
Wenn du magst, kannst du mir noch ein Bild aus leicht anderer Perspektive machen — z. B.:
von unterhalb des Kühlmittelausgleichsbehälters, wo das Kabelbündel vom Getriebe hochkommt,
dann kann ich dir den Stecker ganz genau markieren und dir sagen, wo du ihn findest.
Gruß Micha
Danke Emanuelk, dass du die Eckdaten so ausführlich geliefert hast — das hilft sehr beim Einschätzen. Hier meine Einschätzung zu deinem Renault Scenic III (Bj. 2012, 2.0 Diesel, Automatik) mit den von dir geschilderten Symptomen und Fehlercodes. Das ersetzt keinen Werkstatt-Diagnose, aber kann dir helfen, gezielt weiter vorzugehen.
Auf Basis von Forumseinträgen, Erfahrungswerten und deinem Fehlerbild gibt es mehrere plausible Ursachen, die ich nach Wahrscheinlichkeit sortiert aufliste:
Damit du nicht nur „Fehler löschen“ und hoffen, dass es verschwindet, sondern gezielt vorgehst:
Angesichts deines Beschriebenen halte ich als wahrscheinlichste Ursache eine Kombination aus:
Da du sagst: „Wenn ich mehr Gas gebe, merkt man wenig“ → bedeutet: Unter Last funktioniert das System besser, weil der hydraulische Druck schneller aufgebaut ist und die Steuerung vermutlich korrekter arbeitet.
Ich würde nicht sofort davon ausgehen, dass das Getriebe komplett mechanisch defekt ist — das Spricht eher für Elektrik/Sensorik + hydraulische/ölbedingte Gründe.
Falls nach all dem noch Fehler auftauchen und mechanisches Verhalten bleibt: Dann Einbau/Prüfung von Getriebe-Ventilen (Solenoids) überdenken.
Gruß Micha
Hallo Nussbaum6 👋
Glückwunsch zum neuen Kangoo! Nach fast 20 Jahren mit dem alten ist das sicher ein großer Schritt — und dass du dich über die Radio-Lautstärke ärgerst, kann ich absolut nachvollziehen. Das Problem mit der Einschaltlautstärke (meist bei ~Pegel 10) ist bei den neueren Renault-Systemen leider tatsächlich ein bekanntes Verhalten – besonders bei den Modellen mit OpenR Link oder dem EASY LINK System (je nach Ausstattung).
Hier ist eine Zusammenfassung, was dahinter steckt und was du tun kannst:
Renault hat bei den neueren Multimedia-Systemen eine „Startlautstärke-Begrenzung“ eingeführt, die nicht über das Menü einstellbar ist.
Das heißt:
Leider hat Renault in der aktuellen Softwareversion keine Option für eine benutzerdefinierte Startlautstärke vorgesehen.
Einige Nutzer berichten, dass die Einschaltlautstärke etwas höher bleibt, wenn man das Fahrzeug ausschaltet, während die Lautstärke auf dem gewünschten Pegel steht, also z. B. auf 20, ohne sie kurz davor zu ändern.
👉 Das klappt aber nur bei bestimmten Versionen und ist nicht garantiert.
Renault arbeitet laut mehreren Serviceinformationen (Stand Herbst 2025) daran, über ein kommendes Software-Update für EASY LINK und OpenR Link eine konfigurierbare Startlautstärke zu ermöglichen.
Wann genau das für den Kangoo III kommt, ist noch offen – ich kann bei Bedarf gerne nachsehen, ob dein Modell schon auf der Liste steht.
Wenn du mir kurz sagst:
…dann kann ich dir sagen, ob dein System aktuell ist und ob ein Update mit Lautstärke-Speicherung verfügbar ist.
Gruß Micha