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  3. nordinvent

Beiträge von nordinvent

  • Megane 2 cc 2007 hat Probleme mit den Lambdasonden

    • nordinvent
    • 16. November 2025 um 22:16

    📌 Wenn du möchtest

    Ich kann dir:

    • den exakten Schaltplan der Lambdasonden senden
    • die Pinbelegung der ECU beim Megane 2 CC 2007
    • Anleitung: "Luftfilterkasten raus + Kabelbaum freilegen"
    • Typische Kabelfarben + Sollwerte für vordere & hintere Lambda

    Sag mir einfach Bescheid.

  • Megane 2 cc 2007 hat Probleme mit den Lambdasonden

    • nordinvent
    • 16. November 2025 um 22:08

    Selina23 alles klar – sehr gutes Fehlerbild, und danke für die Messwerte und den Diagnosebericht!
    Ich fasse dir das so verständlich und praxisnah wie möglich zusammen, damit du gezielt weiterkommst.
    Das ist ein typischer Fehler beim Megane 2 / Scenic 2 / Laguna 2: Neue Lambdasonden eingebaut → Fehler bleiben → Ursache liegt NICHT an den Sonden.


    ✅ 1. Deine Fehlercodes – was sie wirklich bedeuten

    Aus dem Bericht:

    Einspritzung

    CodeBedeutungTypische Ursache
    DF232Kühlmitteldruckgeber / Drucksensor unplausibelSensor/Stecker/Kabel
    DF1070"Kalte Schleife" → Lambdasonde meldet kein plausibles SignalKabel/Heizung/Sicherung
    DF602Hintere Lambdasonde Heizkreis offen / MasseproblemKabelbruch / Sicherung
    DF092Vordere Lambdasonde Stromkreis offenKabelbruch / Sicherung
    DF601Heizkreis vordere Lambdasonde offen oder MasseschlussKabelbruch / Sicherung

    👉 3 Fehler sagen eindeutig: Heizkreise der Sonden funktionieren nicht.

    Das ist der Schlüssel zur Lösung.


    ❗ 2. Lambdasonden beim Megane 2 → Heizung bekommt 12–14V, die Regelspannung ist 0,1–0,9V

    Du hast gemessen:

    KabelfarbeGemessenSollwert
    Weiß 1ca. 14 VHeizungsplus 12–14V → korrekt
    Weiß 2ca. 3 V❌ FALSCH. Muss Masse oder ebenfalls 12V sein (je nach Sonden-Typ)
    Schwarzca. 1.2 VRegelsignal 0,1–0,9V → passt ungefähr
    Grauca. 1,0 VStützspannung ECU → ok

    👉 Du hast im Heizkreis eine Unterbrechung oder Übergangswiderstand.


    🔥 3. Mega-typisch beim Megane 2: Kabelbaum bricht unter dem Luftfilterkasten

    Dieser Fehler ist extrem oft bei Renault:

    Die Kabel der Lambdasonden gehen:

    • unter dem Luftfilterkasten entlang
    • über den Getriebeblock
    • und dann zur ECU

    An zwei Stellen brechen die Leitungen oft innen im Kabel:

    🔧 Stelle 1 – direkt unter dem Luftfilterkasten

    → Kabelbaum scheuert am Metall
    → Innenleiter brechen, Isolation bleibt vollständig!
    → Multimeter zeigt komische Spannungen wie bei dir.

    🔧 Stelle 2 – oberhalb Hitzeschutzblech Krümmer

    → Hitze / Vibration → Heizkreis brennt halb durch


    ❗ 4. Die 14 Volt sind normal – die 3V NICHT!

    Die Lambdasonden-Heizung funktioniert so:

    • Weiß 1 = ECU-Heizungs-PLUS (12–14V)
    • Weiß 2 = ECU-Heizungs-MINUS (meist PWM)

    Bei dir liegen 3 Volt auf dem Heizungs-Minus, das bedeutet:

    ➡️ ECU kann die Heizung nicht richtig nach Masse ziehen → Leitung hat hohen Widerstand oder ist gebrochen.

    Die ECU erkennt das → wirft DF092 / DF602 / DF601.


    🛠️ 5. Wie du den Fehler eingrenzt (Praxis, 10 Minuten Arbeit)

    Test A: Heizkreis direkt ansteuern

    Zwischen den zwei weißen Kabeln (Heizung):

    • Motor an
    • Messgerät auf Spannung
    • Du musst 12–14 V sehen

    Wenn du nur 3–5 V hast → 100% Kabeldefekt oder Schmelzsicherung Fxx (je nach Motor).


    Test B: Durchgang messen

    Zündung aus!

    1. Stecker an der Lambdasonde abziehen
    2. Weißes Kabel (Heizungsminus) durchmessen bis ECU-Stecker

    Es muss unter 1 Ohm haben.

    Wenn du 10–200 Ohm oder „OL“ hast → Leitung defekt → reparieren.


    Test C: Massepunkt prüfen

    Viele Renault haben Korrosion an:

    • Massepunkt M080 (am Getriebe)
    • Massepunkt M021 (bei der Batterie)

    Lambdasonden leiden EXTREM unter schlechtem Motorblock-Massepunkt!


    🔧 6. Sehr häufige Defekte beim Megane 2

    • Kabelbaum gebrochen unter Luftfilter → mit Abstand Platz 1
    • Lambdasondenstecker verbrannt / oxidiert
    • Massepunkt am Getriebe löst sich
    • Heizkreis-Sicherung F1 / F2 im Motorraum

    Neue Sonden bringen nichts, wenn die Heizung keinen Strom bekommt.


    ⭐ 7. Was du jetzt konkret tun solltest

    Ich empfehle dir:

    1. Luftfilterkasten komplett ausbauen

    → Kabelbaum bis zur Lambdasonde freilegen
    → an der Scheuerstelle prüfen
    → Isolierung leicht biegen → merkt man oft schon Bruch

    2. Weißes Heizkabel bis zur ECU ohmisch prüfen

    → Bruch finden, flicken, Schrumpfschlauch drauf → fertig

    3. Massepunkt am Getriebe reinigen und fetten

    4. Fehler löschen → Motor starten → Live-Daten prüfen

    Wenn Lambdasonde kurz nach dem Warmwerden beginnt zwischen 0.1–0.9V zu pendeln → alles ok.

    Gruß Micha

  • Megane 2 cc 2007 hat Probleme mit den Lambdasonden

    • nordinvent
    • 16. November 2025 um 22:05

    Hast du die Fehler nach dem ersetzen der Sonden gelöscht ?

  • UPC Tausch

    • nordinvent
    • 14. November 2025 um 21:46

    na hoffentlich ist es auch ok.

  • Öldrucksensor tauschen - Fahrzeug startet nicht mehr

    • nordinvent
    • 14. November 2025 um 21:26

    🔵 1. Der M9R hat ZWEI kritische Massepunkte → meistens ist DAS das Problem

    Beim Espace IV sind die Massepunkte extrem anfällig:

    🟣 Massepunkt 1: Am Getriebe (Hauptmasse Motor)

    → Direkt neben dem Anlasser, dicker Massegurt.
    → Wenn der gammelt → Anlasser klickt nur.

    🟣 Massepunkt 2: Unter dem linken Scheinwerfer an der Karosserie

    → Der gammelt gerne weg, Wasser läuft runter.
    → Führt zu Startproblemen, komischen Werten im Clip, CAN-Fehlern.

    Test:
    Batterie- → Starthilfekabel → direkt auf den Motorblock legen.
    Wenn er dann dreht → Masseproblem war's.


    🔵 2. UPC (Sicherungskasten Motorraum) schaltet das Startsignal

    Der Espace hat KEIN separates Startrelais – es sitzt im UPC (das schwarze Steuergerät mit Sicherungen im Motorraum).

    Typische Probleme:

    • Startrelais im UPC brennt ab → nur „Klack“
    • Feuchtigkeit im UPC
    • Korrodierte Pins → Anlasser bekommt nicht genug Spannung
    • Kabelbaum am UPC bricht (Espace-Krankheit)

    Wichtig:
    Beim Espace hörst du in diesem Fall ZWEI Klackgeräusche:

    1. Klack aus dem UPC
    2. Klack vom Anlasser → aber zu wenig Saft

    🔵 3. Batterie-Plusleitung oxidiert unter der Isolierung

    Die dicke Plusleitung vom UPC zum Anlasser gammelt gerne.

    Äußerlich sieht man nichts!
    Unter der Isolierung ist grüner Kupferfraß – Spannung bricht beim Starten ein.

    Messung (wichtig!):
    Multimeter direkt auf B+ am Anlasser → während Starten messen.

    • 12,3–12,6 V normal
    • Wenn unter 10 V fällt → Plusleitung defekt

    🔵 4. Masseproblem durch dein provisorisches Massekabel vom Glühsteuergerät

    Ich muss dir das klar sagen:

    Wenn du das Glühsteuergerät provisorisch an die Batterie gelegt hast,
    kann es durch die gemeinsamen Massepunkte den Startkreis beeinflussen.

    Der Espace reagiert extrem sensibel auf:

    • zusätzliche Masseleitungen
    • schlechte Masse des Glühsteuergerätes
    • Unterspannung oder Spannungsabfall

    Das Steuergerät misst:

    • Batteriespannung
    • Startfreigabe
    • CAN-Stabilität
    • Spannungsabfall beim Glühen

    UND wenn irgendetwas nicht plausibel ist →
    Start wird zwar freigegeben, aber der Anlasser erhält nicht die volle Spannung.

    Das passt zu deinem Fehlerbild.


    🔵 5. Motor dreht leicht von Hand → also NICHT fest

    Da der alte Anlasser noch „anschieben wollte“, schließe ich einen Kolbenfresser etc. aus.


    🔧 Was du JETZT testen solltest (für den Espace 4!)

    Test 1 – Motorblock direkt auf Batterie Minus (Masse-Test)

    Mit einem Starthilfekabel:

    • Batterie – an blankes Metall am Motorblock
    • Startversuch

    ➡️ Wenn der Anlasser dann dreht → Massegurt Motor ↔ Karosse defekt
    ➡️ Dieser Fehler ist beim Espace extrem häufig!


    Test 2 – Starten am Anlasser überbrücken

    Schraubenzieher oder Kabel:

    • B+ → Klemme 50 kurz überbrücken

    Ergebnis:

    • Dreht → Problem im UPC oder Kabel zur Klemme 50
    • Nur Klack → Problem bei Plusleitung oder Masse

    Test 3 – Spannung direkt am Anlasser messen

    Multimeter an:

    • B+ (großes Kabel)
    • Gehäuse des Anlassers (Masse)

    Startversuch:

    • > 11 V → okay
    • < 10 V → Plusleitung oder UPC defekt

    🟡 Ganz wichtig: Deine Symptome passen NICHT zum Glühsteuergerät

    Auch wenn das Glühsteuergerät defekt oder inaktiv ist →
    der M9R startet trotzdem, nur schlecht bei Kälte.

    Dass der Anlasser gar nicht dreht, hat NICHTS mit dem Glühmodul zu tun.

    Aber deine provisorische Masseleitung könnte Störungen erzeugen → später sauber lösen.


    🔥 99% wahrscheinlich: Masseband Motor ↔ Karosserie

    Das erklärt:

    • altes und neues Anlasserverhalten
    • nur „Klack“
    • mal Startversuche, mal nicht
    • sporadische Clip-Anzeigen
    • Handsfree-Probleme, HF-Antenne fehlt
    • Licht/Elektrik merkwürdig
    • Startet manchmal mit Starthilfe → weil die Masse besser wird!

      Gruß Micha

  • Schlechter Motorlauf nach Kaltstart

    • nordinvent
    • 14. November 2025 um 16:31

    Hallo mrzsas, ein 1.5 dCi (K9K), der beim Kaltstart wie ein Traktor klingt, ist ein sehr typisches Problem – und meist NICHT primär die Glühkerzen.
    Die Glühkerzen helfen nur beim Starten, nicht beim rauen, nagelnden Lauf nach dem Start.

    Hier sind die häufigsten Ursachen, speziell für den K9K-Motor, und wie du sie prüfen kannst:


    ✅ 1. Injektoren (Einspritzdüsen) – häufigste Ursache

    Die 1.5 dCi sind bekannt dafür, dass Injektoren undicht werden (Rücklauf zu hoch) oder ein Injektor falsch einspritzt, besonders kalt.

    Symptome passen perfekt:

    • Traktor-/Nagelgeräusch nur kalt
    • Nach ~2 Minuten wird der Motor wieder ruhig
    • Start sonst normal

    Tests:

    1. Rücklaufmengen-Test der Injektoren
      → Billig-Satz aus eBay für 15–20€
      → Zeigt sofort, ob ein Injektor zu viel Rücklauf hat
    2. Laufverhalten-Test über OBD
      Falls du eine App wie Ddt4all, Delphi, Launch oder CLIP hast:
      • Parameter: "Korrekturmenge Injektor 1–4"
      • Ein Wert > ±1,5 mg/Hub ist verdächtig

    Wenn ein Injektor defekt ist:

    → Reinigen und codieren lassen
    → Oder generalüberholten Injektor (ca. 90–150€) verbauen


    ✅ 2. Glühkerzensteuergerät (Relais)

    Auch wenn die Glühkerzen o.k. sind:
    Beim K9K stirbt gern das Glühzeitsteuergerät.

    Dann glüht er gar nicht, obwohl die Kerzen selbst in Ordnung sind → Start okay, aber sehr lautes Kaltlauf-Nageln.

    Test:

    • Beim Kaltstart:
      → Multimeter an den Stecker der Glühkerzen
      → Es müssen 11–12 V für ein paar Sekunden anliegen
    • Wenn 0 V → Steuergerät defekt

    Kosten:
    → ~40–70 € für ein Delphi/Beru Steuergerät


    ✅ 3. Motorlager / Drehmomentstütze ausgeschlagen

    Wenn der Motor voll vibriert, klingt er wie ein Traktor.

    Typisch beim Clio III:

    • Obere Motorlagerung weich
    • Untere Drehmomentstütze ausgeschlagen (Standard-Verschleiß)

    Test:

    • Haube öffnen, Starten → Motor darf nicht stark wackeln
    • Gasstoß im Stand: Klacken? Ruck? Viel Bewegung? → Lager defekt

    Kosten:

    • Motorlager oben: ca. 60–90 €
    • Drehmomentstütze unten: 25–40 €

    ✅ 4. AGR-Ventil hängt offen (selten, aber möglich)

    Wenn das AGR beim Kaltstart offen steht, bekommt er zu viel Abgas → nagelt stark, läuft rau.

    Nach einigen Minuten regelt das Steuergerät → Motor wird ruhig.

    Test:

    • OBD Livewerte: AGR-Position
    • Oder AGR testweise blind legen (nur zu Diagnose!)

    Welche Ursache ist am wahrscheinlichsten?

    1. Injektoren → 70% aller Fälle
    2. Glühsteuergerät → 20%
    3. Motorlager → 5%
    4. AGR → 5%

    Gruß Micha

  • Leistungsverlust, Einspritzung prüfen. DF209, DF012, DF647, DF051

    • nordinvent
    • 13. November 2025 um 15:34

    Sehr gute und wichtige Fragen – und du beschreibst genau die Art von Symptom, die typisch ist, wenn die 5-Volt-Sensorversorgung komplett zusammenbricht. Ich erkläre dir das im Detail, und danach zeige ich dir die genauen Positionen der Sensoren am M9R im Espace IV Automatik, damit du dich orientieren kannst.


    🔴 Warum jetzt gar keine Leistung mehr da ist

    Wenn der Motor nur noch knapp 1000 U/min schafft, kaum Gas annimmt und praktisch „im Leerlauf verhungert“, dann ist das kein mechanisches Problem, sondern fast immer ein elektrisches Notlaufverhalten des Motorsteuergeräts (ECU).
    Das passiert, wenn eine der folgenden Situationen eintritt:

    1. Kurzschluss auf der 5-Volt-Leitung

    • Die ECU versorgt mehrere Sensoren (AGR-Positionssensor, Ladedrucksensor, Differenzdrucksensor usw.) mit derselben 5-V-Leitung.
    • Wenn ein einziger Sensor (z. B. das AGR-Ventil) intern kurzschließt, bricht diese Spannung zusammen.
    • Die ECU erkennt, dass sie keine gültigen Werte von Ladedruck, Luftmasse oder AGR bekommt → sofortiger Notlauf mit minimaler Einspritzmenge → keine Gasannahme, keine Drehzahl.

    2. Masseproblem / Unterspannung

    • Wenn der gemeinsame Massepunkt der Sensoren oder der ECU korrodiert oder locker ist, „sieht“ das Steuergerät ebenfalls keine gültigen Signale.
    • Auch hier wird Notlauf aktiviert, der Motor läuft nur noch auf Standgas mit minimaler Einspritzung.

    3. Fehlerhafte Spannungsversorgung durch ECU selbst

    • Wenn über Wochen der Kurzschluss (z. B. AGR-Ventil) immer wieder auftritt, kann der 5-V-Treiber im Steuergerät überlastet worden sein.
    • Dann liefert die ECU selbst keine stabile 5 V mehr – auch wenn der Kurzschluss inzwischen behoben ist.
    • Das ist seltener, aber nach langer Fahrt mit ständigem DF012-Fehler nicht unmöglich.

    Fazit:
    → Die Ursache ist mit 99 % Wahrscheinlichkeit elektrischer Natur – 5 V-Versorgung oder Masse.
    → Solange dieser Kreis gestört ist, bekommst du keine Gasannahme, keinen Ladedruck, keinen Tempomat – alles hängt an denselben Leitungen.


    📍 Positionen der Sensoren am M9R (Espace IV, 2.0 dCi, Automatik)

    Ich beschreibe es dir so, dass du dich ohne Bühne orientieren kannst:

    1. AGR-Ventil

    • Beim Espace sitzt das AGR-Ventil vorne links am Motorblock (also zur Fahrzeugfront hin, nicht hinten).
    • Es ist mit zwei Kühlwasserschläuchen verbunden und hat einen elektrischen Stecker oben oder leicht seitlich – das ist der AGR-Positionssensor, der 5 V bekommt.
    • Du hast also völlig recht: Das Ventil selbst ist vorne, der Stecker direkt darauf ist gemeint.

    ➡️ Prüfe diesen Stecker zuerst!
    Zieh ihn ab, sieh nach, ob ein Kontakt grünlich oder ölig ist, reinige ihn mit Kontaktspray und teste, ob sich der Fehler DF012 löschen lässt.


    2. Ladedrucksensor (MAP)

    • Sitzt oben am Ansaugrohr, direkt hinter dem Motor, etwa mittig zur Spritzwand hin.
    • Kleiner rechteckiger Sensor mit 3-poligem Stecker, meist schwarz.
    • Wenn du die Motorabdeckung abnimmst, kannst du ihn mit der Hand erreichen.

    3. Differenzdrucksensor (DPF)

    • Rechts unten im Motorraum, hinter dem Motorblock nahe am Längsträger.
    • Er hat zwei dünne Gummischläuche, die zum Dieselpartikelfilter führen.
    • Der Sensor selbst ist mit einem Halter verschraubt, 3-poliger Stecker.
    • Wenn du von oben nicht rankommst: von unten oder mit Taschenlampe von der rechten Seite (Beifahrerseite) zwischen Motor und Spritzwand schauen.

    4. Luftmassenmesser (MAF)

    • Direkt im Ansaugrohr hinter dem Luftfilterkasten (vorderer linker Motorraum).
    • Stecker abziehen, Kontakte prüfen – dieser Sensor bekommt meist 12 V, aber je nach Baujahr hängt sein Signalteil an derselben Masse wie die 5-V-Sensoren.

    🔧 Vorgehensweise, um wieder auf die Rampe zu kommen

    Da der Motor kaum noch läuft, mach Folgendes (ohne Gefahr):

    1. Batterie abklemmen (Minuspol reicht).
    2. AGR-Stecker abziehen.
    3. Batterie wieder anschließen.
    4. Fehler löschen und versuchen, Motor zu starten.

    ➡️ Wenn der Motor jetzt wieder Gas annimmt, war das AGR-Ventil intern kurzgeschlossen.
    ➡️ Wenn keine Änderung, nacheinander Ladedrucksensor, DPF-Sensor und Luftmassenmesser abstecken – jeweils einzeln testen.

    Diese Methode kostet dich nichts und identifiziert zuverlässig den „Kurzschlussverursacher“, der den 5-V-Kreis lahmlegt.

  • Leistungsverlust, Einspritzung prüfen. DF209, DF012, DF647, DF051

    • nordinvent
    • 12. November 2025 um 17:40

    Loproton, das, was du schilderst, passt ziemlich genau zu einem typischen Spannungs- bzw. Masseproblem im Motorkabelbaum oder an der Sensorversorgung beim M9R-Motor.
    Das erklärt auch, warum das AGR-Ventil und der Turbo zeitweise „tot“ sind, der Motor nicht über 3000 U/min geht, der Tempomat aussteigt und Fehler wie „Spannungsversorgung Sensoren 2“ (DF012) auftreten.

    Ich helfe dir, das systematisch und ohne unnötige Werkstattkosten Schritt für Schritt einzugrenzen.

    🔍 1. Bedeutung der Fehlercodes

    CodeBedeutungMögliche Ursache
    DF012Spannungsversorgung Sensoren 2 fehlerhaftGemeinsame Versorgung (5 V) für mehrere Sensoren – bei Kurzschluss, Kabelbruch oder schlechtem Kontakt verlieren alle betroffenen Sensoren Spannung
    DF209 / DF647AGR-Ventil-Sensor Stromkreis fehlerhaftEntweder das AGR-Ventil selbst oder seine 5 V-Versorgung
    DF051Tempomat-Funktion fehlerhaftFolgefehler, da das Motorsteuergerät im Notlauf ist (meist deaktiviert der Notlauf die Geschwindigkeitsregelung)

    Kernursache mit 90 % Wahrscheinlichkeit:
    → 5 V-Versorgungskreis „Sensorversorgung 2“ (Referenzspannung) unterbrochen, Kurzschluss gegen Masse, oder Wackelkontakt an Stecker / Massepunkt.


    ⚡ 2. Welche Sensoren hängen an „Sensorversorgung 2“ beim M9R

    Typischerweise gehören dazu:

    • AGR-Ventil (Positionssensor im Ventil integriert)
    • Ladedrucksensor (MAP)
    • Differenzdrucksensor (DPF)
    • Luftmassenmesser (MAF) teilweise über gemeinsamen 5V-Zweig
    • Seltener auch Raildrucksensor

    Wenn einer dieser Sensoren einen Kurzschluss auf der 5V-Leitung hat, bricht die Spannung für alle ab — und das Steuergerät geht in Notlauf → keine Leistung, kein Turbo.


    🔧 3. Praktische Prüfreihenfolge (ohne Spezialwerkzeug)

    A. Sicht- und Steckerkontrolle

    1. Motorhaube auf, Batterie abklemmen.
    2. Alle oben genannten Sensorstecker einzeln abziehen, prüfen, reinigen (Kontaktspray):
      • AGR-Ventil (hinten am Motor, schwer zugänglich)
      • Ladedrucksensor (am Ansaugrohr)
      • Differenzdrucksensor DPF (meist rechts unten hinter Motor, zwei dünne Schläuche dran)
      • Luftmassenmesser (direkt am Luftfilter)
    3. Kabel auf Bruchstellen, Scheuerstellen prüfen (besonders am Übergang zum Motorblock und in der Nähe des Turbos).

    Danach Batterie wieder anklemmen, alle Stecker drauflassen, und testen ob der Fehler gelöscht werden kann.


    B. 5V-Spannung prüfen

    Du brauchst nur ein einfaches Multimeter:

    1. Zündung an, Motor aus
    2. Am Stecker eines Sensors (z. B. Ladedrucksensor) messen:
      • Zwischen Pin 1 (Masse) und Pin 3 (5V-Versorgung) → es müssen ca. 4,9–5,1 Volt anliegen
      • Wenn 0 V, liegt Unterbrechung oder Kurzschluss in der 5V-Leitung vor.
    3. Wenn du 5 V hast, aber der Fehler bleibt → AGR-Ventil selbst kann den Kurzschluss verursachen (häufigster Fall beim M9R).

    Tipp: Stecke testweise den AGR-Sensor ab und lösche den Fehler. Wenn die anderen Fehler verschwinden oder sich löschen lassen, war das AGR-Ventil selbst der Kurzschlussverursacher.


    C. Massepunkte prüfen

    Der M9R hat mehrere Massepunkte, die mit der Zeit korrodieren:

    • Hauptmasse Motorblock ↔ Karosserie: dickes Kabel meist vorne unten links (vom Getriebe an die Karosserie)
    • Massepunkt rechts neben der Batterie unter der Abdeckung
    • Masse am Steuergerätkasten (linke Seite neben Batterie, mehrere schwarze Leitungen)

    → Schrauben lösen, reinigen (Schleifpapier, Kontaktfett), wieder festziehen.


    🧠 4. Typische Fehlerquelle laut Erfahrung

    Beim Espace IV 2.0 dCi (M9R):

    • Defektes AGR-Ventil (intern Kurzschluss auf 5V-Sensorleitung)
      → verursacht genau DF209, DF647 und DF012 gleichzeitig.
    • Korrodierter Massepunkt am Getriebe oder unter der Batterie
    • Kabelbruch im Strang, der vom AGR-Ventil zum Motorsteuergerät läuft
      (besonders in der Nähe des Hitzeschutzblechs)

    🧰 5. Vorgehen zur Eingrenzung (empfohlene Reihenfolge)

    1. Batterie abklemmen
    2. AGR-Ventil abstecken
    3. Batterie anklemmen, Fehler löschen, Zündung ein → Fehler DF012/DF647/DF209 noch da?
      • Wenn weg → AGR defekt (Kurzschluss intern)
    4. Wenn Fehler bleibt:
      • Ladedrucksensor abstecken, erneut prüfen
      • DPF-Differenzdrucksensor abstecken
      • Nacheinander Sensoren trennen, bis die 5V-Versorgung wiederkommt (erkennbar daran, dass Fehler DF012 löschbar wird)

    So findest du den Schuldigen ohne Schaltplan oder Werkstattsoftware.


    ⚠️ 6. Hinweis zum Nachlaufen des Motors

    Dass der Motor beim Abstellen kurz nachläuft („dieselt“)
    → deutet darauf hin, dass über das AGR-Ventil heiße Abgase unkontrolliert zurückströmen oder ein Unterdruckproblem besteht.
    Auch das spricht für ein defektes AGR-Ventil (mechanisch oder elektrisch).

    Gruß Micha

  • Vorglühsystem, Trafic II 2009

    • nordinvent
    • 12. November 2025 um 08:31

    Hallo Ernst, das Verhalten, das du beschreibst, ist bei den Renault Trafic II mit dem 2.5 dCi (G9U-Motor) tatsächlich recht häufig – die Meldung „Vorglüheinrichtung prüfen“ erscheint, obwohl das Fahrzeug normal startet und keine echten Startprobleme hat. Ich erkläre dir kurz, was dahinter steckt und was du (bzw. die Werkstatt) prüfen kannst:


    🔧 1. Ursache – Elektronische Überwachung, kein echter Fehler

    Die Meldung wird vom Motorsteuergerät (ECU) gesetzt, sobald:

    • einer oder mehrere Glühkerzenkreise einen leicht erhöhten Widerstand haben (oft durch Alterung),
    • oder das Glühsteuergerät (Relais/Steuergerät) eine Spannungsabweichung erkennt.
      ➡️ Der Motor springt trotzdem problemlos an, weil die Glühung nur unter ca. 5 °C wirklich nötig ist.

    ⚙️ 2. Typische Fehlerquellen

    UrsacheBeschreibungLösung
    Einzelne Glühkerze defekt oder schwachEine oder zwei Glühkerzen haben erhöhten Widerstand – ECU erkennt das als Fehler.Widerstand aller 4 Kerzen messen (sollte ca. 0,4–0,6 Ω betragen). Defekte Kerzen ersetzen.
    Korrosion an SteckverbindungBesonders am Stecker zwischen Kabelbaum und Glühsteuergerät.Steckverbindung reinigen, Kontaktspray, ggf. neu stecken.
    Glühsteuergerät (Relais) defektLiefert falsche Spannung oder schaltet nicht sauber.Prüfen, ob Spannung an den Kerzen anliegt beim Start. Wenn nicht: Steuergerät ersetzen (sitzt meist im Motorraum beim Batteriekasten).
    Spannungsspitze / MasseproblemSchwache Batterie oder schlechte Masseverbindung kann falsche Werte liefern.Massepunkte (Motorblock & Karosserie) prüfen, Batterie testen.
    Fehlercode im Steuergerät gespeichertP0380 oder ähnliche Codes, auch wenn Lampe nur kurz kommt.Fehlerspeicher gezielt auslesen – kann Hinweise auf betroffenen Zylinder geben.

    ✅ 3. Warum der Motor trotzdem gut startet

    Beim 2.5 dCi ist die Kompression hoch genug, dass er bei normalen Temperaturen auch ohne aktive Vorglühung anspringt.
    Darum bemerkt man die Fehlermeldung im Alltag kaum – sie ist eher ein Hinweis, dass eine Komponente im Glühkreislauf grenzwertig ist, nicht dass etwas akut kaputt ist.


    🔍 4. Empfohlene Vorgehensweise

    1. Widerstandsmessung aller Glühkerzen direkt am Zylinderkopf (mit Multimeter).
    2. Sichtprüfung & Kontaktspray an Steckern von Glühkerzen und Steuergerät.
    3. Wenn alles okay, aber Fehler bleibt: Glühsteuergerät tauschen (kostet meist 40–80 €).
    4. Fehler löschen, dann beobachten, ob die Meldung zurückkommt.

      Gruß Micha

  • UPC Tausch

    • nordinvent
    • 11. November 2025 um 12:52

    Ja — wenn die Teilenummer exakt übereinstimmt, kannst du ein UPC aus einem Mégane, Scenic oder einem anderen Renault-Modell nehmen. Renault verwendet oft dieselben UPC-/Sicherungskästen in mehreren Modellen. Wichtig ist: Hauptnummer = 284B63964R.

    Kurz und knapp, worauf du achten musst:

    • Hauptnummer muss gleich sein: 284B63964R.
      • Ein abweichender Index (-C, -D o.ä.) ist i. d. R. OK (Revision), aber die Grundnummer muss stimmen.
    • „N1“ / Variantenkennung: Wenn auf dem Deckel N1 steht (wie auf deinem Foto), ist das ein gutes Zeichen. Teile mit anderer Variantenkennzeichnung können andere Belegungen/Features haben.
    • Prüfe die Steckverbinder / Pinbelegung: Fotos der Steckseite vergleichen — gleiche Anzahl & Anordnung der Pins.
    • Zustand: lass dir Bilder der Relais-Seite schicken (manchmal sichtbar nach Öffnen) — angeschmolzene/geschweißte Relais sind ein Hinweis auf das Problem, aber auch leicht reparierbar.
    • Keine Programmierung nötig: Bei gleichem Teil normalerweise kein Anlernen oder Codieren erforderlich.
    • VIN-Abgleich (optional): Händler/Schrottplatz kann per VIN prüfen, ob das Teil passt — hilfreich, wenn du unsicher bist.
    • Gebrauchtkauf-Tipp: Verkäufer bitten, dass er das Teil testet (Lüfterrelais nicht dauerhaft zieht) oder du nimmst es bewusst billig, um das Relais selbst zu tauschen.

      Gruß Micha

  • UPC Tausch

    • nordinvent
    • 11. November 2025 um 05:44

    – danke für das Foto! 👍

    Auf deinem Bild ist klar zu erkennen:
    Teilenummer: 284B63964R - C
    Bezeichnung: USMD-PTF (UPC N1)


    🔍 Bedeutung

    • 284B63964R → das ist die Renault-/Nissan-Teilenummer.
    • Das „N1“ steht für die Ausstattungsvariante deines UPC (abhängig von Motor, Getriebe, Nebelscheinwerfer usw.).
    • Der Zusatz „-C“ ist eine interne Indexversion (A, B, C usw. → spätere Revisionen).

    ✅ Richtige Ersatzteile

    Du brauchst ein UPC mit exakt derselben Nummer:

    Zitat

    Renault 284B63964R

    Wenn du eine neuere Version bekommst, z. B. 284B63964R-D oder -E, ist das meist voll kompatibel, da Renault nur den internen Index geändert hat (z. B. wegen Materialänderung).

    Wichtig:
    🔸 Gleiche Hauptnummer (284B63964R)
    🔸 Kein Wechsel auf z. B. 284B63966R, 284B64256R usw. – das sind andere Varianten (z. B. für 2.0 DCI oder andere Ausstattung).


    🧰 Bezugsquellen

    • Renault-Händler kann Original- oder Austauschteil bestellen.
    • Gebrauchtteile z. B. bei eBay oder Autoverwertern (Suchbegriff: „UPC 284B63964R“).
      → Preis: meist 60 – 120 €.

    💡 Tipp

    Wenn du löten kannst, kannst du das alte UPC öffnen (Deckel ist nur geclipst und verklebt) – das Relais für den Lüfter ist oft ein Tyco V23134-J52-X383 oder ähnlicher Typ.
    Das kostet einzeln etwa 5 € und lässt sich direkt tauschen – so sparst du den ganzen Steuerkastentausch.

    Gruß Micha

  • UPC Tausch

    • nordinvent
    • 10. November 2025 um 15:13

    Hallo – das ist tatsächlich ein bekanntes Problem bei Renault Laguna III (und auch Mégane/Scénic) mit dauerlaufendem Gebläse, selbst bei abgezogenem Zündschlüssel. Ich erklär dir das kurz im Detail und was beim Tausch des UPC (Unité de Protection et de Commutation) zu beachten ist:


    🔍 Was das Problem verursacht

    Beim Laguna 3 sitzt der Lüftermotor unter Steuerung des Gebläsewiderstands (bzw. Leistungsmoduls), welcher über ein Steuersignal vom UPC (Motorraum-Sicherungskasten) geregelt wird.
    Wenn das Gebläse nach dem Ausschalten dauerhaft läuft, obwohl:

    • der Vorwiderstand bereits neu ist,
    • die Steuerleitung kein Signal bekommen sollte,

    dann bleibt meist das Leistungsrelais im UPC kleben → es hängt intern fest (durchgebrannt oder verschweißt).


    🔧 Kann das UPC einfach getauscht werden?

    Ja, grundsätzlich schon, aber mit Einschränkungen:

    1. Das UPC ist fahrzeugspezifisch codiert – d.h. es gibt verschiedene Varianten je nach Motor, Ausstattung, ABS/ESP usw.
      → Du musst exakt die gleiche Teilenummer (z. B. „8200 xxxxx“) verwenden.
      → Ersatz vom Schrottplatz funktioniert nur, wenn die Nummer 1:1 übereinstimmt.
    2. Kein separates Anlernen nötig, solange du das gleiche Modell nimmst.
      → Steuergeräte wie UCH (Innenraumsteuergerät) oder ECU bleiben unverändert.
      → Das UPC hat keine Wegfahrsperren-Funktion – das ist im UCH gespeichert.
    3. Wenn du eine andere Teilenummer einbaust, kann es zu Fehlern kommen:
      • Lüfter läuft nicht oder dauerhaft,
      • Scheibenwischer, Licht oder Hupe funktionieren nicht,
      • Kommunikation über CAN bricht ab.

    🧰 Empfehlung für den Tausch

    1. Batterie abklemmen (Minuspol).
    2. UPC ausbauen – sitzt im Motorraum links neben der Batterie (unter dem Deckel).
    3. Alle Stecker vorsichtig lösen (sind oft mit Verriegelungen).
    4. Neues (identisches) UPC einsetzen.
    5. Batterie wieder anklemmen.
    6. Testlauf → Lüfter sollte nach Zündung „Aus“ sofort stoppen.

    💡 Tipp aus der Praxis

    Wenn du möchtest, kannst du das alte UPC aufmachen – du wirst dort fast immer ein angeschmolzenes Relais für das Gebläse finden.
    Diese Relais sind theoretisch einzeln tauschbar (z. B. von Tyco, Siemens oder Omron), wenn du löten kannst. Viele Renault-Schrauber reparieren das UPC damit für unter 10 €.
    → Vorteil: kein Anlernen, kein Risiko falscher Codierung.

    Gruß Micha

  • CAPTUR 2 155TCE INTENS

    • nordinvent
    • 7. November 2025 um 05:27

    Also DKM,

    Rechtsbeihilfe gibt es hier nicht. Ich würde in den aktuellen AGBs nachschlagen.

    Gruß Micha

  • Öldrucksensor tauschen - Fahrzeug startet nicht mehr

    • nordinvent
    • 6. November 2025 um 21:55
    • n Relais (je nach Ausstattung).
    • Teilweise ist es als R3 oder Relais Nr. 8 im Deckel markiert.

    🧰 Kontrolle:

    • Relais herausziehen → Hupe sollte aufhören zu hupen.
    • Wenn du das Relais herausziehst und sie trotzdem hupt → Fehler im Kabelbaum (Kurzschluss gegen Masse).
    • Wenn die Hupe aufhört → Relais hängt oder das Lenkrad-Hupensignal liegt dauerhaft auf Masse.

    🔹 Renault Trafic III (ab 2014, auch neuere Modelle)

    Hier ist das Hupenrelais im UPC-Modul integriert (das ist das große Steuergerät unter dem Sicherungskasten im Motorraum).
    👉 Das heißt: kein einzelnes austauschbares Relais mehr.

    📍 Ort:

    • Motorraum links, unter dem Sicherungskasten.
    • Das UPC-Modul (Unité de Protection et de Commutation) enthält mehrere Relais intern auf der Platine.

    🧰 Kontrolle:

    • Du kannst prüfen:
      • Sicherung F2 (15A) für die Hupe ziehen → sollte Ruhe sein.
      • Wenn sie dann immer noch hupt → Dauerplus oder Kurzschluss zur Hupe.
      • Wenn sie aufhört → Steuerung über UPC hängt (Relais intern verklebt oder Daueransteuerung vom Lenkradschalter).

    🔎 Typische Ursachen für Dauerhupen:

    1. Lenkrad-Hupenkontakt (Airbagmodul):
      • Kontaktblech oder Feder im Airbagmodul liegt dauerhaft an Masse.
      • Besonders nach Airbag-/Lenkradarbeiten.
    2. Kabelbruch / Kurzschluss in der Lenksäule:
      • Isolierung beschädigt → Leitung des Hupensignals auf Masse.
    3. Relais hängt (Trafic II) oder UPC defekt (Trafic III):
      • Relais kann intern verklebt sein → Dauerstrom zur Hupe.

        Gruß Micha

  • Öldrucksensor tauschen - Fahrzeug startet nicht mehr

    • nordinvent
    • 6. November 2025 um 13:08

    Wahrscheinliche Ursachen (kurz)

    • Relais klemmt (Schließer stuck closed) — das häufigste Problem. Das Relais liefert dann permanent Strom an die Hupe.
    • Hupe wird dauerhaft auf Masse gezogen (z. B. durch kurzgeschlossene Hupe-Taste, defekte Schleifleitung / Uhrfeder im Lenkrad).
    • Kurzschluss / Leitungsfehler (z. B. Massekontakt an Karosserieteil) — seltener, aber möglich.
    • UCH / Steuergerät schaltet Hupe dauerhaft — bei Renault steuert oft die UCH das Horn (per Relaisansteuerung); wenn die UCH falsche Signale gibt, kann es hupe geben.

    Systematische Fehlersuche — Reihenfolge zum Arbeiten

    Arbeite diese Schritte nacheinander ab, bis die Ursache gefunden ist.

    1) Relais prüfen / tauschen

    • Finde im Handbuch / Deckel des Sicherungskastens das Hupen-Relais (meist „Horn“, „Avertisseur“ o.ä.).
    • Relais herausziehen: hupe stoppt? → Relais klemmt oder wird permanent von Steuerseite angesteuert.
    • Relais tauschen (mit anderem gleichen Relais im Auto, z. B. Nebelscheinwerfer- oder Blinker-Relais), oder das Relais testen:
      • wenn mit anderem Relais die Hupe nicht mehr dauernd hupt → originales Relais defekt, ersetzen.
      • wenn mit anderem Relais weiterhin Dauerton → Problem liegt stromseitig/steuerseitig (Kurzschluss oder Steuergerät).

    2) Hupe(n) direkt abklemmen / messen

    • Lokalisieren der Hupe(n) vorne (unter der Stoßstange / Motorraum).
    • Stecker abziehen: hupe stoppt → Leitung/Stecker/Hupe ist gesund, Steuerseite schaltet dauerhaft.
    • Wenn Hupe trotz gezogenem Stecker weiter hupt → ungewöhnlich, dann ist mehrere Hupe parallel oder Masseproblem (sehr selten).

    3) Prüfen, ob Steuergerät (UCH) die Hupenleitung ansteuert

    • Manche Renaults steuern das Relais über die UCH; misst man an der Relais-Ansteuerspule (mit Multimeter), sieht man bei eingesteckter Sicherung, ob an der Steuerseite Spannung anliegt.
    • Wenn Steuerseite permanent Masse oder + liefert, liegt das Signalproblem in der UCH oder Schalter (Lenkradkontakt).

    4) Lenkrad-Kontakte / Hupe-Taster prüfen

    • Da du schon vorne einen Unfall hattest, kann die Uhrfeder (spiral cable) im Lenkrad beschädigt sein oder die Hupe-Taste intern auf Masse liegen.
    • Test: Hupefunktion mit eingestecktem Relais kurz betätigen (wenn möglich), dann Lenkradbereich mechanisch prüfen.
    • Falls Lenkradkontakt klemmt, kann die Hupe konstant gemasset werden.

    5) Leitungen / Kurzschluss suchen

    • Sichtkontrolle Kabelbaum unter Lenkrad, in der A-Säule, Nähe Sicherungskasten — auf Scheuerstellen prüfen.
    • Mit Multimeter: Widerstand zwischen Hupe(+) und Masse messen (bei Sicherung drin und Relais gezogen) — sehr niedriger Widerstand kann auf Kurzschluss hinweisen.

    Konkrete Arbeitsschritte für dich (praktisch)

    1. Sicherung raus → Lärm aus.
    2. Suche Relaiskasten (Motorraum + Innenraum). Beschriftung prüfen. Relais „Horn“ rausziehen. Lärm weg? -> Relais defekt. Ersetzen.
    3. Falls Lärm bleibt (mit Relais gezogen): fahrerseitigen Sicherungskasten prüfen — gibt es eine zweite Sicherung/Relais? Ziehe alle relevanten Relais/Sicherungen nacheinander bis Ruhe eintritt.
    4. Falls Ruhe erst eintritt, wenn du ein bestimmtes Relais ziehst: baue das Relais aus, teste es auf Werkbank, tausche.
    5. Wenn Relais ok, dann hupe(n) am Motorraum abstecken. Wenn dann Ruhe → Leitungsproblem weiter hinten (Lenkrad/Uhrfeder oder UCH).
    6. Prüfe Lenkrad-Uhrfeder (wenn du am Lenkrad gearbeitet hast oder nach Unfall): Uhrfeder kann Kontakt geben. Falls möglich, lenkradabdeckung abnehmen und Steckverbinder prüfen.
    7. Falls du Can Clip hast: UCH-Fehler auslesen / Live-Daten ob Horn-Ausgang aktiv. Wenn UCH den Ausgang immer auf „1“ stellt, UCH oder Kabel zum Relais defekt.

    Hinweise / Besonderheiten bei Renault (Espace IV)

    • Manche Renault-Modelle haben ein separates Hupen-Relais das von der UCH gesteuert wird. Die UCH kann wegen eines Fehlers „dauerhaft Horn an“ senden.
    • Bei Unfall/Vibration können Kontakte in der UCH-Steckverbindung oder ein gequetschtes Kabel die Ursache sein.
    • Nach deinem genannten Unfall vorne links ist Beschädigung am Kabelbaum im Bereich A-Säule / Sicherungskasten plausibel.
  • Öldrucksensor tauschen - Fahrzeug startet nicht mehr

    • nordinvent
    • 6. November 2025 um 12:33

    dann fehlt das Teil, eine andere Erklärung habe ich jetzt nicht mehr, nur wer hats entfernt, wieso und warum ?:(

  • CAPTUR 2 155TCE INTENS

    • nordinvent
    • 6. November 2025 um 08:56

    Ja DKM, das klingt ganz typisch für eine schwache oder entladene Batterie – und dein Renault Captur (Baujahr 2020) hat dann genau so reagiert, wie viele moderne Fahrzeuge mit empfindlicher Elektronik es tun:

    Wenn die Spannung zu weit absinkt (z. B. unter ca. 11 V Ruhespannung oder 9 V beim Startversuch), beginnen die Steuergeräte chaotische Fehler zu melden, weil sie falsche Werte erhalten oder die Kommunikation untereinander zusammenbricht. Deshalb bekommst du auf einmal eine ganze Liste von Fehlermeldungen („Berganfahrhilfe prüfen“, „Getriebe auf P“, „Motorschaden“, „Karte einlegen“ usw.) – obwohl mechanisch nichts kaputt ist.


    🔍 Das ist passiert:

    • Batterie war stark entladen (9 V = praktisch leer).
    • Dadurch haben Steuergeräte Fehlfunktionen erkannt und Fehlercodes gespeichert.
    • Nach dem Laden auf 12,6 V ist wieder genügend Spannung vorhanden, daher läuft alles normal.
    • Die meisten Fehler löschen sich automatisch, sobald stabile Spannung und normale Werte erkannt werden.

    ✅ Was du jetzt tun kannst:

    1. Fahrzeug ruhig ganz normal nutzen, am besten eine längere Strecke (mind. 20–30 Minuten), damit die Lichtmaschine die Batterie vollständig nachlädt.
    2. Danach kannst du mit dem OBD-Gerät erneut prüfen, ob noch aktuelle Fehlercodes bestehen. Alte (historische) Fehler kannst du löschen.
    3. Beobachte die Startleistung in den nächsten Tagen:
      • Wenn der Anlasser kräftig dreht und keine Meldungen mehr erscheinen → alles gut.
      • Wenn es wieder auftritt → Batterie prüfen lassen (Spannung, Innenwiderstand, Kapazität).

    ⚙️ Hintergrund:

    • Nach 5 Jahren ist eine Autobatterie (Baujahr 2020 → 2025) in vielen Fällen am Lebensende, besonders wenn das Auto öfter steht oder Kurzstrecken gefahren werden.
    • Auch ein kleines Verbraucherproblem (z. B. Steuergerät wacht nicht korrekt in den Ruhemodus) kann die Batterie über Tage entladen.

    🧭 Empfehlung:

    • Lass bei Gelegenheit in der Werkstatt oder mit einem Batterietester messen:
      Ruhespannung, Startspannung und Kapazität (Ah oder % SOC).
    • Wenn der Tester anzeigt „Batterie schwach“ oder „ersetzen“, dann neue Batterie einsetzen – das verhindert solche Schreckmomente künftig.

    Fazit:
    Ja, du kannst den Captur jetzt wieder normal nutzen.
    Das Verhalten war sehr wahrscheinlich ausschließlich durch die entladene Batterie verursacht.
    Nur wenn das Problem in den nächsten Tagen erneut auftaucht, ist die Batterie selbst (oder ein Ruhestromproblem) die eigentliche Ursache.

    Gruß Micha

  • Öldrucksensor tauschen - Fahrzeug startet nicht mehr

    • nordinvent
    • 5. November 2025 um 23:18

    🔍 1. Der HF-Antennenträger ist im Kabelbaum integriert

    Beim Espace IV (je nach Baujahr und Ausstattung – vor allem bei Modellen ab 2006/2007) ist die vordere HF-Antenne nicht als separates Modul oder Gehäuse montiert, sondern:

    • im Kabelbaum des „Dashboard Cross Beam“ integriert,
    • direkt hinter dem Luftkanal der Frontscheibe oder leicht links vom Luftausströmer in der Mitte,
    • und sieht äußerlich nur wie ein 10–15 cm langes Stück Schrumpfschlauch mit runden Verdickungen aus.

    ➡️ Das, was du beschrieben hast („Teil im Schrumpfschlauch mit runden Erhebungen“), ist sehr wahrscheinlich schon der Antennenträger selbst.
    Viele übersehen das, weil es eben kein klassisches Modul ist, sondern im Kabelbaum „versteckt“ liegt.


    🧭 2. Position des Dash-Cross-Beams / Antennen-Kabels

    Der Dash Cross Beam (Querträger) läuft quer unterhalb der Frontscheibe — also direkt über dem Luftkanal, an den die mittleren Luftdüsen angeschlossen sind.
    Wenn du also das gesamte Armaturenbrett draußen hattest, siehst du:

    • unten: den Lenksäulenhalter,
    • mittig: das große Alu-/Stahlprofil,
    • oben: den Luftkanal der Frontscheibe.

    💡 Die HF-Antenne ist am oberen Kabelbaum entlang des Dash Cross Beam befestigt, meist:

    • links von der Mitte, hinter dem Tacho oder leicht oberhalb davon,
    • mit Kabelbindern oder Klebeband an den Hauptbaum fixiert.

    ⚡ 3. Anschluss

    Sie hat einen dünnen, einadrigen Koax-ähnlichen Stecker (grau oder schwarz), der zur UCH (Zentralelektronik) oder zum Empfangsmodul in der Mittelkonsole führt.
    Wenn du den Clip angeschlossen hast und er dir „Frontantenne: keine Kommunikation“ zeigt, dann ist:

    • entweder der Stecker ab,
    • oder die Antenne (das Schrumpfschlauch-Stück) unterbrochen.


  • Druck Förderpumpe 1 oder 3 Bar? 1.9 DCI 100

    • nordinvent
    • 5. November 2025 um 13:53

    Gute und ausführliche Ergänzung — danke dafür. Kurz gesagt: es gibt unterschiedliche Ausführungen der Niederdruck-/Vorspeisepumpe für Trafic/1.9 dCi, die im Handel mit derselben Renault-Referenz (8200084183) angeboten werden, und die Specs (Bar / l/h) variieren. Das erklärt, warum du drei verschiedene Angebote siehst. Ich fasse zusammen, erkläre die Wirkungsweise und sage dir klar, welche Pumpe ich in deinem Fall bevorzugen würde — plus konkrete Diagnoseschritte.

    Was die Quellen sagen (Kurzbelege)

    • Händler-Listings für den Trafic nennen oft eine Betriebsdruckangabe von ~3 bar und unterschiedl. Durchsätze.
    • Forumseinträge/Teilebeschreibungen sprechen bei einigen Bosch-Typen (EKP3D) von ~2,5–4 bar und ~80–100 l/h Flow. Das ist eine häufige OEM-/Aftermarket-Angabe.
    • Technisch ist die Vorförderung (Niederdruck-Pumpe, ggf. mit IMV) entscheidend für die Versorgung der Hochdruck-Pumpe; die Konstruktion (regelnde Elemente, Rücklauf/IMV) entscheidet, wieviel zulässiger Zulaufdruck sein darf. Zu viel oder zu wenig Vorförderdruck/Flow hat Auswirkungen.

    Kann ein zu geringer Vorförderdruck/-flow diese Symptome verursachen?

    Ja — definitiv möglich.
    Erklärung kurz: die Niederdruckpumpe (Tank) muss der Hochdruck-Pumpe (Rail/HD-Pumpe) konstant genug Volumen (Flow) und ausreichend Zulaufdruck liefern, damit die HD-Pumpe nicht „luft zieht“ oder bei niedrigen Drehzahlen/Teillast nicht ausreichend Druck aufbauen kann. Wenn Vorförderdruck/-menge zu gering oder schwankend ist, kann das zu folgenden Symptomen führen:

    • Abnehmender Raildruck im Leerlauf oder schwankender Raildruck,
    • Unruhiger/ruckelnder Leerlauf, spürbar am Lenkrad,
    • Sporadische Aussetzer ohne gespeicherten ECU-Fehler (weil es nur kurz luftbedingt ist).
      Das passt zu deiner Messung: Raildruck idle 262–285 bar (eher am unteren Ende) + deine gemessene Vorpumpe 1,2–1,5 bar — das ist nicht optimal, wenn das Fahrzeug ursprünglich mit einem stärkeren Vorförderdruck (2,5–4 bar) ausgeliefert wurde.

    Was wäre, wenn die originale (z. B. 3-bar) Pumpe jetzt nach 20 Jahren weniger Druck/Flow bringt?

    • Ergebnis: genau das, was du beschreibst — Raildruck knapp, unruhiger Leerlauf, HD-Pumpe arbeitet am Limit und liefert nicht mehr konstant.
    • Langfristig können HD-Pumpe und Injektoren durch Kavitation/mehr Belastung ebenfalls verschleißen — das deckt sich mit deiner Annahme, dass du mittelfristig HD-Pumpe & Injektoren prüfen/tauschen musst, wenn das Problem bestehen bleibt.

    Welche Pumpe also wählen — 1 bar, 2 bar oder 3 bar?

    1. Präferierte Vorgehensweise (meine Empfehlung):
      • Zuerst OEM-Spezifikation bestätigen. Wenn Renault / Teilekatalog bzw. Werkstatt für deine exakte Fahrgestellnummer (VIN) die Pumpe mit ~2,5–4 bar (Bosch-EKP3D-Typ) ausweist, dann nimm eine Pumpe mit ~2,5–4 bar (oder die 3-bar-Variante). Viele Händlerlisten zeigen genau diese Spezifikation für Trafic 1.9 dCi.
      • Wenn du das nicht verifizieren kannst, und nur die drei Angebote vorliegen: nehme nicht die 1-bar-Variante, weil deine Messung (1,2–1,5 bar) bereits am unteren Ende liegt und du Symptome hast, die durch zu geringe Vorförderung entstehen. Die 2- oder 3-bar-Variante ist wahrscheinlicher OEM-äquivalent.
      • Von den angebotenen: 3 bar (mit sauber dokumentiertem Flow) ist in der Regel die sichere Wahl für die Common-Rail Renault-Setups, sofern die Pumpe als OE-Äquivalent (Bosch/Delphi) gelistet ist.
    2. Wichtig: Achte bei der Bestellung auf Durchsatzangabe (l/h) — typische Werte für Vorspeisepumpen in diesen Systemen liegen in der Größenordnung ~80–150 l/h (je nach Quelle/Typ). Ein Angebot mit 3 bar, aber ohne nennbare Fördermenge ist weniger vertrauenswürdig als eins mit klaren Specs (3 bar + l/h-Angabe).

    Konkrete Vorschläge, was du jetzt tun solltest (Praktisch & Schritt-für-Schritt)

    1. Teilenummer / VIN prüfen
      • Frag beim Renault-Händler oder Teilehändler mit VIN nach, welche Pumpen-Ausführung für dein Fahrzeug vorgesehen ist (OEM-Nummer 8200084183 kann mehrere OEM-varianten referenzieren). Das ist die sauberste Lösung. (Wenn du willst, kann ich das für dich suchen — dafür bräuchte ich VIN/Teileinfo.)
    2. Wenn du jetzt sofort bestellen willst:
      • Nimm eine neue Pumpe, die als OE-Ersatz für 8200084183 ausgewiesen ist, vorzugsweise von Bosch oder Delphi, mit Druckangabe 2,5–4 bar (oder 3 bar) und einer l/h-Angabe im Bereich 80–150 l/h. Bevorzugt: Anbieter mit gutem Rückgaberecht. AUTODOC+1
    3. Vor Einbau — Diagnostik (um sicherzugehen, dass die Pumpe die Ursache ist):
      • Druckmessung wiederholen: Messung am Filtergehäuse (wie vorher) unter Last / im Leerlauf und beim Anlassen. Notiere Schwankungen.
      • Durchfluss messen (Flow test): Manche Werkstätten können die Fördermenge messen (l/h) — das sagt viel mehr als nur Druck.
      • Elektrik prüfen: Spannung an der Pumpe bei laufendem Motor (während Symptomen) messen — schlechte Masse/Spannung reduziert effektiven Flow.
      • Filter & Sieb im Tank prüfen/wechseln: verstopfter Vorfilter oder Venturi/Ansaugdüse im Tank reduziert Flow.
      • IMV / Rückschlagventil prüfen: Bei manchen Systemen wird der Vorlauf am Motor per IMV geregelt — defekt kann Fehlverhalten erzeugen.
    4. Beim Einbau / danach:
      • Filter gleich mit wechseln.
      • Anschlüsse auf Korrosion prüfen.
      • Nach Einbau Druck + Flow erneut messen; Motorlauf kontrollieren. Wenn Raildruck und Leerlauf sich verbessern → Pumpe war Ursache.
    5. Wenn nach neuem Vorförderteil das Problem bleibt:
      • Dann HD-Pumpe (Rail-Pumpe) und/oder Injektoren prüfen. Niedriger Raildruck bei Leerlauf trotz korrekter Vorförderung deutet stärker auf HD-Teile hin.

    Fazit (kurz)

    • Deine Symptome können sehr gut von zu geringer/alter Vorförderpumpe kommen.
    • Bestell nicht die 1-bar-Variante. Favorisiere eine Pumpe, die OEM-spezifiziert ist (häufig Bosch-Typ mit ~2,5–4 bar / ~80–100 l/h — oft als 3 bar im Handel gelistet). Prüfe die l/h-Angabe und Herstellerangabe, bzw. verifiziere mit VIN beim Teilehändler.
  • Blinker blinkt durch Rücklicht

    • nordinvent
    • 5. November 2025 um 12:44

    Hallo kirapanzer, seltsamer Name, das klingt sehr nach einem Kontakt- oder Masseproblem in der hinteren linken Rückleuchte oder der dazugehörigen Verkabelung – typisch bei Renault Megane III (und auch Scenic/Clio derselben Generation).
    Ich geh das mal systematisch mit dir durch:


    🔍 Typische Symptome bei dir

    • Schnelles Blinken → Steuergerät erkennt „defekte“ Lampe oder hohen Widerstand.
    • Blinkt über Rücklicht → Massefehler: Strom sucht sich den Weg über andere Glühfäden.
    • Reagiert auf Lenken oder Bewegung → Wackelkontakt im Stecker, Kabelbruch oder Korrosion im Übergang zur Karosserie.

    ⚙️ Schritt-für-Schritt-Diagnose

    1. Masseverbindung prüfen

    • Am Lampenträger (Rücklicht) führt meist ein braunes oder schwarzes Kabel zur Masse.
    • Miss mit dem Multimeter zwischen Lampenträger-Masse und Karosserie:
      • Spannung beim Blinken darf nicht über 0,2 V steigen.
      • Wenn du 1–2 V siehst → Masseleitung hat Übergangswiderstand → reinigen oder extra Masse legen.
    • Als Test:
      → Lege provisorisch ein Kabel von der Lampenträger-Masse direkt an blankes Metall (Karosserie).
      Wenn der Blinker dann normal blinkt, ist der Fehler gefunden.

    2. Stecker und Kontakte kontrollieren

    • Am Rücklicht-Stecker sind oft die Kontakte leicht oxidiert oder locker, vor allem bei Feuchtigkeit.
      • Sichtprüfung: Grünspan, dunkle Verfärbungen oder verschmorte Pins?
      • Reinige sie mit Kontaktspray und ggf. einer kleinen Drahtbürste oder feinem Schleifpapier.
      • Prüfe, ob die Pins stramm sitzen (leicht zusammendrücken, falls sie Spiel haben).

    3. Kabel zwischen Rückleuchte und Karosserie

    • Am Übergang von der Karosserie zur Heckklappe (Gummitülle) brechen gern Leitungen.
      • Auch wenn es nur „hinten links“ ist: prüfe den Kabelbaum in der Seitenverkleidung (da wo der Stecker vom Rücklicht in den Hauptkabelbaum geht).
      • Besonders Masseleitung und Blinkersignal-Leitung.

    4. Lampenträger selbst

    • Beim Megane III oxidieren gern die Leiterbahnen oder die Federn, die die Birnen halten.
      • Schau, ob die Kontaktfedern schwarz oder matt sind → leicht mit feinem Schleifpapier oder Glasfaserstift reinigen.
      • Wenn das Plastik leicht verschmort ist, ersetzt man den Träger besser.

    🧠 Ergänzende Hinweise

    • Renault nutzt ein zentrales UCH-Steuergerät, das den Blinker überwacht – bei hohem Widerstand wird „defekte Lampe“ simuliert → schnelles Blinken.
      • Das ist also kein Relaisfehler, sondern bewusst so gesteuert.
    • Wenn sich das Verhalten bei Bewegung (Lenken, Erschütterung) ändert, ist es fast sicher ein Wackelkontakt oder Masseproblem, nicht die Elektronik.

    ✅ Schnelltest-Zusammenfassung

    1. Rücklicht-Stecker abziehen, Kontaktspray, wieder einstecken.
    2. Provisorische Masseleitung an Karosserie legen → wenn Problem weg → Masseleitung reparieren.
    3. Lampenträger auf Korrosion prüfen.
    4. Falls alles gut aussieht → Spannung beim Blinken messen, ob Masse „mitarbeitet“.

      Gruß Micha

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