Hi @ all,
nach meinem Umbau auf LED (super Licht) leuchtet bei Abblendlicht auch meine Fernlicht Kontrolle leicht?
kennt das einer?
lg
Frank
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Neues Benutzerkonto erstellenHi @ all,
nach meinem Umbau auf LED (super Licht) leuchtet bei Abblendlicht auch meine Fernlicht Kontrolle leicht?
kennt das einer?
lg
Frank
Frank,
ja das ist ein bekanntes Phänomen beim Umbau älterer Renault-Modelle auf LED-Leuchtmittel und hat meist nichts mit einem Defekt am Fahrzeug zu tun.
Bei deinem Renault Clio I gibt es mehrere mögliche Ursachen:
kleiner Hinweis vorab 😊
Damit man hier sinnvoll helfen kann, braucht es konkrete Fahrzeugdaten. Ohne Angaben wie Modell, Baujahr, Motorisierung, TSN/HSN bzw. ADZ, Getriebeart usw. ist jede Antwort leider eher Glaskugel-Lesen🔮.
Renault verbaut selbst im gleichen Baujahr oft unterschiedliche Motoren, Steuergeräte, Sensoren und Kabelbäume – eine pauschale Antwort gibt es daher fast nie.
👉 Je genauer die Angaben, desto schneller und gezielter kann geholfen werden.
Am besten direkt im ersten Beitrag nennen:
Danke fürs Mithelfen – das spart Zeit, Nerven und unnötige Rückfragen 👍
Gruß Micha
Sorry,
hier die Daten und ein paar Bilder
Bilder sagen mehr als worte ![]()
Sorry,
keine H4 sondern H7 und HB3
Hersteller natürlich die guten aus dem Land der aufgehenden Sonne ![]()
lg
Frank
Frank,
ich verstehe das du dir so wenig wie möglich Arbeit machen willst und hier ziemlich wahllos Fotos reinstellst. Es wäre etwas einfacher wenn du einfach auf meine Fragen in Wort und Schrift eingehen würdest.
Du hast einen Renault Clio II, Baujahr 2001 (HSN 3004 / TSN 147), mit dem D4F B712. Das ist also kein Clio I, sondern bereits der Clio II Phase 1. Das erklärt auch die Kombination H7 (Abblendlicht) + HB3 (Fernlicht) – die ist bei diesem Modell korrekt.
Damit ändert sich meine Einschätzung etwas.
Der Clio II hat die Kontrollleuchten im Kombiinstrument deutlich sauberer verschaltet als der Clio I. Wenn bei eingeschaltetem Abblendlicht auch die blaue Fernlicht-Kontrollleuchte voll leuchtet, dann liegt fast sicher eine Rückspeisung auf der Fernlichtleitung vor.
Lass das Abblendlicht eingeschaltet und ziehe eine HB3-LED ab.
Wenn die Kontrollleuchte danach ausgeht, ist der Verursacher praktisch sicher die Elektronik der HB3-LEDs.
Genau andersherum.
Wenn dann die Fernlichtkontrolle verschwindet, koppeln die H7-LED-Treiber in den Fernlichtkreis ein.
Miss einmal die Spannung zwischen:
bei eingeschaltetem Abblendlicht.
Mehr als etwa 0,1–0,2 V Spannungsabfall wäre bereits verdächtig.
Du schreibst:
Zitat"Super Licht"
Das klingt nach LED-Leuchtmitteln mit externem Treiber.
Sind das:
Und ganz wichtig:
Welche Marke und welches Modell sind es?
Nicht aus Neugier, sondern weil ich bei einigen Herstellern (Novsight, Auxito, Fahren, Katur usw.) schon genau dieses Verhalten gesehen habe. Manche Treiber koppeln intern über EMV-Filter oder Schutzschaltungen die Plusleitungen zusammen.
Der Clio II schaltet das Licht auf der Masseseite (Renault hat das bei einigen Modellen so gelöst). Manche LED-Treiber kommen mit dieser Art der Schaltung überhaupt nicht zurecht und speisen den anderen Stromkreis zurück. Das führt genau zu solchen Effekten an den Kontrolllampen, obwohl die Fernlichtlampen selbst aus bleiben.
Leuchten wirklich nur die beiden Kontrolllampen im Kombiinstrument, oder misst du am HB3-Stecker tatsächlich auch 12 V, sobald das Abblendlicht eingeschaltet ist?
Falls du ein Multimeter hast, können wir das in wenigen Messungen eindeutig eingrenzen. Ich habe den Schaltplan des Clio II weitgehend im Kopf und kann dich gezielt durch die Messpunkte führen.
Zitat"Hersteller natürlich die guten aus dem Land der aufgehenden Sonne"
Falls das ironisch gemeint war: Viele LED-Lampen werden tatsächlich in China gefertigt. Das allein sagt aber wenig über die Qualität aus – es gibt sehr gute und sehr schlechte Produkte. Entscheidend ist die Elektronik im Treiber. Gerade bei günstigen H7/HB3-LEDs treten solche Rückspeisungen häufiger auf.
Gruß Micha
Hallo Micha,
ja du hast mich ertappt ich bin schreibfaul, aber vielfach sind Bilder aussagekräftiger wie zu viel Text.
Eine Frage war der Hersteller der LED: XSTORM mit Internen Treiber
--
zu den Spannungen alle Fern und Abblendlicht Lampen ausgebaut und gemessen, bei ausgeschalteten Motor Batteriespannung 12.5V
-mit Fernlicht am Abblendlicht+ 0V und am Fernlicht 12.5V (Batterie) wäre ja ok
-mit Abblendlicht am Abblendlicht+ 12.5V (Batterie) und am Fernlicht 8.5V ![]()
dann habe ich mal eine H7 eingesteckt und der LED Kluster leuchtet leicht
du meintest Masseschalteten, hatte es gegen die Batterie geprüft und die 12V sind immer dageblieben
auch ohne Licht und Zündung.
Frage: Welche Relais sind für das Licht auf der UCH oder sind die Lampen direkt auf dem Lenkstockschalter angeschlossen.
Zitat!!
Leuchten wirklich nur die beiden Kontrolllampen im Kombiinstrument, oder misst du am HB3-Stecker tatsächlich auch 12 V, sobald das Abblendlicht eingeschaltet ist?
-------
ohne Birnen leuchteten beide Kontrollen weiterhin
laut meinem gefundenen Schaltplan wäre das nur möglich wenn die Spannung vom Tacho kommt
-das glaube ich aber nicht, weil dann würde es mit den Echten Glühbirnen ja irgendwo heiß werden-
lg
Frank
Frank,
sehr gute Messungen – die bringen uns deutlich weiter. Ich glaube inzwischen, dass wir nicht nach einem Defekt suchen, sondern nach einer Eigenschaft der Renault-Schaltung in Verbindung mit den LED-Treibern.
Ohne Leuchtmittel:
Die 8,5 V sind aber zunächst nur eine Spannung, keine Aussage darüber, ob nennenswerter Strom fließt. Ein Digitalmultimeter hat typischerweise 10 MΩ Eingangswiderstand und zeigt deshalb auch "Geisterspannungen" an, die unter Last sofort zusammenbrechen würden.
Damit können wir praktisch ausschließen, dass die Lampen selbst die Rückspeisung verursachen.
Die Spannung ist also bereits im Fahrzeugkabelbaum bzw. in der Ansteuerung vorhanden.
Beim Clio II Phase 1 (2001) läuft die Lichtsteuerung meines Wissens folgendermaßen:
Mit anderen Worten: Es ist kein modernes Fahrzeug, bei dem die UCH die Lampen direkt über Halbleiterausgänge versorgt.
Genau dieser Spannungswert erinnert an eine Rückspeisung über:
Mich interessiert deshalb eine Messung:
Beispielsweise:
Dann gibt es zwei Möglichkeiten:
Variante A
➡️ Dann handelt es sich um eine hochohmige Rückspeisung. Das wäre völlig unkritisch und erklärt, warum LEDs empfindlicher reagieren.
Variante B
➡️ Dann liegt tatsächlich eine aktive Einspeisung vor, und wir müssten den Schaltplan genauer analysieren.
Du schreibst:
Zitat"...laut meinem Schaltplan wäre das nur möglich, wenn die Spannung vom Tacho kommt."
Genau darüber habe ich auch nachgedacht.
Ich glaube aber nicht, dass der Tacho die 8,5 V erzeugt.
Eher ist es umgekehrt:
Die Spannung entsteht irgendwo im Lichtkreis (Lenkstockschalter, UCH oder interne Verdrahtung), und das Kombiinstrument zeigt sie deshalb an.
Denn wie du schon richtig schreibst:
ZitatMit Glühlampen müsste sonst irgendwo Leistung umgesetzt werden.
Richtig.
Eine 55-W-Halogenlampe würde bei einer echten Einspeisung erhebliche Ströme ziehen. Das passiert aber nicht.
Du hast geschrieben:
Zitat"dann habe ich mal eine H7 eingesteckt und der LED Kluster leuchtet leicht"
Meinst du damit:
Das macht einen großen Unterschied.
Stecke beide originalen Halogenlampen (H7 und HB3) wieder ein.
Dann:
Wenn dann dort 0 V oder nur wenige Millivolt anliegen, ist der Fall praktisch gelöst: Die 8,5 V sind eine hochohmige Rückspeisung, die nur ohne Last sichtbar wird. Genau solche Spannungen bringen LED-Treiber und Kontrollleuchten gelegentlich durcheinander.
Ich muss sagen: Deine systematischen Messungen gefallen mir. Sie liefern genau die Informationen, mit denen man solche elektrischen Besonderheiten sauber eingrenzen kann. Ich bin ziemlich sicher, dass wir die Ursache noch finden.
Gruß Micha
Danke erst mal, ich kann erst wieder Fr. weiter machen.
Und für die Richtigkeit
lg
Frank
Update
Die 8.5V Fernlicht kommen aus dem Tacho.
Da ich dort eh etwas prüfen wollte habe ich den Tacho abgesteckt und die 8.5V waren weg.
was kann man da jetzt machen?
mfg Frank
Frank,
das ist eine hervorragende Diagnose! 👍
Dass die 8,5 V verschwinden, sobald das Kombiinstrument abgesteckt wird, ist ein sehr wichtiger Befund. Damit wissen wir:
Im Clio II sind die Kontrolllampen im Kombiinstrument nicht immer völlig galvanisch voneinander getrennt. Renault hat damals häufig interne Leiterbahnen, Dioden und gemeinsame Versorgungsschienen verwendet.
Mit den ursprünglichen Halogenlampen war das kein Problem:
LEDs und moderne Digitalmultimeter sind dagegen hochohmig und machen solche Effekte sichtbar.
Im Kombiinstrument sitzt wahrscheinlich eine interne Diode oder Transistorschaltung, über die das Signal der Fernlichtkontrolle auf den Ausgang zurückwirkt.
Da die Halogenlampen das nie bemerkt haben, fiel das in der Serienausstattung nie auf.
Zunächst einmal gar nichts am Tacho ändern.
Stattdessen den Fernlichtkreis mit einer kleinen Sperrdiode entkoppeln.
Beispielsweise:
Wichtig: Nicht in die Hauptversorgung der Scheinwerfer setzen, sondern gezielt in den Rückspeisepfad. Dafür müsste man den Schaltplan etwas genauer ansehen.
Ein Relais zur galvanischen Trennung einsetzen.
Das funktioniert praktisch immer, ist aber deutlich aufwendiger.
Den LED-Hersteller kontaktieren.
XSTORM verwendet meines Wissens unterschiedliche Treiberversionen. Es wäre interessant zu erfahren, ob sie dieses Verhalten am Clio II kennen.
Kannst du mir den Schaltplan schicken, den du verwendest?
Insbesondere den Teil mit:
Dann kann ich den Strompfad genau verfolgen.
Ist dein Kombiinstrument noch komplett original von 2001, oder wurde es irgendwann ersetzt (z. B. wegen Wegfahrsperre, Tachotausch oder anderer Ausstattung)?
Denn wenn es tatsächlich der originale Tacho ist, dann halte ich das weniger für einen Defekt als für eine Eigenheit der damaligen Renault-Schaltung, die erst durch LED-Technik sichtbar wird.
Ich würde den Schaltplan wirklich gerne sehen – ich glaube, wir sind jetzt nur noch einen Schritt von der eigentlichen Ursache entfernt.
Gruß Micha
Moin Micha,
Kombiinstrument noch unverbastelt und laut Plastik Prägedate März 2000 auch Original
ich hatte mal im Netz gesucht wie man den Tacho zerlegt -wegen den Nadeln und wie man die wieder einstellt- aber diese Anweisungen schrecken mich ab. -alles nichts genaues-
Wo meist du das ich die Diode einbauen sollte?
Mein nächstes vorgehen, vielleicht!
Tacho zerlegen und die Diode umkehren, und die beiden Katoden der Anzeige LED tauschen.
nach diesem eingriff sollte bei Abblendlicht nur die Abblendlichtkontrolle leuchten und bei Fernlicht beide wie es vorne ja auch in der Realität ist.
was mich Interessiert ist hast du einen Schaltplan vom PCB und weißt du wie man die Zeiger wieder anbaut das diese wieder stimmen.
lg Frank
Frank,
deine Idee ist logisch durchdacht – aber ich würde den Tacho im Moment auf keinen Fall zerlegen, und zwar aus mehreren Gründen.
Leider habe ich keinen Leiterplatten-Schaltplan (PCB) des Kombiinstruments. Renault hat solche Unterlagen praktisch nie veröffentlicht. Es existieren zwar Fahrzeug-Schaltpläne, aber keine offiziellen Schaltpläne der Elektronik im Kombiinstrument.
Und genau hier liegt das größere Problem:
Beim Clio II sind die Zeiger Presssitze auf Schrittmotoren.
Das Problem ist nicht das Abziehen – sondern das exakte Wiederaufsetzen.
Dabei gibt es mehrere Fallstricke:
Deshalb findest du im Internet auch so viele widersprüchliche Anleitungen.
Du schreibst:
Zitat"die beiden Kathoden der Anzeige-LED tauschen"
Das würde ich ebenfalls nicht machen.
Warum?
Du weißt im Moment noch gar nicht, woher die 8,5 V innerhalb des Kombiinstruments kommen.
Es kann sein, dass
daran beteiligt ist.
Wenn du einfach die LED umpolst, kann es passieren, dass die Fernlichtkontrolle anschließend überhaupt nicht mehr funktioniert oder die interne Diagnose beeinflusst wird.
Da du offensichtlich sauber misst (das merkt man an deinen bisherigen Ergebnissen), würde ich den Fehler erst vollständig eingrenzen.
Mich interessieren nämlich noch zwei Dinge:
Wie hoch ist der Strom der 8,5-V-Rückspeisung?
Ich vermute:
unter 1 mA.
Das wäre typisch.
Wo genau endet dieser Strom?
Nicht im Kombiinstrument.
Sondern in der Leitung vom Kombiinstrument zur Fernlichtkontrollleitung, also außerhalb des Tachos.
Der Vorteil:
Allerdings müsste man dafür den Schaltplan genau ansehen und die betreffende Leitung identifizieren.
Da das Kombiinstrument abgesteckt die 8,5 V vollständig verschwinden lässt, könnte Renault die Fernlichtkontrolle tatsächlich so verschaltet haben:
oder über einen Transistor mit Pull-up.
Mit einer Glühlampe fällt das nie auf.
Mit LEDs schon.
Kannst du den Schaltplanausschnitt (als Foto oder PDF) hochladen?
Mich interessieren insbesondere:
Dann kann ich dir ziemlich genau sagen:
Nach allem, was du bisher gemessen hast, bin ich zuversichtlich, dass sich das mit einem kleinen Eingriff außerhalb des Kombiinstruments lösen lässt. Das wäre aus meiner Sicht deutlich sicherer, als einen originalen Clio-II-Tacho aus dem Jahr 2000 zu öffnen und anschließend die Zeiger neu kalibrieren zu müssen.
Gruß Micha
Moin Micha,
ich dachte das Hochladen von Schaltplänen sei im Forum Verboten?
Schaltplanausschnitt
so ![]()
der trift auch so zu wie da beschrieben und ja ich weiß Renault Stomlaufpläne waren schon zu meinerzeit ein Grauen. Ich hatte in Brühl damals an den ersten E-Schulungen vom Laguna Teilgenommen, naja. Wer die Deutschen kennt ... ![]()
lg
Frank
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