Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Seiten
  • Forum
  • Erweiterte Suche

Willkommen! Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich.

Um schreiben oder kommentieren zu können, benötigen Sie ein Benutzerkonto.

Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich hier an.

Jetzt anmelden

Hier können Sie ein neues Benutzerkonto erstellen.

Neues Benutzerkonto erstellen
  1. Dashboard
  2. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  3. Forum
  4. Spenden
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
  1. Dashboard
  2. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  3. Forum
  4. Spenden
  1. Dashboard
  2. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  3. Forum
  4. Spenden
  1. Renaultforum.net
  2. Renault Master
  3. Renault-Master-Mechanik

ABS Entlüften nach Tausch

  • Opti2110
  • 5. Mai 2026 um 22:01
  • Opti2110
    Anfänger
    Beiträge
    4
    • 5. Mai 2026 um 22:01
    • #1

    Moin zusammen,

    ich hab meinen ABS Block getauscht und bin dabei das System zu entlüften. Erfolglos.

    Was bisher gemacht wurde:

    - ABS Block getauscht & leer eingebaut

    - Entlüftet über 2 Mann Methode und DDT4ALL Entlüftungsroutine (mehrfach in Summe 5 Stunden)

    - Zwischen den Entlüftungen ABS Bremsungen auf Schotterpiste gemacht


    Ich hab den Bremskreis mit jeweils 1 Leitung am Bremssattel. Keine Umlenkung an der Hinterachse von rechts nach links. Dadurch dass der Block leer eingebaut wurde, klemmt die Luft arg im Block fest. Nach jeder Probefahrt kommen 1-2 kleine Bläschen raus (nur noch vorne) aber nicht der benötigte Umfang. Ich stehe dabei auf Auffahrrampen und bocke die Vorderachse noch ein wenig hoch um die Luft nach vorne zu zwingen.

    Das ABS vorher zu befüllen ist fast unmöglich, da die Anschlüsse auf Seite eingebaut werden, heißt die Flüssigkeit fließt sofort raus. Klar wahrscheinlich nicht alles und wenn man mit Stopfen abdichtet bleibt etwas erhalten.

    Am Block selbst sind noch 2 Gummi Stopfen, die ich jetzt nicht als Befüllstopfen sehen würde, oder weiß da jemand mehr?

    Generell frage ich mich jetzt, ob ich einfach weiter mache oder den Block nochmal raus hole, befalle und dann irgendwie versuche nicht zu viel Flüssigkeit zu verlieren, während des fest schraubens der Leitungen.

    Falls das jemand schon mal erfolgreich durchgeführt hat, bin ich um jeden Tipp dankbar!

    VG Alex

    Bilder

    • IMG_4530.jpg
      • 242,66 kB
      • 480 × 640
    • Zitieren
  • nordinvent
    Profi
    Reaktionen
    76
    Beiträge
    804
    • 5. Mai 2026 um 22:10
    • #2

    Opti,

    kleiner Hinweis vorab 😊
    Damit man hier sinnvoll helfen kann, braucht es konkrete Fahrzeugdaten. Ohne Angaben wie Modell, Baujahr, Motorisierung, TSN/HSN bzw. ADZ, Getriebeart usw. ist jede Antwort leider eher Glaskugel-Lesen🔮.

    Renault verbaut selbst im gleichen Baujahr oft unterschiedliche Motoren, Steuergeräte, Sensoren und Kabelbäume – eine pauschale Antwort gibt es daher fast nie.

    👉 Je genauer die Angaben, desto schneller und gezielter kann geholfen werden.
    Am besten direkt im ersten Beitrag nennen:

    • Modell / Baureihe
    • Baujahr
    • Motor (z. B. 1.2 16V D4F)
    • TSN/HSN oder ADZ
    • Benzin/Diesel, Schalter/Automatik
    • ggf. Fehlermeldungen / Fehlercodes

    Danke fürs Mithelfen – das spart Zeit, Nerven und unnötige Rückfragen 👍

    Gruß Micha

    Wenn mein Tipp den Fehler schneller fand als die Werkstatt: 😄
    ☕ Kaffeekasse: 1 € Spenden – Danke!

    • Zitieren
  • Opti2110
    Anfänger
    Beiträge
    4
    • 5. Mai 2026 um 22:21
    • #3

    Recht hast du !

    Baujahr 2008 Phase 2

    2,5 dci G9U 650

    Diesel mit Quickshifter

    TRW ABS Block 8200528357

    • Zitieren
  • Opti2110
    Anfänger
    Beiträge
    4
    • 6. Mai 2026 um 07:21
    • #4

    Korrektur: Die Entlüftungsroutine läuft mit Überdruckgerät und einem Bar Druck.

    • Zitieren
  • nordinvent
    Profi
    Reaktionen
    76
    Beiträge
    804
    • 6. Mai 2026 um 09:14
    • #5

    ein letztes mal, :cursing:welches Auto fährst du ?

    Wenn mein Tipp den Fehler schneller fand als die Werkstatt: 😄
    ☕ Kaffeekasse: 1 € Spenden – Danke!

    • Zitieren
  • Opti2110
    Anfänger
    Beiträge
    4
    • 6. Mai 2026 um 09:24
    • #6

    Ich fahre einen Renault Master 2.

    • Zitieren
  • nordinvent
    Profi
    Reaktionen
    76
    Beiträge
    804
    • 6. Mai 2026 um 09:54
    • #7

    Opti,

    bei deinem Fall würde ich den ABS-Block nicht sofort wieder ausbauen. Dass nach jeder ABS-Fahrt vorne noch 1–2 Bläschen kommen, zeigt: Luft sitzt noch im Hydraulikblock bzw. in den vorderen Ausgängen, aber sie bewegt sich langsam. Der TRW-Block 8200528357 ist tatsächlich als Master-2-ABS-Block ohne ESP gelistet; die Nummern 8200528357 / TRW 15052204 passen zu deinem beschriebenen Bauteil.

    Wichtig: Die zwei Gummistopfen am ABS-Block sind mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit keine Befüll-/Entlüftungsstopfen. Die würde ich nicht öffnen oder herausziehen. Bei solchen Blöcken sind das meist Fertigungs-/Verschlussstopfen oder Schutz-/Blindstopfen, aber keine offiziellen Entlüfter.

    Meine Einschätzung

    Du hast wahrscheinlich nicht zu wenig gemacht, sondern eher das typische Problem bei einem komplett leeren ABS-Hydraulikblock: Die Luft sitzt in Kammern/Bohrungen, die nur richtig durchströmt werden, wenn die Magnetventile und Pumpe gezielt angesteuert werden. Normales Pedalpumpen und 1 bar Überdruck spülen oft nur die „normal offenen“ Wege, aber nicht alle Taschen im Block. Auch in Renault-Foren wird beschrieben, dass ABS-Entlüftung oft erst mit Diagnosegerät/Öffnen der Ventile oder mehreren ABS-Auslösungen sauber wird.

    Ich würde so weiter vorgehen

    1. Überdruck erhöhen, aber im sicheren Bereich bleiben

    1 bar ist eher wenig, wenn der Block komplett leer war. Ich würde mit einem guten Druckentlüfter auf etwa:

    1,5 bar bis 2,0 bar

    gehen. Nicht deutlich darüber, weil Behälter/Deckel/Dichtungen sonst unnötig belastet werden.

    Dabei wichtig:

    • Bremsflüssigkeitsbehälter immer voll halten.
    • Keine Luft ins Überdruckgerät ziehen.
    • Entlüfternippel nicht nur minimal öffnen, sondern so, dass wirklich Durchfluss entsteht.
    • Keine alte Bremsflüssigkeit zurückverwenden.

    2. Entlüftungsreihenfolge klassisch machen

    Beim Linkslenker würde ich normalerweise anfangen mit:

    1. hinten rechts
    2. hinten links
    3. vorne rechts
    4. vorne links

    Wenn nach deiner Routine nur vorne noch Bläschen kommen, trotzdem einmal komplett rundum machen, danach gezielt vorne.

    3. Während der DDT4ALL/ABS-Routine nicht zu vorsichtig entlüften

    Bei der ABS-Routine sollte am jeweiligen Rad der Nippel offen sein, während die Pumpe/Ventile arbeiten. Wenn der Nippel zu ist oder nur kurz geöffnet wird, kann die Luft im Block nur intern wandern und bleibt teilweise hängen.

    Praktisch:

    • Druckentlüfter mit 1,5–2 bar dran.
    • Entlüfternippel vorne rechts öffnen.
    • ABS-Routine für den passenden Kreis laufen lassen.
    • Während der Pumpen-/Ventilphase durchlaufen lassen.
    • Dann schließen.
    • Danach vorne links genauso.
    • Dann hinten nochmal kurz kontrollieren.

    Wenn DDT4ALL die Routine nur allgemein startet und nicht radweise führt, dann während der Routine nacheinander die Entlüfter öffnen, aber nie den Behälter leer werden lassen.

    4. Nicht mit dem Pedal bis zum Boden pumpen

    Bei der 2-Mann-Methode: Pedal nicht brutal bis Anschlag drücken. Das kann bei älteren Hauptbremszylindern die Manschetten über unbenutzte, korrodierte Bereiche schieben.

    Besser:

    • kurze Pedalwege
    • langsam drücken
    • langsam zurückkommen lassen
    • Entlüfternippel vor dem Loslassen schließen

    5. Bremssättel prüfen: Entlüfternippel müssen wirklich oben sein

    Klingt banal, ist aber wichtig: Wenn ein Sattel links/rechts vertauscht wurde oder ein falscher Sattel montiert ist, sitzt der Entlüfternippel nicht am höchsten Punkt. Dann bekommst du vorne ewig kleine Bläschen und kein gutes Pedal.

    Also prüfen:

    Entlüfternippel muss am Bremssattel höher sitzen als der Bremsschlauchanschluss.

    6. Vorderachse anheben kann helfen, ist aber nicht der Hauptpunkt

    Deine Idee mit Rampen und vorne hoch ist nachvollziehbar, aber beim ABS-Block zählen eher die internen Bohrungen und Ventilstellungen. Ich würde das Fahrzeug eher gerade und sicher stellen, damit alle Kreise gleichmäßig arbeiten. Wenn du vorne hochstellst und es hilft nicht deutlich, bringt es vermutlich nicht den entscheidenden Unterschied.

    Trick, bevor du den Block wieder ausbaust

    Wenn das Pedal noch weich ist, aber nicht völlig wegfällt:

    1. Bremsen normal mit 1,5–2 bar entlüften.
    2. ABS-Routine laufen lassen.
    3. Nochmal normal entlüften.
    4. Probefahrt mit mehreren ABS-Regelungen auf losem Untergrund.
    5. Direkt danach vorne rechts/vorne links erneut entlüften.
    6. Über Nacht Bremspedal mit leichtem Druck fixieren, z. B. mit Stange zum Sitz.
    7. Am nächsten Tag nochmal vorne entlüften.

    Das „Pedal über Nacht gedrückt halten“ wird häufig als Methode genutzt, damit Mikroblasen wandern und sich sammeln können. Es ersetzt keine richtige ABS-Routine, kann aber bei Restluft helfen.

    Den Block wieder ausbauen und vorbefüllen?

    Das würde ich nur machen, wenn nach weiteren sauberen Durchgängen immer noch kein brauchbares Pedal kommt.

    Wenn du ihn nochmal ausbaust, dann nicht einfach offen befüllen, sondern eher so:

    • Block in Einbaulage halten.
    • Anschlüsse mit Bremsflüssigkeit füllen.
    • Sofort mit passenden Blindstopfen verschließen.
    • Beim Einbau Leitung für Leitung anschließen.
    • Leitungen vorher ebenfalls mit Flüssigkeit gefüllt halten, soweit möglich.

    Aber: Beim Master sitzt der Block ungünstig, und beim Anschrauben verlierst du trotzdem wieder Flüssigkeit. Deshalb ist Ausbau meist die letzte Option.

    Was ich zusätzlich prüfen würde

    Wenn nach 5 Stunden Entlüften immer noch kein festes Pedal kommt, darf man nicht nur an Luft im ABS denken. Prüfe auch:

    • Bremsflüssigkeit tritt nirgendwo minimal aus?
    • Alle Leitungen am ABS-Block korrekt zugeordnet?
    • Hauptbremszylinder hat keine interne Undichtigkeit?
    • Entlüfternippel ziehen keine Nebenluft am Gewinde?
    • Bremsschläuche vorne blähen sich nicht auf?
    • Hintere Bremssättel/Radbremszylinder korrekt entlüftet?
    • Quickshift/Unterdrucksystem hat keinen Einfluss auf Bremskraftverstärker-Unterdruck? Das macht zwar kein Luftproblem, verändert aber das Pedalgefühl.

    Meine klare Empfehlung

    Ich würde nicht weiter 5 Stunden mit 1 bar herumprobieren, sondern einmal strukturiert so machen:

    Druckentlüfter 1,5–2 bar → komplett rundum entlüften → DDT4ALL ABS-Routine mit offenem Entlüfter am jeweiligen Rad → wieder rundum → ABS-Bremsungen → vorne nochmal → Pedal über Nacht gedrückt halten → am nächsten Tag vorne nochmal.

    Wenn danach immer noch nur weiches Pedal und immer wieder Bläschen vorne kommen, dann wäre mein nächster Verdacht: Luft zieht beim Entlüften über Nippelgewinde/Nippel, falsche Sattelposition, Leitung am Block falsch/undicht oder Hauptbremszylinder intern angeschlagen.

    Gruß Micha

    p.s. nur mit vollständigen Angaben ist korrekte Hilfe möglich.;)

    Wenn mein Tipp den Fehler schneller fand als die Werkstatt: 😄
    ☕ Kaffeekasse: 1 € Spenden – Danke!

    • Zitieren

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen Anmelden

Spenden

Jährlich (2026)

48,5 %

48,5% (97,00 von 200 EUR)

Jetzt spenden

Ähnliche Themen

  • Renault Megane 3 Grandtour (2013) – „Störung Bremssystem“ nach Bremsenwechsel hinten trotz normaler Funktion

    • Loix
    • 10. Oktober 2025 um 12:51
    • Renault-Megane-Elektronik
  • Einlassmagnetventil fehlerhaft

    • jeanrenault
    • 9. September 2025 um 16:16
    • Renault-Clio-Mechanik

Benutzer online in diesem Thema

  • 3 Besucher
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™