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  1. Renaultforum.net
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Fensterheber Totalausfall

  • sascha6881
  • 18. März 2026 um 17:17
  • sascha6881
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    7
    • 18. März 2026 um 17:17
    • #1

    Hallo an alle Schrauber,

    Ich brauche mal einen Rat ich bin überfordert bzw hab einen Denkfehler oder stehe komplett auf dem Schlauch. Meine vorderen Fenster liefen nach reperatur eines Kabels in der Fahrertür stabil Wetter war feucht und nass. Vorher schalter Fahrertür keine Funktion. Alles gesteuert über den Schalter mittelkonsole bei der Handbremse. Fenster waren stabil das heisst kein eigenständiges öffnen. Freude. Jetzt Sonne scheint Fenster vorne gehen immer wieder auf. Fahrertür war es eben so das es erst ging wieder nachdem ich die Batterie abgeklemmt hatte. Ich steige da so langsam nicht mehr durch. Habe im Netz nach neue kabelbäume gesucht für Fahrertür und Beifahrer tür nix passendes gefunden. Ich hänge mal ein paar Bilder von der reperatur an vielleicht habt ihr noch eine Idee

    Bilder

    • IMG-20260314-WA0007.jpg
      • 458,99 kB
      • 1.080 × 1.920
    • 20260314_124650.jpg
      • 307,94 kB
      • 865 × 1.920
    • 20260314_130253.jpg
      • 348,43 kB
      • 865 × 1.920
    • Zitieren
  • nordinvent
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    • 18. März 2026 um 22:00
    • #2

    kleiner Hinweis vorab 😊
    Damit man hier sinnvoll helfen kann, braucht es konkrete Fahrzeugdaten. Ohne Angaben wie Modell, Baujahr, Motorisierung, TSN/HSN bzw. ADZ, Getriebeart usw. ist jede Antwort leider eher Glaskugel-Lesen🔮.

    Renault verbaut selbst im gleichen Baujahr oft unterschiedliche Motoren, Steuergeräte, Sensoren und Kabelbäume – eine pauschale Antwort gibt es daher fast nie.

    👉 Je genauer die Angaben, desto schneller und gezielter kann geholfen werden.
    Am besten direkt im ersten Beitrag nennen:

    • Modell / Baureihe
    • Baujahr
    • Motor (z. B. 1.2 16V D4F)
    • TSN/HSN oder ADZ
    • Benzin/Diesel, Schalter/Automatik
    • ggf. Fehlermeldungen / Fehlercodes

    Danke fürs Mithelfen – das spart Zeit, Nerven und unnötige Rückfragen 👍

    Gruß Micha

    Wenn mein Tipp den Fehler schneller fand als die Werkstatt: 😄
    ☕ Kaffeekasse: 1 € Spenden – Danke!

    • Zitieren
  • sascha6881
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    7
    • 19. März 2026 um 06:15
    • #3

    Moin moin,

    Dann will ich mal die fehlenden Daten nachlegen.

    Renault Megane 2cc

    2.0 135 PS Benzin

    Baujahr 2005.

    HSN 3333 0370069

    Fin VF1EM0U0633847996

    So das sind die Daten. Ich hab noch ein Bild wo direkt unter dem Schalter Fahrertür kabel verbunden sind mit wiederstände. Das ist doch nicht original oder? Genauso sind die Masse Leitungen durch die Stecker A Säule gelegt. Die Motorkontrollleuchte habe ich nachdem ich ausgelesen hatte und die Fehler gelöscht habe in den griff bekommen mit kontaktspray in den Steckern der Lambdasonden vorne und hinten.

    Einmal editiert, zuletzt von sascha6881 (19. März 2026 um 06:23)

    • Zitieren
  • nordinvent
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    • 19. März 2026 um 07:25
    • #4

    Sascha,

    das klingt beim Mégane 2 CC sehr nach einem Steuerungsfehler und nicht nach einem mechanischen Problem vom Fensterheber selbst.

    Am wichtigsten aus deiner Beschreibung:

    • erst kein Fenster über den Fahrertürschalter
    • nach Kabelreparatur in der Fahrertür lief es wieder
    • bei feucht/nass eher stabil
    • bei Sonne/Wärme gehen die vorderen Fenster wieder selbstständig auf
    • einmal half Batterie abklemmen

    Diese Kombination spricht am ehesten für einen Fehler in einem von diesen Bereichen:

    1. Kabelbaum Fahrertür / Übergang Tür-Karosserie
    Auch wenn ein Kabel schon repariert wurde, ist oft nicht nur ein Draht betroffen. Beim Mégane 2 brechen gern mehrere Litzen im Türübergang, teils nur noch teilweise.
    Dann kann es je nach Temperatur, Bewegung oder Ausdehnung mal gehen und mal spinnen.

    2. Schaltermodul Fahrertür
    Wenn der Fahrertürschalter vorher tot war, ist das Schaltermodul selbst verdächtig.
    Ein interner Fehler kann falsche Befehle erzeugen, also so, als ob „Fenster runter“ gedrückt würde.

    3. Wasser-/Korrosionsschaden an Steckern oder Steuerung
    Gerade beim CC mit seinen Komfort- und Fensterfunktionen kann Feuchtigkeit früher schon Spuren hinterlassen haben.
    Korrodierte Kontakte können bei Wärme/hohem Übergangswiderstand noch unberechenbarer werden.

    4. Einklemmschutz / Initialisierung verloren
    Wenn Batterie abgeklemmt wurde oder Spannungsprobleme da waren, verlieren Renaults oft die Fenstereinstellung.
    Das allein erklärt aber nicht so gut ein eigenständiges Öffnen. Es kann höchstens zusätzlich mit reinspielen.

    5. UCH / Komfortsteuerung
    Seltener, aber möglich. Wenn Befehle falsch verarbeitet werden, ist das Komfortsteuergerät mit im Boot.
    Bevor man daran denkt, müssen aber Kabelbaum, Stecker und Schalter wirklich sauber geprüft sein.

    Was ich am ehesten vermute

    Meine Reihenfolge wäre:

    am wahrscheinlichsten:

    1. weiterer Kabelbruch / schlechte Reparaturstelle in der Fahrertür
    2. defektes Fahrertür-Schaltermodul
    3. Steckerproblem / Korrosion
    4. Initialisierung
    5. UCH

    Warum Wärme/Sonne auffällig ist

    Wärme kann:

    • Kunststoff und Kabel leicht ausdehnen
    • einen schon angebrochenen Leiter gerade so trennen
    • Übergangswiderstände in schlechter Reparaturstelle verstärken
    • ein elektronisches Schaltermodul thermisch aus dem Tritt bringen

    Dass es bei Feuchtigkeit eher stabil war, heißt nicht, dass Feuchtigkeit „gut“ ist. Aber der Fehler kann sich durch Temperaturänderung einfach stärker zeigen als durch Nässe.

    Was du jetzt konkret prüfen solltest

    1) Türdurchgang links komplett freilegen

    Nicht nur von außen angucken.
    Die Gummitülle zwischen A-Säule und Fahrertür zurückziehen und jeden einzelnen Draht biegen und ziehen.

    Achte auf:

    • harte Stellen
    • grünliche Korrosion
    • bereits geflickte Kabel
    • Litzenbruch unter unbeschädigter Isolierung

    Wichtig: Nicht nur das eine reparierte Kabel prüfen. Oft sind mehrere gebrochen.

    2) Reparaturstelle kritisch prüfen

    Falls das Kabel nur verdrillt / gequetscht / ungünstig gelötet wurde, kann genau dort der Fehler sitzen.

    Gut ist:

    • sauber verlötet oder mit hochwertigen Crimpverbindern repariert
    • Schrumpfschlauch
    • etwas versetzte Reparaturstellen, damit kein dicker harter Knubbel entsteht

    Schlecht ist:

    • Lüsterklemme
    • Quetschverbinder schlechter Qualität
    • starre Lötstelle ohne Zugentlastung mitten im Knickbereich

    3) Fahrertür-Schalter abstecken und Verhalten testen

    Das ist ein sehr guter Test.

    • Schaltermodul Fahrertür abstecken
    • schauen, ob das spontane Öffnen dann weg ist

    Wenn dann Ruhe ist, ist das Schaltermodul sehr verdächtig.

    4) Mittelkonsole / Handbremsenschalter ebenfalls prüfen

    Da du geschrieben hast, dass vorher über den Schalter an der Mittelkonsole gesteuert wurde:
    Auch dort kann ein Taster hängen oder intern spinnen, besonders wenn die Fenster beim CC mit Komfortlogik zusammenarbeiten.

    5) Fenster neu initialisieren

    Nach Batterieabklemmen oder Spannungsabfall sinnvoll:

    Typisch:

    • Fenster ganz schließen
    • Schalter noch einige Sekunden auf „zu“ halten
    • dann ganz öffnen
    • Schalter einige Sekunden auf „auf“ halten
    • nochmal ganz schließen und halten

    Falls es beim Mégane 2 CC nicht sofort klappt, mehrmals wiederholen.

    6) Versorgungsspannung prüfen

    Eine schwache Batterie oder Spannungsabfälle können Renault-Elektronik wirr machen.

    Prüfen:

    • Batteriespannung Motor aus
    • Ladespannung Motor an
    • Massepunkte

    Nicht meine Hauptvermutung, aber schnell ausgeschlossen.

    Was eher nicht so wahrscheinlich ist

    • Fensterhebermotor selbst
    • Führungsschienen
    • rein mechanischer Defekt

    Denn ein mechanisches Problem macht eher:

    • langsam
    • schief
    • knacken
    • bleibt hängen

    Aber nicht so typisch: „geht von selbst runter“

    Mein praktischer Verdacht in einem Satz

    Ich würde zuerst den Kabelbaum im Übergang Fahrertür ↔ Karosserie und danach sofort das Fahrertür-Schaltermodul verdächtigen.

    Sinnvolle Reihenfolge ohne unnötig Geld zu verbrennen

    1. Türgummi zurück, alle Leitungen prüfen
    2. Reparaturstelle neu und sauber machen, falls zweifelhaft
    3. Fahrertürschalter testweise abstecken / tauschen
    4. Fenster initialisieren
    5. erst dann UCH/Diagnose tiefer angehen

      Gruß Micha

    Wenn mein Tipp den Fehler schneller fand als die Werkstatt: 😄
    ☕ Kaffeekasse: 1 € Spenden – Danke!

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  • sascha6881
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    • 19. März 2026 um 08:00
    • #5

    Danke für die schnelle Antwort, habe von dem Schalter Steckern durchgemessen bis zum Stecker A Säule. War alles soweit in Ordnung. Nur das Masse Kabel wurde vor dem Stecker abgefangen und direkt durch den Stecker gelegt. Unter den Schaltern ist in den Kabeln Widerstände eingelötet wurden vielleicht machen die die Probleme? Ich wollte jetzt am Samstag erstmal die Schalter erneut messen bzw mal andere versuchen vielleicht stimmt da ja schon was nicht. Ich such ja schon einen Ersatz kabelbaum für die Fahrertür zumindestens bzw das man mal testen kann. Uch hab ich ausgelesen ausser fehler automatische Scheibenwischer sensor war da nix hinterlegt

    • Zitieren
  • sascha6881
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    • 19. März 2026 um 08:04
    • #6

    Achso Batterie hab ich schon neu gemacht weil die hatte ich zuerst in Vermutung hatte nur im Ruhezustand 11,2 Volt laut Diagnosegerät. Benutze das Diagnosegerät von iCarsoft Version 3 für französische Fahrzeuge.

    • Zitieren
  • nordinvent
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    • 19. März 2026 um 08:16
    • #7

    Sascha,

    ja das hilft beim Eingrenzen schon deutlich.

    Dass in der UCH nichts Passendes steht und die Batterie neu ist, macht einen reinen Spannungsfehler deutlich unwahrscheinlicher. Und wenn du vom Schalterstecker bis zum A-Säulen-Stecker durchgemessen hast und das sauber war, dann bleiben vor allem noch diese Punkte übrig:

    Die eingelöteten Widerstände

    Die würde ich nicht als Erstes verdächtigen.

    Bei Renault sitzen in solchen Tür-/Fenster-Kabelbäumen teils Widerstände oder Codierglieder im Kabelstrang, damit das Steuergerät bestimmte Zustände erkennt. Die sind normalerweise absichtlich da und gehen eher selten kaputt.
    Aber: Wenn dort schon einmal jemand dran war oder eine Lötstelle schlecht ist, kann genau so ein Bauteil bzw. seine Verbindung bei Wärme Ärger machen.

    Wichtiger Unterschied:

    • original sauber eingearbeiteter Widerstand = meist normal
    • nachträglich geflickt / oxidierte Lötstelle / halb gebrochene Anschlusslitze = verdächtig

    Was ich jetzt am ehesten verdächtig finde

    Nach deinem Stand wäre meine Reihenfolge jetzt:

    1. Schaltermodul Fahrertür
    Das passt immer noch sehr gut zu deinem Fehlerbild. Gerade wenn die Fenster selbsttätig aufgehen, wirkt das oft wie ein falscher Tastbefehl.

    2. Bereich im Türkabelbaum direkt nach dem A-Säulen-Stecker / im Türinneren
    Durchgangsmessung ohne Last kann okay sein, obwohl die Leitung unter Bewegung oder Temperatur spinnt.

    3. Die Reparatur am Massekabel
    Dein Satz ist wichtig:

    Zitat

    „Nur das Massekabel wurde vor dem Stecker abgefangen und direkt durch den Stecker gelegt.“

    Genau solche Umgehungslösungen können sauber funktionieren – oder komische Nebeneffekte machen, wenn:

    • der Übergangswiderstand nicht perfekt ist
    • mehrere Massen intern zusammenhängen
    • die Referenzmasse vom Schalter nicht mehr exakt so anliegt wie vorgesehen

    Ein schlechter oder veränderter Massebezug kann bei Widerstands-/Signal-Auswertung richtig seltsame Fehler machen.

    Warum Durchmessen allein manchmal nicht reicht

    Ein Kabel kann beim Ohmmeter „gut“ aussehen und trotzdem unter echter Belastung Mist machen, weil:

    • nur noch wenige Litzen tragen
    • die Verbindung bei Wärme hochohmig wird
    • Masse unter Last zusammenbricht
    • Bewegung im Kabelbaum den Fehler auslöst

    Darum ist in deinem Fall fast wichtiger als reine Durchgangsmessung:

    • Spannung unter Last messen
    • Masseabfall messen
    • an den Schaltern live beobachten, ob falsche Signale ankommen

    Was ich Samstag konkret machen würde

    In dieser Reihenfolge:

    1) Anderes Schaltermodul testen

    Das ist momentan einer der besten Tests.
    Wenn du ein passendes gebrauchtes Schaltermodul hast: einfach testweise stecken.

    Besonders stark wäre der Test:

    • altes Modul raus
    • anderes Modul rein
    • beobachten, ob das spontane Öffnen weg ist

    2) Fahrertür-Schalter komplett abstecken

    Noch vor dem Tauschen schon hilfreich:

    • Schalter Fahrertür abstecken
    • prüfen, ob das selbstständige Öffnen dann aufhört

    Wenn ja, wird der Schalter oder dessen Signalaufbereitung sehr verdächtig.

    3) Masse wirklich sauber prüfen

    Nicht nur Durchgang, sondern:

    • Spannung zwischen Schaltermasse und Karosseriemasse messen
    • einmal im Ruhezustand
    • einmal beim Betätigen des Fensterhebers

    Wenn da Spannung abfällt, ist die Masseführung nicht sauber.

    Schon ein paar Zehntel Volt können bei Signalauswertung Probleme machen.

    4) Bereich mit den Widerständen genau ansehen

    Nicht die Widerstände pauschal verdächtigen, sondern:

    • sind sie original eingearbeitet?
    • sieht eine Lötstelle stumpf oder grünlich aus?
    • ist ein Anschlussdraht hart oder angeknackst?
    • verändert sich der Fehler, wenn du den Bereich leicht bewegst?

    5) Kabelbaum im eingebauten Zustand bewegen

    Während Zündung an ist:

    • Kabelstrang in der Fahrertür bewegen
    • Bereich Übergang Tür / A-Säule bewegen
    • Bereich unter dem Schalter bewegen

    Wenn die Fenster dann reagieren oder der Fehler provozierbar wird, bist du sehr nah dran.

    Ersatzkabelbaum

    Die Idee ist gut. Ein kompletter Fahrertür-Kabelbaum zum Testen wäre oft sinnvoller als lange Ratespielerei.
    Gerade beim CC ist die Elektrik etwas spezieller, daher würde ich auf möglichst passende Teilenummer bzw. gleichen Aufbau achten.

    Falls du keinen kompletten findest, wäre schon hilfreich:

    • Steckergehäuse identisch
    • gleiche Anzahl Leitungen
    • gleiche Fenster-/Spiegel-/ZV-Ausstattung

    Zum iCarsoft

    Für grobe Fehlersuche ist das okay. Aber bei Renault ist es oft so, dass ein Universal-/Mehrmarkengerät keine so tiefen Parameter zeigt wie Renault CLIP.
    Gerade bei Komfortelektrik wäre interessant:

    • erkennt die UCH dauerhaft einen „Fenster runter“-Befehl?
    • sieht sie den Schalterstatus falsch?
    • gibt es einen eingelernten/inkonsistenten Zustand?

    Ein fehlender Fehlercode heißt bei sowas leider nicht, dass elektrisch alles gesund ist.

    Mein Zwischenfazit

    Am ehesten sehe ich momentan:

    • Schaltermodul Fahrertür
    • Masseführung / geänderte Masseverkabelung
    • fehlerhafte Stelle im Türkabelbaum trotz gutem Durchgang
    • erst danach die eingelöteten Widerstände selbst

    Die Widerstände würde ich nur dann direkt angreifen, wenn du dort sichtbar schlechte Lötstellen oder nicht originale Bastelarbeit findest.

    Mein praktischer Rat für Samstag

    Mach es möglichst simpel und beweisorientiert:

    1. anderen Schalter probieren
    2. Schalter ganz abstecken und Verhalten beobachten
    3. Masse unter Last messen
    4. Kabelbaum/Widerstandsbereich bei eingeschalteter Zündung bewegen
    5. wenn möglich provisorisch separate saubere Masse legen, nur testweise

    Gerade der letzte Punkt kann sehr aufschlussreich sein: Wenn mit einer testweise sauber gelegten Masse plötzlich Ruhe ist, hast du den Übeltäter fast gefunden.

    Gruß Micha

    Wenn mein Tipp den Fehler schneller fand als die Werkstatt: 😄
    ☕ Kaffeekasse: 1 € Spenden – Danke!

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  • sascha6881
    Anfänger
    Beiträge
    7
    • 19. März 2026 um 08:37
    • #8

    Dann weiß ich ja was ich Samstag mache ich besorge mir ein schaltermodul. Kurze frage noch mit der test Leitung der Masse einfach vom minus der Batterie gezogen oder einfach an die karosserie gelegt?

    • Zitieren
  • nordinvent
    Profi
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    71
    Beiträge
    742
    • 19. März 2026 um 08:47
    • #9

    Sascha,

    ja für den Test reicht in der Regel Karosseriemasse völlig aus, wenn es eine wirklich gute blanke Masse ist.

    Am besten so:

    • ein Stück Kabel nehmen
    • an einen sauberen blanken Massepunkt der Karosserie gehen
    • von dort zur Masseleitung bzw. Masse am Schalter/Kabelbaum

    Wichtig:

    • kein lackierter Punkt
    • kein rostiger Punkt
    • möglichst vorhandener Massepunkt mit Schraube
    • Kontaktstelle notfalls leicht blank machen

    Direkt an Batterie-Minus geht auch und ist als Test sogar sehr eindeutig, aber im Innenraum oft unpraktischer.
    Wenn du ganz sicher gehen willst, ist Batterie-Minus die sauberste Referenz.
    Für einen schnellen Test am Fahrzeug reicht aber normalerweise Karosseriemasse, weil die ja mit Batterie-Minus verbunden sein sollte.

    Mein Rat:

    • zuerst Karosseriemasse
    • wenn das Ergebnis unklar ist, zusätzlich einmal direkt auf Batterie-Minus testen

    Noch wichtig:
    Die Testleitung bitte nur provisorisch nutzen, nicht einfach dauerhaft so lassen, bevor klar ist, warum die originale Masse Probleme macht.

    Und ganz wichtig:
    nicht Plus erwischen, wirklich nur Masse/Minus, sonst kann es einen Kurzschluss geben.

    Gruß Micha

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