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  3. Wissenswertes über den Renault-Laguna 2

Zahnriemen bei 160.000 km – Wechsel überfällig?

  • audionaut
  • 5. September 2026 um 15:06
  • audionaut
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    • 5. September 2026 um 15:06
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich fahre einen Renault Laguna, (Bj. 2001, 1.8 Maschine) im Alltag und habe mich beim Thema Zahnriemen wohl verschätzt.

    Nach meinem Kenntnisstand ist beim Zahnriemen ein Intervall von 80.000 km vorgesehen. Der Tacho steht mittlerweile kurz vor 160.000 km Ich weiss nicht genau, bei welchem Kilometerstand der erste Wechsel stattfand.

    Meine Fragen:

    • Stimmen die 80.000 km überhaupt?
    • Muss der Riemen zwingend sofort raus, oder kann ich das noch ein paar Wochen einplanen?

    Im Oktober steht der TÜV an. Dort werden nach meiner Einschätzung ohnehin Bremsen und Stoßdämpfer fällig. Ansonsten ist der Wagen in Ordnung.

    Über Erfahrungswerte und Einschätzungen würde ich mich freuen.

    bg Christian

  • nordinvent
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    • 5. September 2026 um 22:12
    • #2

    Audionaut,

    ich würde hier nicht bis zum TÜV im Oktober warten, wenn du den letzten Zahnriemenwechsel nicht nachweisen kannst.

    Bei deinem Laguna kommt es allerdings auf die genaue Motorisierung an. Wenn es der Laguna I 1.8 16V (F4P, 1783 cm³, 120 PS) ist, liegt das Wechselintervall nach den verfügbaren Wartungsangaben nicht bei 80.000 km, sondern bei 120.000 km bzw. 5 Jahren.

    Was bedeutet das bei deinen 160.000 km?

    Wenn der erste Zahnriemen beispielsweise bei etwa 80.000 km gewechselt wurde, wäre der zweite bei 160.000 km gerade wieder fällig.

    Wenn du überhaupt nicht weißt, wann er zuletzt gemacht wurde, würde ich vorsichtshalber so rechnen:

    Zitat

    Zahnriemen unbekannte Historie = fällig.

    Und zwar unabhängig davon, dass der Wagen problemlos läuft. Ein Zahnriemen kann äußerlich völlig unauffällig sein und trotzdem durch Alterung oder eine Spannrolle/Wasserpumpe versagen.

    Renault selbst nennt grundsätzlich sowohl eine Kilometer- als auch eine Zeitgrenze; je nach Motorisierung liegen die Intervalle zwischen 60.000 und 160.000 km, wobei Renault ausdrücklich auch den Zeitfaktor berücksichtigt.

    Kannst du noch ein paar Wochen warten?

    Technisch kann dir niemand seriös garantieren, dass diese paar Wochen problemlos funktionieren.

    Wenn du in dieser Zeit nur wenig fährst, ist das Risiko natürlich geringer als bei 2.000 km Autobahn. Aber das Problem ist: Du weißt nicht, ob der Riemen bereits 60.000, 100.000 oder vielleicht sogar 160.000 km gelaufen ist.

    Deshalb würde ich es bei deinem Wagen anders priorisieren:

    1. Zahnriemen möglichst zeitnah klären/wechseln
    2. Danach Bremsen und Fahrwerk für den TÜV angehen

    Denn ein Zahnriemenriss kann beim 1.8 16V einen erheblichen Motorschaden verursachen und aus einem ansonsten guten Laguna sehr schnell einen wirtschaftlichen Totalschaden machen.

    Eine Sache würde ich aber vorher unbedingt machen

    Bevor du den Riemen einfach auf Verdacht wechseln lässt, würde ich noch einmal nach einem Hinweis auf den letzten Wechsel suchen:

    • Serviceheft
    • alte Rechnungen
    • Aufkleber im Motorraum/Zahnriemenabdeckung
    • eventuell Unterlagen vom Vorbesitzer
    • Rechnung beim damaligen Kilometerstand

    Wenn du mir sagst, ob dein 1.8er 8V oder 16V ist (bzw. die Motorkennung, z. B. F4P 760), kann ich dir das exakte Intervall für genau deinen Laguna heraussuchen und auch sagen, was beim Zahnriemenwechsel sinnvollerweise alles mitgemacht werden sollte (Spannrolle, Umlenkrolle, Wasserpumpe usw.).

    Gruß Micha

    Waii_Smiley immer gerne wieder Wink_Smiley

  • audionaut
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    • 9. September 2026 um 20:49
    • #3

    Hey Micha,

    danke dir für die ausführliche Antwort! Sorry, dass ich mich erst jetzt melde. Ich hatte in den letzten Tagen viel um die Ohren.

    Ich hab in den Unterlagen vom Auto tatsächlich die Rechnung für den Zahnriemenwechsel gefunden. Gemacht wurde er bei 101.000 km, allerdings schon im September 2020. Von den Kilometern her also alles im grünen Bereich, aber zeitlich halt schon ein Weilchen her. Scheinbar habe ich Glück, dass ich überhaupt noch mit dem Wagen fahren kann.

    Und zum Motor: Es ist der 16V mit 1783 cm³ und 88 kW.

    Wie würdest du die notwendigen Investitionen grundlegend bewerten?

    Wirtschaftlich lohnen sie sich aus meiner Sicht auf gar keinen Fall. Allerdings fährt der Wagen halt noch. Der Wagen steht in der Garage, hat keinen Rost und verbraucht kein Öl. Klar der Innenraum ist runter. Und der Wagen ist sicherlich kein Statussymbol. Allerdings weigere ich mich aus irgendeinem Grund innerlich den Wagen einfach abzugeben.

    Beste Grüße
    Christian

  • nordinvent
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    • 9. September 2026 um 22:14
    • #4

    Christian,

    das ändert die Lage tatsächlich deutlich – und ich würde deine Situation nicht so dramatisch sehen wie in meiner vorherigen Antwort. Du hast nämlich jetzt einen entscheidenden Punkt geklärt:

    Dein 1.8 16V mit 88 kW / 1783 cm³ hat beim Zahnriemen 120.000 km bzw. 5 Jahre, je nachdem, was zuerst erreicht wird. Das wird sowohl für den Laguna I als auch für den entsprechenden 1.8 16V bestätigt.

    Der letzte Wechsel war bei 101.000 km im September 2020.

    Damit bist du heute:

    • seit dem Wechsel etwa 59.000 km gefahren
    • aber seit dem Wechsel 6 Jahre unterwegs
    • Kilometer: völlig unkritisch
    • Zeit: etwa 1 Jahr über dem angegebenen Intervall

    Also: Ja, der Zahnriemen ist zeitlich überfällig – aber nein, daraus folgt nicht, dass du Glück hattest, überhaupt noch fahren zu können. Renault selbst weist ebenfalls auf die zeitliche Grenze hin.

    Und jetzt kommt der interessante Teil: Ich würde den Laguna nicht vorschnell abschreiben.

    Ich verstehe deine Haltung ziemlich gut. Ein 25 Jahre alter Laguna ohne Rost, mit einem funktionierenden 1.8 16V, kein Ölverbrauch, Garage, technisch grundsätzlich in Ordnung und nur knapp 160.000 km ist etwas anderes als ein heruntergerittenes 300.000-km-Auto.

    Wirtschaftlich betrachtet ist er vermutlich tatsächlich „unvernünftig“.

    Aber wirtschaftlich sinnvoll und sinnvoll für dich sind zwei verschiedene Dinge.

    Wenn du sagst:

    Zitat

    „Ich weiß, dass ich das Geld nicht wieder herausbekomme, aber ich möchte dieses Auto weiterfahren.“

    dann würde ich die Sache nicht nach dem Zeitwert des Autos beurteilen, sondern nach den Kosten pro weiterem Nutzungsjahr.


    Ich würde die Investitionen in drei Kategorien teilen

    1. Sofort: Zahnriemen

    Den würde ich jetzt machen lassen.

    Nicht weil ich glaube, dass er morgen reißt, sondern weil du mit einem überschaubaren Aufwand wieder eine definierte Ausgangslage hast.

    Dabei würde ich nicht nur den nackten Riemen wechseln lassen:

    • Zahnriemen
    • Spannrolle
    • Umlenkrollen
    • Wasserpumpe, sofern sie vom Zahnriemen angetrieben wird bzw. im Zuge der Arbeit sinnvollerweise mitgemacht wird
    • neuer Kühlmittelstand/-schutz
    • Nebenaggregateriemen bei Bedarf

    Für deinen F4P gibt es beispielsweise komplette Kits mit Riemen und Rollen; passende Sätze liegen im Teilehandel grob im Bereich von unter 100 € ohne Wasserpumpe bzw. um etwa 200 € mit Wasserpumpe – natürlich nur Materialpreise und abhängig von Marke/Kit.

    Die eigentliche Frage ist deshalb weniger das Material als die Arbeitszeit.


    2. TÜV-relevant: Bremsen und Stoßdämpfer

    Hier würde ich nicht jetzt schon alles erneuern, nur weil du vermutest, dass es fällig sein könnte.

    Erst prüfen.

    Gerade bei einem Auto, das du behalten möchtest, würde ich nicht nach dem Motto:

    Zitat

    „25 Jahre alt → einmal alles neu“

    vorgehen.

    Sondern:

    Was muss gemacht werden, damit er sicher und TÜV-fähig ist?

    Beispielsweise:

    • Bremsscheiben messen
    • Beläge messen
    • Bremsschläuche ansehen
    • Bremsleitungen kontrollieren
    • Hand-/Feststellbremse prüfen
    • Stoßdämpfer auf Dichtheit und Funktion prüfen
    • Federn kontrollieren
    • Achsgummis/Gelenke prüfen
    • Beleuchtung
    • Abgas
    • Reifen
    • Auspuff
    • Unterboden

    Wenn dabei beispielsweise herauskommt:

    „Vorne Bremsen 50 %, hinten 40 %, Dämpfer trocken und noch ordentlich“

    → nichts machen.

    Wenn herauskommt:

    „Vorne Scheiben + Beläge, ein hinterer Dämpfer und eine Kleinigkeit an der Bremse“

    → machen.


    3. Alles, was nicht TÜV-relevant ist

    Hier würde ich bei deinem Laguna besonders streng sein.

    Nicht anfangen, einen 25 Jahre alten Wagen zu restaurieren.

    Der Innenraum ist runter?

    Na und?

    Der Wagen muss kein Statussymbol sein.

    Wenn:

    • Motor gut läuft
    • Getriebe gut schaltet
    • kein relevanter Ölverbrauch
    • kein Rostproblem
    • Klimaanlage bzw. Elektrik ausreichend funktioniert
    • Fahrwerk grundsätzlich gesund
    • keine größeren strukturellen Probleme

    dann würde ich kosmetische Dinge komplett hinten anstellen.


    Und genau deshalb sehe ich deinen Laguna etwas anders

    Du hast einen ziemlich wichtigen Vorteil:

    Du kennst das Auto.

    Bei einem anderen gebrauchten Auto für beispielsweise 5.000–8.000 € weißt du nämlich nicht, was du bekommst.

    Du könntest deinen Laguna für 2.000 € technisch auf Vordermann bringen und anschließend sagen:

    Zitat

    „Mist, 2.000 € in ein altes Auto gesteckt.“

    Aber du könntest genauso gut einen anderen Gebrauchten kaufen und nach drei Monaten feststellen:

    Zitat

    Zahnriemen, Kupplung, DPF, Fahrwerk, Klimaanlage, Elektrik ...

    Dann sind die 5.000 € plötzlich 7.000 €.

    Bei deinem Laguna weißt du dagegen bereits:

    kein Rost, kein Ölverbrauch, Garage, 160.000 km, grundsätzlich zuverlässig.

    Das ist für mich ein ziemlich starkes Argument.


    Ich würde deshalb eine einfache persönliche Grenze setzen

    Nicht:

    Zitat

    „Lohnt sich ein 25 Jahre alter Laguna noch?“

    Sondern:

    Zitat

    „Wie viel müsste ich jetzt investieren, damit ich ihn noch 2–3 Jahre zuverlässig fahren kann?“

    Wenn das beispielsweise so aussieht:

    MaßnahmeBeispiel
    Zahnriemen/Wasserpumpe500–800 €
    TÜV-relevante Reparaturen300–800 €
    TÜV/Gebühren~150 €
    Kleinkram100–300 €
    Summeca. 1.050–2.050 €

    dann würde ich persönlich bei deinem beschriebenen Zustand nicht automatisch sagen: weg damit.

    Denn bei beispielsweise 2.000 € Investition und weiteren drei Jahren Nutzung sind das nur rund 56 € pro Monat für die Investition – zusätzlich zu den normalen Betriebskosten.

    Und wenn er danach weitere Jahre läuft, wird es noch interessanter.


    Was ich an deiner Stelle konkret machen würde

    Jetzt:

    1. Zahnriemenwechsel einplanen.
    2. Gleichzeitig einmal eine wirklich gründliche Durchsicht auf der Bühne machen lassen.
    3. Dabei insbesondere Bremsen, Dämpfer, Federn, Achsgelenke und Unterboden beurteilen.
    4. Noch nichts reparieren lassen, was nicht notwendig ist.
    5. Mit diesen Befunden entscheiden, ob der TÜV im Oktober eine überschaubare Sache wird.

    Dann hast du eine ziemlich gute Entscheidungsgrundlage.

    Und ganz ehrlich: Wenn der Wagen tatsächlich so rostfrei ist, wie du ihn beschreibst, würde ich ihn nicht allein wegen seines Alters aufgeben.

    Der Satz „wirtschaftlich lohnt sich das nicht“ stimmt bei einem 25 Jahre alten Laguna wahrscheinlich.

    Aber manchmal ist ein Auto eben kein Investment. Es ist ein bekanntes, funktionierendes Werkzeug, das man behalten möchte. Und dafür darf es auch einen gewissen emotionalen Wert haben. 🙂

    Gruß Micha

    Waii_Smiley immer gerne wieder Wink_Smiley

  • audionaut
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    • 12. September 2026 um 00:10
    • #5

    Hi Micha,

    erneut vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

    Ein paar Gedanken noch zu deinen Punkten:

    Zitat

    Die eigentliche Frage ist deshalb weniger das Material als die Arbeitszeit.

    Genau das ist für mich das Problem. Ich werde die Reparaturen in einer Werkstatt durchführen lassen müssen, und da ist die Arbeitszeit leider nicht ganz günstig.

    Zitat

    TÜV-relevant: Bremsen und Stoßdämpfer

    Bei den Bremsen bin ich mir ziemlich sicher, dass sie gemacht werden müssen. Sie waren bereits beim letzten TÜV ein Thema.

    Die Aussage zu den Stoßdämpfern ist dagegen bisher nicht werkstattgeprüft. Zusätzlich kommen noch die Kosten für die Reifendrucksensoren dazu. Einige davon müssen wohl ebenfalls erneuert werden, da sie TÜV-relevant sind – zumindest laut Aussage von Vergölst.

    Deshalb würde ich die TÜV-relevanten Reparaturen bei meiner Einschätzung deutlich höher gewichten. Wenn ich mich richtig erinnere, lagen allein die Kosten für den Wechsel der Bremsen bei etwa 800 Euro und für die Reifendrucksensoren bei weiteren ca. 400 Euro.

    Mit den Kosten für die Stossdämpfer ist das für schon ein ziemlich relevanter Kostenpunkt, insbesondere weil ich die Arbeiten nicht selbst durchführen kann.

    Leider habe ich keine genauten Zahlen und kann das nicht so richtig bewerten.

    Viele Grüße
    Christian

  • nordinvent
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    • 12. September 2026 um 07:34
    • #6

    Christian,

    in Deutschland sind erst ab 2014 Reifendrucksensoren vorgeschrieben. Vorherige Baujahre die es aber bereits habe dürfen beim TÜV nicht berücksichtigt werden, solange nur die orange Warnlampe sich meldet, es darf aber keine rote sein ( bei mir war das so). Informiere dich beim TÜV, einfach anrufen.(Sensoren bekommst du im Netz bereits ab 25 Euro/Stück)

    Such dir eine freie Werkstatt.

    Gruß Micha

    Waii_Smiley immer gerne wieder Wink_Smiley

  • audionaut
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    • 12. September 2026 um 18:53
    • #7

    Wie immer hinterlasse ich ein Danke ;)

    beste Grüße Christian

  • NordbärHB
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    • 15. September 2026 um 16:05
    • #8

    Ahoj aus Bremen,

    danke für den interessanten Thread!

    Wir haben einen neuen gebrauchten Laguna III, ein Aufkleber zeigt einen Zahnriemenwechsel an bei 37.000 km, 2014. Jetzt hat der Wagen 97.000 km, und es sind 12 Jahre vergangen - also besser wechseln!? :) Genauere Service-Heft-Infos habe ich/ gibt es leider nicht.

    Als Kosten hat die freie Werkstatt, mit der ich ganz vertrauensvoll und zufrieden bin, um die 1100,- angegeben. Es sind wohl 6 Zeitstunden angesetzt, was auch dem Chef komisch vorkam. Aber so war wohl die Angabe im Reparatur-Katalog, den er da hatte.

    Gebrauchter Wagen, läppern sich schon die ersten Kosten zusammen..... die Kofferraumhaube springt auch manchmal auf, oder geht nicht auf - da muss auch ein neuer Taster ran.

    Grüße ans Forum!

  • nordinvent
    Profi
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    • 15. September 2026 um 22:08
    • #9
    Zitat von NordbärHB

    Ahoj aus Bremen,

    danke für den interessanten Thread!

    Wir haben einen neuen gebrauchten Laguna III, ein Aufkleber zeigt einen Zahnriemenwechsel an bei 37.000 km, 2014. Jetzt hat der Wagen 97.000 km, und es sind 12 Jahre vergangen - also besser wechseln!? :) Genauere Service-Heft-Infos habe ich/ gibt es leider nicht.

    Als Kosten hat die freie Werkstatt, mit der ich ganz vertrauensvoll und zufrieden bin, um die 1100,- angegeben. Es sind wohl 6 Zeitstunden angesetzt, was auch dem Chef komisch vorkam. Aber so war wohl die Angabe im Reparatur-Katalog, den er da hatte.

    Gebrauchter Wagen, läppern sich schon die ersten Kosten zusammen..... die Kofferraumhaube springt auch manchmal auf, oder geht nicht auf - da muss auch ein neuer Taster ran.

    Grüße ans Forum!

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    den Taster kannst du selbst richten, ausbauen, drin befindet sich ein Gummidichtung die undicht ist, die Feuchtigkeit macht den Rest, einfach einen Kunststoffmembran (Folie)einsetzen. Hält wieder Jahre.

    Gruß Micha

    Waii_Smiley immer gerne wieder Wink_Smiley

  • NordbärHB
    Anfänger
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    • 16. September 2026 um 17:05
    • #10

    Hallo Nordinvent,

    Du bist cool - danke für den Tip! Es war ein Schreck, dass die Haube aufging ... während der Fahrt in der Stadt. Will man nicht.

    Was hältst Du von den 6 Stunden Ansatz für den Zahnriemen? Ich hatte es eingeschätzt, dass es nicht ganz billig ist mit dem Wechsel, aber 6 Stunden ist schon ein ziemliches Gebot. War ich wohl zu naiv ... oder es wird, mit etwas Glück, doch billiger.

    Schönen Gruß!

  • nordinvent
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    • 16. September 2026 um 17:24
    • #11

    Ja, meine Erfahrungen beim Laguna 2 liegen bei 3,5 Stunden. 6 Stunden sind definitiv zu viel. Vielleicht solltest du auch andere Werlstätten/Freie in Betracht ziehen. Beim Laguna I ist der Wechsel nicht unbedingt schwierig, aber durch den begrenzten Platz im Motorraum und die Motorhalter-/Abstützarbeiten kann es deutlich länger dauern als bei einem gut zugänglichen Motor.

    • Werkstatt mit Erfahrung: ca. 3–4 Stunden
    • Freie Werkstatt / etwas mehr Aufwand: ca. 4–5 Stunden
    • Selbermacher mit Kfz-Erfahrung: etwa 4–6 Stunden, beim ersten Mal eher 5–6 h

      Gruß Micha

    Waii_Smiley immer gerne wieder Wink_Smiley

  • NordbärHB
    Anfänger
    Beiträge
    8
    • 16. September 2026 um 17:36
    • #12

    Danke, Nordinvent, für Deine Einschätzung. Das hilft mir beim Orientieren, mal sehen, was sich draus machen lässt.

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