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  2. Sonstige Renault Modelle
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Kangoo 2 2008, kann keine Gänge einlegen

  • Nobsi
  • 14. März 2026 um 11:08
  • Nobsi
    Anfänger
    Beiträge
    4
    • 14. März 2026 um 11:08
    • #1

    Hallo,

    Ich habe ein großes Problem mit meinem Kangoo 2 (1,6 16V)

    2.2 = 3333

    2.3 = AQR

    Anfangsproblem es ging kein Gang rein und kein Druck auf dem Kupplungspedale

    1 Lösungsversuch

    Kupplungsgeberzylinder gewechselt und entlüftet

    Keine Besserung

    2 Lösungsversuch

    Hydraulische Leilung gewechselt und entlüftet

    Keine Besserung

    3 Lösungsversuch

    Kupplungsnehmerzylinder und Kupplung gewechselt

    Druck auf dem Kupplungspedal aber es geht kein Gang rein

    Jetzt mit dem Latein am Ende, hat jemand noch eine Idee? Wäre für jeden Gedankenanstoß dankbar.

    Einmal editiert, zuletzt von Nobsi (14. März 2026 um 11:17)

    • Zitieren
  • Hardy63
    Anfänger
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    2
    Beiträge
    7
    • 14. März 2026 um 19:06
    • #2

    Wie wurde Entlüftet? Mit oder ohne Entlüftergerät? Das Kupplungssystem über Pumpen mit dem Kupplungspedal entlüften funktioniert selten. Wenn es sicher ist das keine Luft mehr im Hydrauliksystem ist würde ich sagen der Kupplungsautomat ist gebrochen. Mal testen und zwar so- 3.Gang einlegen, Handbremse anziehen, Fuß feste auf die Bremse, Kupplung nicht betätigen und starten. Springt der Motor an ist das ein Zeichen für eine Defekte Kupplung. Dreht der Motor nicht ist noch Luft im System.

    • Zitieren
  • nordinvent
    Profi
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    71
    Beiträge
    741
    • 14. März 2026 um 22:05
    • #3

    Nobsi,

    das Fehlerbild ist ziemlich eindeutig:

    Die Kupplung trennt nicht sauber, obwohl jetzt wieder Pedaldruck da ist.
    Wenn bei stehendem Motor die Gänge reingehen, aber bei laufendem Motor nicht, liegt das fast immer nicht an der Schaltung, sondern daran, dass die Kupplung mechanisch oder hydraulisch nicht weit genug ausrückt. Genau dieses Muster wird auch bei unzureichend entlüfteter Hydraulik beschrieben; allgemein kommen außerdem Fehler im Ausrücksystem oder bei Kupplung/Druckplatte selbst infrage.

    Nach deiner Teile-Tauscherei sind die wahrscheinlichsten Ursachen jetzt diese, in dieser Reihenfolge:

    1. Immer noch Luft im Hydrauliksystem / falsche Entlüftung
    Auch mit neuem Geber, Leitung und Nehmer kann die Kupplung zu wenig Weg machen, wenn noch Luft drin ist. Gerade bei hydraulischen Kupplungen ist das ein Klassiker; häufig hilft erst Druckentlüften oder rückwärts entlüften.

    2. Nehmerzylinder / Ausrücklager / Betätigung falsch montiert oder nicht korrekt sitzend
    Bei Problemen „alles neu, aber trennt nicht“ ist sehr oft der eigentliche Fehler im Ausrücksystem zu suchen: Ausrücklager nicht richtig sitzend, Betätigung nicht korrekt eingehakt oder ein Montageproblem im Bereich Getriebe/Kupplung. Solche Ursachen werden auch von Technikquellen als typische Gründe genannt, wenn die Kupplung nicht ausrückt.

    3. Falsches Kupplungskit / Maßproblem / defektes Neuteil
    Auch möglich: falsche Druckplatte, falsche Scheibendicke, unpassendes Ausrücklager oder ein schlicht fehlerhaftes Neuteil. Genau solche Maß- und Teilefehler führen dazu, dass die Kupplung trotz Druck auf dem Pedal nicht genug freikommt.

    4. Kupplungsscheibe falsch herum / mechanischer Einbaufehler
    Nicht bei jedem Fahrzeug gleich wahrscheinlich, aber nach einem Kupplungswechsel bleibt das eine echte Möglichkeit. Symptom: Motor läuft, Gang geht kaum oder gar nicht rein, obwohl Hydraulik scheinbar arbeitet.

    5. Pedal / Pedalbock / Anlenkung Geberzylinder
    Seltener, aber wichtig: Wenn der Geberzylinder am Pedal nicht den vollen Hub bekommt, baut sich zwar Druck auf, aber der Weg reicht trotzdem nicht.

    Was ich an deiner Stelle jetzt sofort prüfen würde:

    A. Einfacher Haupttest
    Motor aus: Lassen sich alle Gänge sauber schalten?
    Motor an: Gehen sie schwer oder gar nicht rein, Rückwärtsgang kratzt?
    Dann trennt die Kupplung nicht sauber.

    B. Kriech-Test

    1. Gang einlegen, Kupplung ganz durchtreten, Motor starten.
      Will der Kangoo sofort los oder kriecht er?
      Dann trennt die Kupplung definitiv nicht.

    C. Rückwärtsgang-Test
    Wenn der Rückwärtsgang bei laufendem Motor stark kratzt, ist das ein sehr starkes Zeichen für fehlende Trennung.

    D. Hydraulik nochmal professionell entlüften
    Nicht nur „klassisch pumpen“, sondern möglichst:

    • Druckentlüfter
    • oder rückwärts mit Spritze vom Nehmer Richtung Behälter
      Gerade bei solchen Systemen ist das oft der Unterschied zwischen „Pedal fühlt sich gut an“ und „trennt wirklich“.

    E. Pedalweg / Geberanlenkung prüfen
    Oben am Pedal schauen:

    • sitzt der Geber sauber in der Aufnahme?
    • ist die Pedalaufnahme gerissen oder ausgeleiert?
    • macht das Pedal den vollen Hub?

    F. Wenn nach sauberer Entlüftung unverändert: Getriebe leider wieder runter
    Dann würde ich nicht mehr lange an Geber/Leitung herumprobieren. Dann muss man den mechanischen Aufbau prüfen:

    • richtige Kupplung verbaut?
    • richtige Teilenummer?
    • Scheibe richtig herum?
    • Druckplatte korrekt montiert?
    • Ausrücklager/Nehmerzylinder richtig sitzend?
    • Führungshülse/Ausrückmechanik in Ordnung?

    Mein Eindruck:
    Da Geber, Leitung, Nehmerzylinder und Kupplung schon gemacht wurden und jetzt zwar Pedaldruck da ist, aber kein Gang reingeht, spricht das am ehesten für entweder noch Luft im System oder einen Einbau-/Teilefehler im Bereich Kupplung/Ausrückung. Ein reines Getriebeproblem halte ich nach deiner Vorgeschichte für deutlich weniger wahrscheinlich.

    Gruß Micha

    Wenn mein Tipp den Fehler schneller fand als die Werkstatt: 😄
    ☕ Kaffeekasse: 1 € Spenden – Danke!

    • Zitieren
  • Nobsi
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    Beiträge
    4
    • 15. März 2026 um 10:38
    • #4

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für die kompetenten Antworten

    Entlüftet habe ich mit einem Entlüftungsgerät. Ich habe etwas einen halben Liter durchlaufen lassen

    Ich habe gestern noch einmal das Getriebe ausgebaut und alle Teile kontrolliert. Bis jetzt habe ich keinen Fehler gefunden. Da ich nur Hobbyschrauber bin können Fehler natürlich immer passieren

    Vorgeschichte

    Ich habe das Auto für meinem Sohn gekauft mit dem Defekt der jetzt immer noch besteht

    Der Bremsflüssigkeitsbehälter war voll

    Bim Ausbau sahen die alte Kupplung und das Ausdrüchsystem noch gut aus. Trotzdem habe ich sie erneuert

    bis jetzt mit wenig Erfolg .

    • Zitieren
  • nordinvent
    Profi
    Reaktionen
    71
    Beiträge
    741
    • 15. März 2026 um 21:58
    • #5

    Nobsi,

    dass der Defekt schon vor deinem Kupplungswechsel da war, ist der entscheidende Hinweis.

    Dann ist die neue Kupplung sehr wahrscheinlich nicht die eigentliche Ursache, sondern das Auto hatte von Anfang an ein Problem, bei dem die Kupplung nicht trennt oder die Getriebeeingangswelle weiter mitläuft.

    Nach dem, was du gemacht hast, bleiben im Grunde nur noch vier heiße Kandidaten:

    1. Zu wenig Ausrückweg trotz Pedaldruck
    Ein Kupplungspedal kann sich völlig normal anfühlen und trotzdem trennt die Kupplung nicht sauber, wenn der hydraulische Weg nicht reicht. Fachquellen nennen genau das als typische Ursache: Fehler im Ausrücksystem, in der Hydraulik oder Einbau-/Maßprobleme, obwohl die Kupplung selbst nicht zwingend defekt sein muss. Auch beim Entlüften ist wichtig, dass der Flüssigkeitsstrom eher langsam läuft und das Pedal dabei nicht betätigt wird, sonst kann das Ergebnis täuschen.

    2. Falsche Teilekombination / Maßabweichung
    Gerade wenn ein Fahrzeug schon mit dem Fehler gekauft wurde, kann es sein, dass ein Vorbesitzer bereits das falsche Teil verbaut hat oder dass alt und neu zwar „passen“, aber die Bauhöhe nicht stimmt. Dann hast du Druck, aber die Druckplatte wird nicht weit genug entlastet. ZF nennt ausdrücklich Montage- und Maßprobleme als häufige Ursache für „Kupplung trennt nicht“.

    3. Mechanischer Fehler an Kupplung oder Getriebeeingang
    Wenn die Kupplungsscheibe auf der Verzahnung klemmt oder die Getriebeeingangswelle im Pilot-/Führungsbereich nicht frei läuft, kann die Welle trotz getretener Kupplung weiter mitgenommen werden. Auch das wird als Ursache für mangelndes Trennen genannt.

    4. Problem am Pedalbock / Geberanlenkung
    Auch wenn Geber neu ist: Wenn am Pedal, an der Aufnahme oder an der Stange etwas nicht stimmt, bekommt der Geber nicht den vollen Hub. Dann fühlt sich das Pedal besser an als die Kupplung tatsächlich arbeitet. Genau dieser Punkt wird bei Renault-Problemen immer wieder als Prüfstelle genannt.

    Was ich an deiner Stelle jetzt als Hobbyschrauber ganz gezielt machen würde:

    1) Erst den Grundtest

    • Motor aus: Gehen alle Gänge sauber rein?
    • Motor an: Gehen 1. und Rückwärtsgang schwer oder gar nicht rein?
    • 1. Gang rein, Kupplung ganz durchtreten, starten: Will das Auto schon loskriechen?

    Wenn ja, ist es fast sicher: Kupplung trennt nicht vollständig.

    2) Rückwärtsgang als Indikator

    Wenn der Rückwärtsgang bei laufendem Motor kratzt, ist das ein sehr starkes Zeichen, dass die Eingangswelle noch mitläuft.

    3) Alt- und Neuteile exakt vergleichen

    Falls du die alten Teile noch hast, vergleiche ganz bewusst:

    • Dicke der Kupplungsscheibe
    • Bauhöhe Druckplatte
    • Höhe des Ausrücklagers / Nehmerzylinders
    • Teilenummern vom Satz

    Nicht nur „sieht gleich aus“, sondern wirklich nebeneinander messen. Schon kleine Unterschiede können reichen.

    4) Kupplungsscheibe auf richtige Einbaurichtung prüfen

    Das ist ein Klassiker, gerade wenn man unsicher ist. Falsch herum eingebaut kann die Scheibe bzw. Nabe irgendwo anstehen und die Kupplung trennt nicht richtig. Das wird in Renault-Foren ebenfalls als typische Ursache genannt.

    5) Verzahnung / Freigängigkeit prüfen

    Wenn das Getriebe nochmal draußen ist:

    • Scheibe leicht auf der Getriebeeingangswelle probieren
    • Muss sauber gleiten, nicht hakeln
    • Keine Grate, kein Rost, keine schwergängige Verzahnung

    6) Pedalweg und Geberanlenkung innen prüfen

    Unter dem Armaturenbrett schauen:

    • sitzt die Stange korrekt am Pedal?
    • ist Kunststoffaufnahme oder Pedalbock angerissen?
    • macht das Pedal wirklich den vollen Weg?

    7) Noch einmal an den Ausrückweg denken

    Auch mit Entlüftungsgerät und 0,5 Liter Durchlauf kann theoretisch noch ein Problem bestehen, wenn etwas intern nicht sauber arbeitet. Ein normaler Pedaleindruck beweist leider nicht, dass der Nehmerzylinder tatsächlich genug Weg macht. Genau deshalb wird bei solchen Fällen empfohlen, systematisch den hydraulischen Weg zu prüfen, bevor man die Kupplung erneut verdächtigt.

    Mein ehrlicher Verdacht bei deinem Fall:

    Da der Fehler vorher schon da war, die alten Teile optisch noch gut waren und du nun mit neuer Kupplung exakt denselben Fehler hast, tippe ich am ehesten auf:

    entweder

    • falscher / zu geringer Ausrückweg

    oder

    • mechanisches Weiterdrehen der Eingangswelle durch Klemmen der Scheibe / Maßproblem / Einbauproblem

    Ein reiner Defekt der alten Kupplung allein wird damit eher unwahrscheinlich.

    Die wichtigste Frage zur weiteren Eingrenzung ist eigentlich nur noch diese Beobachtung:
    Gehen die Gänge bei abgestelltem Motor problemlos rein und bei laufendem Motor nicht?

    Gruß Micha

    Wenn mein Tipp den Fehler schneller fand als die Werkstatt: 😄
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  • Nobsi
    Anfänger
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    4
    • 16. März 2026 um 19:48
    • #6

    Hallo Micha,

    die Gänge gingen bei stehendem Motor problemlos rein. Vor dem Reparaturversuch als auch danach

    Heißt das definitiv das das Getriebe in Ordnung ist ?

    Ich habe alle Teile über die Fin Nr, bestellt Sachs und LUK Ersatzteile

    Am Freitag baue ich alles wieder zusammen

    Vielen Dank das du mir so Lösungsorientiert hilfst

    LG Nobsi

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  • nordinvent
    Profi
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    71
    Beiträge
    741
    • 16. März 2026 um 21:55
    • #7

    Nobsi,

    nein — nicht definitiv.

    Dass die Gänge bei stehendem Motor sauber reingehen, spricht stark dafür, dass folgendes eher nicht das Hauptproblem ist:

    • Schaltgestänge / Schaltseile grob verstellt
    • Schaltmechanismus im Getriebe komplett zerstört
    • „klassischer“ Getriebeschaden als Hauptursache

    Denn ohne drehende Getriebeeingangswelle lassen sich viele Getriebe trotz kleinerer interner Schwächen noch normal schalten. Das eigentliche Muster bei dir ist: Motor aus = schaltbar, Motor an = nicht schaltbar. Das passt viel besser zu einer Kupplung, die nicht vollständig trennt bzw. zu clutch drag. Als häufige Ursachen nennt ZF ausdrücklich Fehler im Ausrücksystem, ein klemmendes Pilotlager/Führungslager oder Montage-/Einbauprobleme. AA1Car nennt zusätzlich Pedal-/Halterungsprobleme, die trotz scheinbar normalem Pedalweg zu unvollständigem Trennen führen können.

    Wichtig ist aber der zweite Teil:

    Ein intaktes Schalten bei abgestelltem Motor beweist nicht, dass das Getriebe zu 100 % in Ordnung ist.
    Es beweist vor allem, dass das Getriebe grundsätzlich Gänge annimmt, wenn keine oder kaum Schleppdrehzahl anliegt. Ein Getriebe kann trotzdem noch kleinere oder auch einzelne interne Probleme haben, die im Standtest nicht auffallen. Dein Symptom weist aber nicht zuerst auf das Getriebe hin, sondern deutlich eher auf die Trennung der Kupplung.

    Dass du Sachs/LuK nach FIN bestellt hast, ist sehr gut und macht einen falschen Kupplungssatz weniger wahrscheinlich. Ganz ausschließen würde ich es trotzdem nicht, denn ZF nennt auch bei passenden Ersatzteilen Einbau- und Maßthemen als typische Ursache dafür, dass die Kupplung nicht sauber trennt. Außerdem ist für sauberes Trennen die freie Beweglichkeit der Kupplungsscheibe auf der Getriebeeingangswelle wichtig; ZF weist sogar separat darauf hin, dass die Verzahnung leichtgängig sein muss.

    Für deinen Fall heißt das praktisch:

    Was der Test sehr wahrscheinlich sagt

    • Das Hauptproblem ist nicht die Schaltung selbst
    • Das Hauptproblem ist sehr wahrscheinlich Kupplung trennt nicht vollständig

    Was trotzdem noch offen bleibt

    • zu geringer Ausrückweg trotz Pedaldruck
    • Problem an Pedal/Geberanlenkung
    • Kupplungsscheibe klemmt auf der Verzahnung
    • Pilot-/Führungslager klemmt
    • Montageproblem im Ausrücksystem / Nehmerzylinder / Lager / Führung

    Mein Fazit:
    Nein, der Test beweist kein 100 % gesundes Getriebe.
    Aber er macht einen eigentlichen Getriebeschaden als Hauptursache deutlich unwahrscheinlicher und lenkt den Verdacht sehr klar auf Kupplung trennt nicht.

    Die sinnvollste nächste Prüfung wäre jetzt nicht mehr „welches Teil noch tauschen“, sondern:

    1. Kriechtest: 1. Gang rein, Kupplung voll durchtreten, Motor starten.
      Wenn er los will, trennt sie nicht.
    2. Rückwärtsgang-Test: kratzt er bei laufendem Motor deutlich?
      Dann läuft die Eingangswelle noch mit.
    3. Ausrückweg mechanisch prüfen: jemand tritt das Pedal, du misst/vergleichst den tatsächlichen Weg der Betätigung.
    4. Wenn Getriebe schon draußen war: Scheibe auf der Verzahnung probeweise leichtgängig? Pilotbereich frei? Ausrücklager/Nehmerzylinder wirklich in Endlage korrekt?

      Gruß Micha

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  • Nobsi
    Anfänger
    Beiträge
    4
    • 20. März 2026 um 19:40
    • #8

    Hallo,


    Kurzes Update. Ich konnte keinen Einbaufehler finden .Ich habe mir in dieser Woche ein Getriebe besorgt und heute alles zusammen gebaut

    Und es war tatsächlich das Getriebe defekt

    Es funktioniert alles wieder wunderbar

    Trotzdem danke für eure Unterstützung

    Viele Grüße Nobsi

    • Zitieren
  • nordinvent
    Profi
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    71
    Beiträge
    741
    • 20. März 2026 um 21:55
    • #9

    Nobsi,

    Super — das ist eine richtig gute Nachricht.

    Dann war es in deinem Fall tatsächlich doch ein interner Getriebeschaden, auch wenn das Fehlerbild zuerst sehr nach nicht trennender Kupplung aussah. Danke für die Rückmeldung.

    Gruß Micha

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