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  1. Renaultforum.net
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Drehzahl schwanken

  • Elia
  • 9. März 2026 um 11:35
  • Elia
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    • 9. März 2026 um 11:35
    • #1

    Hallo zusammen,

    mein Clio 3 von 2009(78ps)macht Zicken im Leerlauf. Wenn ich im Stand die Bremse mehrmals "pumpe", schießt die Drehzahl auf 1200 hoch und sackt dann fast bis zum Ausgehen auf 500 ab. Zwei Mechaniker meinten, ist zwar unschön aber nicht schlimm.

    (Sonst ist er im Leerlauf ruhig, auch wenn ich die bremse gedrückt halte. Nur wenn ich die Bremse los lasse, sackt die Drehzahl leicht ab und fängt sich)

    Meine Vermutung war der Map Sensor, den hab ich ausgetauscht und das Problem besteht weiterhin. Sitzt er zu locker? Man kann den mit viel Spiel bewegen.

    Liebe Grüße:)

    P.s.: wenn ich in Stand Gas gebe sackt die Drehzahl danach auch ab und fängt sich wieder

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  • nordinvent
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    • 9. März 2026 um 18:12
    • #2

    Elia,

    das klingt deutlich eher nach Unterdruck-/Bremskraftverstärker-Thema als nach MAP-Sensor.

    Wenn der Motor im Leerlauf ruhig läuft, aber beim mehrmaligen Pumpen der Bremse die Drehzahl hochschießt und danach stark abfällt, passt das sehr gut zu einer Veränderung im Unterdrucksystem. Genau so verhalten sich Autos oft bei Undichtigkeit am Bremskraftverstärker, am Unterdruckschlauch oder am Rückschlagventil; beim Bremsen wird dann kurz zusätzliche Falschluft bzw. ein starker Unterdruckwechsel ins System eingebracht, und der Motor reagiert mit Drehzahlschwankungen. Typische Begleitzeichen wären auch ein Zischen im Bereich Pedal/BKV oder ein etwas verändertes Pedalgefühl.

    Zum MAP-Sensor:
    Dass er sich etwas bewegen lässt, ist nicht automatisch ein Fehler. Entscheidend ist, ob er sauber im Sitz steckt und der O-Ring dicht ist. Ein leichtes Spiel am Kunststoffgehäuse kann normal sein. Wenn er wirklich zu locker bzw. undicht säße, hätte man meist nicht nur beim Bremsen auffällige Symptome, sondern eher auch sonst Leerlauf-/Gemischprobleme. Dass dein Problem gezielt durch Bremsenpumpen provozierbar ist, spricht mehr für den Bremskraftverstärker-Kreis als für den MAP selbst. Diese Zuordnung ist eine technische Schlussfolgerung aus dem beschriebenen Symptomverlauf.

    Was du selbst relativ einfach prüfen kannst:

    1. Unterdruckschlauch zum Bremskraftverstärker ansehen
      Auf Risse, poröse Stellen, lockere Anschlüsse, Ölspuren, weiche Stellen prüfen.
    2. Rückschlagventil prüfen
      Das sitzt meist im Schlauch oder am Bremskraftverstärker. Es soll nur in eine Richtung Luft durchlassen.
    3. Bremskraftverstärker-Grundtest
      Motor aus, Bremse mehrfach pumpen bis das Pedal hart wird.
      Dann Pedal gedrückt halten und Motor starten.
      Wenn der Bremskraftverstärker ordentlich arbeitet, sollte das Pedal beim Starten spürbar etwas absinken. Bleibt das aus, spricht das für Problem an Booster oder Unterdruckversorgung.
    4. Auf Zischen hören
      Besonders beim Treten und Loslassen der Bremse im Stand.
    5. Bremsenreiniger/Nebeltest nur vorsichtig
      Rund um Ansaugung und Unterdruckanschlüsse kann man auf Drehzahlreaktionen achten, aber wegen Brandgefahr nur mit Vorsicht.

    Meine Einschätzung:
    Nicht als “normal” abhaken. Es muss nicht akut gefährlich sein, kann aber auf eine Undichtigkeit im Bremsunterdrucksystem hindeuten, und das betrifft eben auch die Bremsunterstützung. Wenn der Bremskraftverstärker oder sein Schlauch undicht wird, kann neben dem unrunden Leerlauf auch die Bremskraftunterstützung schlechter werden.

    Am wahrscheinlichsten in deiner Reihenfolge:
    1. Unterdruckschlauch / Anschluss
    2. Rückschlagventil
    3. Bremskraftverstärker selbst
    4. erst danach MAP-Sensor-Sitz/O-Ring

    Gruß Micha

    p.s. von den Rat gebenden 2 Mechanikern würde ich mir den Gesellenbrief nachweißen lassen.

    Wenn mein Tipp den Fehler schneller fand als die Werkstatt: 😄
    ☕ Kaffeekasse: 1 € Spenden – Danke!

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  • Elia
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    • 9. März 2026 um 19:58
    • #3

    Hallo,

    vielen lieben dank für deine Antwort:)

    Den Grundtest habe ich gemacht und das Pedal hat nachgegeben. Ich werde morgen mal den ersten und zweiten Punkt prüfen.

    LG

    Elia

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  • Elia
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    • 11. März 2026 um 11:07
    • #4

    Hey,

    Ich habe noch eine Rückfrage.

    Ist das etwas, was baldig repariert werden sollte? Oder was wo andere Teile in Mitleidenschaft gezogen werden können dadurch dass man mit der Reperatur wartet. Bremsen technisch ist er top, alle 4 wurden letztens erst erneuert so wie die Bremsflüssigkeit.

    Zum Thema Nebeltest, da traue ich mich nicht ganz Ran. Ich würde alternativ einfach Spüli Schaum rauf Pinseln und gucken wo etwas eingesogen wird oder wo nicht.

    Ich habe auch schon nach Ersatzteile geguckt(Unterdruckschlauch etc.), konnte bisher aber online nichts passendes finden.

    LG Elia

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  • nordinvent
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    • 11. März 2026 um 22:00
    • #5

    Elia,

    ich würde es nicht panisch, aber zeitnah angehen.

    Meine Einschätzung dazu:

    Akut zerstört dir das wahrscheinlich nicht sofort andere Teile.
    Aber ich würde es auch nicht monatelang ignorieren, weil bei so einem Fehlerbild vor allem diese Punkte möglich sind:

    • Unterdruckleck im Bereich Bremskraftverstärker / Schlauch / Rückschlagventil
      Das ist der wichtigste Punkt, weil dann im schlechtesten Fall die Bremskraftunterstützung irgendwann schlechter werden kann. Dass die Bremsanlage selbst frisch ist, ist gut — aber Beläge/Scheiben/Bremsflüssigkeit haben mit dem Bremskraftverstärker-Unterdruck nichts zu tun. Das ist ein separates Thema. Das typische Verhalten „beim Bremsenpumpen ändert sich der Leerlauf stark“ passt genau in diese Richtung.
    • Gemischregelung wird unnötig gestört
      Wenn Nebenluft/Unterdruckverlust da ist, regelt das Steuergerät ständig nach. Das ist meist kein Sofort-Killer, kann aber auf Dauer zu unsauberem Leerlauf, schlechterem Ansprechverhalten, evtl. etwas höherem Verbrauch führen. In Renault-Foren wird genau dieser Zusammenhang zwischen Undichtigkeit, hohen Fuel-Trims und unruhigem Leerlauf beschrieben.
    • Folgeschäden an anderen Teilen
      Grobe direkte Folgeschäden sind bei deinem geschilderten Zustand eher nicht das Erste, woran ich denken würde. Kritischer ist eher, dass aus einem kleinen Unterdruckproblem später ein spürbareres Bremskraftverstärkerproblem werden kann.

    Meine praktische Einordnung wäre daher:

    • Noch fahrbar, wenn Bremspedalgefühl normal ist und keine Warnlampen da sind.
    • Nicht ewig aufschieben.
    • Ich würde es eher in Richtung „bald prüfen/reparieren“ einstufen, also nicht erst in ein paar Monaten.

    Worauf du achten solltest — sofort handeln, wenn eines davon auftaucht:

    • Bremspedal wird härter als sonst
    • deutliches Zischen im Bereich Pedal / Spritzwand
    • Motor geht beim Bremsen fast aus oder wirklich aus
    • Leerlauf wird allgemein schlechter
    • Motorkontrollleuchte kommt dazu

    Zu deinem Spüli-Schaum:
    Das ist für Drucklecksuche oft brauchbar, bei Unterdruck aber nur eingeschränkt.
    Denn hier bläst es nicht raus, sondern es wird eingesogen. Du könntest höchstens sehen, dass Schaum an einer Stelle eingezogen wird oder sich auffällig bewegt. Schaden wird das außen am Schlauch meist nicht, aber es ist kein besonders zuverlässiger Test.

    Besser ohne Nebeltest:

    • Schlauch vom Saugrohr zum Bremskraftverstärker genau anschauen
    • Anschlüsse an beiden Enden auf Risse/Lockerheit prüfen
    • Rückschlagventil prüfen
    • bei laufendem Motor auf Zischen hören
    • testweise den Schlauch leicht bewegen und schauen, ob sich der Leerlauf verändert

    Warum du online nichts findest:
    Sehr oft ist das kein einfacher Universalschlauch, sondern ein geformtes Teil mit festem Winkel, Anschlussstücken und oft integriertem Rückschlagventil. Deshalb findet man unter „Unterdruckschlauch Clio 3“ oft nichts Passendes oder nur ungenaue Angebote.

    Am sinnvollsten suchst du über:

    • VIN/Fahrgestellnummer
    • Motorkennbuchstabe
    • Begriffe wie Bremskraftverstärker Schlauch, Unterdruckleitung Bremskraftverstärker, Rückschlagventil Bremskraftverstärker

    Und ganz wichtig:
    Falls wirklich der MAP-Sensor nur Spiel im Sitz hätte, wäre das Problem meist nicht so stark an das Bremsenpumpen gekoppelt. Genau diese Kopplung macht den Bremsunterdruckkreis verdächtiger als den MAP.

    Mein Rat:
    Nicht ignorieren, aber auch kein Notfall solange die Bremse sich normal anfühlt.
    Ich würde als Nächstes zuerst Schlauch + Rückschlagventil prüfen, bevor du weiter Sensoren tauschst.

    Gruß Micha

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    • 12. März 2026 um 09:27
    • #6

    Super, ich bin dir für deine Antworten sehr dankbar:) ich probiere es die Tage mal aus und gucke und melde mich dann nochmal

    Liebe Grüße

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    • 16. März 2026 um 21:00
    • #7

    Das Teil(der Unterdruckschlauch)im Anhang sitzt tatsächlich ein wenig locker und habe das Gefühl, dass da auch ein zischen herkommt. Ich lass das morgen Mal von einer Werkstatt anschauen lassen, bevor ich Sachen kaufe die garnicht not tun.

    Updates folgen

    Bilder

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  • Elia
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    • 17. März 2026 um 17:16
    • #8

    Soooo ich war jetzt bei einer Werkstatt. Die Unterdruckschläuche und alles drum und dran ist in Ordnung. Es soll tatsächlich die Drosselklappe sein, die mit -4% gegensteuert. Der Sollwert liegt zwischen 0 und 10%. Nächste Woche Dienstag wird mir das fertig gemacht. Wenn sie das wirklich dann auch war, gibt's ein Update:)

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  • Elia
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    • 24. März 2026 um 16:39
    • #9

    Also ich war jetzt bei der Werkstatt...

    Die neue Drosselklappe liefert wohl ein bisschen bessere Werte, allerdings wohl nicht die Ursache des ,,Problems". Daher wurde die neue wieder ausgebaut.

    Schläuche, Bremskraftverstärker alles wurde gründlich überprüft und es wurde nichts gefunden. Daher konnte mir der Mechaniker nicht sagen woran das liegt. Seine Vermutung ist, dass es normal sein könnte, allerdings will er das mal mit nem anderen ähnlichen Wagen prüfen, wenn so einer mal bei ihm in der Werkstatt ist, dann würde er sich nochmal melden.

    Liebe Grüße

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    • 14. April 2026 um 20:26
    • #10

    Ist das in Anhang eventuell der Übeltäter? Der Clip ist abgebrochen am Motor da und sitzt sehr locker drauf

    Bilder

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    • 14. April 2026 um 22:28
    • #11

    Elia,

    Ja, der lockere Clip/Ansaugschlauch kann ein Problem sein – aber er ist nicht der wahrscheinlichste Auslöser speziell für das Bremsenpumpen-Phänomen.

    Das auf dem Bild ist der Ansaugschlauch / Luftführung zwischen Luftfilterkasten und Drosselklappe. Wenn der dort locker sitzt:

    • Motor kann ungefilterte Luft ziehen
    • Drosselklappenwerte/Leerlaufregelung können unruhiger werden
    • bei Bewegung/Vibration kann es zu kleinen Luftmengen-Schwankungen kommen
    • der Schlauch kann sich irgendwann ganz lösen

    Aber:
    Wenn die Undichtigkeit vor der Drosselklappe liegt, ist das meist keine klassische Falschluft nach der Drosselklappe. Deshalb verursacht das normalerweise nicht direkt dieses starke Verhalten beim Bremse-Pumpen.

    Trotzdem: Das würde ich definitiv instand setzen.
    Nicht weil es akut gefährlich ist, sondern weil der Motor sonst ungefilterte Luft ansaugen kann und die Diagnose verfälscht wird.

    Wichtig wäre jetzt:

    1. Schlauch komplett abnehmen und auf Risse an den Falten / am Anschluss zur Drosselklappe prüfen.
    2. Sitz an der Drosselklappe reinigen.
    3. Clip/Arretierung ersetzen oder den Schlauch sauber befestigen.
    4. Prüfen, ob der Schlauch wirklich luftdicht und fest auf der Drosselklappe sitzt.

    Provisorisch kannst du ihn zum Testen mit einem passenden Schlauchbinder/Kabelbinder sichern, aber dauerhaft wäre ein intakter Schlauch bzw. Halter besser.

    Meine Einschätzung:
    Ja, reparieren.
    Aber wenn danach beim Bremse-Pumpen die Drehzahl immer noch 1200 → 500 macht, liegt die Ursache vermutlich eher in der Leerlaufregelung/Software-Reaktion auf Unterdruckänderung oder einem noch nicht gefundenen kleinen Unterdruck-/Sensor-Thema.

    Gruß Micha

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