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  1. Renaultforum.net
  2. Renault Trafic
  3. Trafic-Elektronik

Service lässt sich nicht löschen, aber so einfach ist es nicht

    • Trafic
  • waspu
  • 4. März 2026 um 14:18
  • waspu
    Anfänger
    Beiträge
    1
    • 4. März 2026 um 14:18
    • #1

    Moin,

    ich schreibe nun meinen ersten Beitrag weil ich nicht weiter weiß und auf die Erleuchtung hoffe :)

    Und zwar fahre ich einen Renault Trafic, Baujahr 2008, 2.5L 115dci, 84kw.

    Als ich den Wagen kaufte, hatte ich kurz danach Probleme mit den Glühkerzen und es stellte sich heraus,
    dass ich vom Verkäufer verarscht wurde. Bei einigen der Trafic Modelle läuft bei Regen Wasser in die Mulden wo die
    Glühkerzen und Injektoren sitzen. Bei meinem Fahrzeug passierte das wohl lange unbemerkt. Der Wagen ist Bj 2008,
    gekauft habe ich ihn 2018. Durch das Wasserproblem war von der Verschraubung der Glühkerzen und der Injektoren,
    durch heftigste Korrosion, nichts mehr erkennbar. Nur noch Klump.

    Markus, ein Pole, der mit seinem Werkstatt Wohnmobil in Eurpa unterwegs ist und sich auf das Ziehen von Injektoren
    und Ausbohren von Glühkerzen spezialisiert hat (einige kennen ihn bestimmt), hat mir zumindest die defekte Glühkerze
    ausgebohrt und ersetzt, so dass ich durch den TÜV kam.

    Seit geraumer Zeit leuchtet die Serv(ice) Leute inkl. des kleinen Schraubenschlüssels und bisher hat es keine Werkstatt
    geschafft diese Anzeige zurückzusetzen. Nicht mit den üblichen einfachen Methoden, mittels Brems-und Gasepedal Kombi,
    und auch nicht mit Hilfe der Werkstatt-Diagnosegeräten. Ich habe mich dann einfach daran gewöhnt!

    Vor circa 2 Jahren wurde dann einer der Injektoren undicht, während ich auf den Kanaren war. Die undichte Stelle war oben
    am Injektor recht klein und gut erreichbar. Ich hatte Glück und konnte es mit dem Zweikomponenten Kaltschweißmetall von Würth
    abdichten. Leider entschied sich dann ein Jahr später, ein anderer Injektor undicht zu werden. Die Stelle war nicht so gut zugänglich und ließ sich nicht wie vorher abdichten. Die beste Lösung war in dem Moment ein Austauschmotor mit geringer Laufleistung und ohne vergammelte Injektoren und Glühkerzen. Der wurde meinem Trafic im Februar 2025 auf Teneriffa verpflanzt.

    Die Werkstatt wies mich ebenfalls nochmals drauf hin, dass die Service Leuchten sich nicht zurücksetzen ließen.

    Jetzt, seit einer längeren Fahrt, leuchtet das Vorglühzeichen. Das hat mich natürlich gleich wieder an vergangene Zeiten erinnert!!!
    Aber ich habe dazu gelernt, dass diese Leuchte auch auf andere Fehler hinweisen kann. Ich war in einer Werkstatt,
    der Fehler 253F wurde ausgelesen. Das Motoröl wurde getauscht und der Ölsensor. Der Ausstauschmotor ist jetzt seit knapp 12000km drin.

    Der Fehler ließ sich allerdings nicht löschen. Ich muss dazu sagen, ich bin mit dem Fahrzeug
    zur Zeit wieder auf den Kanaren. Die Werkstatt hat sich echt Mühe gegeben die Ursache zu finden.
    Von morgens 8:00 bis nachmittags um 15Uhr war ich dort. Dann gaben sie auf und meinten
    es läge wahrscheinlich am Steuergerät.

    Ein Nebeneffekt der Sache ist, der Wagen dreht nicht höher als 3000rpm. Allerdings fiel mir auf, dass er sich gelegentlich im Leerlauf
    doch höher (bis 4000rpm) drehen lässt. Hier auf der Insel fällt das erstmal nicht groß auf, er hat durch den Hubraum und den Turbo genug Power und durch die Kurvenreichen Strecken braucht man selten höher als 3000 drehen.

    Meine Frage ist, hat einer von Euch hier eine Idee dazu oder eventuell schon die selbe Erfahrung gemacht.
    Hat eine Renault Werkstatt Diagnose Geräte mit quasi mehr Macht? Also mit denen tiefer ins System gegangen werden kann?

    Ich weiß gerade nicht weiter, ich könnte natürlich auch auf Verdacht ein Steuergerät klonen
    lassen.

    Über eine Einschätzung, wenn möglich, würde ich mich sehr freuen.

    Beste Grüße
    Waspu

    • Zitieren
  • nordinvent
    Profi
    Reaktionen
    68
    Beiträge
    697
    • 4. März 2026 um 21:45
    • #2

    waspu,

    Ja — eine Renault-Werkstatt mit CLIP/Can Clip hat in der Regel tatsächlich mehr Möglichkeiten als ein normales Universalgerät. Gerade bei Renault geht es oft nicht nur um „Fehler löschen“, sondern um wartungsbezogene Zähler/Anpassungen, teils Injektor-Codierung und modellabhängige Spezialfunktionen. Dass einfache Reset-Versuche und normale Tester bei dir nicht weiterkommen, passt also durchaus ins Bild.

    Zum Code selbst: P253F bedeutet „Engine Oil Deteriorated“, also sinngemäß Motoröl verschlechtert / Ölzustand unplausibel. Das ist erstmal kein typischer Hinweis auf ein defektes Motorsteuergerät als erste Verdachtsadresse, sondern eher auf ein Problem mit Ölzustands-/Wartungslogik, Sensorik oder einer Begleitursache, wegen der das Steuergerät den Fehler sofort wieder setzt.

    Meine Einschätzung zu deinem Fall ist deshalb:

    Das Steuergerät wäre für mich nicht der erste Schuss auf Verdacht.
    Ich würde zuerst von einem dieser Punkte ausgehen:

    • Ölwechsel wurde gemacht, aber der zugehörige Öl-/Service-/Degradationszähler wurde nicht korrekt zurückgesetzt. Das ist bei Renault ein Klassiker: Öl neu, Fehler bleibt. In mehreren Fällen wurde genau beschrieben, dass P253F nach Ölwechsel nur verschwindet, wenn der passende Reset/Service-Eintrag korrekt durchgeführt wird.
    • Ölsensor / Ölstands- bzw. Ölqualitätssignal / Verkabelung liefert unplausible Werte. Wenn der Sensor neu ist, bleibt als nächstes sehr stark Stecker, Kabel, Masse, Referenzspannung. P253F kann sofort wiederkommen, wenn das Steuergerät das Signal weiterhin als falsch bewertet.
    • Falls dein Trafic DPF hat: Dann kann P253F auch als Folge von häufigen oder erfolglosen Regenerationen / Ölverdünnung auftauchen. Dann hilft Ölwechsel allein nicht; die eigentliche Ursache sitzt dann eher bei DPF-/Abgas-/Sensorik-Themen. Mehrere Berichte beschreiben genau diesen Zusammenhang.
    • Nach Motortausch: Ich würde außerdem prüfen lassen, ob alle Injektorcodes / Steuergeräte-Anpassungen / Konfigurationen sauber übernommen wurden. Der Motor läuft zwar oft auch ohne perfekte Codierung, aber bei Renault ist das trotzdem ein Punkt, den man nach so einer Aktion sauber abhaken sollte.

    Das mit den max. 3000 U/min klingt sehr nach Notlauf. Dass er im Leerlauf gelegentlich höher dreht, widerspricht dem nicht unbedingt — unter Last begrenzen Steuergeräte oft strenger als ohne Last. Das spricht eher dafür, dass das MSG bewusst schützt, nicht dafür, dass es selbst sicher kaputt ist.

    Was ich an deiner Stelle als Nächstes ganz konkret machen würde:

    1. Mit Renault CLIP oder einem wirklich Renault-fähigen Tester nicht nur Fehler lesen/löschen, sondern gezielt:
      • Ölwechsel-/Wartungsintervall prüfen
      • Öl-Degradationswert / Oil deterioration reset suchen
      • Live-Daten vom Ölsensor ansehen
      • Alle gespeicherten und pendenden Fehler in Motor, Einspritzung, Abgas auslesen
      • prüfen, ob noch weitere Fehler außer P253F im Hintergrund stehen
    2. Ölsensor-Stecker und Kabelbaum elektrisch prüfen, nicht nur Sensor tauschen:
      • Versorgung / Masse / Signal
      • Korrosion im Stecker
      • Kabelbruch/Scheuerstelle
      • Massepunkte Motor–Karosserie
    3. Falls DPF vorhanden:
      Differenzdruck, Abgastemperatursensoren, Beladungswert / letzte Regeneration prüfen. Wenn die Regeneration nicht läuft, kommt P253F schnell wieder.
    4. Nach Motortausch prüfen lassen:
      • Injektorcodes korrekt eingetragen?
      • passt das Steuergerät wirklich zu Motor/Peripherie?
      • wurden Sensoren/Harness vom alten/neuen Motor gemischt?

    Wenn du nur eine Richtung priorisieren willst, dann diese:

    1. Nicht Steuergerät kaufen.
    2. Erst Renault-CLIP-Diagnose mit Live-Daten und Wartungs-/Ölreset.
    3. Dann Kabel/Stecker zum Ölsensor prüfen.
    4. Danach erst an ECU denken.

    Gruß Micha

    Wenn mein Tipp den Fehler schneller fand als die Werkstatt: 😄
    ☕ Kaffeekasse: 1 € Spenden – Danke!

    • Zitieren

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  • Steuergerät
  • Serviceintervall
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