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DTC000172 Durchfluss Regler Motor startet nicht

  • Markuspiet
  • 3. März 2026 um 21:51
  • Markuspiet
    Anfänger
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    9
    • 3. März 2026 um 21:51
    • #1

    Hallo, ich hoffe ihr könnt mit Helfen, mein Renault Master 4,5 T RWD ist ausgegangen und springt nicht mehr an. Sicherungen im Motorraum und Fahrerbereich alle in Ordnung.
    Folgende Fehler lassen sich nicht löschen und sind permanent

    • DTC010016 – Luftmengenmesser
    • DTC000172 – Kraftstoffdurchflussregler
    • DTC004516 – Turbo-Lademagnetventil

    mein Verdacht ist der Durchflussregler an der Hochdruckpumpe.

    Weiß jemand was an den zwei Kabeln ankommen müsste?

    kann ich noch was prüfen?

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  • nordinvent
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    • 3. März 2026 um 22:10
    • #2

    Markus,

    Ja — an den 2 Kabeln des Durchflussreglers/Mengenregelventils an der Hochdruckpumpe solltest du normalerweise nicht einfach “2 feste Spannungen” erwarten, sondern typischerweise:

    • an einem Pin: geschaltetes Plus, meist ca. Batteriespannung 12 V bei Zündung ein / Startversuch
    • am anderen Pin: ECU-Ansteuerung, also kein sauberes Dauerplus, sondern meist getaktete Masse bzw. PWM-Signal vom Motorsteuergerät

    Bei Renault-Diagnoseunterlagen zu ähnlichen Common-Rail-Systemen ist das für das Kraftstoffdruck-/Mengenregelventil so beschrieben:
    ein Pin bekommt +12 V nach Relais, der zweite geht zum Motorsteuergerät; zusätzlich liegt der Spulenwiderstand je nach Pumpentyp grob bei ca. 2,5–3,0 Ω bei 20 °C. Für das Turbo-Lademagnetventil ist ebenfalls dokumentiert: ein Pin +12 V nach Relais, der andere ist die Steuerleitung zur ECU.

    Der wichtige Punkt bei deinem Fehlerbild ist aber:
    MAF + Durchflussregler + Turbo-Magnetventil gleichzeitig permanent ist sehr verdächtig auf eine gemeinsame Versorgung/Masse/Kabelbaum/Relais-Störung und weniger typisch für einen einzelnen defekten Durchflussregler. Renault-Unterlagen zeigen bei mehreren Aktoren ausdrücklich eine +12-V-Versorgung “nach Relais” als gemeinsame Prüfstelle.

    Was ich an deiner Stelle als Erstes messen würde:

    1. Stecker am Durchflussregler abziehen
    2. Zündung EIN
    3. Mit Prüflampe oder Multimeter messen:
      • Pin 1 gegen gute Masse
      • Pin 2 gegen gute Masse
    4. Beim Starten nochmal messen

    Was du dabei meist sehen solltest:

    • ein Pin ca. 12 V
    • der andere Pin entweder 0 V / springend / gemittelter Wert, weil die ECU taktet

    Wenn an beiden Pins keine 12 V anliegen, obwohl Zündung/Start anliegt, dann ist der Verdacht stark auf:

    • Einspritzrelais / Motorrelais
    • Kabelbruch / korrodierter Leitungsverbinder
    • gemeinsame Sicherungsversorgung unter Last
    • Steckerproblem am Steuergerät oder Motorraumkabelbaum

    Wenn ein Pin 12 V hat, der andere aber gar nicht angesteuert wird, dann kommen eher in Frage:

    • Leitungsunterbrechung zum Steuergerät
    • Steuergerät schaltet wegen anderer Grundbedingung nicht frei
    • seltener: defekter ECU-Endstufentreiber

    Zusätzlich würde ich direkt noch 2 Sachen prüfen:

    • Widerstand des Durchflussreglers am abgezogenen Ventil: grob ca. 2,5–3 Ω ist plausibel; deutlich offen oder Kurzschluss = Ventil verdächtig.
    • 12-V-Versorgung am Turbo-Lademagnetventil prüfen. Wenn dort dieselbe Versorgung fehlt, ist dein Verdacht auf den Regler allein eher schwach. Renault-Daten nennen auch dort eine normale Spule um ca. 15–16,5 Ω und +12 V nach Relais auf einem Pin.

    Mein Bauchgefühl zu deinem Fall:
    Nicht zuerst blind den Durchflussregler tauschen.
    Die Kombination der drei permanenten Fehler spricht eher für gemeinsame Spannungsversorgung / Relais / Kabelbaum / Masseproblem als für 3 einzelne Bauteile gleichzeitig.

    Gruß Micha

    Wenn mein Tipp den Fehler schneller fand als die Werkstatt: 😄
    ☕ Kaffeekasse: 1 € Spenden – Danke!

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  • Markuspiet
    Anfänger
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    • 3. März 2026 um 22:18
    • #3

    Hi Micha,

    Danke für die schnelle Antwort. Ich bin beide Kabel vom Stecker rückwärts gegangen. Ein Kabel lila geht in einen Verteiler, wo mehrere Lila Kabel angeschlossen sind. Das andere Kabel ist grau und geht schätzungsweise zum Steuergerät. Genau kann ich das noch nicht sagen.
    Hat jemand den Schaltplan?

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  • nordinvent
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    • 3. März 2026 um 22:24
    • #4

    kleiner Hinweis vorab 😊
    Damit man hier sinnvoll helfen kann, braucht es konkrete Fahrzeugdaten. Ohne Angaben wie Modell, Baujahr, Motorisierung, TSN/HSN bzw. ADZ, Getriebeart usw. ist jede Antwort leider eher Glaskugel-Lesen🔮.

    Renault verbaut selbst im gleichen Baujahr oft unterschiedliche Motoren, Steuergeräte, Sensoren und Kabelbäume – eine pauschale Antwort gibt es daher fast nie.

    👉 Je genauer die Angaben, desto schneller und gezielter kann geholfen werden.
    Am besten direkt im ersten Beitrag nennen:

    • Modell / Baureihe
    • Baujahr
    • Motor (z. B. 1.2 16V D4F)
    • TSN/HSN oder ADZ
    • Benzin/Diesel, Schalter/Automatik
    • ggf. Fehlermeldungen / Fehlercodes

    Danke fürs Mithelfen – das spart Zeit, Nerven und unnötige Rückfragen 👍

    Ja — einen vollständigen Schaltplan gibt es, aber für den Master III/IV X62 ist er öffentlich meist nicht sauber frei verfügbar. Renault nutzt dafür Dialogys / die Renault-Wiring-Diagrams, und für den technisch eng verwandten Opel Movano B kursieren ebenfalls komplette Electrical Wiring Diagrams & Component Locator-Pakete. Für den Master III 2010–2013 und den Master 3 2020 werden solche kompletten Kabelpläne als eigene Unterlagen beschrieben; ebenso gibt es ein Movano B 2018 Electrical Wiring Diagrams / Component Locator.

    Wichtiger als der komplette Plan ist bei deinem Fehlerbild aber:
    Deine Beobachtung passt sehr gut dazu, dass das lila Kabel eine gemeinsame Versorgung ist und das graue Kabel die einzelne Steuerleitung zum Motorsteuergerät. In Renault-Leitungsverzeichnissen wird genau dieses Muster beschrieben: gemeinsame Versorgung über Relais/Power Relay für mehrere Verbraucher wie Luftmassenmesser und einzeln geführte Steuerleitungen zu den Aktoren.

    Damit ist dein bisheriger Befund ziemlich plausibel:

    • lila = gemeinsames Plus nach Relais / Verteilerpunkt
    • grau = Steuerleitung vom MSG zum Mengenregelventil
      Und genau deshalb ist die Kombination aus
    • DTC010016 Luftmengenmesser
    • DTC000172 Kraftstoffdurchflussregler
    • DTC004516 Turbo-Lademagnetventil
      so verdächtig auf eine gemeinsame Spannungsversorgung / Relais / Verteilerstelle / Kabelbruch und weniger auf einen einzelnen defekten Regler. Die Renault-Diagnoseunterlagen beschreiben bei vergleichbaren Aktoren ausdrücklich eine gemeinsame +12-V-Versorgung nach Relais.

    Was du jetzt sehr zielgerichtet machen kannst:

    1. Am Mengenregelventil messen
      • ein Pin muss bei Zündung EIN / Startversuch Batteriespannung haben
      • der andere ist die ECU-Ansteuerung und deshalb oft kein “schöner” fester Spannungswert.
    2. Dasselbe am Turbo-Lademagnetventil prüfen
      • wenn dort die gleiche Versorgung fehlt, ist dein Fehler fast sicher vor den einzelnen Bauteilen.
    3. Direkt den lila-Verteiler unter Last prüfen
      • nicht nur mit Multimeter im Leerlauf
      • besser mit Prüflampe 21 W oder wenigstens beim Starten messen
      • wenn Spannung ohne Last da ist, aber beim Stecken/Zünden zusammenbricht, hast du sehr wahrscheinlich Übergangswiderstand / verbrannten Verteiler / Relaiskontaktproblem
    4. Motorrelais / Einspritzrelais / Versorgung vom Motorsteuergerät prüfen
      • gerade wenn mehrere Aktoren gleichzeitig ausfallen

    Was ich dir ehrlich sagen würde:
    Wenn lila an mehreren betroffenen Bauteilen dieselbe Farbe ist, würde ich zuerst die gemeinsame Versorgung jagen — nicht den Durchflussregler tauschen.

    ;)

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  • Markuspiet
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    9
    • 4. März 2026 um 15:34
    • #5

    Hi. Auf beiden Leitungen also lila und braun keine Spannung gegen Masse. Weiß jemand ob das auf dem Foto gezeigte 12V Verbinder ist?

    Bilder

    • IMG_7549.jpg
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  • nordinvent
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    • 4. März 2026 um 21:51
    • #6

    Markus,

    dann ist die Richtung jetzt ziemlich klar:

    Wenn auf beiden Leitungen gegen Masse 0 V anliegt, fehlt sehr wahrscheinlich die gemeinsame Versorgung — nicht nur am Durchflussregler, sondern vermutlich auch an den anderen betroffenen Aktoren. Das passt sehr gut zu deinem Fehlerbild mit Luftmassenmesser + Durchflussregler + Turbo-Lademagnetventil gleichzeitig. Bei Renault-/Common-Rail-Systemen ist für solche Magnetventile typischerweise ein Pin gemeinsame Versorgung über Relais, der andere Steuerleitung zum MSG. Fehlt die Versorgung, wirken dann gleich mehrere Bauteile “defekt”.

    Deine Kabelfarben passen dazu auch sehr gut:

    • lila sehr wahrscheinlich gemeinsame geschaltete Plusversorgung
    • braun/grau Leitung zum Steuergerät bzw. ECU-Ansteuerung

    Dass beide gegen Masse keine Spannung zeigen, heißt praktisch:

    • entweder kommt die geschaltete 12-V-Versorgung gar nicht an,
    • oder du misst an einem Punkt, der erst beim Starten über Relais versorgt wird,
    • oder die Versorgung ist unterbrochen / verbrannt / korrodiert am Verteiler, Relais oder Kabelstrang.

    Was ich jetzt als Nächstes machen würde:

    1. Dasselbe am Turbo-Lademagnetventil messen
    Wenn dort auf der mutmaßlichen Versorgungsleitung ebenfalls keine 12 V anliegen, ist der gemeinsame Versorgungszweig fast sicher das Problem.

    2. Luftmassenmesser-Stecker prüfen
    Der Luftmassenmesser hat meist eine eigene Pinbelegung mit Versorgung, Masse und Signal. Wenn auch dort eine Versorgung fehlt, verdichtet das den Verdacht massiv auf Relais / Einspritzversorgung / Motorsteuerungsversorgung. Der Movano-/Master-Kabelbaum ist dafür eine brauchbare technische Parallele.

    3. Relais und Sicherung nicht nur optisch, sondern elektrisch prüfen
    Eine Sicherung kann optisch gut aussehen, aber unter Last oder an korrodierten Kontaktflächen trotzdem ausfallen. Dasselbe gilt für Relaiskontakte. Gerade bei so einem Sammel-Fehlerbild würde ich die Motorsteuerungs-/Einspritzrelais und deren Ausgang messen, nicht nur hören oder tauschen. Technische Diagnoseratgeber betonen genau das: Spannungsabfall und Versorgung unter Last prüfen, nicht nur Leerlaufspannung.

    4. Den lila-Verteiler direkt prüfen
    Wenn mehrere lila Leitungen dort zusammenlaufen, ist das ein heißer Kandidat. Miss:

    • Eingang des Verteilers gegen Masse
    • Ausgang jeder lila Leitung gegen Masse
    • jeweils bei Zündung EIN und während des Startens

    Wenn vor dem Verteiler 12 V anliegen und danach nicht, hast du den Fehler praktisch schon gefunden.

    5. Prüflampe statt nur Multimeter
    Mit einem Multimeter kann eine gammelige Leitung noch “irgendwas” anzeigen. Eine 21-W-Prüflampe zeigt dir viel besser, ob die Leitung wirklich Strom liefern kann. Das ist hier besonders wichtig.

    Mein Fazit im Moment:
    Der Durchflussregler selbst ist jetzt eher nicht mein Hauptverdächtiger.
    Die neuen Infos sprechen deutlich stärker für:

    • fehlendes geschaltetes Plus
    • defektes Einspritz-/Motorrelais
    • Unterbrechung am lila-Verteiler
    • Kabelbruch / Grünspan / Kontaktproblem
    • eventuell Steuergeräteversorgung, falls das Relais gar nicht angesteuert wird

      Gruß Micha

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  • Markuspiet
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    • 4. März 2026 um 22:20
    • #7

    Hi Micha,

    so gerade zurück. Alle drei Sensoren haben dieses lilafarbene Kabel. Alle drei haben keine 12 V Versorgung bei Zündung ein und auch im Startvorgang bleibt es bei 0V. Ich habe dann von der Klemme der lilafarbenen Kabel das dickste Richtung Steuergerätkasten (wenn mam vor der Motor steht, auf der rechten Seite) verfolgt und auf Durchgang zu Luftmassensensor und Durchflussregler gemessen. Durchgang war vorhanden.

    Daher jetzt die Frage:

    Hast du oder jemand anders eine Idee, welches Relais für diese Bauteile zuständig ist und wo es sich im Auto befindet?

    Es kann nur das Relais sein, alles andere kann es nicht sein.

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  • Markuspiet
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    • 4. März 2026 um 22:26
    • #8

    Ein wichtiger Punkt, wenn ich im Startmoment gleichzeitig ( zweite Person) die Hand Kraftstoffpumpe am Filter konstant betätige, springt der Motor einigermaßen an und läuft unrund.

    Aber auch in diesem Moment sind alle drei Bauteile ohne 12V und ich glaube die Kraftstoffpumpe im Tank hat auch keine 12V. Kann es aber nicht prüfen, weil ich nicht unters Auto komme.

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  • nordinvent
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    • 5. März 2026 um 08:17
    • #9

    Markus,

    Ja — für den Master X62 spricht sehr viel dafür, dass diese drei Bauteile über das Einspritzrelais im Motorraum versorgt werden.

    Für den Renault Master 2022 ist im Motorraum-Sicherungs-/Relaiskasten dokumentiert:

    • Fuse 19, 15 A versorgt u. a.
      Fuel metering solenoid (Durchfluss-/Mengenregelventil), Turbo control valve, Mass air flow meter und weitere Motoraktoren.
    • Das zugehörige Relais ist dort als R1 = Diesel injection control unit aufgeführt.

    Das passt exakt zu deinem Befund mit dem lila gemeinsamen Versorgungskabel an:

    • Luftmassenmesser
    • Durchflussregler/Mengenregelventil
    • Turbo-Lademagnetventil

    und überall 0 V. Die Schaltplan-Sammlung für den Master 3 (X62) bestätigt außerdem, dass es für dieses Modell eigene Verdrahtungspläne gibt; du bist also sehr wahrscheinlich im richtigen Stromkreis unterwegs.

    Wichtig ist aber:
    “Es kann nur das Relais sein” würde ich noch nicht unterschreiben.
    Wenn R1 nicht anzieht, kann die Ursache sein:

    • Relais R1 selbst defekt
    • Fuse 19 (15 A) oder deren Einspeisung fehlt
    • keine Versorgung am Relaiskontakt
    • keine Ansteuerung der Relaisspule
    • Steuergerät gibt R1 nicht frei
    • Fehler in der Protection and Switching Unit / Motorraum-Sicherungseinheit

    Denn genau diese Motorraum-Einheit enthält sowohl die Relais als auch die zugehörigen Sicherungen.

    Zur Lage:

    • Beim Master liegt der relevante Fuse/Relay Box in engine compartment im Motorraum; die offiziellen Unterlagen zum baugleichen Movano B beschreiben zusätzlich den Innenraumkasten links über den Fahrerfüßen, was die Aufteilung Motorraum/Innenraum bestätigt.

    Was ich an deiner Stelle jetzt als Nächstes machen würde:

    1. Im Motorraumkasten Relais R1 suchen
      • laut Quelle: R1 = Diesel injection control unit
    2. Fuse 19 (15 A) prüfen
      • nicht nur optisch
      • beidseitig gegen Masse messen bei Zündung ein / Starten
      • dort müssen auf beiden Seiten 12 V anliegen, wenn die Versorgung steht.
        Diese Sicherung speist genau die von dir betroffenen Aktoren.
    3. Am Relais R1 messen
      • ein dicker Kontakt: Dauerplus
      • anderer Lastkontakt: Ausgang zu Fuse 19 / Aktorversorgung
      • Spulenseite: eine Seite Versorgung, die andere Ansteuerung
        Wenn R1 nicht schaltet, aber Dauerplus vorhanden ist, ist der Fehler Relais selbst oder Ansteuerung.
    4. R1 testweise gegen baugleiches Relais tauschen
      • nur wenn Pinbelegung identisch ist
    5. Wenn R1 nicht angesteuert wird
      • dann ist es nicht automatisch das Relais, sondern die Freigabe fehlt

    Zu deinem Zusatz mit der Handpumpe:
    Dass der Motor beim gleichzeitigen Pumpen am Filter etwas anspringt und unrund läuft, spricht zusätzlich für ein Problem auf der Niederdruckseite / Vorförderung. Interessant ist dabei, dass im Master-Plan für 2022 im Motorraumkasten außerdem Fuse 10, 20 A = Fuel gauge / Fuel pump aufgeführt ist.

    Das heißt:
    Es könnten sogar zwei Dinge zusammenhängen:

    • fehlende Aktorversorgung über R1 / Fuse 19
    • und evtl. fehlende Versorgung der Kraftstoffpumpe über den zugehörigen Pumpenkreis

      Gruß Micha

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  • Markuspiet
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    • 5. März 2026 um 08:56
    • #10

    Vielen vielen Dank Micha. Wirklich. Danke.

    Weißt du welches das R1 Relais ist, also wo genau? Den Kasten habe ich bereits offen, weil ich wirklich jede Sicherung im Motorraum und Fahrerfussraum rausgezogen habe und einzeln gemessen habe.
    Gruß.

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  • nordinvent
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    • 5. März 2026 um 09:07
    • #11

    Markus,

    wenn du vor dem Fahrzeug stehst, ist es der Motorraum-Sicherungskasten rechts; laut Anleitung kommt man an die vollständige Motorraumbelegung erst, wenn man den Kasten nach Lösen der Befestigungen kippt/umdreht. Wenn du das noch nicht gemacht hast, hast du sehr wahrscheinlich noch nicht alle Relais gesehen.

    Was ich dir deshalb konkret rate:

    1. Nicht nur den Deckel abnehmen
      sondern den ganzen Motorraumkasten freilegen.
    2. Kühlmittelbehälter lösen/wegsetzen, falls er den Zugang blockiert.
    3. Vier Schrauben am Sicherungskasten lösen.
    4. Kasten umdrehen
      und dort nach dem Relaisfeld suchen. Genau dort sollte R1 sitzen, sofern dein Kasten dieser Master-III/X62-Belegung entspricht.
    5. Fuse 19 parallel nochmals messen:
      • Eingang der Sicherung
      • Ausgang der Sicherung
      • jeweils bei Zündung ein und beim Starten
        Denn selbst wenn R1 vorhanden ist, kann auch der Fehler vor R1 oder an dessen Ansteuerung liegen.

        R1 ist nicht einfach “das erste Relais oben links”, sondern Teil der Motorraum-Relaisebene, die man oft erst nach dem Umdrehen des Kastens sieht.

        Gruß Micha

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  • Markuspiet
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    • 5. März 2026 um 17:07
    • #12

    Wir finden das einfach nicht. Hat jemand eine Idee?

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  • Markuspiet
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    • 5. März 2026 um 18:00
    • #13

    Vielen Dank. Auto springt an. Ein unbekannter Fehler im Motorsteuergerät.

    03809621 unbekannter Fehler.

    Abgassystem prüfen steht im Display.

    Kennt das jemand?

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  • nordinvent
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    • 5. März 2026 um 22:17
    • #14

    Markus,

    kannst du mir sagen wieso er wieder anspringt? hast du das Relais gefunden ?

    Der Code 03809621 ist bei Renault/Master ziemlich oft kein “unbekannter Steuergerätefehler”, sondern wird von vielen Diagnosetools nur so angezeigt. In einem Master-3-Thread wird 03809621 explizit als Glühkerzen-/Vorglüh-Fehler genannt.
    Auch mehrere Quellen/Videos ordnen DTC 038096 dem Preheating/Glühkerzen-System zu (Glühkerzen/Steuergerät/Leitung).

    Dass im Display „Abgassystem prüfen“ steht, ist bei Renault leider oft nur die Sammelmeldung für emissionsrelevante Fehler (und die Glühanlage ist emissionsrelevant).

    Was du jetzt sinnvoll prüfen kannst (ohne Clip):

    1. Glühkerzen messen (Widerstand)
    • Motor aus, Stecker ab, jede Glühkerze gegen Masse messen.
    • Typisch ist ~0,7–1,2 Ω pro Kerze; deutlich höher/unendlich = defekt.
    1. Vorglühsteuergerät / Glührelais + Versorgung
    • Kommt Batteriespannung am Vorglühsteuergerät an?
    • Gibt es Ausgang zu den Glühkerzen beim Kaltstart?
    • Massepunkte/Korrosion prüfen (gerade nach deinem vorherigen Versorgungsproblem im Motorraum sehr naheliegend).
    1. Fehler löschen und schauen, ob er sofort wiederkommt
    • Kommt 03809621 sofort wieder → elektrisches Problem bleibt.
    • Kommt er nur bei Kälte/Start → eher einzelne Glühkerze(n) schwach.

    Wichtig

    Wenn du mit einem universellen Tester liest, bleiben Renault-codes manchmal “unbekannt”. Mit Renault CLIP / DDT4All bekommst du meist die genaue Renault-Bezeichnung (z. B. Vorglühkreis, Relais, Kerze X).

    Gruß Micha

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  • Markuspiet
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    • 6. März 2026 um 17:35
    • #15

    Danke.
    Jetzt erstmal fahre ich. Gucke mir das mit der Glühkerze in paar Tagen an.

    Fehler war eine Sicherung. Die aber mehr oder weniger ganz unten in dem Sicherungskasten im Motorraum ganz unten mehr oder weniger lose unten gelegen. War garnicht so einfach zu finden. Haben den Tip mit der fliegenden Sicherung von Renault bekommen.

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