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  3. nordinvent

Beiträge von nordinvent

  • Laguna 2002 Scheibe hinten links Fensterheber funktioniert nicht; senkt sich von selbst...

    • nordinvent
    • 31. Mai 2025 um 22:53

    Hallo Diddie, das Verhalten, das du beschreibst, deutet ziemlich eindeutig auf ein Problem mit dem Fensterhebermechanismus hinten links hin – typischerweise ein Seilzug-Fensterheber, wie er im Renault Laguna II verbaut ist.

    Mögliche Ursachen:

    1. Gerissenes oder ausgehängtes Bowdenzug-Seil
      → Der Motor läuft (daher das Surren), aber das Seil bewegt sich nicht mehr, weil es gerissen oder aus der Führung gesprungen ist. Dadurch bewegt sich die Scheibe nicht mehr mit.
    2. Defekter Mitnehmer oder Gleiter
      → Wenn der Kunststoff-Gleiter, der das Seil mit der Scheibe verbindet, gebrochen ist, läuft das Seil zwar noch, aber ohne Wirkung auf die Scheibe.
    3. Gelöste oder gebrochene Halterung der Scheibe
      → Die Scheibe könnte sich durch Vibrationen im Fahrbetrieb langsam senken, weil sie nicht mehr fest im Mitnehmer sitzt.
    4. Die Arbeiten an der Hinterachse (Pufferlagerung)
      → Sehr unwahrscheinlich, dass diese Arbeiten einen direkten Einfluss haben, außer:
      • Es wurde etwas stark gegen die Tür oder das Türinnere gedrückt.
      • Oder ein Kabel wurde dabei (versehentlich) beschädigt – aber das ist bei funktionierendem Motor eher unwahrscheinlich.

    Ohne Türverkleidung abbauen:

    Du kannst von außen leider nur sehr wenig machen. Mögliche Checks:

    • Drücke die Scheibe nach oben und klemme z. B. einen Keil (Gummikeil oder Holz mit Lappen) zwischen Gummi und Scheibe ein, damit sie nicht mehr absackt – provisorische Notlösung.
    • Wenn du den Fensterheber drückst, beobachte durch die Dichtung, ob sich das Glas bewegt oder vibriert. Passiert nichts → eindeutiger Hinweis auf mechanischen Defekt.
    • Innenverkleidung leicht wegziehen (falls möglich), um reinzuschauen, ohne sie ganz zu demontieren – klappt bei manchen Modellen.

    Empfehlung:

    • Wahrscheinlich ist der Fensterhebermechanismus defekt – ein häufiges Problem beim Laguna II. Ersatzteile (auch als Reparatursätze) sind günstig erhältlich.
    • Du kommst um das Türverkleidung-Abnehmen nicht herum, wenn du es richtig reparieren willst.

      Gruß Micha

  • Reifen

    • nordinvent
    • 29. Mai 2025 um 23:56

    Danke für das Bild Dirk – es ist sehr aufschlussreich. Du schreibst, dass die zwei rechten Reifen von der Vorderachse und die zwei linken von der Hinterachse sind. Auffällig ist, dass die hinteren Reifen (links im Bild) deutlich ungleichmäßig und stark abgefahren sind, insbesondere der ganz linke Reifen.

    Mögliche Ursachen für den starken und ungleichmäßigen Verschleiß der hinteren Reifen:

    1. Falscher Luftdruck
      • Unterdruck: Führt zu stärkerem Verschleiß an den Reifenschultern.
      • Überdruck: Führt zu höherem Verschleiß in der Mitte des Profils.
        → Kontrolliere regelmäßig den Luftdruck – idealerweise monatlich oder vor längeren Fahrten.
    2. Falsche Achsgeometrie / Spur verstellt
      • Wenn die Hinterachse eine falsche Spur oder einen verstellten Sturz hat, schleifen die Reifen einseitig ab – das sieht hier besonders beim linken Reifen nach starkem Außenverschleiß aus.
        → Eine Achvermessung in einer Werkstatt wird hier empfohlen.
    3. Fahrwerksprobleme (z. B. ausgeschlagene Lager oder Stoßdämpfer)
      • Defekte Stoßdämpfer können nicht nur das Fahrverhalten negativ beeinflussen, sondern auch den Reifenverschleiß erheblich beschleunigen.
        → Bei starken Bodenwellen oder schwammigem Fahrverhalten: Stoßdämpfer prüfen lassen.
    4. Fahrweise und Einsatzbedingungen
      • Viel Autobahn, hohe Geschwindigkeiten oder aggressive Kurvenfahrten (insbesondere bei beladenem Fahrzeug) können auch zum erhöhten Abrieb führen – meist aber eher an der Vorderachse.

    Zusammenfassung:

    Da nur die hinteren Reifen so stark verschlissen sind, ist eine falsch eingestellte Hinterachse (Spur/Sturz) die wahrscheinlichste Ursache. Luftdruckkontrolle ist immer wichtig, aber so starker einseitiger Verschleiß deutet klar auf ein Geometrieproblem hin.

    Lass am besten eine Achsvermessung mit Protokoll durchführen – das klärt die Ursache ziemlich sicher.

    Gruß Micha

  • Sitzabdeckung löst sich immer

    • nordinvent
    • 23. Mai 2025 um 23:53

    was ist eine Sitzabdeckung ?

  • Antennenfuss Renault Megane 2 II CC

    • nordinvent
    • 22. Mai 2025 um 22:16

    Ja, sehr wahrscheinlich hängt der Antennenverstärker an der Zentralverriegelungs-Sicherung mit dran.
    Wenn diese defekt ist, funktioniert:

    • der Taster am Heckemblem nicht
    • der Antennenverstärker nicht


  • Clio 4 Lenkradsperre eingerastet

    • nordinvent
    • 22. Mai 2025 um 21:50

    Gute Frage – aber leider funktioniert das so nicht. Ich erkläre dir kurz warum:


    ❌ Warum 3,5 V auf den CAN-Bus nichts bringt:

    CAN (Controller Area Network) ist ein differentielles Datensignal, kein simpler Ein/Aus-Steuerstrom.

    🔧 Technische Fakten zum CAN-Bus:

    • CAN-High (Pin 2): ruht bei ca. 2,5 V, geht bei „1“ auf ca. 3,5 V
    • CAN-Low (nicht vorhanden an ELV, kommt vom Steuergerät): ruht bei ca. 2,5 V, geht bei „0“ auf ca. 1,5 V
    • Datenübertragung erfolgt durch Spannungsdifferenz zwischen CAN-H und CAN-L, nicht durch absolute Spannungspegel

    ❗ Bedeutet konkret:

    Wenn du einfach 3,5 V auf CAN-H (Pin 2) gibst, ohne CAN-L synchron dazu zu bewegen, passiert nichts Sinnvolles – schlimmstenfalls bringst du den Bus durcheinander oder verursachst einen Kurzschluss.


    ✅ Was du tun könntest, aber nicht manuell:

    Um die ELV (Lenkradsperre) per CAN zu entriegeln, muss ein gültiges Signalpaket über den CAN-Bus geschickt werden – und das geht nur mit:

    • einem echten Steuergerät (z. B. UCH oder EMU)
    • oder einem professionellen Diagnosegerät, das CAN-Messages gezielt sendet (z. B. Renault CLIP, Launch X431, Abrites, Autel MaxiSys etc.)
    • oder per Arduino/Raspberry Pi mit CAN-Shield – aber dafür brauchst du die genauen CAN-Kommandos der Renault-ELV, und die sind nicht öffentlich dokumentiert.

    🔍 Fazit:

    Zitat

    Nein, du kannst nicht einfach mit 3,5 V (z. B. aus einer Knopfzelle) die ELV entriegeln. Der CAN-Bus funktioniert nicht wie ein klassischer Steuerstromkreis – du brauchst ein CAN-fähiges Gerät, das die richtigen Nachrichten (CAN-Frames) mit dem passenden Protokoll sendet.


    ✅ Konkrete Empfehlung:

    Wenn du es wirklich selbst lösen willst und das Teil nicht gleich rausbauen willst:

    📦 Besorg dir:

    • ein OBD2-Diagnosegerät mit Renault-Kompatibilität
    • z. B. Renault CAN Clip, Launch X431 oder ähnliches

    Mit diesen Geräten kannst du die ELV über den CAN ansteuern:

    1. Modus „Aktoren testen“ oder „Komponentensteuerung“
    2. ELV anwählen → „Entriegeln“ oder „Freigabe testen“
    3. Beobachten ob „Klack“ hörbar ist → dann ist die Sperre frei

      Gruß Micha

  • Clio 4 Lenkradsperre eingerastet

    • nordinvent
    • 22. Mai 2025 um 10:53

    Ja, das Problem mit der elektronischen Lenkradsperre (ESCL/ELV) beim Renault Clio IV ist leider ein bekanntes Thema – und oft liegt es genau an dieser Komponente. Wenn die Sperre blockiert ist, lässt sich die Zündung nicht aktivieren, obwohl die Keycard erkannt wird, und das Fahrzeug zeigt nur "Lenkrad drehen + Start drücken" an.

    Hier eine strukturierte Analyse und mögliche Lösungen:


    🔍 Symptome deuten auf defekte elektronische Lenkradsperre (ESCL / ELV)

    • Keycard wird erkannt (ansonsten würde "Keycard nicht erkannt" stehen).
    • Anzeige "Lenkrad drehen + Start drücken" bleibt dauerhaft.
    • Lenkrad lässt sich nur minimal bewegen oder gar nicht.
    • Zündung geht nicht an.
    • Start/Stopp-Taste reagiert nicht wie gewohnt.

    🔧 Mögliche Lösungen

    ✅ 1. Lenkrad entlasten und nochmal Start drücken

    Das hast du sicher schon zigmal gemacht, aber für andere Leser wichtig:

    • Lenkrad leicht in beide Richtungen bewegen, dabei Start drücken.
    • Manchmal ist die mechanische Spannung im Sperrbolzen das Problem.

    Wenn das nicht hilft:


    ✅ 2. Versuch einer Notentriegelung der ELV mit Diagnosegerät

    • ADAC hat möglicherweise nur ausgelesen, nicht gezielt angesteuert.
    • Mit CLIP (Renault-Diagnosegerät) oder z. B. Launch X431, Autel, etc. kann man gezielt die Lenkradsperre ansteuern:
      • Testbefehl „Lenkradsperre entriegeln“ senden.
      • Bei Erfolg klackt es hörbar und die Sperre gibt frei.

    ✅ 3. Direktes Ansteuern der Lenkradsperre (nur für Fachleute!)

    Du hast bereits versucht, Pin 3+4 mit 12V zu beaufschlagen – das ist prinzipiell korrekt, aber hier ein paar Details:

    PinFunktion
    1GND
    2CAN-H
    3+12V Dauerplus
    4+12V geschaltet


    💡Wichtig: Die ELV wird nicht allein durch Strom freigegeben – sie braucht ein Steuersignal über CAN und ggf. ein korrektes „Unlock“-Signal vom UCH (Bodymodul).

    Daher bringt es oft nichts, nur +12V an Pin 3+4 zu geben.


    🔩 Ausbau der defekten Lenkradsperre (ESCL/ELV)

    Leider sehr fummelig, weil Renault sie vernietet oder mit Scherbolzen befestigt – und genau wie du sagst: Die Schraube lässt sich nur drehen, wenn entriegelt.

    Optionen:

    1. Mechanisch ausbohren / aufbohren der Scherbolzen.
    2. ELV mit Spezialwerkzeug entriegeln, z. B. bei geöffnetem Gehäuse (teilweise aufwendig).
    Zitat

    ⚠️ Achtung: Renault hat absichtlich keine einfache Ausbau-Option vorgesehen, um Diebstahl zu erschweren.


    🛠️ Lösungsmöglichkeiten im Überblick:

    MaßnahmeErfolgsaussichtBemerkung
    Lenkrad bewegen + Start drückenGeringBei defekter ELV fast nie erfolgreich
    Batteriespannung prüfenErledigti.O. bei dir
    Diagnosegerät – ELV ansteuernHochMeistens erfolgreich bei temporärem Fehler
    Ausbau + Austausch ELVHochNur wenn Teil defekt ist
    ELV Emulator (z. B. CGDI, Abrites etc.)HochEmulator ersetzt ELV – erfordert Know-How



    🧠 Tipp: ELV Emulator als günstige Alternative

    Es gibt passende ELV Emulatoren (für Renault Clio 4 z. B. von CGDI, Xhorse etc.), die den Defekt dauerhaft umgehen können. Dafür muss aber:

    • das Original-Steuergerät (UCH) ausgelesen werden.
    • ggf. der Emulator „angepasst“ (programmiert) werden.

    🔄 Empfehlung:

    1. Falls noch möglich: Diagnosegerät (z. B. CLIP) anschließen, und gezielt die Lenkradsperre testen.
    2. Wenn keine Reaktion: Ausbau in Kauf nehmen – mit Ausbohren der Bolzen.
    3. Optional: Ersatzteil (gebraucht oder neu) einbauen oder Emulator einsetzen.

      Ich hoffe ich konnte die eine Hilfestellung geben.

      Gruß Micha

  • Tankdeckel lässt sich nicht öffnen, auch nicht mit der Notentriegelung.

    • nordinvent
    • 21. Mai 2025 um 22:35

    Ja, du hast völlig recht – beim Mégane 2 Coupé-Cabriolet (CC) ist der Zugang zur Tankklappenverriegelung nochmal deutlich komplizierter als bei der normalen Schrägheck- oder Kombiversion. Renault hat beim CC wegen des versenkbaren Daches mehr Strukturteile und Abdeckungen verbaut, die den Zugang stark einschränken.

    🧩 Problem:

    Die Gegenmutter (oder das Blechgewinde / Sicherungselement), mit der der Stellmotor befestigt ist, sitzt innen an der Karosserie, direkt hinter dem Tankklappenbereich. Beim CC kommt man weder von außen noch vom Radkasten aus gut ran. Und: Die Innenverkleidung im Kofferraum rechts verdeckt die eigentliche Befestigung vollständig.


    ✅ Lösung (erprobt von CC-Fahrern in Foren & Werkstätten):

    🔧 Zugang schaffen – Schritt für Schritt:

    1. Rechte Kofferraumverkleidung vollständig ausbauen
      • Du musst die komplette Verkleidung oberhalb und seitlich rechts im Kofferraum entfernen.
      • Dazu gehören meist:
        • Lösen der Gummidichtungen (Kofferraumdichtung an der Karosseriekante leicht abziehen),
        • Entfernen kleiner Kreuz- oder Torx-Schrauben,
        • Herausklipsen der Seitenverkleidung mit Zierhebel (unbedingt vorsichtig, Klipse brechen schnell).
    2. Dachmechanik ggf. nicht im Weg – aber eng
      • Beim CC verläuft ein Teil der Dachmechanik und Kabelstränge nahe an der Stelle, wo der Stellmotor sitzt. Du musst sie meist nicht entfernen, aber dich vorsichtig vorbeitasten.
    3. Tankklappen-Stellmotor von innen sichtbar
      • Wenn die Verkleidung vollständig ab ist, kannst du die Rückseite der Tankklappe und die Befestigungsmutter des Stellmotors sehen bzw. erreichen.
      • Sie ist meistens mit einer Plastikmutter oder einer kleinen 10-mm-Mutter befestigt.
      • Entferne den Stecker vom Motor, dann kannst du ihn herausschieben, nachdem du die Mutter entfernt hast.
    4. Motor ausbauen
      • Jetzt kannst du den Motor samt Zugmechanismus herausziehen, inspizieren oder ersetzen.
      • Die Notentriegelung ist meist ein Drahtseil mit Haken – auch das kannst du dabei gangbar machen oder ersetzen, wenn es verklemmt ist.

    🧰 Werkzeugempfehlung:

    • Kunststoffhebel fürs Verkleidungslösen
    • Ratsche mit langer Verlängerung + 10 mm Nuss (falls Mutter nicht mit der Hand lösbar ist)
    • Taschenlampe oder Stirnlampe
    • Geduld 🙂

    📌 Alternativer Not-Zugriff (wenn alles blockiert ist):

    Einige CC-Besitzer berichten, dass sie mit einem langen Haken oder Draht von innen (Kofferraum) über eine kleine Öffnung im Bereich der Tankklappenmechanik den Bolzen zurückziehen konnten – das hilft aber nur kurzfristig und ersetzt den Ausbau nicht.

  • Antennenfuss Renault Megane 2 II CC

    • nordinvent
    • 21. Mai 2025 um 22:30

    und über welche Sicherung läuft sie jetzt ?

  • Antennenfuss Renault Megane 2 II CC

    • nordinvent
    • 21. Mai 2025 um 09:11

    vermutlich gibt's da keine extra Sicherung. Wenn du KI benutzt wieso ignorierst du dann das die Antenne mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Radio mit Strom versorgt wird ?

  • Tankdeckel lässt sich nicht öffnen, auch nicht mit der Notentriegelung.

    • nordinvent
    • 20. Mai 2025 um 23:02

    Hallo.

    Ja, beim Renault Mégane II CC (Coupé-Cabriolet, Baujahr 2004) ist der Stellmotor für die Tankklappe leider sehr unglücklich verbaut – dein Eindruck ist also völlig richtig: Der Zugang ist nicht einfach, und der Weg über den Radkasten bringt in der Regel wenig. Wenn die Notentriegelung klemmt, bleibt dir meist nur der Zugang über den Innenraum (Kofferraum). Hier ein paar konkrete Tipps, wie du weiter vorgehen kannst:


    🔧 Vorgehensweise: Stellmotor der Tankklappe ausbauen / erreichen

    1. Rückbank umklappen / Zugang zum Kofferraum schaffen

    Falls noch nicht geschehen:

    • Rückbank umlegen (falls möglich), um einfacher in den Kofferraum zu gelangen.

    2. Verkleidung im Kofferraum hinten rechts entfernen

    • Die Tankklappenmechanik sitzt auf der rechten Fahrzeugseite, hinter der Kofferraumverkleidung.
    • Du musst die rechte Seitenverkleidung des Kofferraums demontieren. Sie ist oft nur geklipst oder mit 1-2 Schrauben befestigt (meist Torx).
    • Verkleidung vorsichtig heraushebeln – Plastikhebel oder ein breiter Schraubendreher mit Tuch verwenden, um nichts zu beschädigen.

    3. Tankklappen-Stellmotor lokalisieren

    • Dahinter findest du den Stellmotor, der die Verriegelung der Tankklappe steuert.
    • Wenn du den Motor siehst, kannst du:
      • ihn manuell zurückziehen (falls er nur klemmt),
      • oder ihn komplett ausbauen (elektrischer Stecker + 1–2 Schrauben).

    4. Tankklappe öffnen

    • Sobald der Motor zurückgezogen ist, lässt sich die Klappe manuell öffnen.
    • ACHTUNG: Es kann auch sein, dass die Mechanik selbst (also der Bolzen, der die Klappe verriegelt) klemmt – dann ggf. mit Kriechöl einsprühen (z. B. WD-40), leicht wackeln und vorsichtig öffnen.

    💡 Zusatz-Tipps:

    • Sicherung prüfen: In seltenen Fällen ist die Sicherung durch, und der Stellmotor fährt nicht mehr aus oder ein. Das passiert aber meist nicht „mit Klemmen“, sondern zeigt sich durch völlige Funktionslosigkeit.
    • Ersatzteilnummer: Falls du den Stellmotor ersetzen musst, such nach der Teilenummer 8200 259 294 oder ähnlichen Bezeichnungen. Es gibt viele günstige Ersatzteile auf eBay oder im Zubehörhandel.

      Viel Erfolg.😊

  • Antennenfuss Renault Megane 2 II CC

    • nordinvent
    • 20. Mai 2025 um 22:58

    Ja ich versuchs mal, bei vielen Fahrzeugen – einschließlich dem Renault Mégane II CC – ist im Antennenfuß ein aktiver Antennenverstärker integriert, der über eine 12V-Versorgung betrieben wird. Diese 12V werden in der Regel über die Antenne/Phantomspeisung vom Radio aus geliefert oder über eine separate Leitung, je nach Ausstattung und Radiotyp.

    Deine Beobachtungen deuten auf Folgendes hin:

    • Wenn du den Antennenfuß umgehst und nur einen Draht am Innenkontakt benutzt, hast du besseren Empfang → das bedeutet, dass der eingebaute Antennenverstärker nicht arbeitet.
    • Die rote Leitung am Antennenfuß ist höchstwahrscheinlich die Stromversorgung für den Verstärker.
    • Dass du keine Spannung messen konntest, bedeutet, dass die Stromversorgung fehlt – das erklärt auch den schlechten Empfang.

    ✅ Antworten auf deine Fragen:

    Müssen für den Betrieb der Antenne 12 V anliegen?

    Ja, bei einem aktiven Antennenfuß müssen 12 V anliegen, damit der Verstärker funktioniert. Ohne diese Spannung wirkt die Antenne wie ein schlechter passiver Draht.


    Woher kommt normalerweise die 12V-Versorgung?

    1. Originalradio: Liefert über die Antennenleitung eine Phantomspeisung (meist 12V DC).
    2. Zubehörradio (Aftermarket): Viele liefern keine Phantomspeisung von sich aus. Dann muss ein sogenannter Phantomspeiseadapter dazwischen.
    3. Separate 12V-Leitung: Manche Fahrzeuge haben eine eigene Stromleitung (z. B. rote Leitung bei dir), die über die Zündung geschaltet wird.

    Mögliche Ursachen für fehlende 12V am Antennenfuß:

    • Die Sicherung für die Antennenverstärker-Stromversorgung ist defekt.
    • Das Radio liefert keine Spannung (z. B. bei Zubehörradio ohne Phantomspeisung).
    • Die Leitung vom Sicherungskasten zur Antenne ist unterbrochen.
    • Du misst falsch – bitte auf Masseverbindung achten beim Messen.

    🔍 Wo finde ich die Sicherung?

    Beim Renault Mégane II CC findest du die Innenraum-Sicherungen:

    • hinter dem Handschuhfach oder
    • seitlich im Armaturenbrett (Beifahrerseite), hinter einer Klappe.

    Leider ist die Sicherungsbelegung je nach Modelljahr etwas unterschiedlich.

    Typischer Sicherungsname:

    • "Radio"
    • "Antenna"
    • "ACC" oder "Zubehör"

    Du kannst im Handbuch nach der genauen Bezeichnung schauen oder ein Foto der Sicherungsbelegung posten – dann kann ich dir genau sagen, welche Sicherung dafür verantwortlich ist.


    ✅ Empfehlung:

    1. Prüfe, ob dein Radio Phantomspeisung liefert. Wenn nicht:
      → Phantomspeiseadapter verwenden (gibt's für wenige Euro im Zubehörhandel).
    2. Miss an der roten Leitung mit Zündung EIN, ob 12V anliegen.
    3. Prüfe die Sicherungen, insbesondere die für Zubehör und Radio.
    4. Wenn nichts hilft: Antennenfuß austauschen, die aktiven Verstärker fallen gerne aus mit der Zeit.

      Gruß Micha

  • Ruhestrom über 70 mA wenn 30 A Fuse INJECT

    • nordinvent
    • 20. Mai 2025 um 22:28

    Sehr gute Beobachtung👌 – und der Zusammenhang, den du da feststellst, ist extrem hilfreich für die Diagnose!


    🧠 Warum hängen „INJECT 30A“ und Blinker/Warnblinkanlage zusammen?

    Das klingt im ersten Moment absurd – Einspritzung hat doch nichts mit dem Blinker zu tun, oder?

    Doch – beim Renault Modus (und generell bei vielen modernen Renaults) läuft fast alles über die sogenannte UCH (Unité Centrale Habitacle), also das zentrale Steuergerät im Innenraum.


    🔌 Die UCH steuert:

    • Zentralelektrik
    • Blinker, Licht, Warnblinker
    • Wegfahrsperre
    • Komfortfunktionen (Scheibenwischer, Zentralverriegelung, Radio, usw.)
    • UND: Kommunikation mit dem Motorsteuergerät (Injection)

    💡 Was bedeutet das konkret für dich?

    Die Sicherung „INJECT 30A“ versorgt nicht nur die Einspritzung, sondern auch einen Stromkreis der UCH, der u. a. für den Blinker/Warnblinker zuständig ist.

    Deshalb:

    • Wenn du „INJECT 30A“ ziehst, läuft der Motor zwar noch, aber die UCH bekommt in bestimmten Bereichen keinen Strom mehr.
    • Dadurch funktionieren Dinge wie Blinker, Warnblinkanlage oder Leuchten nicht, obwohl sie „nichts mit dem Motor zu tun haben“.

    📌 Mögliche Ursache des Ruhestroms

    Jetzt wird’s richtig interessant:

    Die UCH zieht über den „INJECT 30A“-Zweig offenbar Strom im Stand, der nicht normal ist.

    ➡️ Das kann bedeuten:

    • Die UCH selbst hat einen internen Defekt oder
    • ein von ihr angesteuertes Modul (z. B. Blinkrelais, Kombiinstrument, Anhängermodul) bleibt aktiv, obwohl das Auto „aus“ ist.

    🔎 Was tun?

    Hier ein Plan, der auch ohne Stromlaufplan machbar ist:

    1. UCH suchen & prüfen

    • Die UCH sitzt meistens hinter dem Handschuhfach oder im Sicherungskasten Innenraum.
    • Stecker abziehen (Zündung aus!), danach den Ruhestrom messen.
    • Wenn dann der Strom sinkt: UCH selbst ist der Verursacher.
    • Sichtprüfung auf Feuchtigkeit, Grünspan oder Schmorstellen.

    2. Anhängersteckdose vorhanden?

    • Bei manchen Renaults hängt die Anhängerkupplung mit auf der INJECT-Sicherung (!)
    • Kurzschluss oder Dauerplus im Anhängermodul verursacht Ruhestrom
    • Also: falls vorhanden – Anhängersteckdose kontrollieren

    3. Blinkmodul prüfen

    • Wenn es ein separates Blinkmodul gibt, mal lokalisieren (oft bei Lenksäule oder Sicherungskasten).
    • Könnte über die INJECT-Sicherung mit Strom versorgt werden und dauerhaft aktiv bleiben.

    🧰 Vereinfachter Zusammenhang:

    Code
    INJECT 30A Sicherung
    │
    ├── Teile vom Einspritzsystem (ECU, Sensoren)
    │
    └── UCH (Zentralelektrik)
         ├── Blinker / Warnblinker
         ├── Komfortfunktionen
         └── Steuerung weiterer Module (z. B. Relais, evtl. Anhänger) 

    Wenn du also die INJECT 30A ziehst, kappen wir mehrere Kreise, nicht nur die Motorsteuerung. Daher geht der Motor noch, aber z. B. Blinker fällt aus.


    ✅ Fazit:

    • Die Sicherung INJECT 30A versorgt auch Teile der UCH, die z. B. den Blinker steuert.
    • Der erhöhte Ruhestrom scheint aus diesem Bereich zu kommen.
    • Die UCH oder ein damit verbundenes Modul ist sehr wahrscheinlich der Schuldige.

      Gruß Micha.:thumbup:

  • Ruhestrom über 70 mA wenn 30 A Fuse INJECT

    • nordinvent
    • 19. Mai 2025 um 22:08

    ich versuche mal Hilfestellung zu geben,

    wofür steht die Sicherung „INJECT 30A“?

    Die Bezeichnung „INJECT“ steht für die Einspritzanlage (Injection System) – also alles, was mit der Kraftstoffzufuhr und Motorsteuerung zu tun hat.

    Eine 30A-Sicherung ist für eine Komponente mit vergleichsweise hohem Strombedarf, was auf folgende Bauteile hindeutet:

    • Kraftstoffpumpe
    • Einspritzventile
    • Motorsteuergerät (ECU)
    • ggf. Relais oder Spannungsversorgung für Sensoren

    Warum startet der Motor trotzdem, wenn du die INJECT 30A ziehst?

    Mögliche Gründe:

    1. Redundante Versorgung über andere Sicherungen/Relais: Manche Fahrzeuge versorgen die Kraftstoffpumpe oder Einspritzung über mehrere Pfade.
    2. Die Sicherung versorgt nur einen Teilbereich des Einspritzsystems, z. B. Heizung der Lambdasonde, Relaissteuerung, oder Sensoren.
    3. Fehlbeschriftung oder Diagnoseanschluss über diese Sicherung.

    Kurz gesagt:
    Der Motor kann starten, weil das notwendige Minimum an Versorgung noch über andere Pfade läuft – aber es kann sein, dass das Fahrzeug im Notlauf ist oder bestimmte Regelungen (z. B. Lambdasonden, AGR) nicht aktiv sind.


    🧪 Dein Ruhestrom-Test war korrekt und sehr durchdacht.

    Ein Ruhestrom von 70 mA ist zu hoch, ideal wären unter 40 mA, typisch sind 10–30 mA.

    Dass der Ruhestrom beim Ziehen der INJECT 30A um 50 mA sinkt, ist ein deutlicher Hinweis:
    ➡️ Irgendetwas am Einspritzsystem zieht dauerhaft Strom im Stillstand.


    🛠️ Mögliche Ursachen für den erhöhten Ruhestrom:

    1. Defektes Relais (z. B. Kraftstoffpumpenrelais): Wenn ein Relais nicht richtig abfällt, bleibt Strom im System. Das ist ein häufiger Ruhestrom-Fehler.
    2. Feuchtigkeit oder Korrosion im Steuergerät oder Sicherungskasten – besonders im Bereich der UCH (Zentralelektronik), die du erwähnt hast.
    3. Marderbiss/Kabelschaden/Kurzschluss im Kabelbaum zu Sensoren oder Injektoren.
    4. Nachgerüstete Elektronik, z. B. alte Freisprecheinrichtungen, versteckte GPS-Tracker oder Startblocker.

    💥 Wird es Schäden geben, wenn du die INJECT 30A gezogen lässt?

    • Kurzfristig: Der Motor startet, kein Problem.
    • Langfristig:
      • Je nachdem, was über diese Sicherung versorgt wird, kann es zu Funktionsverlusten oder Motorschäden kommen (z. B. keine Lambdaregelung = fettes Gemisch = Kat-Schaden).
      • Steuergerät könnte im Hintergrund dauerhaft versorgt werden → Gefahr der Tiefenentladung oder Datenverlust.

    🔍 Nächste sinnvolle Schritte:

    1. Relais ziehen/testen: Suche das zugehörige Relais zur INJECT-Sicherung (meist im Motorraum oder unter dem Armaturenbrett). Höre, ob es beim Zündung-Aus „klackt“.
    2. Stecker ECU abziehen (nur bei Zündung aus!) → Ruhestrom messen → Wenn Strom dann runtergeht → ECU defekt oder falsch versorgt.
    3. Schaltplan besorgen (z. B. Renault Dialogys oder Haynes) → Verfolgen, was alles über die INJECT 30A gespeist wird.
    4. Kabelbaum Sichtprüfung im Motorraum – besonders da, wo Bewegung/Reibung ist.
    5. Feuchtigkeit im UCH prüfen – ggf. mal ausbauen und auf Grünspan kontrollieren.

    💡 Kurzerklärung zu deinen Beobachtungen:

    SicherungEffekt beim ZiehenErklärung
    INJECT 30A-50 mA RuhestromEinspritzsystem zieht Strom im Stand
    RADIO 15A-5 mAVersorgung vom Radio/Display oder alter Verstärker
    ALIM UCH 15AAuto ausZentrale Stromversorgung UCH, darf nie gezogen werden



    ✅ Fazit:

    • INJECT 30A versorgt ein Teil der Motorsteuerung.
    • Das Bauteil, das darüber versorgt wird, verbraucht zu viel Strom im Stand → Ursache für leere Batterie.
    • Die Hauptverdächtigen: defektes Relais, Steuergerät, Korrosion oder Kabelproblem.
    • Lösung: Ursache finden, nicht dauerhaft Sicherung ziehen.

      Gruß Micha

  • Zahnriemenwechsel

    • nordinvent
    • 8. Mai 2025 um 23:18

    🔧 Zahnriemenwechsel – Renault Scenic 3, 1.5 dCi (K9K-Motor)

    Für den 1.5 dCi Motor gelten je nach Ausführung (z. B. K9K 612, 636, 832 usw.) und Baujahr leicht unterschiedliche Intervalle. Generell gilt aber als offizielle Renault-Empfehlung:

    • Wechselintervall:
      👉 alle 150.000 km oder alle 6 Jahre (je nachdem, was zuerst eintritt)

    In deinem Fall:

    • Letzter Wechsel: 2020 bei 48.500 km
    • Aktueller Stand: 194.000 km
    • → Du bist bei 145.500 km und 5 Jahren unterwegs seit dem letzten Wechsel.

    Das bedeutet:
    Du bist noch unter der Kilometergrenze, aber nahe an der zeitlichen Grenze. Im Grunde ist jetzt der perfekte Zeitpunkt zum Wechseln – dein Termin am 26.05 ist also gut gewählt, aber nicht mehr viel zu schieben. Gruß Micha

  • Twingo II CN0D D7F800 Auspuff Ploppen

    • nordinvent
    • 1. Mai 2025 um 23:31

    Hier sind ein paar heiße Tipps, die dir hoffentlich die rettende Spur geben:


    🔍 1. Zündzeitpunkt und Hochspannungsseite prüfen

    • Auch wenn keine Fehlzündungen mehr im Speicher sind: Manchmal zündet die Spule zu spät unter Last. Wenn Zylinder 3 betroffen war, tausche doch mal testweise die Spule mit einem anderen Zylinder (erneut).
    • Prüfe die Masseverbindung der Zündspule – schlechtes Massepotential kann ebenfalls sporadische Probleme verursachen.
    • Eventuell Oszilloskop verwenden und das Zündsignal prüfen (wenn verfügbar).

    🔍 2. Katalysator checken – ist der dicht?

    • Wenn’s „ploppt“ im Auspuff und der Motor nicht zieht, könnte der Kat zu sein (teilweise zerbröselter Wabenkern blockiert den Abgasstrom).
    • Mal testweise den Kat abschrauben (wenn möglich) oder das Hosenrohr etwas lösen und schauen, ob er dann besser zieht.

    🔍 3. Lambdasonde(n) und Kraftstoffanpassung

    • Wenn die Lambdasonde träge oder defekt ist, erkennt das Steuergerät die Gemischabweichung zu spät.
    • Per Clip/OBD: Langzeit- und Kurzzeit-Fueltrims prüfen. Liegen diese dauerhaft außerhalb von ±10%, ist was faul im Gemisch.
    • Falschluft noch mal mit Bremsenreiniger suchen – trotz neuer Dichtungen. Auch am Bremskraftverstärker oder Tankentlüftungssystem.

    🔍 4. Tankentlüftungsventil / Aktivkohlefilter

    • Super Idee! Wenn das Ventil hängt und permanent offen ist, zieht der Motor Nebenluft = fettes oder mageres Gemisch = Fehlzündungen, Leistungsverlust.
    • Schlauch zum Ventil abziehen und prüfen, ob da Unterdruck kommt, wenn er nicht kommen sollte.

    🔍 5. Kurbelwellen- / Nockenwellensensor

    • Wenn einer davon eine Macke hat (selbst ohne Fehlercode), gibt’s Zündzeitpunkt-Probleme.
    • Testweise tauschen oder die Signale mit einem Scope prüfen, falls vorhanden.

    🔍 6. Software / Steuergerät

    • Manche Renault-Motoren (je nach Baujahr) hatten Zündkennfeldprobleme in alten Softwareversionen. Ein Software-Update durch den Freundlichen kann helfen – vor allem, wenn alles mechanische passt.

      Gruß Micha

  • Geräuschengwicklung Fahrbetrieb

    • nordinvent
    • 27. April 2025 um 23:18

    Sehr gern! 🙌 Freut mich, dass du die gleiche Richtung vermutest — klingt echt sehr eindeutig nach dem Radlager rechts.


    Zu deiner Frage:

    Zitat

    Kann ich das selbst machen?

    ✅ Ja, grundsätzlich schon, wenn du etwas Schrauber-Erfahrung hast, die richtigen Werkzeuge da sind und du sauber arbeitest.

    Aber es ist kein ganz kleines Projekt, denn:

    • Du brauchst einen Abzieher oder eine große Presse, um das alte Lager aus dem Radträger zu drücken und das neue wieder einzupressen.
    • Meistens muss die Bremse ab (Sattel, Scheibe), und die Achsmutter muss runter (oft über 250 Nm angezogen → großer Drehmomentschlüssel oder Schlagschrauber nötig).
    • Eventuell muss die Achse bzw. Spurstange, Querlenker etwas gelöst werden, um den Achsschenkel rauszukriegen.
    • Das neue Lager darf auf keinen Fall schief eingepresst werden (sonst sofort Schrott).

    🔧 Zusammengefasst:
    Wenn du z.B. mal Bremsen gewechselt hast, Antriebswellen oder Querlenker gemacht hast, dann kannst du das selbst versuchen.
    Hast du aber keine große Presse oder Erfahrung mit Lagertausch, wäre es sinnvoller, den Radträger auszubauen und in einer Werkstatt nur das Lager wechseln zu lassen (kostet dann oft nur 30–50 € für das Einpressen).


    Zitat

    Besser beide tauschen?

    ➡️ Nein, nur das kaputte Lager tauschen!

    Radlager sind kein klassisches Verschleißteil wie Bremsen, die man achsweise tauscht.
    Wenn das linke Lager noch perfekt läuft, brauchst du es nicht anzufassen.
    (Meist hält ein neues Lager dann auch locker 100.000 km oder mehr.)


    Tipp, wenn du's selbst machen willst:

    • Neue Achsmutter oft Pflicht → viele Hersteller schreiben Einmalmutter vor (wegen Dehnungsverhalten).
    • Originalqualität kaufen: SKF, FAG, SNR oder Renault Original.
    • Ordentlich fetten und Drehmomente beachten!
    • (Und besser vorher nochmal nachmessen, ob es nicht evtl. doch ein Trag- oder Stützlager am Federbein ist – aber bei deinem Symptom denke ich fast 100% Radlager.)
      • Gruß Micha
  • Geräuschengwicklung Fahrbetrieb

    • nordinvent
    • 26. April 2025 um 23:23

    Hallo,

    Okay, das klingt sehr typisch — ich helfe dir das Schritt für Schritt einzukreisen:

    Dein Symptom:

    • Brummendes, dröhnendes Geräusch beim Fahren
    • Besonders zwischen ca. 80 und 135 km/h
    • Beim Linkseinschlag verschwindet das Geräusch komplett
    • Geradeaus oder leicht rechts hörst du es wieder deutlich

    Meine Einschätzung: 👉 Zu 90% ein Radlager-Problem!
    Und zwar ziemlich sicher rechts vorne.

    Warum?

    • Wenn du links einschlägst, wird das Fahrzeuggewicht auf die rechte Seite gedrückt → das belastete Radlager wird entlastet, und wenn es kaputt ist, wird es leiser oder das Geräusch verschwindet.
    • Geradeaus oder bei leichtem Rechtslenken wird das Lager wieder belastet → Geräusch wird wieder stark.

    Das passt haargenau zu dem, was du beschreibst.


    Andere mögliche, aber weniger wahrscheinliche Ursachen:

    • Antriebswelle (wäre aber meist knackend oder schlagend, nicht nur brummend)
    • Reifen (Sägezahnbildung oder ungleichmäßiger Abrieb → macht auch Brummgeräusche, aber eher konstant)
    • Getriebe oder Differenzial (dann wären die Geräusche lastabhängig beim Beschleunigen/Bremsen, nicht beim Lenken)

    Was du tun solltest:

    • Aufbocken oder Werkstatt → Radlager rechts vorne prüfen.
    • Bei händischem Drehen und Kippen des Rads merkst du meistens schon ein leichtes "Mahlen" oder hörst ein Geräusch.
    • Manche Werkstätten haben ein "Stethoskop" fürs Auto (Abhörgerät), um beim Drehen genau zu hören, welches Lager heult.

    Achtung:
    Wenn du zu lange fährst, kann das Lager irgendwann blockieren oder sich lösen → besser bald prüfen lassen.

    Gruß Micha

  • Getriebe lässt sich nicht in den dritten Gang schalten!

    • nordinvent
    • 26. April 2025 um 23:20

    Hallo,

    okay, ich verstehe dein Problem gut — du hast das Thema richtig präzise zusammengefasst. Ich versuche dir mal strukturiert zu helfen:

    Dein aktueller Stand:

    • Scenic 1.4 TCe, Baujahr 2011
    • 6-Gang-Getriebe TL4036
    • Kupplung neu (Lamellenscheibe war komplett runter)
    • Alle Gänge außer 3. lassen sich einlegen — selbst von Hand direkt am Getriebezug
    • Seilzug-Schaltung
    • Deine Vermutung: Mechanische Sperre oder Defekt intern im Getriebe (Schaltmuffe, Synchronring oder ein „Schaltverhinderungsstift“)

    Meine Einschätzung:

    1. Schaltwegsperren/Stifte:
      Ja, viele Getriebe haben sogenannte "Schaltsperren" oder "Verschiebesperren" (meist Kugeln, Federn, Stifte) damit du z.B. nicht mehrere Gänge gleichzeitig einlegen kannst.
      Aber: Diese Sperren sorgen nur für eine saubere Führung der Schaltstangen — sie sollen niemals verhindern, dass du einen Gang überhaupt einlegen kannst. Dein Verdacht, dass ein "Stift den 3. Gang blockiert", wäre extrem ungewöhnlich.
    2. Vermutliche Ursache:
      Wenn du alle anderen Gänge sauber einlegen kannst, aber nur der 3. blockiert, dann liegt es sehr wahrscheinlich intern am Getriebe selbst:
      • Synchronring gebrochen oder verkeilt → typischer Defekt, wenn lange mit kaputter Kupplung gefahren wurde
      • Schaltmuffe/Schiebemuffe defekt oder blockiert
      • Schaltgabel verzogen → weniger wahrscheinlich, weil du den Gang sonst meist nur schwer treffen würdest, nicht komplett unmöglich wäre.
    3. Andere Ursache, falls Glück:
      • Eventuell sind die Seilzüge falsch eingestellt oder ein Seil ist schwergängig.
        Aber: Du hast ja gesagt, selbst direkt am Getriebe kannst du den 3. Gang nicht einlegen → also sehr sicher ein internes Getriebeproblem.

    Was du jetzt tun könntest:

    • Um 100% sicherzugehen, würde ich die Seilzüge am Getriebe einmal ganz aushängen und dann nur an der Schalteinheit direkt am Getriebe die Gänge durchschalten.
    • Wenn der 3. dann auch nicht reingeht → zu 99% Problem im Getriebeinneren.
    • Explosionszeichnungen und Werkstatthandbücher bekommst du oft bei Renault selber schwer.
      Aber es gibt eine Chance über:
      • Dialogys (Renault-Werkstattsoftware, kursiert manchmal als "freie" Version im Internet)
      • Google nach „Renault TL4036 gearbox exploded view“
      • Haynes Manual für den Scenic III (englisch) — die haben oft auch Getriebeschnitte.

    Zusammengefasst:

    • Deine Idee mit den Sperren ist verständlich, aber vermutlich falsch.
    • Das Problem liegt höchstwahrscheinlich am Synchronring oder der Schaltmuffe des 3. Gangs.
    • Ohne Getriebezerlegung wird’s schwierig eine endgültige Diagnose zu stellen.

      Gruß Micha

  • Sicherungskasten Espace 6

    • nordinvent
    • 19. April 2025 um 10:42

    Hallo,


    für den Renault Espace der sechsten Generation (Espace VI, ab Baujahr 2023) sind derzeit keine öffentlich verfügbaren Sicherungsbelegungspläne bekannt. Die bisher verfügbaren Informationen beziehen sich hauptsächlich auf ältere Modelle wie den Espace IV (2003–2014).

    Gruß Micha

  • Megane E-Tech CP-SIGNAL

    • nordinvent
    • 17. April 2025 um 22:01

    Hallo Alex,

    also das klingt richtig ärgerlich – vor allem bei einem Neuwagen wie dem Mégane E-Tech sollte sowas natürlich nicht passieren. Deine Beschreibung mit dem CP-Signal und dem Verhalten beim nächtlichen "Wecken" deutet tatsächlich auf ein Kommunikationsproblem zwischen Fahrzeug und Wallbox hin.


    🔍 Was genau passiert laut deiner Beschreibung?

    • Fahrzeug schläft ein (normal bei E-Fahrzeugen zur Energieeinsparung).
    • In der Nacht soll es durch ein Ladefenster oder geplante Ladung „aufwachen“.
    • Es beginnt kurz zu laden → Wallbox zeigt CP-C (Ladebereit & Ladung aktiv).
    • Nach ~30 Sekunden: Das Fahrzeug signalisiert nicht mehr ladebereit → wechselt auf CP-B (nur verbunden, aber keine Ladefreigabe).
    • Die Wallbox reagiert korrekt und schaltet ab.

    Das CP-Signal (Control Pilot) ist die Kommunikationsleitung, über die das Fahrzeug der Wallbox mitteilt, ob es laden möchte – also die „Sprache“ zwischen Auto und Wallbox.


    🛠️ Mögliche Ursachen

    1. Fahrzeugseitiger Fehler beim CP-Signal

    Wenn das CP-Signal wirklich unsauber ist, also z. B. zu hohe Toleranzen, schlechte Pegel, Überschwinger etc., dann kann das entweder durch:

    • Fehlerhafte Software,
    • Elektronikfehler im OBC (On-Board Charger),
    • oder durch ungünstige Erdung oder Störsignale entstehen.

    2. Fehlende/fehlerhafte Software-Logik für Nachtladung

    Gerade Renault hatte bei den ersten E-Tech-Modellen immer wieder Ladeprobleme bei geplanter oder zeitgesteuerter Ladung. Oft war es ein Firmware-/Softwareproblem im Fahrzeug, das mit einem Update behebbar war.

    3. Wallbox zu empfindlich oder nicht ganz kompatibel

    Auch wenn die Wallbox sich korrekt verhält, könnte sie auf kleine Toleranzabweichungen zu strikt reagieren. Eine andere Wallbox (oder auch ein einfaches mobiles Ladegerät) könnte helfen, das einzugrenzen.


    ✅ Was kannst du tun?

    🔧 1. Firmware-Update beim Händler prüfen lassen

    Fordere konkret ein Update für das Lademanagement bzw. den Ladecontroller an. Erwähne das Problem mit der Rückschaltung auf CP-B.

    Wichtig: Viele Händler prüfen sowas nicht automatisch beim Service – am besten klar sagen, dass es ein Ladeproblem mit geplantem Laden oder „nach Schlafen“ gibt.


    🔌 2. Gegentest mit anderer Wallbox oder mobilem Ladegerät

    Wenn möglich, versuch mal einen Test bei einem Bekannten, bei einer öffentlichen AC-Ladestation oder mit einem mobilen Ladeziegel (z. B. Juice Booster o. ä.). Wenn das Problem dort nicht auftritt, ist das ein starkes Indiz, dass die Wallbox mit dem CP-Signal des Fahrzeugs nicht gut klarkommt.


    🧪 3. Log-Dateien oder Diagnosedaten von der Wallbox ziehen

    Viele Wallboxen haben ein Webinterface oder eine App, wo man Ladeversuche und Fehlercodes einsehen kann. Das kann helfen, Renault oder deinem Händler konkrete Infos zu geben (z. B. CP-Verlauf, Abbruchcode, Zeitpunkte).


    📝 4. Renault direkt kontaktieren (technischer Kundendienst)

    Wenn der Händler nicht weiterkommt oder abwiegelt, kannst du dich auch an den Renault-Kundendienst wenden – die sind bei Problemen mit E-Tech-Modellen tatsächlich oft direkt involviert. Erwähne ruhig, dass du Protokolle hast bzw. was die Wallbox zeigt (z. B. Wechsel CP-C → CP-B trotz 12A Freigabe).

    Gruß Micha

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