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  3. nordinvent

Beiträge von nordinvent

  • Öfters keine Musik und kein Parkpilotton

    • nordinvent
    • 23. Juli 2025 um 08:17

    Hallo Fohlen4ever, danke für die ausführliche Beschreibung – das klingt definitiv nach einem ärgerlichen Fehler, besonders bei einem so neuen Fahrzeug.

    Dein Problem in Kürze:

    • Kein Ton aus dem System (Musik, Parkpilot, Spracheingabe)
    • Tritt unregelmäßig auf (ca. 3 von 10 Mal beim Starten)
    • Nur ein längeres Warten (15 Min) hilft, nicht aber einfaches Neustarten oder Tür öffnen/schließen
    • Renault Arkana BJ 01/2024
    • Werkstatt kennt das Problem nicht

    Vermutliche Ursache:

    Da alle Tonausgaben betroffen sind (nicht nur Radio oder Bluetooth-Musik, sondern auch Parkpilot und Sprachsteuerung), liegt das Problem sehr wahrscheinlich bei der zentralen Steuerungseinheit des Infotainmentsystems oder bei einem Softwaremodul, das Audioausgabe kontrolliert.

    Der Renault Arkana (besonders ab 2023) verwendet entweder das EASY LINK oder OpenR Link System (Google-basierend). Bei beiden gab es in Foren schon Berichte über ähnliche Probleme – hier ein paar mögliche Ursachen:


    Mögliche Ursachen und Lösungen:

    ✅ 1. Infotainmentsystem stürzt beim Starten ab (Audio-Modul hängt)

    • Kommt vor allem bei schnellen Start-Stopp-Sequenzen vor (z.B. Tür auf -> Start drücken, ohne richtiges Hochfahren).
    • Lösung: Software-Update beim Händler verlangen, selbst wenn "nichts bekannt" ist. Bestehe darauf, dass ein Softwarestand geprüft und ggf. aktualisiert wird.

    ✅ 2. Steuergerät wird nicht korrekt initialisiert

    • Wenn beim Einschalten etwas am Kommunikationsbus (CAN oder LIN) schiefgeht, kann es sein, dass das Audio-Steuergerät nicht „aufwacht“.
    • Lösung: Ein Software-Reset oder sogar Tausch des Steuergeräts (TCU, AVAS oder Head Unit) kann nötig sein.

    ✅ 3. USB/Bluetooth-Geräte stören Bootvorgang

    • In manchen Fällen kann ein defektes USB-Kabel, ein angeschlossenes Handy, oder sogar ein falsches Ladegerät das Booten stören.
    • Test: Starte das Auto testweise ohne ein verbundenes Handy oder ohne USB-Geräte. Wenn es dann immer funktioniert, ist die Störung dort.

    ✅ 4. Batteriemanagement / Energie-Sparfunktionen

    • Manche Fahrzeuge „killen“ Teile des Infotainments, wenn das Batteriemanagement (z.B. nach längerer Standzeit) in einem bestimmten Modus ist.
    • Lösung: Ladezustand der Batterie prüfen lassen, v. a. wenn das Auto längere Zeit steht oder viele Kurzstrecken fährt.

    Was du konkret tun kannst:

    🛠 Werkstatt-Gespräch:

    Geh nochmal zum Händler und sage gezielt:

    • Dass alle Audiofunktionen betroffen sind (nicht nur Radio),
    • Dass es sich um ein software- oder steuergerätebasiertes Problem handeln muss,
    • Dass du auf eine Überprüfung und ein Update des Infotainmentsystems bestehst,
    • Bitte sie um ein Protokoll vom Diagnosetool (Clip/CanClip oder DDT4All), das zeigt, ob Fehler im Audio-/Infotainmentmodul vorliegen.

    🧪 Eigenversuch:

    • Führe mal eine Woche lang ein Startprotokoll: Wann tritt es auf? Hast du davor vielleicht das Handy angeschlossen? War der Wagen lange aus oder nur kurz?
    • Starte das Auto mal bewusst nach 5 Sekunden nach dem Öffnen der Tür, nicht sofort – hilft manchmal.

    Tipp aus der Community (von Renault-Fahrern):

    Einige berichten, dass ein „Soft-Reset“ des Infotainmentsystems wie folgt funktioniert:

    1. Lautstärke-Button lange gedrückt halten (ca. 10 Sekunden), bis der Bildschirm neu startet.
    2. Oder im Menü „System“ → „Zurücksetzen“ → nur Infotainment-Reset, nicht Werkseinstellungen (wenn du das nicht verlieren willst).

      Gruß Micha

      wie kommt man zu solch einem Nickname ?

  • Fussbremse klemmt

    • nordinvent
    • 22. Juli 2025 um 15:07

    Dann danke für die genaue Beschreibung David88. Dein Problem mit dem Bremspedal beim Renault Talisman Initiale Paris Automatik klingt nach einem mechanischen oder hydraulischen Rücklaufproblem, das zwar (noch) keine sicherheitsrelevanten Auswirkungen zeigt, aber definitiv nicht „normal“ ist – entgegen der Aussage der Werkstatt.

    Mögliche Ursachen für dein Problem:

    Hier sind typische Ursachen für ein Bremspedal, das beim Zurückkommen stockt oder verzögert reagiert:


    🔧 1. Bremspedalmechanik / Gelenke leicht schwergängig

    • Im Bereich des Pedalgelenks oder der Rückholfeder kann sich mit der Zeit Schmutz oder leichter Rost ablagern.
    • Eine schwergängige oder verschmutzte Pedalmechanik führt dazu, dass das Pedal nicht sauber zurückkommt – besonders wenn man es schnell loslässt.
    • Lösung: Gelenk und Lagerstelle prüfen und ggf. fetten (nur mit dafür vorgesehenem Fett, z. B. Silikonfett oder Weißes Fett – keinesfalls Kupferpaste o. Ä.).

    ⚙️ 2. Rückholfeder (Bremspedal oder Bremskraftverstärker) ist ausgeleiert oder hängt

    • Manche Modelle haben am Pedal oder am Bremskraftverstärker eine Rückholfeder, die bei Verschleiß oder Verschmutzung schwergängig sein kann.
    • Eine schlaffe oder verhakte Feder sorgt dafür, dass das Pedal nicht sauber in die Ausgangsposition zurückkehrt.
    • Lösung: Sichtprüfung der Rückholfeder und ggf. Austausch oder Reinigung.

    💨 3. Problem im Bremskraftverstärker (Unterdrucksystem)

    • Der Bremskraftverstärker arbeitet mit Unterdruck, meist vom Motor erzeugt.
    • Wenn der Unterdruck nicht korrekt abgebaut oder geregelt wird, kann das Pedal nach dem Loslassen zögerlich zurückkommen.
    • Typischer Test: Bei ausgeschaltetem Motor einige Male das Pedal drücken → es wird härter. Dann Motor starten – das Pedal sollte leicht einsinken.
    • Lösung: Prüfen auf defekte Unterdruckleitungen oder ein hängendes Rückschlagventil.

    🛠️ 4. Problem im Hauptbremszylinder

    • Wenn ein Kolben im Hauptbremszylinder leicht hängt (z. B. durch Schmutz, Verschleiß oder Materialverformung), kann das Bremspedal verzögert zurückkommen.
    • Lösung: Hauptbremszylinder prüfen (aufwändiger, oft nur durch Austausch sinnvoll).

    Was du tun kannst:

    1. Zweiten Werkstatttermin vereinbaren – wenn möglich bei einer anderen Werkstatt oder bei einem spezialisierten Renault-Händler. Manche Werkstätten nehmen kleinere Pedalprobleme leider nicht ernst, wenn keine Warnmeldung vorliegt.
    2. Test selbst durchführen:
      • Motor aus → Bremspedal mehrfach treten → sollte härter werden.
      • Motor starten mit Fuß auf dem Pedal → das Pedal sollte leicht einsinken.
      • Bremse im Stand schnell und kräftig loslassen → prüfen, ob es „klebt“ oder verzögert zurückkommt.
    3. Tipp zur Werkstattkommunikation: Weise klar darauf hin, dass das Pedal nicht mechanisch sauber zurückläuft, auch wenn die Bremswirkung selbst okay ist – das hilft, den Fokus auf Mechanik/Hydraulik zu lenken statt nur auf Elektronik oder Fehlercodes.

      Gruß Micha

  • Laguna 3 Vibration beim beschleunigen

    • nordinvent
    • 22. Juli 2025 um 08:40

    Wechsel das Rad probehalber rechts nach links oder hinten nach vorne.

  • Laguna 3 Vibration beim beschleunigen

    • nordinvent
    • 22. Juli 2025 um 08:20

    Reifen ? nur der Reifen? soll es auch schon gegeben haben.

  • Fussbremse klemmt

    • nordinvent
    • 21. Juli 2025 um 22:10

    Damit würde ich in eine qualifizierte Werkstatt gehen.

    Gruß Micha

  • Laguna 3 Vibration beim beschleunigen

    • nordinvent
    • 21. Juli 2025 um 06:25

    Wichtig bei Wiedereinbau:

    • Neuen Wellendichtring (Simmerring) verbauen, wenn alt oder beschädigt.
    • Auf saubere Verzahnung und richtigen Sitz achten.
    • Kein Fett auf die Verzahnung selbst – aber ggf. etwas Getriebeöl zur Montagehilfe.
    • Nicht mit Gewalt hämmern – nur gleichmäßiger Druck über z. B. Holz oder passendes Rohrstück.
  • Laguna 2 Radio code

    • nordinvent
    • 21. Juli 2025 um 05:59

    Hallo exxel, nach dem Tausch der Lichtmaschine (oder dem Abklemmen der Batterie) fordert das Radio im Renault Laguna II den Sicherheitscode zum Entsperren. Dieser Radiocode befindet sich üblicherweise an folgenden Stellen:


    🔍 1. Im Bordbuch / Serviceheft

    • Schau auf der ersten oder letzten Seite des Bordbuchs oder Radiohefts nach.
    • Der Code ist oft 4-stellig (z. B. 3456) und steht manchmal als „Security Code“ oder „Radio Code“.

    🔧 2. Auf einem Aufkleber am Radio selbst

    Falls du den Code nicht findest, kannst du ihn vom Gerät direkt ermitteln:

    • Ausbau des Radios erforderlich (mit Entriegelungswerkzeug oder kleinen Schraubendrehern).
    • Auf der Oberseite oder Rückseite des Radios findest du einen Aufkleber mit Seriennummer (z. B. 8200xxxxxxx, RNR, RN, oder 2811xxxxx).
    • Schreib dir diese Nummern ab – sie sind notwendig, um den Code zu berechnen.

    💡 3. Code anhand der Seriennummer berechnen lassen

    Wenn du die Seriennummer hast, kann man den Code oft kostenlos oder für wenige Euro berechnen lassen:

    • Kostenlose Webseiten wie:
      • https://www.radio-code.lt/
      • https://radiocodeford.com/
      • https://www.freefordradiocode.com/ (funktioniert auch für einige Renault-Modelle)

    🧾 4. Renault-Händler

    • Du kannst auch zu einem Renault-Händler gehen, dort bekommt man den Code gegen Vorlage der Fahrzeugpapiere (oft kostenlos oder gegen eine kleine Gebühr).

      Gruß Micha

  • Laguna 3 Vibration beim beschleunigen

    • nordinvent
    • 20. Juli 2025 um 22:03

    war die Welle zuvor ohne Spiel ?

    1. Axiales Spiel (in Längsrichtung der Welle – zur Seite hin)

    • Etwas Spiel ist normal, da die Welle teleskopartig beweglich sein muss, um Fahrwerksbewegungen auszugleichen.
    • Toleranz: Einige Millimeter (1–3 mm) sind in Ordnung.

    2. Radiales Spiel (senkrecht zur Achse der Welle, z. B. wenn du die Welle hoch/runter oder vor/zurück drückst)

    • Nahezu kein Spiel sollte vorhanden sein.
    • Wenn du ein Klick- oder Klackgeräusch hörst oder fühlbares Spiel spürst, ist das meist ein Hinweis auf:
      • verschlissene Gelenke (Tripod- oder Gleichlaufgelenk),
      • defekte Lagerung (z. B. Mittellager bei langen Wellen),
      • ausgeschlagene Radlager oder Getriebeseitige Lagerung.
  • Zahnriemenwechsel

    • nordinvent
    • 19. Juli 2025 um 09:25

    Hallo Megane1,

    bevor du dich im Voraus bedankst wäre es schön dich im Forum erstmal Vorzustellen.

    Hier sind die typischen Drehmomente für den Zahnriemenwechsel beim Renault Mégane Grandtour BJ 2003, 1.6 16V (K4M-Motor, 107 PS). Diese Werte gelten für viele Varianten des K4M-Motors – dennoch empfiehlt es sich, mit einem Werkstatthandbuch oder Renault-Daten abzugleichen, z. B. Dialogys oder Haynes.


    🔧 Drehmomente (Nm):

    BauteilDrehmoment
    Spannrolle (Zahnriemen)24 Nm
    Umlenkrolle45 Nm
    Wasserpumpe10 Nm (kleine Schrauben, M6)
    Kurbelwellenriemenscheibe40 Nm + 110° (Dehnschraube!)
    Nockenwellenräder30 Nm
    Motorhalter (falls gelöst)62 Nm (abhängig vom Bolzen)



    🔁 Zusätzliche Hinweise:

    • Kurbelwellenriemenscheibe ist mit einer Dehnschraube befestigt → unbedingt neu verwenden!
    • Beim Spannen des Zahnriemens ist auf die korrekte Stellung des Zeigers an der Spannrolle zu achten.
    • Nockenwellen und Kurbelwelle müssen exakt mit Spezialwerkzeug (z. B. Arretierwerkzeuge für K4M) fixiert werden, sonst ist Ventilkontakt möglich.
    • Die Wasserpumpe wird beim Wechsel oft gleich mitgemacht – vorher System entleeren.

    🛠️ Werkzeugempfehlung:

    • Arretierwerkzeug-Satz für K4M-Motor (z. B. Mot. 1496 und Mot. 1497)
    • Drehmomentschlüssel bis min. 120 Nm
    • Neuer Zahnriemensatz inkl. Spann- und Umlenkrolle
    • Neue Kurbelwellen-Schraube
    • Kühlmittel zum Nachfüllen (nach Wasserpumpentausch)

      Gruß Micha

  • Laguna 3 Vibration beim beschleunigen

    • nordinvent
    • 17. Juli 2025 um 10:12

    🚗 Ab einer bestimmten Geschwindigkeit:

    • Reifen unwuchtig oder nicht korrekt gewuchtet.
    • Felge beschädigt.
    • Radlager eingelaufen (brummt oft zusätzlich).
    • Achsvermessung verstellt

      oftmals verursachen selbst neue Reifen solche Vibrationen


  • Captur 2 SGW Security Gateway

    • nordinvent
    • 16. Juli 2025 um 10:03

    Hallo, wieso diese Aktion ?

    Beim Renault Captur 2 (EZ 2023) sitzt das SGW-Modul mit hoher Wahrscheinlichkeit hinter dem Kombiinstrument, nicht hinter dem Handschuhfach. Der Zugang erfordert den Ausbau des Tachos.

    Gruß Micha

  • Laguna 3 3.0 v6 dci

    • nordinvent
    • 14. Juli 2025 um 08:17

    :thumbup:

  • Laguna 3 3.0 v6 dci

    • nordinvent
    • 12. Juli 2025 um 22:01

    :thumbup:

  • Laguna 3 3.0 v6 dci

    • nordinvent
    • 11. Juli 2025 um 22:28

    Hallo Manni85,

    machst du dir dieses Fahrzeug zum Hobby oder eine Großbaustelle ?,

    danke für das Bild und die Informationen. Ich fasse das Problem kurz zusammen und gebe dir eine mögliche Richtung:


    ⚙️ Fahrzeugdaten:

    • Renault Laguna III 3.0 dCi Grandtour
    • Motorkennbuchstabe: V9X-891
    • Fehlercode: DTC 163213
      ➤ Kraftstoffmagnetventil Abgasreduktion – Stromkreis fehlerhaft

    🧠 Bedeutung des Fehlers:

    Das Magnetventil steuert die Kraftstoffzufuhr für das Regenerationsadditiv-Zusatzeinblasventil (vermutlich im Zusammenhang mit dem DPF – Dieselpartikelfilter).
    Fehler DTC 163213 weist auf ein Problem im Stromkreis des Magnetventils hin – also nicht zwangsläufig das Ventil selbst, sondern möglicherweise:

    • Kabelbruch / Kurzschluss / Korrosion
    • Keine oder fehlerhafte Spannungsversorgung
    • Defektes Steuergerät (ECU)
    • Magnetventil selbst defekt

    🔋 Zusammenhang mit der Batterie-/Lade-Störung:

    Du hast zusätzlich ein Problem mit "Störung Batterieaufladung / Stop".
    Wenn die Werkstatt sagt, dass das Kabel vom Generator (Lichtmaschine) auch mit dem Magnetventil verbunden ist, dann ist das sehr wahrscheinlich ein gemeinsamer Versorgungs- oder Steuerkreis.


    🔧 Verdächtig ist:

    1. Kabelbaumprobleme, speziell im Bereich:

      • Batterie → Lichtmaschine
      • Lichtmaschine → Steuergerät
      • Steuergerät → Magnetventil

      → Wenn z. B. die Spannungsversorgung (Zündplus) nicht stabil anliegt, kann es beide Fehler verursachen.

    2. Masseverbindung: Eine schlechte Masseverbindung kann zu sporadischen Fehlern führen – sowohl bei der Aufladung der Batterie als auch bei der Ansteuerung des Ventils.
    3. Lichtmaschine selbst:
      Ein defekter Regler oder Wackelkontakt am Lima-Ausgang (B+) oder DFM-Signal kann weitere Folgefehler im Stromnetz verursachen.

    🔍 Was du tun könntest (wenn du selbst messen kannst):

    1. Magnetventil prüfen:
      • Spannung messen bei Zündung an (sollte 12 V anliegen).
      • Widerstand des Ventils messen (sollte ein typischer Magnetventilwert sein – z. B. 10–30 Ohm).
      • Durchgang zum Steuergerät messen (nicht unterbrochen oder zu hoher Widerstand?).
    2. Kabel zur Lima prüfen:
      • Besonders die dünneren Steuerleitungen, nicht nur die dicken Ladekabel.
      • Stecker an der Lichtmaschine kontrollieren (oxidiert? lose?)
    3. Massepunkte reinigen und prüfen, insbesondere:
      • Am Motorblock
      • Karosserie-Batterie-Masse

    🛠️ Leider ohne Schaltplan:

    Ohne Stromlaufplan vom Motor V9X ist eine exakte Zuordnung schwer. Aber da der V9X-Motor auch im Nissan Pathfinder / Navara / Infiniti FX30d genutzt wurde, könntest du dort nach Plänen suchen – die Elektronik ist oft baugleich oder ähnlich.

    Gruß Micha

  • Ruhestrom über 70 mA wenn 30 A Fuse INJECT

    • nordinvent
    • 8. Juli 2025 um 12:39

    Zur Diode,

    • Die Lichtmaschine hat meist 6 Leistungsdioden (3 positive, 3 negative).
    • Zusätzlich gibt es oft noch Freilaufdioden oder Erregerdioden für die Erregerwicklung (Rotor).
    • Diese Bauteile sitzen typischerweise im hinteren Teil der Lichtmaschine, oft auf einer Platine oder Diodenplatte.

    Was passiert bei Defekt?

    • Eine defekte Diode kann dazu führen, dass die Batterie nicht geladen wird.
    • Manchmal fließt auch Strom zurück, was die Batterie bei ausgeschaltetem Motor entlädt.
    • Symptome: Batteriesymbol leuchtet, Spannung zu niedrig, seltsame elektrische Probleme.

      Gruß Micha

  • Twingo 3 Bj.2016

    • nordinvent
    • 8. Juli 2025 um 12:35

    Danke für deine Feststellung, hat uns sehr geholfen.<X

  • Einspritzung prüfen, Abgassystem prüfen

    • nordinvent
    • 7. Juli 2025 um 15:42

    Jep, danke für das Bild – das hilft sehr weiter. Deine Fehlercodes geben ein ziemlich klares Bild. Hier ist eine strukturierte Auswertung:


    ⚠️ Zusammenfassung der Fehlercodes:

    1. DPF / Differenzdrucksensor:

    • 047A12 – Stromkreis Druckfühler Partikelfilter, Kurzschluss an +12V
    • 047B22 – Differenzdruckgeber Partikelfilter, Signal außerhalb der Toleranzen

    ➡️ Sehr wahrscheinlich defekter Differenzdrucksensor oder Kabelbruch/Kurzschluss.
    ➡️ Kann dazu führen, dass die Regeneration des DPF nicht erfolgt → Verstopfung → Notlauf/Abschaltung bei Volllast.


    2. Kraftstoffsystem / Raildruck:

    • 019011 – Stromkreis Druckfühler Rampe, Masseschluss
    • 0089F1 – Druckregelung an Pumpe, positive Schleifenabweichung
    • 22937A – Druckregelung an Rampe, Wert außerhalb der Toleranzen
    • 229321 – Druckregelung an Rampe, unterhalb der Min-Schwelle

    ➡️ Das ist kritisch. Es deutet auf Probleme im Common-Rail-System hin:

    • Möglicher Fehler am Raildrucksensor, an der Hochdruckpumpe, am Druckregelventil oder an der elektrischen Versorgung (Masse/Kabelbruch).
    • Ein Druck unter der Mindestschwelle bei Volllast erklärt sehr gut das Abschalten des Motors.

    3. Sonstiges:

    • 1525F3 – Multiplex-Kommunikation Tempomat: Unstimmigkeit (eher Folgefehler)

    🧩 Was ist die wahrscheinliche Ursache?

    Auf Basis der Fehlercodes ist der Ablauf vermutlich so:

    1. Der Differenzdrucksensor vom DPF hat einen elektrischen Defekt (Kurzschluss auf 12V) → dadurch können falsche Rückmeldungen über den Abgasgegendruck entstehen.
    2. Gleichzeitig besteht ein Problem mit der Kraftstoffdruckregelung – entweder wegen eines defekten Drucksensors, einer fehlerhaften Regelung an der Hochdruckpumpe oder einem Verkabelungsproblem (Masseschluss).
    3. Beim Gasgeben (Volllast) bricht der Raildruck zusammen, das MSG erkennt das als Gefahr und schaltet den Motor ab.

    ✅ Empfohlene Maßnahmen (in Reihenfolge):

    🔧 1. Differenzdrucksensor (DPF)

    • Tauschen, da Kurzschluss gemeldet ist (Fehler 047A12)
    • Kabelbaum prüfen, insbesondere auf Scheuerstellen und Feuchtigkeit
    • Steckerverbindungen reinigen

    🔧 2. Raildrucksensor und Druckregelventil (am Rail oder an der Pumpe)

    • Raildrucksensor messen / mit Tester vergleichen
    • Steckverbindung und Masseleitung prüfen
    • Wenn möglich: Drucktest mit Diagnosetool bei Volllast (Live-Wert sollte stabil bleiben)

    🔧 3. Hochdruckpumpe

    • Wenn Druckregelung nicht korrekt arbeitet: Pumpe oder Ventil defekt
    • Vorher: Sicherstellen, dass Injektoren nicht intern lecken (Rücklaufmengentest)

    🧰 Optional:

    • DPF-Beladungszustand prüfen (wenn Differenzdrucksensor wieder funktioniert)
    • Motorsteuergerät (ECU) auf korrekte Versorgung/Masse prüfen

    📌 Wichtig:

    Solche Fehlerbilder sind bei dem Renault V9X 3.0 dCi V6 nicht untypisch. Besonders Raildruckprobleme und defekte Differenzdrucksensoren sind bekannte Schwächen. Durch den V-Motor ist vieles schwer zugänglich, was Fehlerdiagnose aufwendig macht.


    🛠️ Kurzform für die Werkstatt:

    Zitat

    "Bitte den Differenzdrucksensor Partikelfilter ersetzen (Fehler: 047A12, 047B22), Kabelbaum auf Kurzschluss prüfen. Zusätzlich Raildrucksensor und Druckregelventil prüfen (Fehler 0089F1, 22937A, 229321, 019011). Raildruck bei Volllast beobachten. DPF-Beladung kann aktuell wegen defektem Sensor nicht korrekt erfasst werden."

    Wink_Smiley

  • Einspritzung prüfen, Abgassystem prüfen

    • nordinvent
    • 7. Juli 2025 um 15:05

    Das Verhalten deines Renault Laguna Coupé mit 3.0 dCi V6 (235 PS, vermutlich Motorcode V9X) klingt stark nach einem Problem im Bereich Kraftstoffsystem, Ladedruckregelung, AGR-System oder Turbolader. Dass der Motor bei Vollgas ausgeht, ist ein klares Zeichen dafür, dass eine Schutzfunktion greift, die bei einem kritischen Fehler das Motorsteuergerät veranlasst, das Fahrzeug abzuschalten (Notaus).

    Hier ist eine strukturierte Analyse deines Problems und was du bzw. deine Werkstatt prüfen solltet:


    🔧 1. Fehlerspeicher auslesen – Detailliert

    Auch wenn die Standard-Fehlermeldungen wie "Einspritzung prüfen" und "Abgassystem prüfen" erscheinen, ist ein professionelles Auslesen mit Clip (Renault-Diagnosegerät) oder vergleichbarem Tool notwendig. Die genauen Fehlercodes (z. B. P02XX, P0401, P0238, P0089 etc.) sind entscheidend.


    🔍 2. Mögliche Ursachen (nach Häufigkeit und Plausibilität)

    ✅ A. Ladedruck / Turbolader / Ladedrucksensor

    • Symptom: Bei Volllast wird zu viel oder zu wenig Ladedruck erkannt → Motorsteuergerät geht in den Notlauf oder schaltet ganz ab.
    • Checkliste:
      • Ladedrucksensor (MAP-Sensor) prüfen/tauschen
      • Turboladersteuerung (Unterdruckdose oder Elektromotor) überprüfen
      • Druckschläuche (Ladeluftsystem) auf Risse oder Undichtigkeiten prüfen
      • VTG-Verstellung beim Turbolader (sofern vorhanden) auf Gängigkeit prüfen

    ✅ B. AGR-Ventil (Abgasrückführung)

    • Symptom: AGR verkokt → Abgasrückführung im falschen Moment → Luftmassenberechnung gestört → Rußbildung → Schutzabschaltung
    • Checkliste:
      • AGR-Ventil ausbauen und auf Verkokung prüfen
      • Luftmassenmesser auf Plausibilität prüfen
      • Ansaugbrücke auf Verkokung prüfen

    ✅ C. Hochdruckpumpe / Kraftstoffdrucksensor

    • Symptom: Bei Volllast wird nicht genügend Druck aufgebaut → Steuergerät schaltet den Motor ab
    • Checkliste:
      • Kraftstoffdruck bei Volllast prüfen (mit Diagnosegerät)
      • Kraftstoffdrucksensor und Regler auf Funktion prüfen
      • Hochdruckpumpe (eventuell verschlissen)
      • Rücklaufmengentest bei Injektoren

    ✅ D. Injektoren

    • Symptom: Einer oder mehrere Injektoren defekt → Überfettung → schwarzer Rauch → Notlauf/Abschaltung
    • Checkliste:
      • Rücklaufmengenmessung
      • Prüfprotokolle (ggf. durch Bosch-Dienst)

    ✅ E. Luftmassenmesser (MAF-Sensor)

    • Symptom: Falsche Luftmenge gemessen → falsches Einspritzverhalten → Ruß + Abschaltung
    • Checkliste:
      • Luftmassenmesser testweise abstecken (Auto sollte dann immer noch laufen, aber im Notlauf)
      • Werte mit Diagnosegerät vergleichen

    ✅ F. DPF (Dieselpartikelfilter)

    • Symptom: Wenn stark verstopft → Gegendruck zu hoch → Systemfehler → Abschaltung bei Volllast
    • Checkliste:
      • Differenzdrucksensor prüfen
      • DPF-Beladungszustand auslesen
      • Regenerationshistorie prüfen

    🛑 Besonders verdächtig, weil der Motor komplett ausgeht:

    Das spricht für eine aktive Abschaltung durch das Steuergerät, z. B. bei:

    • Dieselhochdruck zu niedrig oder unplausibel
    • Ladedruck zu hoch (Überdrucksituation)
    • Notfallabschaltung wegen Motorschutz

    💡 Was du als nächstes tun solltest:

    1. Professionellen Fehlerspeicher auslesen lassen – nicht nur OBD, sondern Renault-spezifisch.
    2. Live-Daten anschauen bei Vollgas (auch im Stand):
      • Ladedruck
      • Luftmasse
      • Kraftstoffdruck
      • AGR-Rate
      • Differenzdruck DPF
    3. Injektoren & AGR prüfen (Rücklauf & Verkokung)
    4. Ladedrucksystem abdrücken / auf Dichtigkeit prüfen
    5. Luftmassenmesser testweise abstecken

    💬 Ergänzungsfrage an dich:

    • Hast du das Problem nur bei warmem Motor oder auch kalt?
    • Welcher Fehlercode wurde zuletzt ausgelesen?
    • Gab es vor dem Fehler irgendwelche Werkstattarbeiten oder ein Update?

    Wenn du mir den/die genauen Fehlercodes geben kannst, kann ich dir sehr zielgerichtet sagen, welches Bauteil betroffen ist. Ohne diese bleibt es eine gut begründete Eingrenzung.

    Gruß Micha

  • Kühlmittelverlust

    • nordinvent
    • 7. Juli 2025 um 13:21

    Ja, dein Verdacht ist sehr plausibel.

    Ein Kühlmittelverlust ohne sichtbare Leckage, kombiniert mit einem wahrnehmbaren Kühlmittelgeruch im Innenraum (besonders im Bereich des Wärmetauschers), weist sehr häufig auf einen kleinen Defekt oder eine Undichtigkeit am Innenraumwärmetauscher hin.


    Hier sind die Hinweise, die auf den Wärmetauscher als Ursache deuten:

    1. Kühlmittelverlust ohne sichtbare Pfützen:
      Bei kleinen Undichtigkeiten im Wärmetauscher tropft das Kühlmittel meist nicht sichtbar heraus, sondern verdampft durch die Wärme der Heizung oder verteilt sich als feiner Film im Luftkanal.
    2. Geruch im Innenraum:
      Der typische, süßliche Geruch von Kühlmittel im Fahrzeuginneren, besonders beim Einschalten der Heizung, ist ein sehr typisches Zeichen für einen defekten oder undichten Wärmetauscher.
    3. Kein Öl im Kühlwasser / Keine Emulsion:
      Ein defekter Zylinderkopf oder eine Kopfdichtung kann ebenfalls Kühlmittelverlust verursachen, würde aber in vielen Fällen Emulsionen (Öl im Kühlwasser oder umgekehrt) oder weißen Rauch mit sich bringen – das fehlt bei dir, was für einen lokalen, externen Verlust spricht.
    4. Feuchtigkeit im oberen Kühlerschlauch:
      Dies kann ebenfalls ein leichter Hinweis sein – allerdings sind dort häufig auch kleinere Undichtigkeiten an Schlauchschellen oder Porosität möglich. Dennoch ist das meist gut sichtbar, wenn der Druck steigt.

    Was du tun kannst:

    1. Druckprüfung des Kühlsystems:

    • Eine Werkstatt kann mit einem Druckprüfgerät den Kühlkreislauf unter Druck setzen (auch im kalten Zustand) und nach Undichtigkeiten suchen.
    • Beim Wärmetauscher zeigt sich das manchmal nur als leichter Feuchtigkeitsfilm an den Luftauslässen oder als Geruchsentwicklung.

    2. Innenraum checken:

    • Prüfe, ob du eine feuchte Stelle im Bereich der Fußräume (Beifahrerseite) findest. Oft tropft Kühlmittel dort herunter – meist aber nur bei größeren Lecks.
    • Auch beschlagene Scheiben im Innenraum (vor allem bei kaltem Wetter) können auf feuchte Luft aus dem Heizsystem hinweisen.

    3. UV-Test:

    • Ein UV-aktiver Kühlmittelzusatz (gibt’s im Zubehörhandel) kann helfen, Undichtigkeiten zu lokalisieren – bei Schwarzlicht leuchtet das Kühlmittel, und man sieht auch kleinste Spuren z. B. am Luftauslass oder der Teppichkante.

    Fazit:

    Ja, es ist gut möglich, dass dein Wärmetauscher leicht undicht ist und das Kühlmittel durch die warme Luft verdampft. Das erklärt den Geruch, den schleichenden Verlust und das Fehlen sichtbarer Tropfen.
    Da die Menge gering ist, ist es wahrscheinlich noch im Anfangsstadium – ein Austausch ist dann aber mittelfristig wahrscheinlich nötig.

    Gruß Micha

  • Hallo!

    • nordinvent
    • 7. Juli 2025 um 12:53

    Hallo,

    und willkommen Bredly.

    Gruß Micha

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