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Beiträge von nordinvent

  • Problem mit Fernbedienung/Wegfahrsperre Laguna 1

    • nordinvent
    • 28. August 2026 um 17:47

    Tirian,

    damit kommen wir deutlich weiter, und ich würde deine Aussage des Schlüsseldienstes jetzt ernst nehmen. Vor allem, weil er ohne dass du ihm die beiden Möglichkeiten genannt hast, spontan „das Teil neben der Batterie“ und „ein kleiner Kasten mit ein oder zwei Schrauben“ gesagt hat. Das klingt tatsächlich nach jemandem, der dieses Verfahren schon öfter gemacht hat.

    Ich würde ihn deshalb nicht noch einmal mit fünf Detailfragen löchern. 🙂

    Allerdings habe ich jetzt noch einmal gezielt nach deinem Laguna I von 1996 gesucht, und dabei ergibt sich eine wichtige Unterscheidung:

    Das Steuergerät unter der Batterie ist tatsächlich das Motorsteuergerät

    Die Reparaturanleitung für den Laguna beschreibt ausdrücklich:

    Zitat

    „Le calculateur d'injection est situé sous le bac à batterie.“

    Also: Das Einspritz-/Motorsteuergerät befindet sich unter dem Batteriekasten. Für dessen Ausbau muss laut dieser Anleitung zunächst die Batterie und anschließend der Batteriekasten entfernt werden; der Batteriekasten ist dort mit drei speziellen Schrauben befestigt. Danach wird das Motorsteuergerät selbst von seinen Befestigungsmuttern gelöst und abgesteckt.

    Das ist also nicht das kleine ZV-/IR-Decodergerät, das links neben dem Sicherungskasten im Innenraum sitzt.

    Und genau hier wird die Aussage des Schlüsseldienstes interessant:

    Zitat

    „Kasten neben der Batterie, mit ein oder zwei Schrauben.“

    Das passt nicht sauber zu der Beschreibung des Motorsteuergerätes unter dem Batteriekasten, denn dafür wird ein deutlich aufwendigerer Ausbau mit Batteriekasten und drei Befestigungen beschrieben.

    Es könnte also ein anderes Kästchen im Batteriebereich sein.

    Und deshalb: Ja, ein Foto vom Bereich um die Batterie wäre jetzt ausgesprochen hilfreich.

    Ich würde sogar sagen: Das ist jetzt der beste nächste Schritt.


    Was du fotografieren solltest

    Du brauchst nichts auszubauen.

    Mach einfach ein möglichst großes Foto vom Motorraum, auf dem man sieht:

    • die Batterie komplett
    • den Bereich direkt neben der Batterie
    • möglichst den Bereich vor/hinter/unterhalb der Batterie
    • eventuell vorhandene schwarze Kästen, Relaiskästen oder Steuergeräte
    • die Befestigung dieser Kästen

    Wenn möglich, einmal ein Übersichtsfoto und anschließend ein oder zwei Nahaufnahmen der Kästen.

    Du musst dabei nicht versuchen, irgendwo hinter die Batterie zu fotografieren. Einfach das fotografieren, was man bei geöffneter Motorhaube normal sehen kann.

    Und bitte nichts abschrauben.

    Ich kann dann versuchen, anhand

    Form + Lage + Stecker + Befestigung

    herauszufinden, welches Bauteil der Schlüsseldienst wahrscheinlich meint.


    Eine Sache spricht sogar dafür, dass er genau weiß, was er braucht

    Ein Anbieter, der sich mit der Deaktivierung der Wegfahrsperre beim Laguna I beschäftigt, beschreibt das Verfahren ausdrücklich über das „boîtier décodeur“ und sagt, dass dieses bei der Laguna I links vom Sicherungskasten im Innenraum sitzt. Das Gerät wird ausgebaut und zur Bearbeitung eingeschickt.

    Andere Renault-Unterlagen und Reparaturquellen unterscheiden dagegen ausdrücklich zwischen dem Decoder und dem Motorsteuergerät.

    Deshalb möchte ich jetzt nicht mehr anhand der allgemeinen Bezeichnung „Steuergerät“ raten.


    Und deine Beschreibung „kleiner Kasten, 1–2 Schrauben“ ist diagnostisch ziemlich wertvoll

    Wenn er wirklich sagt:

    Zitat

    „Das Teil neben der Batterie, ein kleiner Kasten, mit einer oder zwei Schrauben.“

    dann halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass er ein ganz bestimmtes Modul meint und nicht einfach das Motorsteuergerät unter dem Batteriekasten.

    Denn das Motorsteuergerät selbst ist bei dieser Bauart nicht einfach „zwei Schrauben lösen und raus“.


    Daher mein Vorschlag:

    Ja, schick mir ein Foto vom Bereich um die Batterie.

    Am besten genau so, wie du die Batterie beim normalen Öffnen der Motorhaube vor dir siehst. Nichts zerlegen, nichts abstecken.

    Dann können wir gemeinsam versuchen, das Kästchen zu identifizieren.

    Und wenn wir es identifiziert haben, kann ich dir auch sagen:

    1. welches Steuergerät es ist,
    2. ob es tatsächlich das ist, was der Schlüsseldienst für „Immo-Off“ braucht,
    3. wo genau die Befestigung sitzt,
    4. was beim Ausbau abgeklemmt werden muss,
    5. und vor allem, ob du das überhaupt selbst machen solltest.

    Bei deiner Situation würde ich übrigens weiterhin sagen: Wenn das wirklich nur ein kleines, leicht zugängliches Modul ist, kann man über Selbstausbau nachdenken. Wenn dafür aber Batterie, Batterieträger usw. raus müssen, würde ich ganz klar sagen: Lass den Schlüsseldienst das machen.

    Und du musst dich wegen des fünften Anrufs wirklich nicht schlecht fühlen. 😄 Das Foto ist jetzt die bessere Lösung als ihn noch einmal zu befragen.

    Gruß Micha

  • Renault Clio 5 Easylink tot, wo nach Sicherungen suchen?

    • nordinvent
    • 28. August 2026 um 13:07

    kleiner Hinweis vorab 😊
    Damit man hier sinnvoll helfen kann, braucht es konkrete Fahrzeugdaten. Ohne Angaben wie Modell, Baujahr, Motorisierung, TSN/HSN bzw. ADZ, Getriebeart usw. ist jede Antwort leider eher Glaskugel-Lesen🔮.

    Renault verbaut selbst im gleichen Baujahr oft unterschiedliche Motoren, Steuergeräte, Sensoren und Kabelbäume – eine pauschale Antwort gibt es daher fast nie.

    👉 Je genauer die Angaben, desto schneller und gezielter kann geholfen werden.
    Am besten direkt im ersten Beitrag nennen:

    • Modell / Baureihe
    • Baujahr
    • Motor (z. B. 1.2 16V D4F)
    • TSN/HSN oder ADZ
    • Benzin/Diesel, Schalter/Automatik
    • ggf. Fehlermeldungen / Fehlercodes

    Danke fürs Mithelfen – das spart Zeit, Nerven und unnötige Rückfragen 👍

    Gruß Micha

  • Problem mit Fernbedienung/Wegfahrsperre Laguna 1

    • nordinvent
    • 28. August 2026 um 13:06

    Tirian,

    Ja – damit kommen wir deutlich weiter.

    Wenn du ihm nur zwei Möglichkeiten genannt hast, ohne zu sagen, welches Bauteil du meinst, und er sofort selbst auf den Kasten neben der Batterie kam und ihn als mit „einer oder zwei Schrauben“ befestigt beschrieben hat, ist das ein ziemlich starkes Indiz, dass er tatsächlich genau das Bauteil kennt, über das wir gesprochen haben.

    Besonders interessant ist dabei:

    • Er hat nicht erst allgemein herumgeraten.
    • Er hat die Position neben der Batterie genannt.
    • Er beschreibt einen separaten Kasten.
    • Er kennt offenbar auch die Art der Befestigung.
    • Und das kam, bevor du ihm die Alternativen verraten hast.

    Das ist wesentlich aussagekräftiger als wenn er lediglich gesagt hätte: „Ja, da gibt es irgendwo ein Steuergerät.“

    Ich würde jetzt aber noch einen kleinen Test machen

    Ich würde ihm noch nicht sagen, was du vermutest. Frag ihn stattdessen ganz konkret:

    Zitat

    „Und was genau macht dieser Kasten bzw. welches Teil ist das?“

    Wenn er dann von sich aus die Funktion bzw. den Namen des Bauteils richtig nennt, haben wir eine sehr gute zusätzliche Bestätigung.

    Noch besser wäre:

    Zitat

    „Wenn Sie den Kasten meinen: Können Sie mir sagen, was genau daran gemacht bzw. ausgetauscht werden muss, damit die Wegfahrsperre dauerhaft deaktiviert wird?“

    Dann muss er die Lösung praktisch selbst erklären, ohne dass du ihm die Antwort vorgibst.

    Ich würde ihn an dieser Stelle also noch nicht korrigieren oder auf eine bestimmte Lösung festlegen. Seine spontane Antwort ist gerade viel wertvoller, wenn er nicht weiß, worauf du hinauswillst.

    Wenn du mir anschließend wortwörtlich sagst, was er auf diese Nachfrage antwortet, können wir ziemlich gut auseinanderhalten, ob er wirklich das richtige Bauteil meint oder nur zufällig den Kasten neben der Batterie erkannt hat.

    Gruß Micha

  • Raddrehzahlsensor vorne links Stromkreis kontinuierlich Fehler DF006

    • nordinvent
    • 27. August 2026 um 13:52

    :thumbup:gerne

  • Armstütze, Armlehne von Master 3 schlabbert. wie kann ich die ausbauen ?

    • nordinvent
    • 25. August 2026 um 22:07

    Michl,

    such weiter, es gibt noch eine vierte Variante. Funktioniert aber dann auch nur wenn du nicht bereits die Hülsen mit Gewalt deformiert hast.

    Gruß Micha

  • Renault Captur Easylink

    • nordinvent
    • 25. August 2026 um 21:42

    Renmo,

    und was ist dein Frage ?

    Du scheinst doch schon alle Informationen zu haben.

    Gruß Micha

  • Lambdasonde

    • nordinvent
    • 25. August 2026 um 21:40

    🙂

  • Problem mit Fernbedienung/Wegfahrsperre Laguna 1

    • nordinvent
    • 25. August 2026 um 14:33

    Tirian,

    Nein, du musst dich überhaupt nicht entschuldigen. Und danke für die Korrektur mit dem Safrane – ich hatte deine Aussage fälschlich als eigene Erfahrung interpretiert. Du hast ausdrücklich gesagt, dass du weder Safrane-Erfahrung noch Vorkenntnisse hast. Das berücksichtige ich ab jetzt.

    Und mit dem heutigen Telefonat mit dem Schlüsseldienst haben wir jetzt einen sehr wichtigen neuen Hinweis:

    Zitat

    Er sagt, es gibt mehrere Steuergeräte und er meint möglicherweise ein kleines Kästchen im Bereich der Batterie.

    Das sollten wir unbedingt klären, bevor du irgendetwas ausbaust. Denn hier möchte ich nicht, dass du auf meine bisherige Beschreibung hin am falschen Gerät herumschraubst.

    Was ich inzwischen sicherer sagen kann

    Für den Laguna I Phase 1 von 1995/96 ist das Boîtier décodeur tatsächlich ein eigenes kleines Steuergerät und sitzt links neben bzw. an der Sicherungsplatine im Fahrerfußraum. Es wird in mehreren Quellen ausdrücklich als Wegfahrsperren-/Decodergerät bezeichnet. Bei einer Variante hat es einen schwarzen und einen blauen Stecker und ist nur eingeklipst.

    Eine RTA-Angabe beschreibt sogar den Ausbau:

    Zitat

    von unten links unter dem Armaturenbrett mit der Hand nach oben drücken, ausclipsen, zwei Stecker entriegeln und das Gerät nach unten herausnehmen.

    Das ist also tatsächlich das Gerät, das ich dir bisher beschrieben habe.

    Aber jetzt kommt der Haken:

    Das Gerät neben der Batterie gibt es ebenfalls.

    Beim Laguna I sitzt das Motorsteuergerät (Einspritzsteuergerät) unter bzw. im Bereich des Batterieträgers. Die RTA beschreibt dessen Ausbau über den Batteriekasten.

    Und bei deinem 2,0-l-Benziner ist dieses Motorsteuergerät selbstverständlich ein anderes Gerät als der Decoder.

    Es gibt sogar einen sehr interessanten Fall eines Laguna 2.0 RXE, Baujahr 1996, bei dem ausdrücklich verschiedene Teile unterschieden werden: Motorsteuergerät, Decoder, Zentralverriegelung usw.


    Deshalb würde ich jetzt NICHTS ausbauen

    Du hast mit deiner Aussage

    Zitat

    „Er braucht nur das Gerät, nichts mit Kabeln“

    eigentlich genau die Information geliefert, die wir brauchen.

    Ich würde dem Schlüsseldienst noch eine einzige konkrete Frage stellen:

    Zitat

    „Meinen Sie das kleine Boîtier décodeur der Wegfahrsperre links neben dem Sicherungskasten im Innenraum – oder das Motorsteuergerät unter dem Batteriekasten?“

    Wenn er sagt:

    „Das kleine Kästchen links neben dem Sicherungskasten“

    → dann wissen wir, dass es das Decodergerät ist.

    Wenn er sagt:

    „Das unter/bei der Batterie“

    → dann meint er offenbar das Motorsteuergerät.

    Und das wäre ein ganz anderer Ausbau.


    Warum ich hier jetzt besonders vorsichtig bin

    Der Begriff „Steuergerät“ wird bei diesem Laguna schnell missverständlich verwendet.

    Die frühe Laguna-I-Wegfahrsperre besteht aus mehreren Komponenten. Eine Quelle beschreibt für die entsprechende Generation ausdrücklich:

    Schlüssel/IR-Empfänger → Decoder → weitere Fahrzeugelektronik.

    Bei der Laguna I Phase 1 ist der Decoder außerdem eng mit der Zentralverriegelung gekoppelt. In einem dokumentierten Fall eines 2.0 RXE von 1996 wurde genau dieser Decoder ersetzt, weil die Wegfahrsperre Probleme machte.

    Das passt zu deinem Fahrzeug.


    Und ich möchte dir noch etwas sagen

    Nachdem der Fehler jetzt erstmals zwei Stunden gedauert hat, finde ich deine Entscheidung, die Sache nicht mehr selbst diagnostizieren zu wollen, absolut vernünftig.

    Du hast inzwischen genug getestet.

    Wir wissen:

    • Schlüssel mehrfach geprüft → laut Schlüsseldienst in Ordnung
    • Batterie neu
    • IR-Ausfall sporadisch
    • Innenraum-ZV funktioniert beim Ausfall
    • Wegfahrsperre bleibt aktiv
    • Dach-/Empfängerbereich bewegen → ohne Wirkung
    • Ausfälle zunächst 10–20 Minuten, jetzt einmal ca. 2 Stunden
    • nur ein Schlüssel vorhanden

    Das reicht völlig, um zu sagen:

    „Ich möchte nicht mehr auf gut Glück irgendwo stehen bleiben.“

    Und dafür sind 180 € für eine dauerhafte Lösung bei einem 30 Jahre alten Auto durchaus vertretbar.


    Was ich an deiner Stelle jetzt machen würde

    Ich würde dem Schlüsseldienst nicht mehr versuchen, die Ursache zu erklären. Der Mann kennt offenbar diese alten Renault-Systeme und erinnert sich sogar nach Tagen an deinen Fall.

    Ich würde nur noch diese eine Frage stellen:

    Zitat

    „Können Sie mir bitte sagen, wie das von Ihnen benötigte Kästchen heißt bzw. wo es genau sitzt? Sie sagten, es gibt eines neben der Batterie – meinen Sie das Motorsteuergerät oder das Wegfahrsperren-Decodergerät?“

    Wenn er beispielsweise sagt:

    Zitat

    „Das kleine schwarze Kästchen mit zwei Steckern links neben dem Sicherungskasten.“

    dann ist die Sache geklärt.

    Und dann musst du dich nicht selbst unter das Armaturenbrett quälen.

    Ich würde ihm vielmehr sagen:

    Zitat

    „Ich komme mit dem Wagen vorbei. Können Sie mir das Gerät ausbauen?“

    Denn genau da liegt für mich der sinnvollste Punkt: Du hast keine Erfahrung, du kommst körperlich nur schwer in diesen Bereich und der Schlüsseldienst kennt das System. Die paar Minuten Arbeitszeit für den Ausbau sind mir in deiner Situation wesentlich lieber als ein abgebrochener Stecker, eine beschädigte Leitung oder eine falsche Demontage.

    Und ganz wichtig:

    Wenn er tatsächlich das Gerät neben der Batterie meint, würde ich es nicht selbst ausbauen, bevor wir genau wissen, welches Gerät er meint.

    Das kann zwar ebenfalls relativ einfach sein, aber der Ausbau des Motorsteuergerätes ist etwas völlig anderes: Batterie abklemmen, Batterieträger bzw. dessen Befestigung berücksichtigen usw.


    Wenn du mir nach dem Telefonat einfach wortwörtlich sagst, was der Schlüsseldienst auf diese eine Frage antwortet – meinetwegen auch nur „unter der Batterie“ oder „links am Sicherungskasten“

    Dann kann ich dir eindeutig sagen wo.

    Gruß Micha

  • Luft im Kraftstoffsystem - Wie Handpumpe tauschen?

    • nordinvent
    • 25. August 2026 um 07:21

    Friend,

    die Preise sind gefühlt teuer.

    Tatsächlich aber dennoch wie immer. Solche Instandsetzungen wie du sie hast sind Zeitaufwendig.

    Bei Stundensätzen wie heute gehen gerne mal ein paar tausend Euro über den Kassentisch.

    Fahrzeuge sind deshalb inzwischen Wegwerfprodukte geworden.:crazy:

    Wenn sich mehr Menschen in entsprechenden Foren zur Selbsthilfe einsetzen würden hätte das für alle finanzielle Vorteile. Das Gegenteil ist aber der Fall.

    Wer hier sein Problem lösen konnte läßt sich meistens nie wieder blicken. Erfahrungen zu teilen hilft auch anderen.

    Resume, an der Kasse zahlen wir für unsere Faulheit.X(

    Gruß Micha

    p.s. du bist nicht gemeint.

  • Panorama-Schiebedach

    • nordinvent
    • 24. August 2026 um 21:34

    Sig,

    bei deiner Beschreibung würde ich ebenfalls nicht sofort den kompletten Dachhimmel und die gesamte Panoramadach-Kassette ausbauen. Das Fehlerbild passt ziemlich gut zu einem mechanischen Ausriss des rechten Führungs-/Hebemechanismus.

    Bei deinem Modus ist besonders interessant:

    • Kippen funktioniert noch stotternd, solange du den Schalter gedrückt hältst.
    • Schieben nach hinten funktioniert nicht, obwohl der Motor hörbar läuft.
    • Rechts hinten ist die Scheibe aus der Führung/Halterung gesprungen.
    • Du hast das Dach wieder geschlossen, aber ca. 5 mm Spiel.

    Das spricht sehr stark dafür, dass Motor und Antrieb grundsätzlich noch arbeiten, aber die rechte Führung die Bewegung nicht mehr auf die Glasscheibe übertragen kann.

    Der entscheidende Punkt

    Wenn die Scheibe tatsächlich nur in der vorderen/hinteren Laufmechanik eingeklipst bzw. eingesteckt ist, könnte man möglicherweise von oben an die defekte Stelle kommen.

    Aber: Ich würde jetzt keinesfalls mehr versuchen, das Dach elektrisch nach hinten zu fahren. Der Motor zieht dann wahrscheinlich weiterhin an der intakten linken Seite, während rechts die Führung blockiert bzw. frei läuft. Dadurch kann man aus einem gebrochenen Führungsteil noch zusätzlich den Seilzug oder die zweite Führung beschädigen.

    Dass es beim Schieben nur noch Geräusche macht, ist dafür geradezu typisch.

    Ich würde zunächst genau diese Möglichkeit prüfen

    Das Glas lässt sich bei deinem Modus vermutlich nach oben stellen. Wenn du es in Kippstellung bekommst, kann man sich die rechte hintere Ecke sehr genau ansehen.

    Mit einer guten Taschenlampe bzw. noch besser mit einem kleinen Endoskop würde ich dort schauen:

    rechte hintere Glasecke → darunterliegende Führungsschiene → Kunststoff-/Metallhalter → Verbindung zur Glasscheibe.

    Wenn tatsächlich nur der Clip/Halter vom Glas abgerissen bzw. ausgehakt ist, könnte es eine Reparatur geben, bei der die Dachkassette nicht ausgebaut werden muss.

    Die 5 mm Spiel sind dabei allerdings ein wichtiger Hinweis: Ich würde das Glas nicht einfach wieder in Position drücken und weiterfahren. Wenn die Halterung gebrochen ist, fehlt möglicherweise die definierte Höhenführung. Dann kann sich die Scheibe beim nächsten Betätigen verkanten.

    Und noch etwas Interessantes

    Deine VIN VF1JP0H0635185864 weist auf den Modus hin; die von dir genannten 1.5 dCi 78 kW, Xenon und Panoramadach grenzen die Ausführung zusätzlich gut ein. Ich würde deshalb nicht mit irgendwelchen allgemeinen Renault-Panoramadach-Anleitungen arbeiten – die Konstruktion ist fahrzeugspezifisch.

    Gruß Micha

  • Problem mit Fernbedienung/Wegfahrsperre Laguna 1

    • nordinvent
    • 24. August 2026 um 21:26

    Tirian,

    nein, das nehme ich dir überhaupt nicht übel. Im Gegenteil: Ich halte deine Entscheidung inzwischen für vernünftig. Nach dem letzten Aussetzer von rund zwei Stunden würde ich mich auf die bisherige „nach 10 Minuten geht es wieder“-Notlösung keinesfalls mehr verlassen.

    Und ich möchte jetzt eine Sache sehr klarstellen, weil wir uns durch die unterschiedlichen Renault-Bezeichnungen etwas im Kreis bewegt haben:

    Bei deinem Laguna I Phase 1 ist das gesuchte Teil tatsächlich der Kasten direkt neben dem Sicherungskasten.

    Für die frühen Laguna I wird dieses Bauteil in den Unterlagen/Erfahrungsberichten als „boîtier décodeur“ bezeichnet. Bei der Ausführung mit Wegfahrsperre gibt es Varianten mit schwarzem und blauem Stecker bzw. zwei schwarzen Steckern. Ein Bericht zu einer Laguna I von 1996 beschreibt genau dieses Gerät als häufige Fehlerquelle; dort wird auch ausdrücklich von einem defekten Verriegelungsrelais gesprochen.

    Und jetzt kommt das Entscheidende für deine Frage:

    Wo sitzt es?

    Direkt links neben dem Sicherungskasten im Fahrerfußraum.

    Nicht hinter dem Handschuhfach.

    Ein Laguna-I-Spezialist beschreibt den Einbauort sehr eindeutig: links neben dem Sicherungskasten, schwarzes rechteckig/leicht dreieckiges Gehäuse.

    Das passt auch zu deiner Erinnerung an den Safrane: Du hast auf deinem Foto bereits genau die richtige Gegend vor dir.

    Wenn du den Sicherungskasten ansiehst:

    Code
     

    Es sitzt seitlich links am Sicherungskasten, ziemlich versteckt.


    Und jetzt wird es interessant: Der Ausbau scheint tatsächlich relativ einfach zu sein

    Ich habe dazu jetzt einen sehr konkreten Erfahrungsbericht gefunden, der genau dein Fahrzeugkonzept betrifft.

    Bei der Variante mit schwarzem + blauem Stecker ist das Gerät nur eingeklipst. Der beschriebene Ausbau:

    Zitat

    nach oben schieben/heben, damit es aus der Halterung kommt.

    Danach kann es nach unten herauskommen.

    Bei einer anderen Variante mit zwei schwarzen Steckern ist es dagegen verschraubt. Dort wird ein kleiner Schlüssel (7/8 mm) genannt.

    Das ist genau der Grund, warum ich vorher nicht einfach sagen wollte „zieh das Ding raus“.


    ABER: Ich würde jetzt noch nichts ausbauen

    Denn dein Schlüsseldienst hat dir gesagt:

    Zitat

    „Wir brauchen das Steuergerät.“

    Ich würde ihn vorher einmal ganz konkret fragen:

    Zitat

    „Meinen Sie das ZV-/Decoder-Steuergerät links neben dem Sicherungskasten mit den zwei Steckern?“

    Wenn er sagt ja, dann wissen wir exakt, welches Teil gemeint ist.

    Und ich würde ihn zusätzlich fragen:

    Zitat

    „Soll ich es komplett mit Steckern ausbauen oder brauchen Sie nur das Steuergerät?“

    Denn wenn sie die Wegfahrsperre an diesem Modul deaktivieren, müssen sie selbstverständlich das Modul selbst haben.


    Was mich inzwischen besonders überzeugt

    Ich habe bei der Recherche einen bemerkenswert passenden Fall gefunden.

    Ein Laguna-I-Phase-1-Besitzer beschreibt:

    • IR-Fernbedienung funktioniert manchmal nicht
    • Zentralverriegelung macht dann ebenfalls Probleme
    • ein anderer Decoder wurde testweise eingebaut
    • der Fehler blieb
    • schließlich stellte er fest, dass eine der beiden Steckverbindungen einen schlechten Kontakt hatte
    • schon eine minimale Bewegung des Steckers ließ die Relais wieder anziehen.

    Das ist fast schon unheimlich ähnlich zu deinem Fehler.

    Aber: Bei dir funktioniert der Innenraumtaster während des Ausfalls. Deshalb würde ich daraus nicht schließen, dass dein Decoder definitiv kaputt ist. Es zeigt lediglich, dass Decoder/Stecker/Empfänger bei diesen Autos bekannte Schwachstellen sind.


    Trotzdem würde ich jetzt deine Entscheidung akzeptieren

    Du hast inzwischen:

    • Schlüssel geprüft → OK
    • Batterie erneuert → keine Änderung
    • IR-Ausfall mehrfach beobachtet
    • Dach-/Empfängerbereich vorsichtig bewegt → keine Reaktion
    • Innenraum-ZV funktioniert während des IR-Ausfalls
    • Ausfälle werden zunehmend länger
    • inzwischen einmal ca. 2 Stunden
    • und vor allem: Du möchtest nicht irgendwo stehen und darauf hoffen, dass der Wagen nach einer unbekannten Zeit wieder funktioniert.

    Das ist ein völlig vernünftiger Grund zu sagen:

    Zitat

    Jetzt ist Schluss mit der Fehlersuche auf Verdacht. Ich lasse die Wegfahrsperre deaktivieren.

    Bei einem 30 Jahre alten Laguna würde ich das durchaus als pragmatische Reparatur betrachten und nicht als „Pfusch“.

    Nur einen Punkt würde ich mit dem Schlüsseldienst vorher klären:

    Was genau wird nach der Deaktivierung weiterhin funktionieren?

    Ich würde ausdrücklich fragen:

    Zitat

    „Bleibt die IR-Zentralverriegelung danach vollständig funktionsfähig, oder kann ich dann zwar immer starten, muss die Türen aber weiterhin mechanisch auf- und zuschließen?“

    Denn die Wegfahrsperre und die IR-Zentralverriegelung sind bei deinem frühen Laguna sehr eng miteinander gekoppelt, aber eine Immo-Deaktivierung bedeutet nicht automatisch, dass ein vorhandener Fehler im IR-ZV-System repariert wird. Die Quellen beschreiben bei den frühen Laguna I sogar ausdrücklich, dass die IR-Fernbedienung die Zentralverriegelung und die Wegfahrsperre gemeinsam beeinflusst.


    Und wenn du das Steuergerät selbst ausbauen möchtest

    Ja, das würde ich dir durchaus zutrauen. Aber ich würde es nicht blind nach einer Internetbeschreibung machen.

    Mach einfach ein Foto von der linken Seite des Sicherungskastens, also möglichst schräg von unten/links in den Spalt hinein.

    Dann können wir das konkrete Modul an deinem Auto identifizieren.

    Wenn wir es sehen, kann ich dir sagen:

    „Genau dieses Teil – diese Halterung lösen – diese beiden Stecker ab – herausnehmen.“

    Und dann kannst du es dem Schlüsseldienst bringen, ohne am Armaturenbrett herumzuschrauben.

    Für mich ist das jetzt der sinnvollste Weg: keine weitere zweistündige Zitterpartie mehr, aber auch nicht unnötig das halbe Auto zerlegen.

    Gruß Micha

  • Sicherung für Airbag und Lenkradschloss

    • nordinvent
    • 23. August 2026 um 21:34

    :thumbup:;)

  • Lambdasonde

    • nordinvent
    • 22. August 2026 um 22:02

    Leon,

    kleiner Hinweis vorab 😊
    Damit man hier sinnvoll helfen kann, braucht es konkrete Fahrzeugdaten. Ohne Angaben wie Modell, Baujahr, Motorisierung, TSN/HSN bzw. ADZ, Getriebeart usw. ist jede Antwort leider eher Glaskugel-Lesen🔮.

    Renault verbaut selbst im gleichen Baujahr oft unterschiedliche Motoren, Steuergeräte, Sensoren und Kabelbäume – eine pauschale Antwort gibt es daher fast nie.

    👉 Je genauer die Angaben, desto schneller und gezielter kann geholfen werden.
    Am besten direkt im ersten Beitrag nennen:

    • Modell / Baureihe
    • Baujahr
    • Motor (z. B. 1.2 16V D4F)
    • TSN/HSN oder ADZ
    • Benzin/Diesel, Schalter/Automatik
    • ggf. Fehlermeldungen / Fehlercodes

    Danke fürs Mithelfen – das spart Zeit, Nerven und unnötige Rückfragen 👍

    Gruß Micha,

  • Clio 2 1,2 16V Fehlermeldung Ansauglufttemperatur

    • nordinvent
    • 22. August 2026 um 22:00

    Clio,

    Nein – ich würde damit noch keinesfalls in die Werkstatt fahren. Im Gegenteil: Deine bisherigen Messungen sind schon ziemlich aufschlussreich, und ich glaube, dass wir den Fehler mit ein paar weiteren Messungen ziemlich gut eingrenzen können.

    Der entscheidende Punkt ist für mich diese Veränderung:

    Zitat

    vorher Ansauglufttemperatur 0 °C
    jetzt 30 °C
    Fehler wird aber weiterhin angezeigt

    Das spricht eher dafür, dass die elektrische Verbindung inzwischen wieder funktioniert, der Fehler aber noch als gespeichert/gesetzt im Steuergerät steht. Ein gespeicherter Fehler bedeutet nicht automatisch, dass er im Moment noch aktiv ist.

    1. Die 30 °C sind zunächst einmal ein gutes Zeichen

    Der IAT-Sensor ist ein NTC-Widerstand: Mit steigender Temperatur sinkt sein Widerstand. Bei einem offenen Signalweg interpretiert das Steuergerät den sehr hohen Eingangswert typischerweise als extrem kalte Luft. Genau deshalb sind bei einem solchen Fehler Werte um bzw. unter 0 °C beziehungsweise sogar −40 °C typisch.

    Dass Dein Diagnosegerät jetzt 30 °C anzeigt, nachdem Du das Kabel repariert hast, ist deshalb sehr interessant.

    Ich würde jetzt als Allererstes:

    Fehler löschen → Motor starten → 5–10 Minuten laufen lassen → erneut auslesen.

    Und dann schauen:

    • Kommt der Fehler sofort wieder?
    • Oder bleibt er weg?
    • Welche Ansauglufttemperatur wird jetzt angezeigt?

    Wenn er nach dem Löschen nicht wiederkommt, war Deine Kabelreparatur vermutlich tatsächlich die Lösung.


    2. Aber: Die schlechte Leistung muss man separat ernst nehmen

    Hier würde ich Dir widersprechen, dass die 7 l/100 km allein schon auf einen massiven Fehler hindeuten.

    Beim D4F 1.2 16V sind 7 l durchaus nicht völlig ungewöhnlich, insbesondere bei viel Kurzstrecke/Stadtverkehr. Der Bordcomputer mit 6 l ist ebenfalls nicht automatisch verdächtig.

    Aber:

    Zitat

    75 PS fühlen sich wie 40–45 PS an

    Das ist eine ganz andere Hausnummer.

    Wenn der Motor wirklich nur ungefähr die Hälfte seiner Leistung bringt, würde ich nicht einfach den Ansauglufttemperaturfühler dafür verantwortlich machen.

    Ein fehlerhaftes IAT-Signal kann die Gemischaufbereitung beeinflussen, aber einen derart dramatischen Leistungsverlust würde ich nicht ohne Weiteres ausschließlich darauf schieben. Ein P0113-artiger Fehler wird normalerweise durch Unterbrechung, schlechten Kontakt, Sensor oder Leitungsproblem verursacht.


    3. Ich würde jetzt überhaupt nichts mehr zerlegen

    Und schon gar nicht wieder die Ansaugbrücke.

    Du hast nämlich einen großen Vorteil:

    Dein Diagnosegerät zeigt Live-Daten.

    Damit können wir den D4F jetzt regelrecht „befragen“.

    Lies bitte einmal – möglichst bei kaltem Motor vor dem ersten Start – folgende Werte aus:

    1. Ansauglufttemperatur
    2. Kühlmitteltemperatur
    3. MAP / Saugrohrdruck
    4. Drosselklappenstellung
    5. Motordrehzahl
    6. Lambda-Sonde bzw. Lambda-Regelung
    7. falls vorhanden Short Term Fuel Trim / STFT
    8. falls vorhanden Long Term Fuel Trim / LTFT
    9. Zündwinkel
    10. eventuell Motorlast / Calculated Load

    Besonders interessant sind Kühlmitteltemperatur und Ansauglufttemperatur unmittelbar nach einer Nacht Standzeit.

    Wenn draußen beispielsweise 20 °C sind und Du bekommst:

    • Ansaugluft 30 °C
    • Kühlmittel 20 °C

    → völlig plausibel.

    Wenn Du aber bekommst:

    • Ansaugluft 30 °C
    • Kühlmittel 80 °C bei kaltem Motor

    → dann haben wir ein ganz anderes Problem.


    4. Und ich würde einen ganz einfachen Test machen

    Nach dem Löschen des Fehlers:

    Motor starten und beobachten, ob die Ansauglufttemperatur beim Gasgeben bzw. während der Fahrt plausibel reagiert.

    Sie muss natürlich nicht dramatisch schwanken. Aber sie sollte nicht plötzlich auf 0 °C, −40 °C oder irgendeinen festen Fantasiewert springen.

    Wenn sie stabil ungefähr der tatsächlichen Umgebungstemperatur entspricht, ist der IAT-Kreis zumindest funktional.


    5. Eine Sache bei Deiner Widerstandsmessung ist wichtig

    Du hast geschrieben:

    Zitat

    „Der alte Fühler sowie der neue haben den selben Widerstand wenn ich am Stecker des Steuergerätes messe.“

    Das ist zwar interessant, aber noch kein Beweis dafür, dass der Sensor elektrisch korrekt arbeitet.

    Denn wenn Du am ECU-Stecker misst und dabei Sensor + beide Leitungen + Steckkontakte im Messkreis hast, kannst Du damit durchaus feststellen, dass der Stromkreis geschlossen ist.

    Was Du damit aber nicht vollständig ausschließt:

    • schlechten Kontakt am Sensorstecker
    • Übergangswiderstand
    • beschädigte Leitung, die unter Bewegung wieder aufmacht
    • falschen Sensor
    • falsche Kennlinie des Sensors
    • Problem im Eingang des Motorsteuergeräts

    Die Tatsache, dass jetzt 30 °C angezeigt werden, ist deshalb viel aussagekräftiger als die reine Widerstandsmessung.


    6. Und jetzt kommt für mich der interessante Teil: die fehlenden 30 PS

    Wenn der IAT-Fehler nach dem Löschen tatsächlich wegbleibt und der Clio trotzdem wie ein 40-PS-Auto fährt, würde ich beim D4F als Nächstes ganz andere Dinge untersuchen.

    Meine Reihenfolge wäre ungefähr:

    1. Drosselklappe / Drosselklappenansteuerung

    2. MAP-/Saugrohrdruckwert

    3. Zündanlage – insbesondere Zündspule und Kerzen

    4. Lambda-/Gemischregelung

    5. Kraftstoffversorgung

    6. Abgasanlage/Katalysator zugesetzt

    7. Steuerzeiten

    8. Kompression

    Gerade MAP-Wert und Drosselklappenstellung könnten uns sehr schnell weiterbringen.


    Und deshalb würde ich noch kein Geld ausgeben.

    Du hast mit Deinem Diagnosegerät bereits etwas, womit man beim alten Clio sehr weit kommen kann. Ein CAN Clip wäre natürlich schön, aber für diese erste Diagnose ist er überhaupt nicht zwingend notwendig.

    Wenn Du mir die oben genannten Live-Daten von Deinem Diagnosegerät schreibst (oder einfach ein Foto/Screenshot der Anzeige machst), können wir das gemeinsam Schritt für Schritt auseinandernehmen.

    Besonders den MAP-Wert möchte ich sehen. Der kann uns bei einem D4F mit gefühlten 40 PS sehr viel erzählen.

    Und ich würde momentan sogar sagen: Die Tatsache, dass aus 0 °C jetzt 30 °C geworden sind, ist eher eine gute Nachricht als eine schlechte. Der gespeicherte Fehler muss erst einmal gelöscht und anschließend darauf geprüft werden, ob er tatsächlich wiederkommt.

    Gruß Micha

  • Vorglühkontrollleuchte

    • nordinvent
    • 22. August 2026 um 21:57

    :thumbup:

  • Panorama-Schiebedach

    • nordinvent
    • 22. August 2026 um 21:53

    :thumbup:TOP:thumbup:

  • Problem mit Fernbedienung/Wegfahrsperre Laguna 1

    • nordinvent
    • 22. August 2026 um 21:52

    Nochmal,Mach mir jetzt bitte noch ein Foto von links hinter dem Sicherungskasten, möglichst tief aus dem Fahrerfußraum nach oben fotografiert.

  • Vorglühkontrollleuchte

    • nordinvent
    • 22. August 2026 um 09:14

    Barny,

    wenn der Fehler weiterhin nicht leuchtet, imho keine Relevanz.

    Auch ich fahre einen alten Franzosen. Wenn hin und wieder ein Birnchen leuchtet bedeutet das für mich: das Birnchen funktioniert noch.

    Gruß Micha

  • Panorama-Schiebedach

    • nordinvent
    • 22. August 2026 um 09:11

    Barny,

    Überlast durch Schwergängigkeit mangels Schmierung - Sicherung knallt, alles korrekt gelaufen.


    Gruß Micha

  • seltsame Erscheinungen : Fernlicht, Nebel-Licht, Tankanzeige.

    • nordinvent
    • 22. August 2026 um 06:41

    😂 Ja – ich verstehe jetzt sehr viel besser, warum dich das irritiert. Aus der Sicht eines Menschen, der mit Relais, Schaltern, Sicherungen und Stromwegen groß geworden ist, wirkt der Master tatsächlich wie ein schlechter Scherz.

    Und ich muss eine Sache aus meiner vorherigen Antwort korrigieren: Ich würde das Karosseriesteuergerät im Moment nicht verdächtigen.

    Das Fernlicht ist offenbar gar kein Fehler

    Deine Beobachtung war völlig logisch:

    Zitat

    Abblendlicht an → Fernlicht müsste sich doch irgendwie zuschalten lassen.

    Beim Master III gibt es aber eine Bedingung, die im Fahrerhandbuch offenbar ziemlich leicht zu überlesen ist:

    Das Fernlicht lässt sich erst bei laufendem Motor dauerhaft einschalten.

    Bei ausgeschalteter Zündung bzw. nur eingeschalteter Zündung funktioniert das Ziehen des Hebels als Lichthupe. Deshalb hast du genau das beobachtet:

    • Zündung an / Motor aus → Hebel ziehen → Fernlicht kurz an → loslassen → aus
    • Motor läuft → Hebel betätigen → Fernlicht kann dauerhaft eingeschaltet werden

    Das ist also vermutlich völlig normal.

    Und genau deshalb fühlt sich der Lenkstockschalter für dich auch richtig an: Er ist mechanisch nicht kaputt. Du hast lediglich eine Betriebsbedingung des Fahrzeugs erwischt, die man von älteren Renaults nicht unbedingt erwartet.


    Und die Nebelschlussleuchte?

    Auch hier würde ich jetzt noch keinen Defekt annehmen.

    Beim Master ist die Bedienlogik moderner als bei deinen älteren Renaults. Der Ring am Lenkstockschalter ist tatsächlich kein klassischer Rastschalter, sondern gibt einen elektronischen Schaltbefehl.

    Das erklärt auch, warum du beim Drehen keine mechanische Rastung fühlst.

    Ich würde die Nebelschlussleuchte deshalb noch einmal bei laufendem Motor und eingeschaltetem Abblendlicht ausprobieren.


    Und dann bleibt tatsächlich nur die Tankanzeige

    Und hier wird es interessant.

    Die Geschichte mit

    Zitat

    „Beim Tanken war der Schlüssel in einer bestimmten Stellung“

    würde ich nicht völlig als Google-KI-Unsinn abtun, aber ich würde sie anders formulieren.

    Bei modernen Renaults wird die Tankfüllstandsberechnung nicht unbedingt so simpel behandelt wie:

    Schwimmer → Widerstand → Zeiger.

    Das Fahrzeug kann den Tankfüllstand elektronisch verarbeiten und die Anzeige teilweise filtern bzw. plausibilisieren.

    Wenn beispielsweise vor dem Tanken ein bestimmter Füllstand gespeichert war und anschließend ein Wert kommt, der sich nicht plausibel verändert, kann das System die Anzeige zunächst nicht einfach sofort auf „35 Liter mehr“ springen lassen.

    Aber:

    35 Liter sind keine Kleinigkeit.

    Wenn du bei „fast leer“ 35 Liter eingefüllt hast und die Anzeige wirklich exakt an derselben Stelle geblieben ist, würde ich das nicht einfach mit einer normalen elektronischen Verzögerung erklären.


    Eine Sache würde ich jetzt aber ausprobieren

    Da du sagst:

    Zitat

    Die Tankanzeige funktioniert weiterhin, auch mit angeschlossenem Ladebooster.

    Das ist für mich ein sehr guter Hinweis.

    Fahr den Wagen einmal eine Weile, idealerweise bis der Tankfüllstand tatsächlich deutlich abgesunken ist.

    Wenn die Anzeige irgendwann plötzlich beginnt zu fallen, könnte der Geber grundsätzlich funktionieren und wir hätten eher ein Problem mit der Erkennung/Initialisierung des Tankfüllstands nach dem Tanken.

    Wenn sie dagegen beispielsweise nach weiteren 100–150 km immer noch praktisch unverändert bleibt, würde ich gezielt an den Tankgeber gehen.


    Und dein Käfer-Satz trifft den Kern wunderbar. 😂

    Du erwartest:

    Schalter → Strom → Verbraucher.

    Der Master sagt:

    Schalter → elektronischer Wunsch → UCH → CAN → Steuergerät → Betriebszustand prüfen → Entscheidung treffen → Verbraucher.

    Und dann kommt noch dazu:

    „Motor läuft nicht? Dann darfst du zwar Lichthupe machen, aber dauerhaftes Fernlicht bekommst du nicht.“

    Aus Sicht eines Käferfahrers ist das ungefähr so, als würde der Lichtschalter erstmal beim Motorsteuergerät um Erlaubnis bitten. 😂

    Das Positive: Genau deshalb würde ich jetzt nicht anfangen, das UCH auszubauen oder die Batterie abzuklemmen.

    Nach deiner neuen Information haben wir wahrscheinlich keinen gemeinsamen Elektrikfehler bei Fernlicht/Nebel/Tank, sondern zunächst einmal:

    • Fernlicht → vermutlich völlig normal
    • Nebelschlusslicht → Betriebsbedingung noch einmal prüfen
    • Tankanzeige → tatsächlich auffällig und separat zu untersuchen
    • Ladebooster → nach deiner Beobachtung derzeit kein offensichtlicher Einfluss

    Und die Sache mit dem Tanken bei eingeschalteter Zündung würde ich gerne konkret für den Master III X62 klären, statt uns auf die Google-KI zu verlassen. Das lässt sich anhand der Renault-Unterlagen bzw. der Beschreibung des Tankfüllstandsverfahrens ziemlich eindeutig beantworten.

    Im offiziellen Renault-Handbuch für den Master X62 steht ausdrücklich:

    Zitat

    „Mit ausgeschalteter Zündung mindestens 20 Sekunden warten, bevor Sie mit dem Tanken beginnen.“

    Und noch viel wichtiger:

    Zitat

    „Wenn diese Anweisungen nicht beachtet werden, wird der Tankfüllstand auf der Instrumententafel nicht berücksichtigt.“

    Das ist also keine erfundene Internetweisheit, sondern eine Renault-Vorgabe.

    Damit passt deine Geschichte plötzlich erstaunlich gut

    Du hast:

    • Fahrzeug gerade gekauft
    • Tankanzeige fast leer
    • 35 Liter eingefüllt
    • Anzeige bleibt exakt auf dem alten Stand
    • anschließend ca. 50 km gefahren
    • dann wieder Reservepiepsen + Tankwarnleuchte

    Das kann tatsächlich dadurch entstanden sein, dass beim Tanken die erforderliche Abschalt-/Warteprozedur nicht eingehalten wurde.

    Und Renault schreibt sogar ausdrücklich, dass der neue Füllstand dann auf der Instrumententafel nicht berücksichtigt wird.

    Das erklärt wesentlich besser dein ursprüngliches Rätsel als ein plötzlich defekter Tankgeber.


    Ich würde deshalb jetzt noch NICHTS zerlegen

    Und auch nicht die Batterie abklemmen.

    Mach zunächst einen sehr einfachen Versuch:

    Beim nächsten Tanken

    1. Motor abstellen.
    2. Zündung wirklich vollständig ausschalten.
    3. Schlüssel abziehen.
    4. Mindestens 20 Sekunden warten.
    5. Dann erst tanken.
    6. Nach dem Tanken starten und schauen, was die Anzeige macht.

    Renault verlangt beim teilweisen Nachfüllen außerdem mindestens 10 Liter, wobei deine 35 Liter ohnehin deutlich darüber liegen.

    Wenn die Tankanzeige danach plötzlich das tut, was sie soll, haben wir den Fehler praktisch gefunden.


    Und das Schöne daran:

    Damit hätten wir möglicherweise gar keinen Defekt.

    Dann wäre die Bilanz deines ersten Kennenlernens mit dem Master:

    Fernlicht: Du hast gegen die Renault-Logik verloren. 😂
    Nebelschlusslicht: möglicherweise ebenfalls nur Bedien-/Betriebslogik.
    Tankanzeige: Renault hat tatsächlich eine ziemlich bizarre Tankprozedur eingebaut.
    Karosseriesteuergerät: unschuldig.
    Käfer: darf vorerst wieder in der Garage bleiben. 😁

    Hier der Link zum offiziellen Master X62 Handbuch,

    https://www.user-manual.renault.com/sites/renault/…1327-10_ENG.pdf?

    Gruß Micha

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