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Es gibt aber keinen Garantie auf gelingen.
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Neues Benutzerkonto erstellenNun, ohne weiter Hardware zum analysieren kommen wir hier leider nicht weiter. Einen Adapter kannst du dir rel. günstig kaufen.
Es gibt aber keinen Garantie auf gelingen.
Wenn es dein Geldbeutel zulässt und es dir dein Auto wert ist ab zum freundlichen.
Mit deiner Hardware wäre es interessant zu prüfen, ob Android Auto vielleicht bereits im System vorhanden, aber lediglich deaktiviert ist. Bei einigen frühen R-Link-2-Geräten wurde die Funktion zwar erst offiziell mit späteren Softwareständen beworben, in Einzelfällen ließ sie sich jedoch auch auf älteren Versionen per Konfiguration freischalten. Das hängt von der verbauten Hardware und Softwarekonfiguration ab.
Dafür bräuchtest du kein Renault CAN Clip, sondern lediglich:
Damit könnte man zunächst prüfen, welche Funktionen dein R-Link tatsächlich unterstützt, ohne sofort ein Firmware-Update zu riskieren.
Gruß Micha
Nach allem, was du beschrieben hast, glaube ich nicht, dass dein R-Link grundsätzlich "zu alt" für Android Auto ist. Ich vermute eher, dass die Firmware veraltet ist und zusätzlich ein Problem mit der Navigationssoftware vorliegt oder auch mit der MMC.
Gruß Micha
Hallo PS,
Der Rückweg zu Renault ist bei einem gepflegten Scénic II 2.0 16V (F4R, 134 PS, Baujahr 2007) grundsätzlich keine schlechte Entscheidung. Der Motor gilt als sehr robust, und bei 152.000 km ist er bei guter Pflege noch lange nicht am Ende. Der Zahnriemenwechsel inkl. Wasserpumpe ist dabei ein großer Pluspunkt.
Zur elektronischen Parkbremse: Beim Scénic II ist das ein bekanntes Thema, aber die Ursache kann sehr unterschiedlich sein.
4
Die Anlage besteht im Wesentlichen aus:
Es gibt also nicht einfach nur einen kleinen Elektromotor am Bremssattel wie bei neueren Fahrzeugen.
Symptome:
Das komplette Modul sitzt unter dem Fahrzeug und bekommt durch Wasser, Salz und Korrosion gerne Probleme.
Kosten grob:
Nach Austausch muss es mit Renault-Diagnose (CAN Clip) meist angelernt bzw. initialisiert werden.
Auch möglich:
Kosten:
Beim Scénic II sehr wichtig:
Eine schwache Batterie kann die Parkbremse in den Fehlermodus setzen.
Vor Kauf unbedingt prüfen:
Zitat12,4 V gut
Manchmal wird eine "defekte Parkbremse" diagnostiziert, obwohl nur die Batterie am Ende war.
Mit einem Renault-Diagnosegerät (idealerweise Renault CAN Clip) auslesen:
Nicht nur Motorsteuergerät, sondern:
Interessante Fehler wären z.B.:
Ohne Fehlercode ist die Aussage "Parkbremse defekt" leider wenig wert.
Bei einem Scénic II 2.0 16V von 2007 mit 152.000 km würde ich die Parkbremse nicht automatisch als Ausschlusskriterium sehen.
Wenn:
dann wäre eine Reparatur von vielleicht 200–500 € für mich einkalkulierbar.
Ich würde aber den Kaufpreis entsprechend drücken. Eine Aussage wie "nur Steuergerät kaputt" ist ohne Diagnose eher eine Vermutung.
Eine Frage wäre noch wichtig:
Welche Meldung zeigt der Scénic genau im Display?
(z.B. „Parkbremse prüfen“, „Parkbremse defekt“, blinkendes rotes Brems-Symbol?)
Und: zieht die Parkbremse noch an bzw. löst sie noch automatisch? Das grenzt den Fehler schon ziemlich ein.
Gruß Micha
Frank,
bei dem Clio IV Energy TCe 120 EDC (H5F + DC4/6DCT250) passt das Fehlerbild tatsächlich sehr gut zu einem Problem mit den Eingangsdrehzahlsensoren des Doppelkupplungsgetriebes – aber die Aussage „Sensor sitzt unter dem Batterieträger und ist schnell erreichbar“ ist für dieses Getriebe nicht korrekt bzw. stammt sehr wahrscheinlich von einer Verwechslung mit anderen Renault-Getrieben.
Die beiden Fehler:
bedeuten nicht zwingend, dass beide Sensoren mechanisch defekt sind. Beim DC4 werden die beiden Drehzahlen der beiden Getriebeeingangswellen überwacht. Wenn das Steuergerät unplausible oder kurzgeschlossene Signale sieht, geht es in den Schutzmodus.
Das von dir beschriebene Verhalten ist sehr typisch:
Beim DC4 (Getrag Powershift 6DCT250) sitzen die Eingangsdrehzahlsensoren im Getriebegehäuse oben im Bereich der Mechatronik, nicht außen frei sichtbar wie bei älteren Renault-Schaltgetrieben.
Es gibt zwei Sensoren:
Sie sind Bestandteil des internen Sensorkabelbaums bzw. der Mechatronikeinheit.
Eine Darstellung wie:
Der Bereich unter der Batterie enthält hauptsächlich:
Die Sensoren selbst sieht man dort normalerweise nicht einfach von oben.
Weil dort häufig ein falscher Hinweis kursiert.
Bei manchen Renault-Getrieben (z.B. bestimmte EDC-Versionen oder Easy-R) gibt es externe Drehzahlsensoren mit sichtbarem Stecker.
Beim DC4 sitzen die relevanten Sensoren jedoch im Inneren der Getriebeeinheit.
Meine Reihenfolge der Wahrscheinlichkeit:
Gerade bei 10 Jahre alten Fahrzeugen:
Bevor man das Getriebe öffnet, würde ich unbedingt den Kabelweg prüfen.
Beim DC4 kommt das vor.
Typisch:
Wenn beide Sensoren gleichzeitig „Masseschluss“ melden, ist ein gemeinsamer Fehler im Kabelbaum/Stecker wahrscheinlicher als zwei gleichzeitig defekte Sensoren.
Das ist möglich, aber nicht mein erster Verdacht.
Die Sensoren sind magnetisch und können durch Abrieb beeinflusst werden. Allerdings würde das meistens eher zu:
führen, nicht unbedingt zu Masseschluss.
Nicht nur Universaltester.
Wichtig wären:
Besonders:
Stecker abziehen und prüfen auf:
Wenn man Zugang zu den Leitungen bekommt:
Sensorleitungen gegen Masse prüfen.
Ein echter Masseschluss wäre:
Ein intakter Sensor/Kreis sollte nicht gegen Masse kurzgeschlossen sein.
Falls es tatsächlich die internen Sensoren sind:
Das ist leider kein „Sensor tauschen wie beim ABS“.
Dafür muss in der Regel:
Der Aufwand ist deutlich größer.
Deshalb würde ich nicht als erstes das Getriebe zerlegen.
Bei:
würde ich zuerst auf:
70 % Kabel/Stecker/Mechatronik-Anschluss
25 % interner Sensorkabelbaum/Sensoren
5 % mechanisches Getriebeproblem
tippen.
Eine wichtige Frage noch:
Gerade Temperaturabhängigkeit würde die Richtung sehr stark eingrenzen.
Gruß Micha
Stefan,
Deine Angaben passen sehr gut zusammen:
Dass die Renault Toolbox dir nur Kartenmaterial anbietet, ist bei deinem System nicht ungewöhnlich. Renault trennt Kartenupdates und Systemsoftware. Das offizielle R-Link-2-Portal prüft normalerweise anhand der 17-stelligen FIN, ob ein Systemupdate verfügbar ist.
Bei deinem Baujahr ist es sehr wahrscheinlich, dass Renault online kein Firmware-Upgrade mehr anbietet, obwohl technisch ein neuerer Softwarestand möglich wäre. Die R-Link-2-Kartenupdates sind ebenfalls inzwischen stark eingeschränkt; Renault nennt für R-Link 2 als letzte Kartenaktualisierung 12/2020 (veröffentlicht Ende 2021).
Das ist interessant.
Wenn dein R-Link den Stick erkennt, aber meldet:
Zitat"Keine Daten auf dem USB-Stick"
dann bedeutet das meistens nicht, dass das Gerät defekt ist.
Typische Ursachen:
Für R-Link 2 sollte der Stick normalerweise:
Das ist für mich der spannendste Punkt.
Du schreibst:
Zitat"Wenn ich auf Navigation tippe, startet sie gar nicht."
Das passt nicht zu einem reinen Kartenproblem.
Ein fehlendes Kartenupdate würde normalerweise bedeuten:
Dass die App überhaupt nicht startet, kann bedeuten:
Bevor ich also nur wegen Android Auto ein Update machen würde, würde ich versuchen, das bestehende R-Link wieder vollständig funktionsfähig zu bekommen.
Bei deiner Hardware ist das Ziel realistisch.
Der bekannte Weg ist:
Ein direktes Update von 2.2.17 auf 3.3.x ist nicht der normale Weg. In der R-Link-2-Community wurden Kadjar-Modelle dieser Generation auf 3.3.x gebracht und damit Android Auto ermöglicht.
Aber:
Bei deinem Boot 4992 muss man vorher sicherstellen, dass das Gerät die Zielversion akzeptiert. Ein falsches Paket kann das R-Link lahmlegen.
Nach deinen Daten würde ich sagen:
✅ Hardware wahrscheinlich geeignet
✅ Querdisplay passt zu den bekannten Umrüstungen
✅ Bootloader nicht auffällig
✅ Android Auto grundsätzlich machbar
Ich würde aber nicht einfach irgendeine 3.3.16.xxx Datei einspielen.
Bitte mache einmal Folgendes:
Drücke im R-Link:
Menü → System → Systeminformationen
und fotografiere oder schreibe alles ab, was dort steht.
Besonders interessant:
Eine Frage zur Navigation:
Wenn du auf Navigation tippst:
Hast du noch den alten USB-Stick, mit dem damals das Kartenupdate gemacht wurde?
Falls ja:
Noch eine Anmerkung: Du hast mit deinem Ziel "Android Auto statt veraltetem Renault-Navi" genau den Weg gewählt, den viele Kadjar-Besitzer mit frühen R-Link-2-Systemen gegangen sind. Ich würde bei deinem Fahrzeug aber zuerst die Firmware- und Navigationsbasis sauber herstellen, bevor wir den Sprung auf 3.3.x angehen.
Gruß Micha
Volker,
danke für die zusätzlichen Angaben. Damit wird das Bild deutlich klarer.
Bei Media Nav (nicht Evolution), Firmware 3.0.5, Clio IV Baujahr 2013, unverändertem Gerät würde ich die Ursache ziemlich eindeutig eingrenzen:
➡️ Sehr wahrscheinlich ist nicht die Firmware selbst defekt, sondern die Navigationslizenz bzw. die NNG-Lizenzdatei im internen Speicher.
Dass du damals ein offizielles Kartenupdate gemacht hast und den Stick noch besitzt, ist sogar ein Vorteil.
Der normale Ablauf beim Media Nav ist:
Bei dir scheitert es schon bei Punkt 2/3.
Der Grund:
Die Navigation ist intern "gesperrt". Der Button "Zustimmen" ist nicht einfach ein Menüpunkt, sondern wird nur freigegeben, wenn das Gerät eine gültige Navigationsumgebung erkennt.
Der USB-Stick mit Kartenmaterial ist also vermutlich völlig in Ordnung.
Bitte einmal:
Dann prüfen:
Kommt irgendeine Meldung wie:
oder passiert gar nichts?
Bei Version 3.0.5 kann das manchmal helfen.
Menü:
Einstellungen → System → Werkseinstellungen
Danach:
Die Radiosender und Bluetooth-Paarungen sind weg, aber das ist unkritisch.
Nicht nur Reset.
Beim Clio IV:
Danach Media Nav neu starten.
Es gibt Fälle, bei denen die NVRAM-Daten danach wieder korrekt eingelesen werden.
Ich würde nicht versuchen, irgendeine beliebige Media-Nav-Firmware 4.x aufzuspielen.
Warum?
Bei 3.0.5-Geräten gibt es unterschiedliche Hardwarestände.
Ein falsches Update kann dazu führen:
Bei deinem Gerät wäre mein Favorit:
Das Gerät muss geöffnet bzw. über Servicezugang angesprochen werden.
Dabei werden typischerweise geprüft:
Wenn nur die Lizenz fehlt, ist das in wenigen Minuten behoben.
Bei einem 2013er Media Nav ist das ebenfalls möglich:
Danach funktioniert auch dein alter USB-Stick wieder.
Eine wichtige Frage noch:
Wenn du ins Menü gehst:
Einstellungen → System → Version
steht dort nur:
Software-Version 3.0.5
oder gibt es darunter noch:
Und zweite Frage:
Wenn du auf den Navigation-Button drückst:
kommt eine Fehlermeldung oder passiert einfach nichts bzw. bleibt der Button ausgegraut?
Davon hängt ab, ob nur die Lizenz fehlt oder ob das komplette Navigationsmodul beschädigt ist.
Gruß Micha
Jürgen,
bei deinem Fahrzeug (Laguna III Grandtour, 2015, M9R) ist die Kombination aus P0101 (DTC0101) und DTC1525 ziemlich interessant. Da du schon einiges ausgeschlossen hast, würde ich die Suche jetzt systematisch eingrenzen.
Bei Renault bedeutet DTC1525 in den meisten Fällen "Information Drehmomentanforderung / Tempomat- bzw. Geschwindigkeitsbegrenzer-Information ungültig".
Das ist fast nie die eigentliche Ursache, sondern eine Folge davon, dass das Motorsteuergerät wegen eines schwerwiegenden Motorfehlers (hier P0101) in den Notlauf geht. Den Fehler 1525 würde ich deshalb zunächst ignorieren und mich auf P0101 konzentrieren.
Viele denken sofort an einen defekten Luftmassenmesser. Tatsächlich ist der LMM beim M9R aber oft nur der "Überbringer der schlechten Nachricht".
Das Motorsteuergerät vergleicht:
Passt das alles nicht zusammen, wird P0101 gesetzt.
Das AGR kann:
Dann stimmt die gemessene Luftmasse nicht mehr.
Typisch:
✔ Fahrzeug fährt zunächst normal
✔ Nach einigen Kilometern wird erstmals AGR angesteuert
✔ Luftmasse passt nicht
→ P0101
→ Notlauf
Das passt ziemlich genau zu deiner Beschreibung.
Ein kleiner Riss reicht bereits.
Prüfen:
Besonders unten am LLK.
Auch ein kleiner Ölfilm ist oft ein Hinweis.
Nicht der LMM!
Der Saugrohrdrucksensor (MAP) verschmutzt beim M9R sehr gerne.
Dann stimmen:
Ladedruck
und
Luftmasse
nicht mehr zusammen.
Ich würde ihn ausbauen und ansehen.
Falls dein Motor noch einen Unterdrucksteller verwendet:
prüfen.
Schon erlebt:
Dann misst der LMM korrekt, aber der Motor bekommt zusätzliche Luft.
Optisch reicht leider nicht.
Ich würde messen:
Versorgung:
Während des Wackeltests.
Du schreibst:
ZitatFehler gelöscht
↓
ZitatFahrzeug fährt ca. 5 km
↓
Zitaterst dann Fehler
Das spricht gegen einen defekten LMM.
Ein defekter LMM würde meist schon nach wenigen Sekunden oder unmittelbar nach dem Start auffallen.
Nach mehreren Kilometern werden dagegen häufig erst Regelstrategien wie AGR oder Ladedruck aktiv.
Sobald der Fehler gesetzt wird, sieht man fast immer, welcher Wert "aus der Reihe tanzt".
Hast du Renault CLIP oder ein anderes Diagnosegerät, das die Live-Parameter anzeigen kann?
Außerdem wäre interessant:
Frank,
das ist eine hervorragende Diagnose! 👍
Dass die 8,5 V verschwinden, sobald das Kombiinstrument abgesteckt wird, ist ein sehr wichtiger Befund. Damit wissen wir:
Im Clio II sind die Kontrolllampen im Kombiinstrument nicht immer völlig galvanisch voneinander getrennt. Renault hat damals häufig interne Leiterbahnen, Dioden und gemeinsame Versorgungsschienen verwendet.
Mit den ursprünglichen Halogenlampen war das kein Problem:
LEDs und moderne Digitalmultimeter sind dagegen hochohmig und machen solche Effekte sichtbar.
Im Kombiinstrument sitzt wahrscheinlich eine interne Diode oder Transistorschaltung, über die das Signal der Fernlichtkontrolle auf den Ausgang zurückwirkt.
Da die Halogenlampen das nie bemerkt haben, fiel das in der Serienausstattung nie auf.
Zunächst einmal gar nichts am Tacho ändern.
Stattdessen den Fernlichtkreis mit einer kleinen Sperrdiode entkoppeln.
Beispielsweise:
Wichtig: Nicht in die Hauptversorgung der Scheinwerfer setzen, sondern gezielt in den Rückspeisepfad. Dafür müsste man den Schaltplan etwas genauer ansehen.
Ein Relais zur galvanischen Trennung einsetzen.
Das funktioniert praktisch immer, ist aber deutlich aufwendiger.
Den LED-Hersteller kontaktieren.
XSTORM verwendet meines Wissens unterschiedliche Treiberversionen. Es wäre interessant zu erfahren, ob sie dieses Verhalten am Clio II kennen.
Kannst du mir den Schaltplan schicken, den du verwendest?
Insbesondere den Teil mit:
Dann kann ich den Strompfad genau verfolgen.
Ist dein Kombiinstrument noch komplett original von 2001, oder wurde es irgendwann ersetzt (z. B. wegen Wegfahrsperre, Tachotausch oder anderer Ausstattung)?
Denn wenn es tatsächlich der originale Tacho ist, dann halte ich das weniger für einen Defekt als für eine Eigenheit der damaligen Renault-Schaltung, die erst durch LED-Technik sichtbar wird.
Ich würde den Schaltplan wirklich gerne sehen – ich glaube, wir sind jetzt nur noch einen Schritt von der eigentlichen Ursache entfernt.
Gruß Micha
Volker,
Ja, das Problem ist tatsächlich bekannt und betrifft vor allem die ersten Media Nav Evolution-Geräte (Clio IV, Captur, Duster, Logan usw.) mit Firmware der 3.x-Reihe.
Die Symptome passen exakt zu einem der folgenden Fehler:
Das Problem hat meist nichts mit der GPS-Antenne oder den Karten selbst zu tun.
Im internen Speicher liegt eine Datei mit den Lizenzen.
Ist diese beschädigt oder fehlt sie, erkennt Media Nav:
Zitatkeine gültige Lizenz → keine Zustimmung möglich → Navigation gesperrt.
Das tritt gelegentlich nach:
auf.
Die komplette Navigationssoftware (iGO/NNG) kann beschädigt sein.
Dann startet die Navigation nicht mehr.
Nicht häufig, aber bei den ersten Media Navs kommt das inzwischen altersbedingt vor.
Power-Taste etwa 10–15 Sekunden gedrückt halten.
Hilft selten, kostet aber nichts.
Mindestens
Zitat15–30 Minuten
Minuspol abklemmen.
Danach erneut testen.
Nicht oft erfolgreich, aber einen Versuch wert.
Je nach Firmware:
5 Sekunden auf
Einstellungen
oder
oberen linken Bildschirmbereich
drücken.
Dort gibt es teilweise
Interessant wäre:
Wenn noch Version
3.0.x
oder
3.1.x
installiert ist,
würde ich auf die letzte 4.x-Version aktualisieren.
Das behebt viele Softwarefehler.
Allerdings:
Wenn die Navigation bereits blockiert ist, verweigert das Gerät manchmal auch das Update.
Im Menü:
System → Werkseinstellungen
Dabei gehen
verloren.
Karten bleiben normalerweise erhalten.
Dann helfen die offiziellen Renault-Werkzeuge leider kaum.
Denn:
Media Nav Toolbox benötigt zunächst
Zitatdie Gerätedaten
und genau diese lassen sich wegen der blockierten Navigation nicht erzeugen.
Ein klassischer Teufelskreis.
Mit Renault CLIP lässt sich das leider nicht reparieren.
CLIP kann:
aber
nicht
die Navigationsdaten wiederherstellen.
Es gibt inzwischen etliche Firmen und Foren, die das Media Nav direkt reparieren.
Dabei werden:
neu aufgespielt.
Das erfolgt entweder
Die Erfolgsquote ist sehr hoch.
Je nach Firmware (3.x) lässt sich über spezielle Servicepakete bzw. den bekannten Supermodd-/WinCE-Zugang auf das Dateisystem zugreifen und die fehlenden Lizenzdateien oder die komplette Navigationssoftware wiederherstellen. Das ist allerdings nur sinnvoll, wenn man genau weiß, welche Firmware installiert ist und welche Dateien verwendet werden – ein falsches Paket kann das Gerät unbrauchbar machen.
Mit diesen Angaben kann ich dir meist sagen, ob man das Gerät selbst wiederbeleben kann oder ob nur noch eine Reparatur der internen Dateien sinnvoll ist. Ich habe mich schon mehrfach mit den Renault Media Nav-Geräten beschäftigt und kann dir dann den erfolgversprechendsten Weg nennen.
Gruß Micha
Willkommen in Forum.![]()
Stefan,
damit lässt sich schon einiges eingrenzen.
Das ist eine Kombination, die ich schon mehrfach gesehen habe. Sie spricht für ein R-Link 2 der ersten Generation (Gen1).
Die gute Nachricht:
Dein Gerät ist grundsätzlich ein Kandidat für Version 3.3.x und Android Auto.
Die letzten acht Stellen sind
Zitat53709068
Das reicht leider nicht für die Renault-Seite.
Renault erwartet die komplette 17-stellige Fahrgestellnummer (VIN), die mit VF1... beginnt.
Beispiel:
ZitatVF1RFE00H53709068
(Die Zeichen davor sind natürlich nur ein Beispiel.)
In den letzten Monaten berichten mehrere Nutzer, dass das VIN-Eingabefeld auf der Renault-Webseite teilweise überhaupt nicht reagiert – unabhängig vom Browser.
Falls das bei dir genauso ist, probiere einmal:
Wenn das Feld trotzdem nicht funktioniert, liegt das sehr wahrscheinlich an der Webseite.
Von 2.2.17.308 sollte nicht direkt auf 3.3.x aktualisiert werden.
Der übliche Weg lautet:
Genau diese Reihenfolge wird von erfahrenen R-Link-2-Nutzern empfohlen, weil ein direkter Sprung das System beschädigen kann.
Leider gibt es offiziell nur zwei Möglichkeiten:
Es gibt keine offizielle Downloadseite für die Firmware-Pakete.
Anhand deiner Kombination
vermute ich, dass dein Gerät problemlos auf 3.3.16.986 laufen würde.
Diese Version wurde auf sehr vielen Kadjar, Mégane IV, Talisman und Scénic mit identischer Hardware eingesetzt.
Ich beschäftige mich schon länger mit den verschiedenen R-Link-2-Generationen. Wenn du das Update selbst durchführen möchtest, kann ich dir erklären:
Kannst du bitte unter Systeminformationen noch die Navigationsversion abschreiben?
Sie sieht ungefähr so aus:
oder
Außerdem würde mich interessieren:
Hast du Zugriff auf DDT4ALL oder Renault CAN Clip (z. B. über einen OBDLink SX oder EX)?
Falls ja, eröffnen sich deutlich mehr Möglichkeiten – insbesondere für die Aktivierung von Android Auto nach dem Firmware-Update.
Gruß Micha
p.s. ich kommuniziere nur hier übers Forum
Stefan,
Ja, dabei kann ich dir helfen. Gerade beim Kadjar Baujahr 11/2015 muss man allerdings etwas vorsichtig sein.
Die Firmware 3.3.x gibt es nicht als offiziellen Download. Renault stellt diese Dateien nicht öffentlich zur Verfügung. Die einzige legale Quelle ist Renault selbst bzw. das offizielle Update-Portal, das anhand der Fahrgestellnummer (FIN) prüft, ob für dein Fahrzeug ein Update freigegeben ist.
Du kannst hier prüfen, ob Renault für dein Fahrzeug ein Update anbietet:
Renault R-Link 2 Software-Update
Die Dateien, die in Foren oder YouTube kursieren, stammen meist aus Werkstatt- oder internen Renault-Paketen. Sie werden von Renault nicht offiziell zum Download angeboten.
Ja, grundsätzlich ist das bei vielen Kadjar-Modellen von 2015/2016 möglich, allerdings hängt es von der Hardwaregeneration (Gen1, Gen1.1 usw.) ab.
Von deiner Version: 2.2.17.308 haben viele Besitzer erfolgreich auf 2.2.19.xxx → 3.3.x aktualisiert und anschließend Android Auto aktiviert. Dabei erfolgt das Update in der Regel nicht direkt, sondern schrittweise. Allerdings berichten Nutzer auch von fehlgeschlagenen Updates bis hin zu unbrauchbaren Geräten ("gebrickten" R-Link-Systemen), weshalb Renault solche Sprünge oft nicht offiziell unterstützt.
Ab Version 3.3.x ist Android Auto grundsätzlich vorhanden.
Zusätzlich muss es häufig noch im R-Link freigeschaltet werden (z. B. per Diagnose/Entwicklermenü), da es bei vielen Fahrzeugen zwar in der Software enthalten, aber deaktiviert ist. Renault beschreibt auch, dass kompatible Fahrzeuge anschließend den Menüpunkt "Smartphone-Mirroring" besitzen.
Ich kann dir genau sagen:
Gehe bitte auf:
Menü → System → Systeminformationen
und schreibe mir möglichst vollständig:
Mit diesen Daten kann ich dir ziemlich genau sagen, ob dein Kadjar gefahrlos auf 3.3.x aktualisiert werden kann und welche Update-Dateien bzw. welcher Weg dafür geeignet ist.
Gruß Micha
p.s. willkommen im Forum
Cliorsi,
das Problem kenne ich tatsächlich von verschiedenen Renault-Benzinmotoren (D4F, K4M, H4M, H5Ft, H4D usw.). Der Fehler P0420 "Katalysator Wirkungsgrad unter Minimum" bedeutet zunächst nicht automatisch, dass der Katalysator defekt ist.
Wenn gleichzeitig gilt:
...dann muss man etwas tiefer suchen.
Das Steuergerät misst nicht direkt die Abgaswerte, sondern vergleicht die Signale von:
Ist das Signal der Nachkatsonde der Vorkatsonde zu ähnlich, setzt es irgendwann P0420.
Ein AU-Gerät misst dagegen die tatsächlichen Emissionen. Deshalb kann die AU perfekt sein, obwohl P0420 gesetzt wird.
Sehr häufig.
Die Sonde liefert zwar Werte,
aber
Im Diagnosegerät sieht sie "normal" aus.
Erst ein Oszilloskop zeigt, dass sie zu aktiv arbeitet.
Ich habe schon mehrere Renault gesehen, bei denen nur die hintere Sonde erneuert wurde und P0420 dauerhaft weg war.
Schon eine winzige Undichtigkeit reicht.
Beispiele:
Dadurch gelangt Sauerstoff ins Abgas.
Das Steuergerät glaubt:
Zitat"Kat speichert keinen Sauerstoff mehr."
Der 4-Gas-Test bleibt trotzdem hervorragend.
Renault hat bei einigen Motoren Softwarestände geändert.
Besonders bei
wurde die Diagnoseempfindlichkeit angepasst.
Minimal zu mager.
Die Lambdaregelung gleicht zwar aus.
Emissionen bleiben gut.
Der Sauerstoffspeicher des Kats wird aber anders belastet.
Interessant sind:
Wenn z.B.
LTFT = +12 %
läuft der Motor dauerhaft mager.
Das reicht teilweise schon.
Falls der neue Kat kein Originalteil ist:
Viele Zubehörkats bestehen zwar die AU problemlos,
aber ihre Sauerstoffspeicherkapazität reicht für Renault nicht aus.
Ich habe mehrfach erlebt:
Wenn der Motor nie ganz warm wird:
z.B.
80–83 °C
statt
90–95 °C
wird der Monitortest teilweise negativ bewertet.
Schon geringer Ölverbrauch kann den Kat "chemisch altern" lassen.
Die AU merkt davon oft noch nichts.
Das Steuergerät aber schon.
Ich schaue immer auf:
Noch besser ist eine Aufzeichnung während einer konstanten Fahrt mit etwa 80 km/h.
Renault ist bekannt dafür, dass P0420 teilweise sehr empfindlich gesetzt wird.
Ich hatte bereits Fahrzeuge mit:
und trotzdem P0420.
In mehreren Fällen war letztlich nur die hintere Lambdasonde die Ursache.
Mit diesen Informationen lässt sich meist recht gut eingrenzen, warum das Steuergerät P0420 setzt, obwohl die Abgaswerte objektiv einwandfrei sind.
Gruß Micha
kleiner Hinweis vorab 😊
Damit man hier sinnvoll helfen kann, braucht es konkrete Fahrzeugdaten. Ohne Angaben wie Modell, Baujahr, Motorisierung, TSN/HSN bzw. ADZ, Getriebeart usw. ist jede Antwort leider eher Glaskugel-Lesen🔮.
Renault verbaut selbst im gleichen Baujahr oft unterschiedliche Motoren, Steuergeräte, Sensoren und Kabelbäume – eine pauschale Antwort gibt es daher fast nie.
👉 Je genauer die Angaben, desto schneller und gezielter kann geholfen werden.
Am besten direkt im ersten Beitrag nennen:
Danke fürs Mithelfen – das spart Zeit, Nerven und unnötige Rückfragen 👍
Gruß Micha
Baier,
die Schilderung klingt für mich nicht nach einem klassischen Getriebeschaden, sondern eher nach einem elektrischen oder elektronischen Problem. Vor allem diese Punkte fallen auf:
Beim Grand Scénic IV mit dem 160-PS-Dieselmotor (1.6 dCi) ist das 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe EDC (Getrag 6DCT450) verbaut. Dieses Getriebe ist stark von seiner Elektronik abhängig.
Mögliche Ursachen sind:
...halte ich ohne weitere Diagnose für fragwürdig.
Ein mechanisch defektes Getriebe macht meistens vorher Symptome wie:
Du schreibst aber:
Zitat"Wenn es am Steuergerät ist dann läuft es jedoch einwandfrei und ist bis dort hin auch gut gefahren."
Das spricht eher gegen einen mechanischen Totalschaden.
Welche Fehlermeldung erscheint genau im Display?
Zum Beispiel:
Und noch wichtiger:
Welche Fehlercodes (DF... oder P....) wurden ausgelesen?
Ohne diese Codes stochert selbst eine gute Werkstatt im Nebel.
Nach deiner Beschreibung würde ich die Wahrscheinlichkeit ungefähr so einschätzen:
Ein komplettes Austauschgetriebe einzubauen, ohne vorher die Elektronik und Spannungsversorgung sauber geprüft zu haben, würde ich persönlich nicht als den ersten sinnvollen Schritt ansehen.
Wenn du mir die Fehlercodes (Pxxxx oder DFxxx) sowie den Motorkennbuchstaben oder die FIN (die letzten 8 Zeichen reichen, persönliche Daten bitte schwärzen) schreibst, kann ich die Diagnose deutlich genauer eingrenzen.
Gruß Micha
Frank,
sehr gute Messungen – die bringen uns deutlich weiter. Ich glaube inzwischen, dass wir nicht nach einem Defekt suchen, sondern nach einer Eigenschaft der Renault-Schaltung in Verbindung mit den LED-Treibern.
Ohne Leuchtmittel:
Die 8,5 V sind aber zunächst nur eine Spannung, keine Aussage darüber, ob nennenswerter Strom fließt. Ein Digitalmultimeter hat typischerweise 10 MΩ Eingangswiderstand und zeigt deshalb auch "Geisterspannungen" an, die unter Last sofort zusammenbrechen würden.
Damit können wir praktisch ausschließen, dass die Lampen selbst die Rückspeisung verursachen.
Die Spannung ist also bereits im Fahrzeugkabelbaum bzw. in der Ansteuerung vorhanden.
Beim Clio II Phase 1 (2001) läuft die Lichtsteuerung meines Wissens folgendermaßen:
Mit anderen Worten: Es ist kein modernes Fahrzeug, bei dem die UCH die Lampen direkt über Halbleiterausgänge versorgt.
Genau dieser Spannungswert erinnert an eine Rückspeisung über:
Mich interessiert deshalb eine Messung:
Beispielsweise:
Dann gibt es zwei Möglichkeiten:
Variante A
➡️ Dann handelt es sich um eine hochohmige Rückspeisung. Das wäre völlig unkritisch und erklärt, warum LEDs empfindlicher reagieren.
Variante B
➡️ Dann liegt tatsächlich eine aktive Einspeisung vor, und wir müssten den Schaltplan genauer analysieren.
Du schreibst:
Zitat"...laut meinem Schaltplan wäre das nur möglich, wenn die Spannung vom Tacho kommt."
Genau darüber habe ich auch nachgedacht.
Ich glaube aber nicht, dass der Tacho die 8,5 V erzeugt.
Eher ist es umgekehrt:
Die Spannung entsteht irgendwo im Lichtkreis (Lenkstockschalter, UCH oder interne Verdrahtung), und das Kombiinstrument zeigt sie deshalb an.
Denn wie du schon richtig schreibst:
ZitatMit Glühlampen müsste sonst irgendwo Leistung umgesetzt werden.
Richtig.
Eine 55-W-Halogenlampe würde bei einer echten Einspeisung erhebliche Ströme ziehen. Das passiert aber nicht.
Du hast geschrieben:
Zitat"dann habe ich mal eine H7 eingesteckt und der LED Kluster leuchtet leicht"
Meinst du damit:
Das macht einen großen Unterschied.
Stecke beide originalen Halogenlampen (H7 und HB3) wieder ein.
Dann:
Wenn dann dort 0 V oder nur wenige Millivolt anliegen, ist der Fall praktisch gelöst: Die 8,5 V sind eine hochohmige Rückspeisung, die nur ohne Last sichtbar wird. Genau solche Spannungen bringen LED-Treiber und Kontrollleuchten gelegentlich durcheinander.
Ich muss sagen: Deine systematischen Messungen gefallen mir. Sie liefern genau die Informationen, mit denen man solche elektrischen Besonderheiten sauber eingrenzen kann. Ich bin ziemlich sicher, dass wir die Ursache noch finden.
Gruß Micha
Glückwusch und viel Erfolg.
Frank,
ich verstehe das du dir so wenig wie möglich Arbeit machen willst und hier ziemlich wahllos Fotos reinstellst. Es wäre etwas einfacher wenn du einfach auf meine Fragen in Wort und Schrift eingehen würdest.
Du hast einen Renault Clio II, Baujahr 2001 (HSN 3004 / TSN 147), mit dem D4F B712. Das ist also kein Clio I, sondern bereits der Clio II Phase 1. Das erklärt auch die Kombination H7 (Abblendlicht) + HB3 (Fernlicht) – die ist bei diesem Modell korrekt.
Damit ändert sich meine Einschätzung etwas.
Der Clio II hat die Kontrollleuchten im Kombiinstrument deutlich sauberer verschaltet als der Clio I. Wenn bei eingeschaltetem Abblendlicht auch die blaue Fernlicht-Kontrollleuchte voll leuchtet, dann liegt fast sicher eine Rückspeisung auf der Fernlichtleitung vor.
Lass das Abblendlicht eingeschaltet und ziehe eine HB3-LED ab.
Wenn die Kontrollleuchte danach ausgeht, ist der Verursacher praktisch sicher die Elektronik der HB3-LEDs.
Genau andersherum.
Wenn dann die Fernlichtkontrolle verschwindet, koppeln die H7-LED-Treiber in den Fernlichtkreis ein.
Miss einmal die Spannung zwischen:
bei eingeschaltetem Abblendlicht.
Mehr als etwa 0,1–0,2 V Spannungsabfall wäre bereits verdächtig.
Du schreibst:
Zitat"Super Licht"
Das klingt nach LED-Leuchtmitteln mit externem Treiber.
Sind das:
Und ganz wichtig:
Welche Marke und welches Modell sind es?
Nicht aus Neugier, sondern weil ich bei einigen Herstellern (Novsight, Auxito, Fahren, Katur usw.) schon genau dieses Verhalten gesehen habe. Manche Treiber koppeln intern über EMV-Filter oder Schutzschaltungen die Plusleitungen zusammen.
Der Clio II schaltet das Licht auf der Masseseite (Renault hat das bei einigen Modellen so gelöst). Manche LED-Treiber kommen mit dieser Art der Schaltung überhaupt nicht zurecht und speisen den anderen Stromkreis zurück. Das führt genau zu solchen Effekten an den Kontrolllampen, obwohl die Fernlichtlampen selbst aus bleiben.
Leuchten wirklich nur die beiden Kontrolllampen im Kombiinstrument, oder misst du am HB3-Stecker tatsächlich auch 12 V, sobald das Abblendlicht eingeschaltet ist?
Falls du ein Multimeter hast, können wir das in wenigen Messungen eindeutig eingrenzen. Ich habe den Schaltplan des Clio II weitgehend im Kopf und kann dich gezielt durch die Messpunkte führen.
Zitat"Hersteller natürlich die guten aus dem Land der aufgehenden Sonne"
Falls das ironisch gemeint war: Viele LED-Lampen werden tatsächlich in China gefertigt. Das allein sagt aber wenig über die Qualität aus – es gibt sehr gute und sehr schlechte Produkte. Entscheidend ist die Elektronik im Treiber. Gerade bei günstigen H7/HB3-LEDs treten solche Rückspeisungen häufiger auf.
Gruß Micha
Sandro,
das ist eine wichtige Information. Wenn die Batterie erst im Januar 2026 ersetzt wurde und Renault bestätigt hat, dass die Lichtmaschine korrekt lädt, dann rückt die Batterie als Hauptursache in den Hintergrund.
Allerdings fällt mir etwas anderes auf:
ZitatDie Meldung "Batterie fast leer. Motor starten" erscheint trotz neuer Batterie weiterhin.
Das ist nicht normal. Entweder wird die Batterie im Stand ungewöhnlich stark entladen, oder das Batteriemanagement bzw. die Spannungsmessung arbeitet nicht korrekt.
Da dein Fahrzeug bereits als Neuwagen wegen Softwareproblemen auffällig war, würde ich tatsächlich prüfen lassen, ob für dein Fahrzeug inzwischen weitere Software-Updates für Einspritzung, Bordnetz oder Batteriemanagement verfügbar sind.
Deine Beschreibung passt nach wie vor zu einem Fehler, der nur unter Grenzbedingungen auftritt:
Dass keine Leistung verloren geht, spricht eher gegen einen mechanisch schwer beschädigten Turbolader.
Mich würden deshalb vor allem die Live-Daten interessieren:
Ein Renault-Händler oder eine freie Werkstatt mit Renault CLIP kann diese Werte während einer Probefahrt aufzeichnen. Oft erkennt man dabei sofort, ob der Turbo den geforderten Druck knapp verfehlt oder ob ein Sensor falsche Werte liefert.
Das würde ich unabhängig davon ernst nehmen.
Mit 139.000 km ist ein verschlissener Kettenspanner oder eine gelängte Steuerkette durchaus möglich. Auch wenn der Motor noch sauber läuft, sollte der Steuertrieb überprüft werden, bevor eine gelängte Kette irgendwann einen Zahn überspringt.
Gruß Micha