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  3. JBC

Beiträge von JBC

  • Wirtschaftlicher Totalschaden verstehen

    • JBC
    • 15. Juni 2026 um 22:16

    Ja, wir hatten einen Kulanzantrag ganz am Anfang bei Renault Luxemburg selbst gestellt und die Referenznummer der Werkstatt weitergeleitet. Wir hatten der Werkstatt mehrfach schriftlich sowie telefonisch mitgeteilt, dass es vom Kulanzantrag abhängen würde ob wir unser Fahrzeug reparieren werden. Wir reden hier von fast 20000 Euro!

    Ein paar Tage nach der Panne hatten wir einen Gutachter vorbei geschickt um den Schaden genauer zu dokumentieren, weil wir von der Garage nur vage Informationen erhielten sowie kein Diagnoseprotokoll.

    Uns ging (geht) es um eine alternative kostengünstigere Reparatur im Ausland in Erwägung zu ziehen (mit Austauschmotor, DPF ausbrennen lassen usw.)

    Eigentlich erhielt dieser Gutachter schriftlich den Auftrag den Ölfilter auf Späne zu untersuchen und den Motorblock manuell zu bewegen (um sicher zu sein, dass der Motor wirklich kaputt seih). Denn genau diese Informationen hätten wir gebraucht für die Werkstatt im Ausland. Er meinte in seinem Gutachten, dass dies die Werkstatt im Ausland machen könnte, die das Fahrzeug reparieren wird. Angeblich wäre es äußerst kompliziert den Motorblock manuell zu tätigen, weil das Fahrzeug Automatik hat und dann hätte man es auch noch in die Werkstatt bringen müssen.

    Der Gutachter hat den Defekt der Ölpumpenregelung unter einigen Fehler nur auflistete. Einen Zusammenhang wurde dementsprechend nicht mit dem Motorschaden gemacht - das ist auch der Grund, weshalb wir uns selbst erst Wochen später mit dieser Thematik erst befassen. Da er das Diagnosegerät der Werkstatt benutzte, haben wir immer noch kein Diagnoseprotokoll! Aus dem Grund werden wir diesen Gutachter nicht erneut kontaktieren, um nach einer genauen Ursache zu suchen (und noch weiteres Geld zum Fenster rauswerfen).

    Beim letzten Anruf bei Renault (Belgien) wurde mir gesagt, dass sie auf ein Gutachten warten würde. Letzendlich (beim weiteren Anruf Wochen später) hat sich rausgestellt, dass Renault selbst gar keinen Gutachter zur Werkstatt geschickt hat. Sondern dass sie auf ein Gutachten von uns warten würden.

    Daraufhin hatten wir die Werkstatt telefonisch kontaktiert und genau dies angesprochen, von wem diese Information stammen könnte und dass in diesem Gutachten gar nicht nach einer Ursache gesucht würde. Auch haben wir noch einmal explizit gesagt, dass wir einen Kulanzantrag wünschen - der Mitarbeiter meinte er müsste mit seinem Vorgesetzten darüber reden! Erst nach diesem letzten Gespräch und weiterhin unbeantworteten Mail fingen wir an, uns mit möglichen Ursachen zu beschäftigen.

  • Wirtschaftlicher Totalschaden verstehen

    • JBC
    • 14. Juni 2026 um 09:51

    Vielen herzlichen Dank für deine Antwort.


    Zu 1

    Type: JL

    Variante: JM9R

    Version: MMATAV102BS

    Ausgelieftert: 06/2019, erste Ameldung 07/2020

    VND VF1JL000063394777

    Motorcode M9R V7

    1997 cm3, 125 kW

    Modell Space Class , Lederausstattung mit Bettfunktion


    Zu 2

    Ölwanne müsste leer sein. Es wurde nur mit dem Stab gemessen und kein Öl ist zu erkennen. Nichts bis auf einen Teil am Turbo wurde ausgebaut.


    Zu 3

    Der Motor hat zu 95 % nicht hochgedreht. Das konnte mir meine Freundin auch bestätigen


    Zu 4

    Ja die Turbowello zwischen dem Verdichterrad und dem Turbinenrad ist gebrochen.


    Ich hatte dem Mechaniker auch auf die nicht vorhandenen roten Warnleuchten hingewiesen. Gelbe waren übrigens auch nicht sichtbar (außer Airbag - immer wieder auftretender & verschwindender Fehlercode seit 2020).

    Die Informationen standen nur im Kombiinstrument. Denn wäre eine gelbe Warnlampe aufgeleuchtet, dann hätte ich wahrscheinlich gezögert weiter zu fahren.

    Ich habe die Frage zu den Metallspäne auch angesprochen. Sie wissen es nicht, weil der Ölfilter nicht aufgeschnitten wurde. Es ist eine Ölansammlung im Turbolader und Ölrückstände im Auspuff.


    Der Kostenvoranschlag beruht wahrscheinlich ausschließlich auf das Auslesen des Diagnoseprotokoll.


    Schönes Wochenende

  • Wirtschaftlicher Totalschaden verstehen

    • JBC
    • 14. Juni 2026 um 00:31

    Renault Trafic 2.0

    Mein Fahrzeug hat bei km 119808 nach weniger als 6 Jahren einen wirtschaftlichen Motorschaden.

    Rote Warnlampe und/oder Warnton gab es nicht.

    Mir wird dargelegt mein Fahrzeug "kaputt" gefahren zu haben. Ein Diagnoseprotokoll seitens der Fachwerkstatt wurde trotz mehrfacher schriftlicher Anfrage nicht ausgehändigt!


    Schadenshergang

    KM 12: leichtes Ziechen war zu hören. Kombiinstrument zeigt "Einspritzung prüfen". Ort mit Garagen ist in etwa 20 km Entfernung.

    Bis KM 4: Ziechen wird etwas lauter, v.a. bei Beschleunigung. Vorsichtig weiter gefahren.

    KM 3: Fahrzeug hat immer weniger Leistung, kann beim Hochfahren an einer Kuppe nicht mehr richtig beschleunigt werden

    KM 1: Metallische Geräusch, zusammen mit viel Rauch. Kombiinstrument "Abgase prüfen". Keine roten Warnleuchten/Warnton. Fahrzeug kann nicht mehr beschleunigt werden. Aufgrund einer sehr gefährlichen Stelle (Kuppe) auf einer viel befahrenen Nationalstraße wird das Fahrzeug ausrollen lassen zu einer sicheren Stelle. (Bei KM 4 war definitiv kein Rauch zu sehen)

    KM 0: Fahrzeug wird normal ausgeschaltet. Weiterhin keine roten Warnleuchten.

    Angeblich wurde im Kombiinstrument auch "Öl nachfüllen" angezeigt - dies ist mir nicht aufgefallen, obwohl ich sehr häufig darauf schaute.

    Zudem wurden in den letzten 1000 km fast 400 ml Öl nachgefüllt (Markenöl)


    Wartung

    KM 41112 Inspektion 1

    KM 77140 Inspektion 2 nach Panne wegen Problem mit Adblue

    KM 78724 Panne wegen Batterie (die vor 1600 km noch bei der Kontrolle OK war!)

    KM 114359 Defekte Klimaanlage

    KM 119808 Motorschaden (Inspektion ist etwas in Verzug - das sieht die Werkstatt auch kritisch)

    In den letzten Jahren gab es immer wieder auf dem Kombiinstrument Meldungen (Airbag, Öl, Einspritzung, Abgase ...) die nur kurz da waren und dann wieder verschwanden.

    In den letzten 119000 km wurden insgesamt über 5 l Öl nachgefüllt (neben den 2 Ölwechsel)


    Nutzung

    Letzten 7 Monate ca. 5500 km gefahren

    In den letzten 4,5 Jahren fast nur lange Strecken (Urlaub etc.)


    Laut Diagnosegerät (nicht von der Renault-Werkstatt) werden unter anderem "DF1399 - Magnetventil der Ölpumpe" unter den Problemen aufgelistet.


    Die Werkstatt sagt, ich hätte das Fahrzeug ohne Öl kaputt gefahren, Motor und Turbolader wäre kaputt und DPF müsste getauscht werden. Vom Magnetventil war nie die Rede.

    Das Fahrzeug steht seit Wochen in dieser Werkstatt, da ich hoffe dass ich Kulanz bekommen könnte. Wir möchten es gerne reparieren lassen, da es zum Urlaubsfahrzeug umgebaut wurde und noch einige Jahren genutzt werden sollte. In der Region selbst (nicht Deutschland) gibt es keine freie Werkstatt, die bereit ist das Fahrzeug mit Austauschmotor usw. zu reparieren. Alle wollen nur Originalteile von Renault einbauen!


    Ich dachte eigentlich, dass dieses Ziechen mit der Dieselleitung etwas zu tun haben könnte (so etwas ähnliches hatte ich mal bei einem Fahrzeug vor über 15 Jahren) oder dass irgendein Schlauch undicht wäre. Ich kenne mich überhaupt nicht mit Fahrzeugen aus und wollte langsam zu diesem etwas größeren Ort fahren, weil ich wusste, dort gäbe es viele Werkstätte. Eine Freundin hat den ganzen Ablauf auch so mitbekommen und uns kam gar nicht in den Kopf, dass kein Öl in der Wanne wäre und der Turbolader kollabiert (dieser ist an der Achse gebrochen).


    Kennt jemand sich mit solchen Problemen aus?


    Vielen Dank für die Antworten.

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