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  3. nordinvent

Beiträge von nordinvent

  • Was steht in den coc passieren

    • nordinvent
    • 19. März 2026 um 22:00

    kleiner Hinweis vorab 😊
    Damit man hier sinnvoll helfen kann, braucht es konkrete Fahrzeugdaten. Ohne Angaben wie Modell, Baujahr, Motorisierung, TSN/HSN bzw. ADZ, Getriebeart usw. ist jede Antwort leider eher Glaskugel-Lesen🔮.

    Renault verbaut selbst im gleichen Baujahr oft unterschiedliche Motoren, Steuergeräte, Sensoren und Kabelbäume – eine pauschale Antwort gibt es daher fast nie.

    👉 Je genauer die Angaben, desto schneller und gezielter kann geholfen werden.
    Am besten direkt im ersten Beitrag nennen:

    • Modell / Baureihe
    • Baujahr
    • Motor (z. B. 1.2 16V D4F)
    • TSN/HSN oder ADZ
    • Benzin/Diesel, Schalter/Automatik
    • ggf. Fehlermeldungen / Fehlercodes

    Danke fürs Mithelfen – das spart Zeit, Nerven und unnötige Rückfragen 👍

    Gruß Micha

  • Auswechseln Koppel- und Spurstangenkopf

    • nordinvent
    • 19. März 2026 um 21:58

    In solchen Situationen habe ich schon gute Erfahrungen mit Mini Tools/ Schleifern/ Flex gemacht. Mit diesen Geräten kann man auf den zehntel genau arbeiten. Dauert halt ein wenig.

    Gruß Micha

  • Suche: Rechte hintere Spurstange – Renault Laguna 3 GT 4Control

    • nordinvent
    • 19. März 2026 um 21:54

    Das ist nicht automatisch rausgeschmissenes Geld, aber ich würde es nur dann als nächsten Schritt machen, wenn ihr damit eine ganz konkrete Frage beantwortet. Bei deinem aktuellen Stand ist das Hauptproblem nämlich sehr wahrscheinlich mechanisch: Hinterachse kann nicht eingestellt werden (festgerostete Einstellstelle), und das sieht man auch auf dem Messprotokoll.

    Was ein Stellgliedtest dir bringt

    Ein Stellgliedtest (4Control-Aktuator/Hinterachslenkung) kann klären:

    • fährt der Aktuator sauber links/rechts,
    • kommen plausible Positions-/Winkelsignale zurück,
    • gibt es Fehler wie „Motor blockiert“, „Positionssensor unplausibel“, „Strom zu hoch“ usw.

    ➡️ Sinnvoll, wenn du Symptome hast wie:

    • Hinterachslenkung fühlt sich „tot“ an (kein Lenkeffekt),
    • Geräusche/Knarzen/Blockieren hinten,
    • Fehlcodes direkt im 4Control-Steuergerät (nicht nur ESP-Folgemeldungen).

    Was der Stellgliedtest NICHT löst

    Er löst keine dieser Ursachen:

    • Hintere Spur ist außerhalb und nicht einstellbar (wegen Rost),
    • dadurch Schräglauf/Thrust angle,
    • dadurch Lenkrad schief / Lenkwinkel-Plausibilität kippt.

    Selbst wenn der Aktuator 100% gesund ist:
    Solange hinten rechts die Einstellstelle fest ist und die Werte nicht in den Toleranzbereich kommen, kann das System weiterhin zickig bleiben.

    Meine Empfehlung (kostenbewusst)

    Falls Renault beim Auslesen schon klare 4Control-Fehler hatte

    Dann: ✅ Stellgliedtest kann sich lohnen, weil er bestätigt, ob der Aktuator/Positionssensor ok ist.

    Falls bisher „nur“ deine Kombi-Meldungen kamen und die Vermessung zeigt hinten außerhalb

    Dann: ➜ erst die festgegammelte Einstellstelle lösen/ersetzen, danach komplette Vermessung + CLIP-Nullpunkt.
    In dem Fall ist der Stellgliedtest eher „nice to know“, aber nicht der Engpass.

    Was du Renault am Montag konkret sagen solltest (damit es nicht verpufft)

    1. „Bitte Fehlercodes aus ABS/ESP, Servolenkung und 4Control auslesen und mir geben.“
    2. „Bitte im Stellgliedtest auch die Istwerte der Hinterachsstellung/Positionssensor prüfen.“
    3. „Könnt ihr mir sagen, ob die Hinterachslenkung mechanisch frei ist oder ob sie schwergängig/blockiert?“

    Wenn da keine harten 4Control-Aktuatorfehler auftauchen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass dein Hauptthema wirklich „nur“ die nicht einstellbare Spur hinten rechts ist.

    Zur Rost-Einstellstelle (wichtig)

    Renault hat völlig korrekt reagiert: Wenn die Konter-/Klemmschraube abreißt, hast du richtig Spaß.
    Aber: Eine gute Fahrwerksbude kann das oft lösen mit:

    • Induktionsheizer / viel Wärme
    • Rostlöser über Tage
    • notfalls Schneiden + neue Hardware
    • im Worst Case: Stange/Lenkhebel ersetzen

    Wenn du mir sagst, was Renault für den Stellgliedtest berechnet (grobe Summe) und ob sie beim letzten Mal 4Control-spezifische Fehlercodes gesehen haben, sag ich dir sehr klar: „machen“ oder „spar dir das und steck’s in die Hinterachs-Einstellstelle“.


    Gruß Micha

  • Fensterheber Totalausfall

    • nordinvent
    • 19. März 2026 um 08:47

    Sascha,

    ja für den Test reicht in der Regel Karosseriemasse völlig aus, wenn es eine wirklich gute blanke Masse ist.

    Am besten so:

    • ein Stück Kabel nehmen
    • an einen sauberen blanken Massepunkt der Karosserie gehen
    • von dort zur Masseleitung bzw. Masse am Schalter/Kabelbaum

    Wichtig:

    • kein lackierter Punkt
    • kein rostiger Punkt
    • möglichst vorhandener Massepunkt mit Schraube
    • Kontaktstelle notfalls leicht blank machen

    Direkt an Batterie-Minus geht auch und ist als Test sogar sehr eindeutig, aber im Innenraum oft unpraktischer.
    Wenn du ganz sicher gehen willst, ist Batterie-Minus die sauberste Referenz.
    Für einen schnellen Test am Fahrzeug reicht aber normalerweise Karosseriemasse, weil die ja mit Batterie-Minus verbunden sein sollte.

    Mein Rat:

    • zuerst Karosseriemasse
    • wenn das Ergebnis unklar ist, zusätzlich einmal direkt auf Batterie-Minus testen

    Noch wichtig:
    Die Testleitung bitte nur provisorisch nutzen, nicht einfach dauerhaft so lassen, bevor klar ist, warum die originale Masse Probleme macht.

    Und ganz wichtig:
    nicht Plus erwischen, wirklich nur Masse/Minus, sonst kann es einen Kurzschluss geben.

    Gruß Micha

  • Suche: Rechte hintere Spurstange – Renault Laguna 3 GT 4Control

    • nordinvent
    • 19. März 2026 um 08:24

    Danke für die Bilder – die helfen enorm. Und sie lösen auch das „verwirrt“-Gefühl auf: Ja, hinten wurde vielleicht nie angefasst – aber die Hinterachse IST trotzdem außerhalb der Sollwerte. Genau das sieht man auf deinem Protokoll.

    Was man auf deiner Vermessung klar erkennt

    Hinterachse (das Problem)

    • Hinten links Spur (Toe): Ende −00°01’ → außerhalb (Soll ist positiv, min +00°06’)
    • Hinten rechts Spur (Toe): Ende +00°24’ → außerhalb (max ist +00°21’)

    ➡️ Bedeutet: links „toe-out“, rechts zu viel toe-in. Genau diese Kombination sorgt für Schräglauf/Dogtracking.

    Hinterer Fahrachswinkel (Thrust Angle)

    • Ende −00°12’ (vorher −00°13’)

    Das heißt: Die Hinterachse „zeigt“ minimal in eine Richtung. Du musst vorne gegenlenken, damit das Auto geradeaus läuft → Lenkrad steht dann schief, obwohl das Auto gerade fährt.

    Und jetzt kommt der entscheidende Punkt für deine Fehlermeldungen:

    ✅ Wenn du dann den Lenkwinkelsensor auf 0,0° kalibrierst, während das Auto wegen Schräglauf eigentlich einen kleinen Lenkwinkel braucht, passt die Plausibilität (Lenkwinkel ↔ Gierrate ↔ Querbeschleunigung ↔ 4Control) nicht mehr sauber → ESP/Servolenkung/4Control können wieder aussteigen.

    Vorderachse

    Vorne sieht es vergleichsweise unauffällig aus (Spurwerte sind im grünen Bereich). Das passt dazu, dass „nur vorne gearbeitet wurde“, aber der Schräglauf kommt von hinten.


    Was heißt das für dein weiteres Vorgehen?

    1) Renault hatte mit „hinten nicht einstellbar“ leider Recht

    Weil die Hinterachse aktuell nicht im Toleranzbereich ist, ist eine reine Vorderachs-Vermessung + Lenkwinkel-Nullung nicht die saubere Endlösung.

    Du kannst zwar vorne „Lenkrad optisch gerade“ ziehen – aber dann fährst du nur gegen die Hinterachse an. Das führt oft zu:

    • Lenkrad wieder schief / Werte wandern
    • Systeme meckern wieder (Plausibilität)

    2) Nächster sinnvoller Schritt (praktisch)

    Die festgerostete Einstellstelle hinten rechts muss gangbar gemacht oder ersetzt werden.
    Wichtig: In sehr vielen Fällen ist nicht „das ganze 4Control-System“ kaputt, sondern schlicht:

    • die Einstell-/Kontermutter / Klemmschraube / Gewinde fest
    • oder der Spurstangen-/Lenkhebel so fest, dass man nicht einstellen kann

    👉 Das ist ein ganz normaler „Achse alt + Rost“-Schaden, der auch auftreten kann, ohne dass jemand hinten geschraubt hat.

    3) Dann erst: komplette Achsvermessung + CLIP Nullpunkte

    Wenn hinten wieder einstellbar ist:

    1. Hinterachse sauber auf Sollwerte einstellen (sehr wichtig bei 4Control: oft im „Service-/Arretierungsmodus“)
    2. Vorderachse dazu passend einstellen (Lenkgetriebe mittig, Lenkrad arretieren, symmetrische Spureinstellung)
    3. Lenkwinkelsensor Nullpunkt (CLIP)
    4. ggf. 4Control Initialisierung / Referenzfahrt (CLIP)

    Kurzantwort auf dein „Ich war doch hinten gar nicht dran?“

    Das ist der Kern:

    • Fehlerauslöser (nach Federwechsel) kann vorne gewesen sein (Lenkrad/Nullpunkt driftet).
    • Aber deine Messung zeigt: hinten ist objektiv daneben – und das verursacht Schräglauf → Lenkrad schief → Elektronik kommt in Konflikt.

    Wenn du willst, sag mir bitte genau was Renault gesagt hat, was fest ist:

    • „Kontermutter fest“ / „Einstellgewinde fest“ / „Schraube im Gelenk fest“ / „Spurstange komplett fest“?

    Dann kann ich dir ziemlich genau sagen, ob man das meist mit Wärme/Induktion + neuen Muttern/Bolzen rettet – oder ob das Teil wirklich raus muss.

  • Fensterheber Totalausfall

    • nordinvent
    • 19. März 2026 um 08:16

    Sascha,

    ja das hilft beim Eingrenzen schon deutlich.

    Dass in der UCH nichts Passendes steht und die Batterie neu ist, macht einen reinen Spannungsfehler deutlich unwahrscheinlicher. Und wenn du vom Schalterstecker bis zum A-Säulen-Stecker durchgemessen hast und das sauber war, dann bleiben vor allem noch diese Punkte übrig:

    Die eingelöteten Widerstände

    Die würde ich nicht als Erstes verdächtigen.

    Bei Renault sitzen in solchen Tür-/Fenster-Kabelbäumen teils Widerstände oder Codierglieder im Kabelstrang, damit das Steuergerät bestimmte Zustände erkennt. Die sind normalerweise absichtlich da und gehen eher selten kaputt.
    Aber: Wenn dort schon einmal jemand dran war oder eine Lötstelle schlecht ist, kann genau so ein Bauteil bzw. seine Verbindung bei Wärme Ärger machen.

    Wichtiger Unterschied:

    • original sauber eingearbeiteter Widerstand = meist normal
    • nachträglich geflickt / oxidierte Lötstelle / halb gebrochene Anschlusslitze = verdächtig

    Was ich jetzt am ehesten verdächtig finde

    Nach deinem Stand wäre meine Reihenfolge jetzt:

    1. Schaltermodul Fahrertür
    Das passt immer noch sehr gut zu deinem Fehlerbild. Gerade wenn die Fenster selbsttätig aufgehen, wirkt das oft wie ein falscher Tastbefehl.

    2. Bereich im Türkabelbaum direkt nach dem A-Säulen-Stecker / im Türinneren
    Durchgangsmessung ohne Last kann okay sein, obwohl die Leitung unter Bewegung oder Temperatur spinnt.

    3. Die Reparatur am Massekabel
    Dein Satz ist wichtig:

    Zitat

    „Nur das Massekabel wurde vor dem Stecker abgefangen und direkt durch den Stecker gelegt.“

    Genau solche Umgehungslösungen können sauber funktionieren – oder komische Nebeneffekte machen, wenn:

    • der Übergangswiderstand nicht perfekt ist
    • mehrere Massen intern zusammenhängen
    • die Referenzmasse vom Schalter nicht mehr exakt so anliegt wie vorgesehen

    Ein schlechter oder veränderter Massebezug kann bei Widerstands-/Signal-Auswertung richtig seltsame Fehler machen.

    Warum Durchmessen allein manchmal nicht reicht

    Ein Kabel kann beim Ohmmeter „gut“ aussehen und trotzdem unter echter Belastung Mist machen, weil:

    • nur noch wenige Litzen tragen
    • die Verbindung bei Wärme hochohmig wird
    • Masse unter Last zusammenbricht
    • Bewegung im Kabelbaum den Fehler auslöst

    Darum ist in deinem Fall fast wichtiger als reine Durchgangsmessung:

    • Spannung unter Last messen
    • Masseabfall messen
    • an den Schaltern live beobachten, ob falsche Signale ankommen

    Was ich Samstag konkret machen würde

    In dieser Reihenfolge:

    1) Anderes Schaltermodul testen

    Das ist momentan einer der besten Tests.
    Wenn du ein passendes gebrauchtes Schaltermodul hast: einfach testweise stecken.

    Besonders stark wäre der Test:

    • altes Modul raus
    • anderes Modul rein
    • beobachten, ob das spontane Öffnen weg ist

    2) Fahrertür-Schalter komplett abstecken

    Noch vor dem Tauschen schon hilfreich:

    • Schalter Fahrertür abstecken
    • prüfen, ob das selbstständige Öffnen dann aufhört

    Wenn ja, wird der Schalter oder dessen Signalaufbereitung sehr verdächtig.

    3) Masse wirklich sauber prüfen

    Nicht nur Durchgang, sondern:

    • Spannung zwischen Schaltermasse und Karosseriemasse messen
    • einmal im Ruhezustand
    • einmal beim Betätigen des Fensterhebers

    Wenn da Spannung abfällt, ist die Masseführung nicht sauber.

    Schon ein paar Zehntel Volt können bei Signalauswertung Probleme machen.

    4) Bereich mit den Widerständen genau ansehen

    Nicht die Widerstände pauschal verdächtigen, sondern:

    • sind sie original eingearbeitet?
    • sieht eine Lötstelle stumpf oder grünlich aus?
    • ist ein Anschlussdraht hart oder angeknackst?
    • verändert sich der Fehler, wenn du den Bereich leicht bewegst?

    5) Kabelbaum im eingebauten Zustand bewegen

    Während Zündung an ist:

    • Kabelstrang in der Fahrertür bewegen
    • Bereich Übergang Tür / A-Säule bewegen
    • Bereich unter dem Schalter bewegen

    Wenn die Fenster dann reagieren oder der Fehler provozierbar wird, bist du sehr nah dran.

    Ersatzkabelbaum

    Die Idee ist gut. Ein kompletter Fahrertür-Kabelbaum zum Testen wäre oft sinnvoller als lange Ratespielerei.
    Gerade beim CC ist die Elektrik etwas spezieller, daher würde ich auf möglichst passende Teilenummer bzw. gleichen Aufbau achten.

    Falls du keinen kompletten findest, wäre schon hilfreich:

    • Steckergehäuse identisch
    • gleiche Anzahl Leitungen
    • gleiche Fenster-/Spiegel-/ZV-Ausstattung

    Zum iCarsoft

    Für grobe Fehlersuche ist das okay. Aber bei Renault ist es oft so, dass ein Universal-/Mehrmarkengerät keine so tiefen Parameter zeigt wie Renault CLIP.
    Gerade bei Komfortelektrik wäre interessant:

    • erkennt die UCH dauerhaft einen „Fenster runter“-Befehl?
    • sieht sie den Schalterstatus falsch?
    • gibt es einen eingelernten/inkonsistenten Zustand?

    Ein fehlender Fehlercode heißt bei sowas leider nicht, dass elektrisch alles gesund ist.

    Mein Zwischenfazit

    Am ehesten sehe ich momentan:

    • Schaltermodul Fahrertür
    • Masseführung / geänderte Masseverkabelung
    • fehlerhafte Stelle im Türkabelbaum trotz gutem Durchgang
    • erst danach die eingelöteten Widerstände selbst

    Die Widerstände würde ich nur dann direkt angreifen, wenn du dort sichtbar schlechte Lötstellen oder nicht originale Bastelarbeit findest.

    Mein praktischer Rat für Samstag

    Mach es möglichst simpel und beweisorientiert:

    1. anderen Schalter probieren
    2. Schalter ganz abstecken und Verhalten beobachten
    3. Masse unter Last messen
    4. Kabelbaum/Widerstandsbereich bei eingeschalteter Zündung bewegen
    5. wenn möglich provisorisch separate saubere Masse legen, nur testweise

    Gerade der letzte Punkt kann sehr aufschlussreich sein: Wenn mit einer testweise sauber gelegten Masse plötzlich Ruhe ist, hast du den Übeltäter fast gefunden.

    Gruß Micha

  • Fensterheber Totalausfall

    • nordinvent
    • 19. März 2026 um 07:25

    Sascha,

    das klingt beim Mégane 2 CC sehr nach einem Steuerungsfehler und nicht nach einem mechanischen Problem vom Fensterheber selbst.

    Am wichtigsten aus deiner Beschreibung:

    • erst kein Fenster über den Fahrertürschalter
    • nach Kabelreparatur in der Fahrertür lief es wieder
    • bei feucht/nass eher stabil
    • bei Sonne/Wärme gehen die vorderen Fenster wieder selbstständig auf
    • einmal half Batterie abklemmen

    Diese Kombination spricht am ehesten für einen Fehler in einem von diesen Bereichen:

    1. Kabelbaum Fahrertür / Übergang Tür-Karosserie
    Auch wenn ein Kabel schon repariert wurde, ist oft nicht nur ein Draht betroffen. Beim Mégane 2 brechen gern mehrere Litzen im Türübergang, teils nur noch teilweise.
    Dann kann es je nach Temperatur, Bewegung oder Ausdehnung mal gehen und mal spinnen.

    2. Schaltermodul Fahrertür
    Wenn der Fahrertürschalter vorher tot war, ist das Schaltermodul selbst verdächtig.
    Ein interner Fehler kann falsche Befehle erzeugen, also so, als ob „Fenster runter“ gedrückt würde.

    3. Wasser-/Korrosionsschaden an Steckern oder Steuerung
    Gerade beim CC mit seinen Komfort- und Fensterfunktionen kann Feuchtigkeit früher schon Spuren hinterlassen haben.
    Korrodierte Kontakte können bei Wärme/hohem Übergangswiderstand noch unberechenbarer werden.

    4. Einklemmschutz / Initialisierung verloren
    Wenn Batterie abgeklemmt wurde oder Spannungsprobleme da waren, verlieren Renaults oft die Fenstereinstellung.
    Das allein erklärt aber nicht so gut ein eigenständiges Öffnen. Es kann höchstens zusätzlich mit reinspielen.

    5. UCH / Komfortsteuerung
    Seltener, aber möglich. Wenn Befehle falsch verarbeitet werden, ist das Komfortsteuergerät mit im Boot.
    Bevor man daran denkt, müssen aber Kabelbaum, Stecker und Schalter wirklich sauber geprüft sein.

    Was ich am ehesten vermute

    Meine Reihenfolge wäre:

    am wahrscheinlichsten:

    1. weiterer Kabelbruch / schlechte Reparaturstelle in der Fahrertür
    2. defektes Fahrertür-Schaltermodul
    3. Steckerproblem / Korrosion
    4. Initialisierung
    5. UCH

    Warum Wärme/Sonne auffällig ist

    Wärme kann:

    • Kunststoff und Kabel leicht ausdehnen
    • einen schon angebrochenen Leiter gerade so trennen
    • Übergangswiderstände in schlechter Reparaturstelle verstärken
    • ein elektronisches Schaltermodul thermisch aus dem Tritt bringen

    Dass es bei Feuchtigkeit eher stabil war, heißt nicht, dass Feuchtigkeit „gut“ ist. Aber der Fehler kann sich durch Temperaturänderung einfach stärker zeigen als durch Nässe.

    Was du jetzt konkret prüfen solltest

    1) Türdurchgang links komplett freilegen

    Nicht nur von außen angucken.
    Die Gummitülle zwischen A-Säule und Fahrertür zurückziehen und jeden einzelnen Draht biegen und ziehen.

    Achte auf:

    • harte Stellen
    • grünliche Korrosion
    • bereits geflickte Kabel
    • Litzenbruch unter unbeschädigter Isolierung

    Wichtig: Nicht nur das eine reparierte Kabel prüfen. Oft sind mehrere gebrochen.

    2) Reparaturstelle kritisch prüfen

    Falls das Kabel nur verdrillt / gequetscht / ungünstig gelötet wurde, kann genau dort der Fehler sitzen.

    Gut ist:

    • sauber verlötet oder mit hochwertigen Crimpverbindern repariert
    • Schrumpfschlauch
    • etwas versetzte Reparaturstellen, damit kein dicker harter Knubbel entsteht

    Schlecht ist:

    • Lüsterklemme
    • Quetschverbinder schlechter Qualität
    • starre Lötstelle ohne Zugentlastung mitten im Knickbereich

    3) Fahrertür-Schalter abstecken und Verhalten testen

    Das ist ein sehr guter Test.

    • Schaltermodul Fahrertür abstecken
    • schauen, ob das spontane Öffnen dann weg ist

    Wenn dann Ruhe ist, ist das Schaltermodul sehr verdächtig.

    4) Mittelkonsole / Handbremsenschalter ebenfalls prüfen

    Da du geschrieben hast, dass vorher über den Schalter an der Mittelkonsole gesteuert wurde:
    Auch dort kann ein Taster hängen oder intern spinnen, besonders wenn die Fenster beim CC mit Komfortlogik zusammenarbeiten.

    5) Fenster neu initialisieren

    Nach Batterieabklemmen oder Spannungsabfall sinnvoll:

    Typisch:

    • Fenster ganz schließen
    • Schalter noch einige Sekunden auf „zu“ halten
    • dann ganz öffnen
    • Schalter einige Sekunden auf „auf“ halten
    • nochmal ganz schließen und halten

    Falls es beim Mégane 2 CC nicht sofort klappt, mehrmals wiederholen.

    6) Versorgungsspannung prüfen

    Eine schwache Batterie oder Spannungsabfälle können Renault-Elektronik wirr machen.

    Prüfen:

    • Batteriespannung Motor aus
    • Ladespannung Motor an
    • Massepunkte

    Nicht meine Hauptvermutung, aber schnell ausgeschlossen.

    Was eher nicht so wahrscheinlich ist

    • Fensterhebermotor selbst
    • Führungsschienen
    • rein mechanischer Defekt

    Denn ein mechanisches Problem macht eher:

    • langsam
    • schief
    • knacken
    • bleibt hängen

    Aber nicht so typisch: „geht von selbst runter“

    Mein praktischer Verdacht in einem Satz

    Ich würde zuerst den Kabelbaum im Übergang Fahrertür ↔ Karosserie und danach sofort das Fahrertür-Schaltermodul verdächtigen.

    Sinnvolle Reihenfolge ohne unnötig Geld zu verbrennen

    1. Türgummi zurück, alle Leitungen prüfen
    2. Reparaturstelle neu und sauber machen, falls zweifelhaft
    3. Fahrertürschalter testweise abstecken / tauschen
    4. Fenster initialisieren
    5. erst dann UCH/Diagnose tiefer angehen

      Gruß Micha

  • Fahrassistenzsysteme

    • nordinvent
    • 18. März 2026 um 22:02

    kleiner Hinweis vorab 😊
    Damit man hier sinnvoll helfen kann, braucht es konkrete Fahrzeugdaten. Ohne Angaben wie Modell, Baujahr, Motorisierung, TSN/HSN bzw. ADZ, Getriebeart usw. ist jede Antwort leider eher Glaskugel-Lesen🔮.

    Renault verbaut selbst im gleichen Baujahr oft unterschiedliche Motoren, Steuergeräte, Sensoren und Kabelbäume – eine pauschale Antwort gibt es daher fast nie.

    👉 Je genauer die Angaben, desto schneller und gezielter kann geholfen werden.
    Am besten direkt im ersten Beitrag nennen:

    • Modell / Baureihe
    • Baujahr
    • Motor (z. B. 1.2 16V D4F)
    • TSN/HSN oder ADZ
    • Benzin/Diesel, Schalter/Automatik
    • ggf. Fehlermeldungen / Fehlercodes

    Danke fürs Mithelfen – das spart Zeit, Nerven und unnötige Rückfragen 👍

    Ja – für die aktuelle Fahrt meistens schon, dauerhaft normalerweise nein.

    Beim neuen Clio gibt es dafür den „My Safety Switch“ links vom Lenkrad. Laut Renault können damit bis zu fünf ADAS-Systeme gleichzeitig ein- oder ausgeschaltet werden.

    Wichtig ist aber der Haken:
    Die Renault-Anleitung beschreibt, dass „My Safety“ nach dem Abstellen wieder reaktiviert wird – je nach Fahrzeug schon beim Entriegeln, beim Öffnen einer Tür oder spätestens beim nächsten Motorstart. Das heißt: nur für diese Fahrt bzw. bis zum nächsten Neustart, nicht dauerhaft aus.

    Praktisch heißt das für dich:

    • Einmal drücken = „All ON“
    • zweimal drücken = „Perso“ bzw. Schnell-Deaktivierung der vorher festgelegten Hilfen
    • Nach dem nächsten Start ist das System wieder aktiv.

    Dass sich solche Systeme wieder einschalten, passt auch zu den neueren EU-Sicherheitsvorgaben für Neuwagen; z. B. ist ISA bei neuen Autos seit Juli 2024 vorgeschrieben.

    Mein Eindruck für deinen Fall:
    Das nervige Lenkeingreifen ist sehr wahrscheinlich der Spurhalteassistent / Lane Departure Prevention. Genau diese Funktion gehört in Renaults „My Safety“-Gruppe dazu.

    Am sinnvollsten ist daher:
    Stell dir im Menü eine „Perso“-/My-Safety-Konfiguration so ein, dass genau die Assistenten deaktiviert werden, die dich nerven. Dann musst du nach jedem Start nur noch den My-Safety-Knopf nutzen statt jedes Mal durch Menüs zu gehen.

    Meine Antwort betrifft das allgemeine denn ohne weitere Modeldetails kann ich dir nicht weiterhelfen.

    Gruß Micha

  • Fensterheber Totalausfall

    • nordinvent
    • 18. März 2026 um 22:00

    kleiner Hinweis vorab 😊
    Damit man hier sinnvoll helfen kann, braucht es konkrete Fahrzeugdaten. Ohne Angaben wie Modell, Baujahr, Motorisierung, TSN/HSN bzw. ADZ, Getriebeart usw. ist jede Antwort leider eher Glaskugel-Lesen🔮.

    Renault verbaut selbst im gleichen Baujahr oft unterschiedliche Motoren, Steuergeräte, Sensoren und Kabelbäume – eine pauschale Antwort gibt es daher fast nie.

    👉 Je genauer die Angaben, desto schneller und gezielter kann geholfen werden.
    Am besten direkt im ersten Beitrag nennen:

    • Modell / Baureihe
    • Baujahr
    • Motor (z. B. 1.2 16V D4F)
    • TSN/HSN oder ADZ
    • Benzin/Diesel, Schalter/Automatik
    • ggf. Fehlermeldungen / Fehlercodes

    Danke fürs Mithelfen – das spart Zeit, Nerven und unnötige Rückfragen 👍

    Gruß Micha

  • Suche: Rechte hintere Spurstange – Renault Laguna 3 GT 4Control

    • nordinvent
    • 18. März 2026 um 21:58

    Nun,

    das wäre Hellseherei.

    Das eine sind Spurmessungen, das andere sind elektronische Fehlermeldungen.

    Wenn die Spur nicht stimmt können Reifen ungleich ablaufen etc.

    Wenn Sensoren sich irren oder defekt sind???? was melden sie dann ???

    Gruß Micha

    p.s. deine Frage beantwortet sich selber

  • Suche: Rechte hintere Spurstange – Renault Laguna 3 GT 4Control

    • nordinvent
    • 18. März 2026 um 08:32

    DBSveny,

    eher deutlich nein: Du kannst von Renault normalerweise nicht verlangen, dass sie dir das 4Control-/Lenksystem einfach „herausprogrammieren“. Das wäre technisch ein Eingriff in ein sicherheitsrelevantes System und dürfte ohne saubere, zulässige Umrüstung kaum legal bzw. HU-fähig sein. Die HU prüft gerade, dass keine erheblichen Mängel und keine aktiven sicherheitsrelevanten Fehler vorliegen. Dauerhafte Fehler bei Lenkung/ESP sind deshalb sehr kritisch.

    Zu deinem jetzigen Fehlerbild:

    • Ja, es kann durchaus auch vorne bzw. an Sensorik/Kalibrierung liegen und muss nicht automatisch die rechte hintere Spurstange sein.
    • Gerade nach Arbeiten an der Vorderachse (Federn, Domlager, Vermessung) passt das Fehlerbild gut zu:
      • Lenkwinkelsensor / Nullstellung nicht mehr plausibel
      • Achsvermessung bzw. Geradeausstellung nicht sauber
      • Kalibrierung von ESP / 4Control nicht durchgeführt
      • Stecker/Sensorproblem im Bereich Vorderachse/ESP/Lenkung
        Mehrere aktuelle Forenberichte zum Laguna 3 GT 4Control beschreiben genau dieses Muster nach Fahrwerksarbeiten: „ESP prüfen“ / „Servolenkung prüfen“ durch Abweichung zwischen mechanischer und elektronischer Mitte.

    Dass dein Meister hinten nichts verstellt hat, entlastet die hintere Spurstange also nicht automatisch. Aber umgekehrt gilt auch:
    Die Warnungen allein beweisen die hintere Spurstange nicht.

    Was deine Meldungen bedeuten:

    • „Störung Servolenkung“ direkt nach Motorstart
    • nach Neustart „Servolenkung prüfen“
    • selten zusätzlich „ESP überprüfen“

    Das spricht aus meiner Sicht eher für einen elektrischen / elektronischen / Plausibilitätsfehler als für eine rein mechanisch verbogene Spurstange. Eine rein mechanische Spurstange macht häufiger Probleme mit Spur, Fahrverhalten, 4Control-Regelung oder Kalibrierung, aber diese wechselnden Meldungen riechen eher nach:

    • Lenkwinkelsensor
    • Spannungsversorgung
    • ABS/ESP-Sensorik
    • Steckverbindung
    • Kalibrierung/Initialisierung nach Fahrwerksarbeit

    Auch Wasser/Grünspan an ESP-Steckverbindungen wird bei Renault-Fällen als Ursache genannt.

    Für den TÜV im Mai ist wichtig:
    Wenn beim Prüftermin ESP- oder Lenkungsfehler aktiv anliegen, stehen die Chancen schlecht. Eine dauerhaft leuchtende ESP-Kontrollleuchte gilt im HU-Umfeld als problematisch, ebenso Fehlermeldungen zur Lenkhilfe/Zusatzlenkung.

    Mein praktischer Rat in deiner Situation:

    1. Nicht als Erstes ans Rausprogrammieren denken.
      Das ist bei 4Control fast sicher der falsche Weg.
    2. Zuerst Renault CLIP oder eine wirklich gute freie Werkstatt mit Renault-Erfahrung.
      Wichtig ist nicht nur Fehler löschen, sondern:
      • alle Steuergeräte vollständig auslesen
      • besonders ABS/ESP, elektrische Lenkung, 4Control
      • Istwerte Lenkwinkel prüfen
      • Nullpunkt-/Kalibrierung prüfen
      • schauen, ob das Steuergerät beim Geradeauslauf einen schiefen Winkel sieht
    3. Vorderachse nach der Reparatur kritisch prüfen lassen
      • Lenkrad steht wirklich exakt gerade?
      • Spurwerte vorne korrekt?
      • Stecker/Leitungen an Sensoren unbeschädigt?
      • Raddrehzahlsensoren / ABS-Sensoren plausibel?
    4. Erst danach die hintere Spurstange endgültig verurteilen.
      Wenn hinten mechanisch etwas fest oder verstellt ist, sieht man das meist bei:
      • 4Control-Kalibrierung nicht möglich
      • Hinterachswerte unplausibel
      • mechanisch festgegammelte/verstellte Spurkomponenten

    Mein Bauchgefühl zu deiner Beschreibung:
    Wahrscheinlicher als „einfach nur die hintere rechte Spurstange“ ist aktuell ein Problem aus Fahrwerksarbeit + Kalibrierung + Sensorik/Stecker/Spannung.

    Renault wäre hier eher die Adresse für:

    • saubere Diagnose
    • CLIP-Kalibrierung
    • Prüfung, ob 4Control/ESP/Lenkwinkel plausibel zusammenarbeiten

    Eine freie Werkstatt kann das nur dann genauso gut, wenn sie wirklich

    • Renault gut kennt und
    • ein Diagnosegerät hat, das 4Control/Lenkwinkel/ESP-Anlernung sauber beherrscht.

      Gruß Micha

  • Grüße aus Nordhessen – Megane, Schrauberleidenschaft & ein paar Elektrik-Baustellen

    • nordinvent
    • 17. März 2026 um 22:29

    Willkommen im Forum:beer:

  • Suche: Rechte hintere Spurstange – Renault Laguna 3 GT 4Control

    • nordinvent
    • 17. März 2026 um 22:28

    DBSveny,

    Ich habe noch eine internationale B2B-/Teileplattform gefunden, die für 551100001R einen Bestand meldet.

    Das ist aber kein klassischer deutscher Retail-Shop, daher würde ich das nur mit Vorsicht betrachten und vor Kauf unbedingt Verfügbarkeit, Lieferland, Rückgabe und Echtheit prüfen.

    https://www.fitinpart.sg/v2/de-de/produ…sung-551100001r?

    Gruß Micha

  • Kangoo 2 2008, kann keine Gänge einlegen

    • nordinvent
    • 16. März 2026 um 21:55

    Nobsi,

    nein — nicht definitiv.

    Dass die Gänge bei stehendem Motor sauber reingehen, spricht stark dafür, dass folgendes eher nicht das Hauptproblem ist:

    • Schaltgestänge / Schaltseile grob verstellt
    • Schaltmechanismus im Getriebe komplett zerstört
    • „klassischer“ Getriebeschaden als Hauptursache

    Denn ohne drehende Getriebeeingangswelle lassen sich viele Getriebe trotz kleinerer interner Schwächen noch normal schalten. Das eigentliche Muster bei dir ist: Motor aus = schaltbar, Motor an = nicht schaltbar. Das passt viel besser zu einer Kupplung, die nicht vollständig trennt bzw. zu clutch drag. Als häufige Ursachen nennt ZF ausdrücklich Fehler im Ausrücksystem, ein klemmendes Pilotlager/Führungslager oder Montage-/Einbauprobleme. AA1Car nennt zusätzlich Pedal-/Halterungsprobleme, die trotz scheinbar normalem Pedalweg zu unvollständigem Trennen führen können.

    Wichtig ist aber der zweite Teil:

    Ein intaktes Schalten bei abgestelltem Motor beweist nicht, dass das Getriebe zu 100 % in Ordnung ist.
    Es beweist vor allem, dass das Getriebe grundsätzlich Gänge annimmt, wenn keine oder kaum Schleppdrehzahl anliegt. Ein Getriebe kann trotzdem noch kleinere oder auch einzelne interne Probleme haben, die im Standtest nicht auffallen. Dein Symptom weist aber nicht zuerst auf das Getriebe hin, sondern deutlich eher auf die Trennung der Kupplung.

    Dass du Sachs/LuK nach FIN bestellt hast, ist sehr gut und macht einen falschen Kupplungssatz weniger wahrscheinlich. Ganz ausschließen würde ich es trotzdem nicht, denn ZF nennt auch bei passenden Ersatzteilen Einbau- und Maßthemen als typische Ursache dafür, dass die Kupplung nicht sauber trennt. Außerdem ist für sauberes Trennen die freie Beweglichkeit der Kupplungsscheibe auf der Getriebeeingangswelle wichtig; ZF weist sogar separat darauf hin, dass die Verzahnung leichtgängig sein muss.

    Für deinen Fall heißt das praktisch:

    Was der Test sehr wahrscheinlich sagt

    • Das Hauptproblem ist nicht die Schaltung selbst
    • Das Hauptproblem ist sehr wahrscheinlich Kupplung trennt nicht vollständig

    Was trotzdem noch offen bleibt

    • zu geringer Ausrückweg trotz Pedaldruck
    • Problem an Pedal/Geberanlenkung
    • Kupplungsscheibe klemmt auf der Verzahnung
    • Pilot-/Führungslager klemmt
    • Montageproblem im Ausrücksystem / Nehmerzylinder / Lager / Führung

    Mein Fazit:
    Nein, der Test beweist kein 100 % gesundes Getriebe.
    Aber er macht einen eigentlichen Getriebeschaden als Hauptursache deutlich unwahrscheinlicher und lenkt den Verdacht sehr klar auf Kupplung trennt nicht.

    Die sinnvollste nächste Prüfung wäre jetzt nicht mehr „welches Teil noch tauschen“, sondern:

    1. Kriechtest: 1. Gang rein, Kupplung voll durchtreten, Motor starten.
      Wenn er los will, trennt sie nicht.
    2. Rückwärtsgang-Test: kratzt er bei laufendem Motor deutlich?
      Dann läuft die Eingangswelle noch mit.
    3. Ausrückweg mechanisch prüfen: jemand tritt das Pedal, du misst/vergleichst den tatsächlichen Weg der Betätigung.
    4. Wenn Getriebe schon draußen war: Scheibe auf der Verzahnung probeweise leichtgängig? Pilotbereich frei? Ausrücklager/Nehmerzylinder wirklich in Endlage korrekt?

      Gruß Micha

  • Kangoo 2 2008, kann keine Gänge einlegen

    • nordinvent
    • 15. März 2026 um 21:58

    Nobsi,

    dass der Defekt schon vor deinem Kupplungswechsel da war, ist der entscheidende Hinweis.

    Dann ist die neue Kupplung sehr wahrscheinlich nicht die eigentliche Ursache, sondern das Auto hatte von Anfang an ein Problem, bei dem die Kupplung nicht trennt oder die Getriebeeingangswelle weiter mitläuft.

    Nach dem, was du gemacht hast, bleiben im Grunde nur noch vier heiße Kandidaten:

    1. Zu wenig Ausrückweg trotz Pedaldruck
    Ein Kupplungspedal kann sich völlig normal anfühlen und trotzdem trennt die Kupplung nicht sauber, wenn der hydraulische Weg nicht reicht. Fachquellen nennen genau das als typische Ursache: Fehler im Ausrücksystem, in der Hydraulik oder Einbau-/Maßprobleme, obwohl die Kupplung selbst nicht zwingend defekt sein muss. Auch beim Entlüften ist wichtig, dass der Flüssigkeitsstrom eher langsam läuft und das Pedal dabei nicht betätigt wird, sonst kann das Ergebnis täuschen.

    2. Falsche Teilekombination / Maßabweichung
    Gerade wenn ein Fahrzeug schon mit dem Fehler gekauft wurde, kann es sein, dass ein Vorbesitzer bereits das falsche Teil verbaut hat oder dass alt und neu zwar „passen“, aber die Bauhöhe nicht stimmt. Dann hast du Druck, aber die Druckplatte wird nicht weit genug entlastet. ZF nennt ausdrücklich Montage- und Maßprobleme als häufige Ursache für „Kupplung trennt nicht“.

    3. Mechanischer Fehler an Kupplung oder Getriebeeingang
    Wenn die Kupplungsscheibe auf der Verzahnung klemmt oder die Getriebeeingangswelle im Pilot-/Führungsbereich nicht frei läuft, kann die Welle trotz getretener Kupplung weiter mitgenommen werden. Auch das wird als Ursache für mangelndes Trennen genannt.

    4. Problem am Pedalbock / Geberanlenkung
    Auch wenn Geber neu ist: Wenn am Pedal, an der Aufnahme oder an der Stange etwas nicht stimmt, bekommt der Geber nicht den vollen Hub. Dann fühlt sich das Pedal besser an als die Kupplung tatsächlich arbeitet. Genau dieser Punkt wird bei Renault-Problemen immer wieder als Prüfstelle genannt.

    Was ich an deiner Stelle jetzt als Hobbyschrauber ganz gezielt machen würde:

    1) Erst den Grundtest

    • Motor aus: Gehen alle Gänge sauber rein?
    • Motor an: Gehen 1. und Rückwärtsgang schwer oder gar nicht rein?
    • 1. Gang rein, Kupplung ganz durchtreten, starten: Will das Auto schon loskriechen?

    Wenn ja, ist es fast sicher: Kupplung trennt nicht vollständig.

    2) Rückwärtsgang als Indikator

    Wenn der Rückwärtsgang bei laufendem Motor kratzt, ist das ein sehr starkes Zeichen, dass die Eingangswelle noch mitläuft.

    3) Alt- und Neuteile exakt vergleichen

    Falls du die alten Teile noch hast, vergleiche ganz bewusst:

    • Dicke der Kupplungsscheibe
    • Bauhöhe Druckplatte
    • Höhe des Ausrücklagers / Nehmerzylinders
    • Teilenummern vom Satz

    Nicht nur „sieht gleich aus“, sondern wirklich nebeneinander messen. Schon kleine Unterschiede können reichen.

    4) Kupplungsscheibe auf richtige Einbaurichtung prüfen

    Das ist ein Klassiker, gerade wenn man unsicher ist. Falsch herum eingebaut kann die Scheibe bzw. Nabe irgendwo anstehen und die Kupplung trennt nicht richtig. Das wird in Renault-Foren ebenfalls als typische Ursache genannt.

    5) Verzahnung / Freigängigkeit prüfen

    Wenn das Getriebe nochmal draußen ist:

    • Scheibe leicht auf der Getriebeeingangswelle probieren
    • Muss sauber gleiten, nicht hakeln
    • Keine Grate, kein Rost, keine schwergängige Verzahnung

    6) Pedalweg und Geberanlenkung innen prüfen

    Unter dem Armaturenbrett schauen:

    • sitzt die Stange korrekt am Pedal?
    • ist Kunststoffaufnahme oder Pedalbock angerissen?
    • macht das Pedal wirklich den vollen Weg?

    7) Noch einmal an den Ausrückweg denken

    Auch mit Entlüftungsgerät und 0,5 Liter Durchlauf kann theoretisch noch ein Problem bestehen, wenn etwas intern nicht sauber arbeitet. Ein normaler Pedaleindruck beweist leider nicht, dass der Nehmerzylinder tatsächlich genug Weg macht. Genau deshalb wird bei solchen Fällen empfohlen, systematisch den hydraulischen Weg zu prüfen, bevor man die Kupplung erneut verdächtigt.

    Mein ehrlicher Verdacht bei deinem Fall:

    Da der Fehler vorher schon da war, die alten Teile optisch noch gut waren und du nun mit neuer Kupplung exakt denselben Fehler hast, tippe ich am ehesten auf:

    entweder

    • falscher / zu geringer Ausrückweg

    oder

    • mechanisches Weiterdrehen der Eingangswelle durch Klemmen der Scheibe / Maßproblem / Einbauproblem

    Ein reiner Defekt der alten Kupplung allein wird damit eher unwahrscheinlich.

    Die wichtigste Frage zur weiteren Eingrenzung ist eigentlich nur noch diese Beobachtung:
    Gehen die Gänge bei abgestelltem Motor problemlos rein und bei laufendem Motor nicht?

    Gruß Micha

  • Kangoo 2 2008, kann keine Gänge einlegen

    • nordinvent
    • 14. März 2026 um 22:05

    Nobsi,

    das Fehlerbild ist ziemlich eindeutig:

    Die Kupplung trennt nicht sauber, obwohl jetzt wieder Pedaldruck da ist.
    Wenn bei stehendem Motor die Gänge reingehen, aber bei laufendem Motor nicht, liegt das fast immer nicht an der Schaltung, sondern daran, dass die Kupplung mechanisch oder hydraulisch nicht weit genug ausrückt. Genau dieses Muster wird auch bei unzureichend entlüfteter Hydraulik beschrieben; allgemein kommen außerdem Fehler im Ausrücksystem oder bei Kupplung/Druckplatte selbst infrage.

    Nach deiner Teile-Tauscherei sind die wahrscheinlichsten Ursachen jetzt diese, in dieser Reihenfolge:

    1. Immer noch Luft im Hydrauliksystem / falsche Entlüftung
    Auch mit neuem Geber, Leitung und Nehmer kann die Kupplung zu wenig Weg machen, wenn noch Luft drin ist. Gerade bei hydraulischen Kupplungen ist das ein Klassiker; häufig hilft erst Druckentlüften oder rückwärts entlüften.

    2. Nehmerzylinder / Ausrücklager / Betätigung falsch montiert oder nicht korrekt sitzend
    Bei Problemen „alles neu, aber trennt nicht“ ist sehr oft der eigentliche Fehler im Ausrücksystem zu suchen: Ausrücklager nicht richtig sitzend, Betätigung nicht korrekt eingehakt oder ein Montageproblem im Bereich Getriebe/Kupplung. Solche Ursachen werden auch von Technikquellen als typische Gründe genannt, wenn die Kupplung nicht ausrückt.

    3. Falsches Kupplungskit / Maßproblem / defektes Neuteil
    Auch möglich: falsche Druckplatte, falsche Scheibendicke, unpassendes Ausrücklager oder ein schlicht fehlerhaftes Neuteil. Genau solche Maß- und Teilefehler führen dazu, dass die Kupplung trotz Druck auf dem Pedal nicht genug freikommt.

    4. Kupplungsscheibe falsch herum / mechanischer Einbaufehler
    Nicht bei jedem Fahrzeug gleich wahrscheinlich, aber nach einem Kupplungswechsel bleibt das eine echte Möglichkeit. Symptom: Motor läuft, Gang geht kaum oder gar nicht rein, obwohl Hydraulik scheinbar arbeitet.

    5. Pedal / Pedalbock / Anlenkung Geberzylinder
    Seltener, aber wichtig: Wenn der Geberzylinder am Pedal nicht den vollen Hub bekommt, baut sich zwar Druck auf, aber der Weg reicht trotzdem nicht.

    Was ich an deiner Stelle jetzt sofort prüfen würde:

    A. Einfacher Haupttest
    Motor aus: Lassen sich alle Gänge sauber schalten?
    Motor an: Gehen sie schwer oder gar nicht rein, Rückwärtsgang kratzt?
    Dann trennt die Kupplung nicht sauber.

    B. Kriech-Test

    1. Gang einlegen, Kupplung ganz durchtreten, Motor starten.
      Will der Kangoo sofort los oder kriecht er?
      Dann trennt die Kupplung definitiv nicht.

    C. Rückwärtsgang-Test
    Wenn der Rückwärtsgang bei laufendem Motor stark kratzt, ist das ein sehr starkes Zeichen für fehlende Trennung.

    D. Hydraulik nochmal professionell entlüften
    Nicht nur „klassisch pumpen“, sondern möglichst:

    • Druckentlüfter
    • oder rückwärts mit Spritze vom Nehmer Richtung Behälter
      Gerade bei solchen Systemen ist das oft der Unterschied zwischen „Pedal fühlt sich gut an“ und „trennt wirklich“.

    E. Pedalweg / Geberanlenkung prüfen
    Oben am Pedal schauen:

    • sitzt der Geber sauber in der Aufnahme?
    • ist die Pedalaufnahme gerissen oder ausgeleiert?
    • macht das Pedal den vollen Hub?

    F. Wenn nach sauberer Entlüftung unverändert: Getriebe leider wieder runter
    Dann würde ich nicht mehr lange an Geber/Leitung herumprobieren. Dann muss man den mechanischen Aufbau prüfen:

    • richtige Kupplung verbaut?
    • richtige Teilenummer?
    • Scheibe richtig herum?
    • Druckplatte korrekt montiert?
    • Ausrücklager/Nehmerzylinder richtig sitzend?
    • Führungshülse/Ausrückmechanik in Ordnung?

    Mein Eindruck:
    Da Geber, Leitung, Nehmerzylinder und Kupplung schon gemacht wurden und jetzt zwar Pedaldruck da ist, aber kein Gang reingeht, spricht das am ehesten für entweder noch Luft im System oder einen Einbau-/Teilefehler im Bereich Kupplung/Ausrückung. Ein reines Getriebeproblem halte ich nach deiner Vorgeschichte für deutlich weniger wahrscheinlich.

    Gruß Micha

  • Lenkunterstützung kurzzeitig ausgefallen

    • nordinvent
    • 13. März 2026 um 22:27
    Zitat von Philipp_RT

    Moin Zusammen,


    ich bin heute morgen von der Ampel weggefahren und wollte links abbiegen. Eine Lücke, ich geb Gas, will das Lenkrad locker drehn und lande dabei fast auf der Hauswand. Die Lenkunterstützung war komplett ausgefallen. Als ich dann abgebogen war ging sie wieder. Es ist keine Fehlerlampe im Display angegangen.

    Hatte dieses Problem schonmal einer von euch?

    Es ist ein Trafic Baujahr 2016, 145PS Diesel, 1,6 Twinturbo, Schaltgetriebe, kurzer Radstand. 3333/BEM


    Konnte ihn gerade auslesen, der einzige Fehler der gespeichert ist vom ABS DTC C42200



    Danke schonmal

    Alles anzeigen

    das passt leider gut zu einem kurzen elektrischen Ausfall der Lenkhilfe und der Fehlercode spricht eher für ein Spannungs-/Versorgungs- oder Kommunikationsproblem als für einen rein mechanischen Defekt im Lenkgetriebe. Der Code C42200 wird bei Renault/ABS typischerweise als „Invalid UCH multiplex signals“ / ungültige UCH-Multiplex-Signale geführt. Das heißt: Das ABS-Steuergerät hat fehlerhafte oder fehlende Daten aus dem Fahrzeugnetz gesehen. Solche Aussetzer können die variable Servounterstützung kurzzeitig mit betreffen.

    Dass keine Warnlampe kam, macht einen Wackler leider nicht unwahrscheinlich. Beim Trafic III gibt es Hinweise, dass die Lenkung elektronisch geregelt ist und die Unterstützung über ein elektrisches/hydraulisches System läuft; gleichzeitig warnen Renault-Handbücher ausdrücklich davor, mit schwacher Batterie zu fahren, weil die Lenkhilfe davon abhängt. In Diagnoseberichten zu Renault-Fahrzeugen tauchen bei Lenkproblemen oft parallel Unterspannung, fehlende CAN-/Multiplex-Botschaften und fehlende Erkennung von Motor-/BCM-Signalen auf.

    Am wahrscheinlichsten sind bei deinem Fehlerbild diese Punkte, in dieser Reihenfolge:

    1. Batterie/Ladespannung schwach oder kurz einbrechend
    2. Masseband/Massepunkt korrodiert oder locker
    3. Sicherungsblock/Fusible Link an oder hinter der Batterie mit Übergangswiderstand oder Haarriss
    4. Stecker/Versorgung der Servopumpe bzw. Lenkhilfe
    5. erst danach Pumpe/Steuergerät der Lenkung selbst.
      Gerade beim Verwandtenmodell Vivaro/Trafic werden immer wieder Sicherungslinks am Batterieanschluss und Verbindungen im Bereich hinter der Batterie/Batterieträger als Ursache für seltsame Servoprobleme genannt. Außerdem ist beim Trafic in frei zugänglichen Belegungen eine abgesicherte Versorgung der power steering pump aufgeführt.

    Was ich als Erstes prüfen würde:

    • Batteriespannung messen: Motor aus nach Standzeit ca. 12,5–12,8 V, Motor an meist grob um 14 V.
    • Spannungsabfall beim Lenken im Stand beobachten.
    • Batterieklemmen, Minuspol, Masseband Motor/Karosserie lösen, reinigen, festziehen.
    • Sicherungsblock auf/bei der Batterie und große Streifensicherungen/Fusible Links auf Wärme, Risse, lose Verschraubung prüfen.
    • Stecker an der Servopumpe/Lenkhilfe auf Feuchtigkeit, Grünspan, lockeren Sitz prüfen.
    • Fehlerspeicher nicht nur Motor/ABS, sondern auch Lenkung/Servomodul, UCH, UPC mit Renault-tauglichem Gerät auslesen.

    Wichtig: Ich würde das nicht ignorieren. Ein einmaliger Aussetzer kann ein Vorbote sein. Wenn die Lenkhilfe genau beim Abbiegen oder Ausweichen wegfällt, ist das sicherheitsrelevant. Bis zur Prüfung besser nicht unnötig weiterfahren, vor allem nicht in der Stadt oder mit Last.

  • Laguna 3 GT (4Control): Fehler ESP / Servolenkung / Allradlenkung nach Federwechsel

    • nordinvent
    • 13. März 2026 um 22:23

    DB,

    die von dir genannte 551A11661R scheint in freier Suche kaum aufzutauchen – bei Renault/Online-Teilehändlern wird die rechte hintere „Lenkstange/Spurstange“ für 4Control typischerweise unter 551100001R geführt (und links 551110001R).

    Heißt: Sehr gut möglich, dass du nach der falschen Nummer suchst (oder dass 551A11661R eine interne/alte Referenz ist und 551100001R die „verkaufsfähige“ OE-Nummer).

    Ruf beim Renault-Teiledienst an (oder den Händler in Greven) und sag: bitte über FIN/VIN die hintere rechte Spur/Lenkstange der C4-Hinterachslenkung raussuchen, - ich habe als Referenz 551100001R.

    Suchbegriffe, die erfahrungsgemäß besser treffen als nur die Nummer:

    • „Laguna III 4Control Spurstange hinten rechts 551100001R“
    • „Laguna 3 GT 4Control Lenkstange Hinterradlenkung rechts“
    • „4Control actuator rear tie rod“ (englisch bringt manchmal Osteuropa/Frankreich-Treffer)

    !) Wenn „nur die Schraube“ fest ist (häufiger als man denkt):
    Oft ist nicht das Gestänge an sich „kaputt“, sondern die Einstell-/Klemmschraube bzw. der Bolzen ist in der Buchse festgegammelt. Dann gibt es 3 Werkstatt-Optionen:

    1. Heiß machen + lösen (Induktionsheizer/Acetylen, nicht nur WD40)
    2. Bolzen abtrennen und nur Bolzen/Schraubensatz erneuern
    3. Falls Buchse/Arm leidet: Spurstange/Lenkstange komplett ersetzen

    Das würde ich mit der Werkstatt in Greven offen besprechen: „Ist wirklich die Stange defekt – oder nur der Bolzen/Buchse fest?“

    Konkreter nächster Schritt

    1. Teilenummer per VIN verifizieren lassen (mit Hinweis auf 551100001R)
    2. Parallel gebraucht nach 551100001R + „4Control“ suchen
    3. Werkstatt klären lassen, ob Bolzen/Klemmung separat machbar ist (notfalls trennen/ersetzen), damit die Achse überhaupt einstellbar wird

      Gruß Micha

  • Renault Kangoo 3- Außentemperatursensor defekt

    • nordinvent
    • 13. März 2026 um 08:10

    ;( du hattest keine Frage gestellt

    lediglich dein Unmut hier im Hilfebereich zum Ausdruck gebracht,

    somit trifft der gewählte Ausdruck vollumfänglich zu.

    Solltest du jedoch noch andere negative Gedanken haben die dir oder anderen Schaden zufügen können. Lass dir helfen. Online findest du dafür Kontaktdaten. Mir liegt dein Wohl sehr am Herzen.

    LG Micha

  • Reifendruckkontrollsystem RDKS

    • nordinvent
    • 12. März 2026 um 21:56

    Hallo,

    meine haben noch nie mehr als 4 bis 5 Jahre gehalten.

    Gruß Micha

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